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Inhalte nach Datum filtern: Mai 2011
Dienstag, den 31. Mai 2011 um 10:00 Uhr

Beängstigende Ohnmacht überall

Sie haben das Heft nicht mehr in der Hand. Die Intervalle panischer Rettungsaktionen werden dramatisch kürzer. Die Bürgerproteste werden lauter und aggressiver. Der Wertverlust der Währungen nimmt sprunghaft Anlauf.

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Sonntag, den 29. Mai 2011 um 13:30 Uhr

Super-Verlierer EURO

Der Euro ist eine der schlechtesten Währungen der Geschichte.

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Sonntag, den 29. Mai 2011 um 10:44 Uhr

Rien ne vas plus

Einfach galaktisch! Im Casino ist der Himmel die einzige Grenze. Der Griff nach den Sternen ist möglich – so oder ähnlich muss die Banker-Elite das große Finanzroulette sehen. In Kürze aber wird es heißen „rien ne vas plus“, nichts geht mehr. Das Trugbild einer Erholung ist immer schwieriger aufrecht zu halten.

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Mittwoch, den 25. Mai 2011 um 13:08 Uhr

Wann zieht Deutschland endlich den Stecker?

Die Währungsunion wird sich dauerhaft zu einer Transferunion entwickeln, prognostiziert die Commerzbank. Deutschland ist und bleibt der Hauptzahlmeister. Mit immer neuen Hilfsgeldern finanziert Deutschland seinen angeblichen Aufschwung. Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) belegen das eindeutig.

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Montag, den 23. Mai 2011 um 14:37 Uhr

Psychologie ist alles

Politiker kennen sich in der Psychologie von Wählermassen zumeist gut aus. Wäre dies anders, bekämen sie keine Wählerstimmen. Finanzspekulanten kennen sich in der Psychologie der Teilnehmer an den Finanzmärkten gut aus. Wäre dies anders, wären sie schnell pleite.

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Mittwoch, den 18. Mai 2011 um 18:08 Uhr

Brot und Spiele

Je mehr die Regierung Vormund ist, desto größer der Verlust an Eigenständigkeit und Gemeinschaft. Eine Gesellschaft, die alles vom Staat erwartet, wird zunächst hilflos in der Krise und lernt nur mühsam, wie wichtig es ist, auf eigenen Beinen zu stehen und Gemeinschaft zu pflegen.

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Mittwoch, den 18. Mai 2011 um 13:27 Uhr

Druckt Griechenland bereits die neue Währung?

Wie aus Athener Bankenkreisen zu vernehmen ist, soll die griechische Nationalbank bereits auf die Einführung einer neuen Währung vorbereitet sein. Bereits im Sommer 2010 soll die „Bank of Greece“ die Gestaltung neuer Geldscheine in Auftrag gegeben haben.

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Sonntag, den 15. Mai 2011 um 13:57 Uhr

Und Angela lacht noch immer

Die griechischen Staatsschulden sind mal wieder wesentlich höher als angekündigt. EU-Finanzprüfer zeichnen eine brisante Entwicklung. Auf Seite 107 ihres neuesten Berichts über die Finanzsituation Griechenlands verstecken die Experten von Ollie Rehn ihre neuesten Schätzungen. Ende dieses Jahres werden die Schulden Athens 157,7 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) betragen – und Ende 2012 sogar 166,1 Prozent. Würden Euroländer und IWF aufgrund dieser neuesten Fehlentwicklung die für Juni zugesagte Kreditrate stoppen, droht Griechenland noch im gleichen Monat der Staatsbankrott. Eine andere Lösung wäre eine drastische Umschuldung, d.h. Abwertung der Verbindlichkeiten gegenüber Dritten – doch EZB und Frankreich sind strikt dagegen Frankreichs Banken sind die größten Gläubiger Griechenlands und würden dabei das meiste Geld verlieren. An diesem Wochenende schreibt DIE WELT ausführliche darüber.

