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Sonntag, den 13. November 2011 um 12:19 Uhr

Schuld-Geld: Übersicht TOP

Geschrieben von  Heiner
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(8 Bewertungen)
Geld Geld n.n.

Obwohl den Deutschen das Trauma der Hyperinflation in der Weimarer Republik in die Hirne gebrannt ist, beginnen sie erst ganz allmählich zu ahnen, dass eine neue, gewaltige Inflation auf sie zukommt – und vielleicht noch viel mehr.

Zuerst hat Jean Claude Trichet versprochen, er kaufe nur griechische Anleihen; plötzlich kamen spanische und italienische dazu. Mario Draghi hat den Turbo beim Kauf von Staatsanleihen eingeschaltet.
Sie kaufen Staatsanleihen mit frisch gedrucktem Geld: die EZB, die Fed, die Bank of England. Die Währungen werden kollabieren.
Dabei ist Wirtschaft so einfach: Gesunder Menschenverstand und Logik – mehr braucht es nicht. Darum ist die Österreichische Schule der Nationalökonomie so überzeugend. Sie beruht auf Logik.
(Anmerkung: Bei der Formulierung dieser Gedanken habe ich mich von James Turk inspirieren lassen (siehe hier))
Wir erleben eine Krise des Geld-Sozialismus. 40 Prozent des BIPs erzeugt in Amerika der Staat; in Europa ist der Anteil noch höher. Kann der Staat Wohlstand erzeugen? Das kann allein der Privatsektor. Der Staat muss für seine Ausdehnung die Steuern erhöhen und ruiniert damit die Privatwirtschaft.
Die meisten Menschen – voran die Politiker – begreifen einfach nicht, dass Kapital eine knappe Ressource ist, die aus harter Arbeit und Sparen gebildet wird. Schulden erzeugen kein Kapital.
Mit der Hyperinflation in den 1920er-Jahren ist in Deutschland die Währung kollabiert, wurde der Privatsektor zerstört und der Boden für die Nationalsozialisten bereitet. Die haben der Wirtschaft den Rest gegeben und ihr Land in den Krieg geführt.

Hat die Menschheit noch eine Chance den falschen Weg der Politik in ihrer Liaison mit den Banken zu verhindern?

Weil Geld Macht ist, und Politiker Geld brauchen, um ihre Macht zu sichern haben sie ihre unsägliche Allianz mit den Banken geschlossen. Die beschaffen den Politikern das Geld. Freiwillig werden sie dieses Spiel nie beenden.
Änderung ist nur möglich durch einen katastrophalen Zusammenbruch oder wir Bürger besinnen uns noch rechtzeitig auf unsere Macht:

WIR SIND DAS VOLK!

In 9 Kapiteln „SCHULD-GELD“ beschreibe ich (unter Zuhilfenahme der genialen Arbeit Roland Baader´s: GELD, GOLD und GOTTSPIELER, Resch Verlag) den Weg „in die Knechtschaft“ (Zitat nach Friedrich A. Hayek) und die Befreiung daraus durch ein neues Geld-Modell.

1. Kapitel Was ist überhaupt Geld?

2. Kapitel Geldschöpfung: Wie kommt Geld in die Welt?

3. Kapitel Gier: Grenzenlose Geldschöpfung

4. Kapitel Kredit-Geld: Wir ertrinken in Schulden

5. Kapitel Abstinenz: Regierungen zum Sparen zwingen

6. Kapitel Entzug: Regierungen die Multi-Geldbeschaffungsmaschine entziehen

7. Kapitel Konkurrenz: Entstaatlichung des Geldes (Friedrich A. Hayek)

8. Kapitel Sennholz: Freies Geld für freie Bürger

9. Kapitel Murray Rothbard: Das i-Tüpfelchen – Gold-Geld mit Staatsgarantie

Zuletzt geändert am: Sonntag, den 27. November 2011 um 14:56 Uhr
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5 Kommentare

  • Kommentar Link Georg Donnerstag, den 17. November 2011 um 08:49 Uhr Gepostet von Georg

    Besteuerung kann ganz einfach sein. Nur noch eine Steuer: Umsatzsteuer. Ein neues Wirtschaftswunder muss her - jetzt.

    Umsetzung innerhalb weniger Monate möglich:

    http://zukunft.ddp-berlin.de/index.php/wirtschaftswunder
    ////
    Aber Hallo!!! Bevor wir über einfache Steuern reden, müssen wir nachdenken, wie wir die Währungs- und Schuldenkrise in Europa überstehen. Und bitte in Zukunft keine ungültigen mail-adressen mehr. Gruß Heiner.