Wir haben schon so viel Hiobsbotschaften über Griechenland gelesen, dass wir darüber leicht zur Tagesordnung übergehen möchten. Doch der Fall Griechenland ist für die Finanzmärkte in der Welt die Lunte, die das Pulverfass zur Explosion bringen kann. Immer häufiger ist in diesen Tagen vom bevorstehenden Zusammenbruch des Weltfinanzsystems zu lesen - nicht etwa von Verschwörungstheoretikern und Schwarzmalern, sondern von angesehenen Experten, deren Meinung etwas gilt. Wie Felix Zulauf: Der Euro wird auseinanderbrechen. Das zumindest erwartet der Börsenguru Felix Zulauf. Mit dem Schweizer Investmentbanker sprach das Handelsblatt über seine Börsenerwartungen.
Wie gefährlich das fortwährende Retten von Staaten ist, mit dem in Wahrheit allein Banken gerettet werden sollen, hat bereits Jochen Sanio (Chef der dt. Bankenaufsicht) im Oktober 2010 vor dem Parlament mit folgenden Worten erklärt: Ich möchte darauf nur sehr kurz eingehen, da dieses Thema weit über Griechenland hinausgeht. Es geht grundsätzlich um die Frage, wie wir damit umgehen wollen, dass der Staat wegen des Arguments „too big to fail“ einspringen muss. Wir alle sind uns einig: Der Staat hat das einmal getan und soll das nicht ein zweites Mal tun. Sonst kommen die Steuerzahler und hängen uns alle auf. (Hier ist der genaue Wortlaut des Redeprotokolls nachzulesen.)

Inzwischen sorgen sich immer mehr Parlamentarier um die bedrohliche Lage, in die Deutschland von der Regierung hinein gezogen wird. Ein vertrauliches Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages bringt die Sache auf den Punkt! Das, was die Experten des Bundestages aufgeschrieben haben, dürfte die wachsende Zahl Abgeordnete bestärken, das neue Euro-Rettungspaket abzulehnen.
Noch brisanter sieht die Schuldenfalle für die USA und Japan aus - so sieht es die Deutsche Welle.
Die Neue Zürcher Zeitung NZZ zieht die gleiche Schlussfolgerung.
Wer heutzutage seine Ersparnisse in Staatsanleihen sicher angelegt glaubt, sitzt auf der Titanic, auf der die Kapelle die letzten Takte spielt.
Was geschieht, wenn Deutschland für seine Politik der Euro-Bürgschaften die Rechnung präsentiert bekommt, vergleicht der Focus mit dem Ergebnis des Versailler Vertrages von 1918.
Die Liste alarmierender Nachrichten könnte stündlich fortgesetzt werden.

 

 

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Samstag, den 07. Mai 2011 um 13:31 Uhr

Obama und Osama

Der ehemaligen FBI-Mitarbeiterin und Gründerin der “National Security Whistleblowers Coalition“, Sibel Edmonds, kommt die Geschichte rund um die angebliche Tötung von Osama bin Laden etwas wie ein Fall von Pinocchio vor….

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Donnerstag, den 05. Mai 2011 um 14:20 Uhr

Die Auflösung der Welt- u. öffentlichen Ordnung

Die erste Hälfte des Jahrzehnts steht im Zeichen einer Auflösung der Welt- und öffentlichen Ordnung - so beschreibt Franck Biancheri, Forschungsdirektor des LEAP und GEAB-koordinator in seinem Buch "Nach der Krise - Auf dem Weg in die Welt von Morgen" die gegenwärtige Entwicklung sowie die der nahen Zukunft.

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  • Ganz Euro-Land bald Griechenland?
    Ganz Euro-Land bald Griechenland?

    Magdalena gibt der griechischen Krise ein Gesicht: "Fünf Euro, nur 5 Euro!", flüstert die junge Prostituierte, hohlwangig, mit zerzaustem Haar, als sie zu Boden sehend sich einem Freier nähert.
    Die Billig-Offerte ist inzwischen üblich in Athen. Die "Liebes-Honorare" haben sich dem schrumpfenden Einkommen der Kunden angepasst. Etwas teurer wird es nur, wenn die jungen Frauen größere Gesundheitsrisiken bei ungeschütztem Sex eingehen. Für das kleine Aufgeld nehmen sie in Kauf, Opfer von Gewalt und HIV-Infektion zu werden.