  • Kommentar Link MK Montag, den 14. November 2011 um 17:36 Uhr Gepostet von MK

    Ich bezeifle, dass den Deutschen die Weimarer Hyperinflation ins Hirn gebrannt ist. Das ist ein Ammenmärchen. Wer sollen diese Deutschen sein? Die sind doch bereits alle verstorben. Die jetzige Generation Deutscher ist doch konsumorientiert, die weiss doch gar nichts mit Begriffen wie Inflation oder Gelddrucken anzufangen. Fehlanzeige, die lassen alles mit sich machen. EZB kauft Schrottanleihen? Na und, die Leute wissen doch gar nicht, was das heisst und wohin es führt. Fragen sie die leute mal, was eine Staatsanleihe ist! Hä, was bitte schön? Dafür kennen sie den Unterschied zwischen einem LCD und Plasma TV.
    ///
    Für die jungen Leute trifft das gewiss zu. Der älteren Generation steckt die Erfahrung von 1948 in den Knochen und die Berichte der Großeltern über 1923.
    Heiner.

  • Kommentar Link Freier Mensch Montag, den 14. November 2011 um 01:53 Uhr Gepostet von Freier Mensch

    Jenseits des Geldsystems ist es absolut notwendig, sich über die Besteuerung Gedanken zu machen! Ein Unternehmer z. B. zahlt maximal Körperschaftssteuern oder Einkommenssteuer, mit dem Unterschied, daß er sämtliche Aufwendungen VOR der Besteuerung abziehen darf. Beim einfachen Bürger ist das nicht so. Dem wird ein Hunger-Existenzminimum zugestanden, obwohl er als Kapital meistens nur über Zeit und seine körperliche/geistige Arbeitskraft verfügt, während der Unternehmer sein Kapital sogar noch durch Kredite (hier kommt wieder das Fiat-Geldsystem hinzu) hebeln kann, die selbstverständlich nicht versteuert werden müssen, bzw. seinen Gewinn zusätzlich schmälern. Das Einkommen des Arbeitnehmers wird nach Überschreiten dieses Armutsfreibetrages an der Substanz besteuert, und sämtliche Aufwendungen zum Bestreiten seines Lebens werden wiederum mit MWSt. belegt. Der Unternehmer zahlt also für die Beanspruchung der staatlichen Leistungen, von denen er überproportional profitiert, kaum Steuern, während der Arbeitnehmer für seinen Arbeitsplatz und die Erhaltung des Unternehmers samt Infrastruktur und Bildung der eigenen Kinder für die Beschäftigung bei den Unternehmen als auch für das Studium der Eliten, für alles überproportional aufkommen muß. Diese "soziale Gerechtigkeit" ist durch das demokratisch gewählte Parlament mit allen Parteien beschlossen worden.
    Wenn jeder für die von ihm gewünschten Bedürfnisse unversteuertes bzw. minimal versteuertes Geld zur Verfügung hat, muß er eben sehen, wie er Infrastruktur, bzw. eigene Bildung finanziert. Dabei sollte berücksichtigt werden, daß sich bei vorhandenen Bedürfnissen, auch meistens entsprechende Anbieter zu deren Befriedigung einfinden, sofern der Staat sich hier raushält, damit keine (staatlichen) Privilegien geschaffen werden, sondern sich die besten Angebote durch den Markt generieren. Die Dynamik und die Arbeit die dadurch geschaffen würde, sollte jedem intelligenten Menschen augenscheinlich sein. Die Kosten würden erträglich sein, da jeder nur so viel zahlen kann, wie er erwirtschaften kann und jeder in diesem Umfeld auch nur genauso viel verlangen kann wie erwirtschaftet wurde. Wer sich mit der Preisbildung auskennt (Mises), der weiß was ich meine.
    Der Staat hat mit seinen Umverteilungssystemen lediglich dem Erhalt der herrschenden Klassen gedient, und nicht dem Wettbewerb und dem Entstehen neuer Technologien und Chancen (s. Energie). Die Sozialpolitik und deren Kosten waren die Dialektik, mit der sich die Konzerne und die Banken die Konkurrenz zwecks persönlicher Bereicherung der Eigentümer vom Hals gehalten haben (hier ist insbesondere die Versklavung der hündischen Massen durch das Hinwerfen von Knochen wie Rente und Krankenversicherung zu sehen, die die Hunde ausschließlich und ungedeckelt bezahlen, und von denen betrügerische Versicherungen, Konzerne und privilegierte Lobbygruppen wie Pharmaindustrie, Ärzte, Apotheker, also das gesamte Krankheitssystem profitieren). Restriktionen bei der Vergabe von Lizenzen für die wirtschaftliche Tätigkeit dienen ebenfalls nur diesen Wirtschaftssubjekten als auch der Erhaltung der damit verbundenen parasitären Bürokratenklasse (man erinnere die Versteigerung der UMTS-Lizenzen - sollte sowas nicht frei zugänglich sein?, Wieso herrscht der Staat darüber und nicht derjenige, der damit was anfangen kann, damit die Konsumenten davon profitieren?).
    Auch wenn sich mein Post klassenkämpferisch anhört, bin ich durch und durch für die freie, ungeregelte Marktwirtschaft und für einen Minimalstaat, der das Recht des einzelnen auf freie Entfaltung und Eigentum schützt und dies nicht der Mehrheit (unter Vorspiegelung falscher Tatsachen) oder dem (gedruckten) Geld unterwirft.
    Hierbei sollte die Entstehung der Verfassung der USA und ihre "Founding Fathers" und die heutigen Verfechter dieser Constitution, wie Ron Paul, Vorbild sein. Warnend sollte dabei sein, wie sich trotz dieser vorbildlichen, republikanischen Verfassung (die USA ist eine Republik und KEINE Demokratie) trotzdem wieder die Bürokratie und der Staatssozialismus/-kapitalismus/-faschismus durchsetzen konnte.
    Und hier sind wir wieder bei Rothbard und Hoppe angekommen, wobei ich Hoppes Meinung zur Monarchie nicht teile, da diese wohl nach wie vor insgeheim zu regieren scheint (Queen Elisabeth und ihre degenerierte Familie).