    Bei 55,3 Prozent Jugendarbeitslosigkeit ist eine weitere Bedrohung entstanden, das Kokain des armen Mannes: Crystal, kristallines Methamphetamin. Wer sich nicht einmal das leisten kann, für den gibt es schließlich Barbiturate, gestreckt mit Alkohol, Chlor und schlimmstenfalls Batteriesäure.

    Crystal wird zumeist geraucht, zunehmend aber auch intravenös gespritzt. Wegen der Zutaten ätzender Chemikalien findet sich eine steigende Zahl von Benutzern in den Notambulanzen der Krankenhäuser wieder. Gesundheits-Experten registrieren zudem einen alarmierenden Anstieg von HIV-Infektionen (über 50 Prozent im vergangenen Jahr gegenüber 2011).

    Was in Griechenland geschieht, könnte bald auch in Deutschland passieren.

    „Die verheerenden sozialen Folgen der Euro-Rettungspolitik lassen sich in den Kategorien von Arbeitslosigkeit und Sparprogrammen nicht annähernd mehr erfassen. In Griechenland verarmt und zerfällt die gesamte Gesellschaft unter der Krise. Die Selbstmordrate hat sich verdreifacht, die Gewalt krimineller Banden nimmt zu und rechtsradikale Parteien haben Zulauf“ (Christoph Braunschweig: „Wohlfahrtsstaat – leb wohl!“, Seite 22 ff.)

    Der Euro ist einer der vielen untauglichen Versuche, vermittels gemeinsamer Währung kulturelle Unterschiede von Staaten und Gesellschaften glatt zu bügeln. Als Stabilitätsunion wurde uns ein Konstrukt Währungsunion verkauft, das inzwischen über eine Schuldenunion zur Transferunion manipuliert wurde. Ein Gebilde, das nur noch durch die Übernahme von Haftungsrisiken notbeatmet wird – Haftungsrisiken, die letzten Endes die deutschen, niederländischen und finnischen Steuerzahler tragen werden.
    Kein Staat der Euro-Zone hat bislang seine Schuldenlast gesenkt. Jedes Unternehmen würde in solcher Lage sofort Ausgaben zurückfahren. Die Staaten machten munter weiter.
    „Die Erkenntnis, dass das Euro-Experiment gescheitert ist und abgebrochen werden sollte, liegt jenseits des Horizonts der politischen Klasse“ (Bruno Bandulet). Gewählte Volksvertreter und Regierung gehen monströse Verpflichtungen ein, ohne darüber nachzudenken, welche Lasten sie künftigen Generationen aufladen, ja, gestehen über den ESM einem Brüsseler Gouverneursrat das Recht auf unbegrenzten Zugriff auf die Steuergelder der Deutschen zu. Die Brüsseler Bürokraten dürfen im Ernstfall Deutschland in eine tiefe Verschuldung treiben, um andere Euro-Länder oder deren Banken zu retten.

    Der Schuldensozialismus muss zwangsläufig zu einer zentralistischen Diktatur mutieren. Aber das ist den Parlamentariern – mit wenigen Ausnahmen – bislang nicht aufgegangen. Im Glauben, noch könnten schmerzfreie Lösungen den Zusammenbruch des Euro-Systems verhindern, haben die Berliner Abgeordneten offenbar ihren Verstand in der Parlamentsgarderobe abgegeben – mit ihm den Wertekodex der Sozialen Marktwirtschaft. Stattdessen gilt das Geschäftsprinzip eines Kolonialwarenhändlers: Was geht wird gemacht, was nicht geht, verschwindet aus den Regalen - genau so lange bis sich der Wind dreht. Jegliches inhaltliche Führungskonzept ist obsolet; Taktik zum Machterhalt ist oberste Maxime. Da fragt schon kein Verantwortlicher mehr nach, wenn – nur um das Euro-Gebilde zusammen zu halten – den deutschen Steuerzahlern, die erst mit 67 in Rente gehen dürfen, noch mehr Schulden aufzuladen und den französischen Rentnern solidarisch beistehen, damit diese als 60-jährige bereits in den Ruhestand treten können.

    In der hemmungslosen Schuldenorgie zu Lasten künftiger Generationen zeigt sich der Verlust von Anstand und Moral. Wohlstand auf Kosten anderer führt zu asozialem Verhalten. Die ganze Gesellschaft ist inzwischen Lichtjahre entfernt von der Erkenntnis, dass Mehrkonsum nur durch Mehrproduktion erreicht werden kann – nicht jedoch durch die Gelddruckmaschine. Aber wer hat noch den klaren Blick, um zu erkennen, dass das gegenwärtige Sozial-, Wirtschafts- und Finanzsystem notwendigerweise vor großen Umbrüchen steht?
    In der Endphase des absolut überschuldeten Wohlfahrtsstaates gilt allein das Motto: „Nach uns die Sintflut“? Lügen, flagrante Gesetzesbrüche, Verteilung von Milliarden an Lobbygruppen und Nützlinge staatlicher Institutionen (einschließlich der geduldeten Boni für die Banker, ohne deren Mithilfe Politiker ihre verdampfenden Haushalte nicht finanzieren könnten), Plünderung der Sparbücher kleiner Leute – alles gehört zum politischen Alltag und letztlich der Verlust jeder Glaubwürdigkeit der sogenannten Eliten. Das gesamte westliche Demokratiemodell könnte sich im Rauch ausbrechender Bürgerwut auflösen.

    Ursache aller Fehlentwicklungen ist die grundlegend falsche Konstruktion des Geldmonopols. Das staatlich kontrollierte ungedeckte Papiergeldsystem hat den fatalen Teufelskreis der Wahlgeschenk-Demokratie erst in Gang gesetzt – jetzt, da sich aus den Wahlversprechen unzählige Wähleransprüche entwickelt haben, steckt das System in der Schuldenfalle - zu allererst Deutschland! (Der angebliche Krisenprofit der deutschen Exporteure wurde in den vergangenen drei Jahren über einen verkappten Bundesbank-Kredit mit Namen TARGET2 finanziert. Die Schuldner, die dafür Maschinen, Autos und andere Industriegüter aus Deutschland bezogen haben, werden den geliehenen Betrag von inzwischen über 700 Milliarden Euro niemals zurückzahlen können).

    Nur wenige Ökonomen legen den Finger in diese Wunde. Ihre Mehrzahl verteidigt mit den übrigen „Nutznießern“ des Systems den bestehenden katastrophalen Zustand, bei dem durch das schmarotzerhafte Zusammenspiel von Bankern und Politikern das System in seine exponentiell wachsende Schlussphase gesteuert wird. Wenn wir nicht aufpassen, mündet das alles in einer unerträglichen Diktatur, weil die Verzweiflung der Masse über das ausbrechende Geschehen nach einem starken Retter schreien wird.

    An diese Alternativlosigkeit hat Frau Merkel sicher nicht gedacht, aber es könnte die Lösung werden, um das Schicksal der deutschen Magdalenas und crystel-abhängigen Jugendlichen nicht ebenso zu besiegeln wie es gerade in Griechenland geschieht.

    Geschrieben am Donnerstag, den 23. Mai 2013 um 19:39 Uhr in einfach leben Gelesen 12 mal Weiter lesen...
  • Deutsche Fata Morgana
    Deutsche Fata Morgana

    Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immobilienpreise verfallen, Produktionszweige einbrechen, öffentliche Leistungen gekürzt werden… leben die Deutschen in einer Wohlfühl-Oase, inmitten einer Wüste, die durch den Euro größer und größer wird.

    Mit der Realität hat diese Oase nichts zu tun.

    Deutschland hat schon Jahre vor Einführung des Euro sein erfolgreiches Konzept von Marktwirtschaft und Wettbewerb der Verschuldungspolitik geopfert. Aber erst mit Einführung des Euro sind die Schulden regelrecht explodiert – auch wenn diese teils noch als Bürgschaften und Hilfsversprechen ausgewiesen werden.