  • Kommentar Link Dr.zu Guttemberg Sonntag, den 13. November 2011 um 20:22 Uhr Gepostet von Dr.zu Guttemberg

    Die elementaren Aussagen dieses Berichts stammen von James Turk im Interview mit DiePresse.com von gestern. Bitte Quellen bei sowas angeben, sonst Plagiatsverdacht.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/708112/James-Turk_Wir-erleben-eine-Krise-des-Sozialismus?_vl_backlink=/home/index.do /////

    Danke für die Aufmerksamkeit. Hinweis ist eingetragen. Heiner

  • Kommentar Link PeterOberschwaben Sonntag, den 13. November 2011 um 14:04 Uhr Gepostet von PeterOberschwaben

    Dazu passt:
    Noch mit 1985 haben die USA mit einer Neuverschuldung von 0,5 $ ein Wachstum von 1 $ inititiert. Das Verhältnis ist bis heute stetig auf eine notwendige Neuverschuldung von 1,5 $ je initiiertes Wirtschaftswachstum angestiegen (die Zahl stammt im übrigen aus der Privatwirtschaft, nämlich der FED und ist damit über jeden Zweifel erhaben).

    Wie lange das noch gut gehen kann, notwendiges Wachstum mit einer über das Wachstum hinausgehenden Verschuldung zu produzieren, das mag jeder für sich beantworten.

    Aber bei der heutigen Sendung des Presseclubs wurde dies vom Journalisten Michael Braun noch getoppt. Er erwähnte lobend den "positiven Ertrag" von Italien und erläuterte auf verdutzte Nachfrage, das damit die Bilanz des Landes nach Abzug des Schuldendienstes gemeint sei. Ja wenn das so ist ist die Lösung doch klar: Italien feuert durch weiteres ungeniertes Schuldenmachen den Konsum an, dieser Konsum wirkt sich positiv auf die Steuererträge des Landes aus. Und die zusätzliche Schuldenlast für diesen weiteren Konsum läßt man einfach weg und nennt dies einen "positiven Ertrag" des Staates Italien. Da gibt es schon noch Spielraum den "positiven Ertrag" (oder so ähnlich) von Italien mühelos konsumierend noch deutlich zu erhöhen.

    Man sieht: Um auf so etwas zu kommen braucht man nicht einmal Politiker sein, ein Journalist bei der Märchenstunde .. Verzeihung, die war bei ARD bereits um 10:03 Uhr, habe ich wohl verwechselt... Äh,äh beim Presseclub um 12:03 Uhr ....schafft dies auch spielend.

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