    Die deutschen Ersparnisse werden in absehbarer Frist in Anleihen südeuropäischer Länder regelrecht verdampfen, gemeinsam mit den Forderungen der Bundesbank, die über das Target-System zugleich Forderungen über die EZB gegen die maroden Zentralbanken der Südländer darstellen. Mit dem Target-System verschenkt Deutschland seine Einnahmen aus dem Außenhandel an die Krisenländer. Derzeit ein Geschenk von ca. 700 Milliarden Euro. Kein Wunder, wenn solche Geschenke jeden Reformansatz in den Krisenländern vergessen lassen.

    Über die wachsende EZB-Bilanz für die die BRD bekanntlich mit 27,7 % haftet, stehen die Deutschen mit mehr als 1 Billiarde Euro in der Kreide.
    Die reine deutsche Staatsverschuldung liegt inzwischen bei 2,4 Billionen Euro.

    Die Banken von Euroland haben 9,3 Billionen Euro Schulden in den Büchern (siehe DWN).
    Keine bundesrepublikanische Bank steckt nicht in diesem Schuldensumpf.

    Diese Schulden werden bei den Banken der Krisenländer mit jedem weiteren Rückgang der Wirtschaft, weiteren Unternehmens- und Privatinsolvenzen und Zahlungsausfällen bei Kreditnehmern drastisch steigen. (Nicht umsonst treffen die Finanzminister Vorsorge um strauchelnde Banken über die Beteiligung von Anteilseignern und Sparern zu retten).

    Zur Verhinderung panikartiger Kapitalflucht werden Kapitalverkehrskontrollen diskutiert.
    Die ab Sommer notwendige Rettung mehrerer Banken soll lt. EZB über den ESM geschehen. Grundkapital des ESM = 500 Milliarden.
    Schulden der Banken 9,3 Billionen, also 9300 Milliarden. Der ESM wird sehr schnell ausgeplündert sein. Dann heißt es nachschießen.
    Wer muss nachschießen? Die Pleiteländer? Oder die Bundesrepublik? Die Antwort ist klar. In der Folge wird die deutsche Verschuldung durch die Decke schießen.

    Noch will kein Staats- und Regierungschef in EuroLand das Wort vom Staatsbankrott in den Mund nehmen. Dagegen spricht man lieber von „Schuldentragfähigkeit“ und bricht ohne mit der Wimper zu zucken Verträge, die jeglichen Bail-out verbieten, ersetzt die Begrifflichkeit durch das sympathischere Wort „Solidarität“. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat sich zu diesem offensichtlichen Rechtsbruch bislang nicht äußern wollen.

    Das schuldenfinanzierte Wohlfahrtsstaatsprinzip, eine ökonomisch irrsinnige Währungsunion und ein völlig fehlkonstruiertes Geldsystem haben nicht nur die Südländer in eine Krisenregion verwandelt, aus der diese vor einem endgültigen Zusammenbruch nicht herausfinden. Auch die Stimmung in der einst wirtschaftlich gesunden Bundesrepublik wird nur noch durch Politikerversprechen und Wähleranspruch ruhig gehalten. Doch die Wählerbestechungsdemokratie stößt längst an ihre Grenzen. Die Zentralbanken stehen bereits mit dem Rücken zur Wand:

    Es gebe bei den Zentralbanken mittlerweile einen „vorauseilenden Gehorsam“, warnt Jürgen Stark. Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „fatalen Entwicklung“. Es sei zudem eine erhebliche Gefahr, dass die Zentralbanken ihre Macht stetig vergrößern wollen. (mehr bei DWN)

    Selbst Ökonomen verschweigen die schweren Störungen, deren Folgen Überschuldung, Spekulationsblasen, gefälschte Statistiken und Fehlinvestitionen sind. Der Euro hat keinen Wohlstand geschaffen und wird auch in Zukunft keinen Wohlstand schaffen. Die Kosten der Währungsunion sind zu hoch. Sollte der Euro noch eine Weile fortbestehen, werden wir entweder die Südländer mit gigantischen Summen alimentieren oder das deutsche Lebensniveau sinkt auf dasjenige des Mezzogiorno (Süditalien).
    Über den ESM haben die Brüsseler Eurokraten das Instrumentarium in der Hand.
    Sie können die Rettungssummen zu Lasten der Deutschen beliebig erhöhen, Bankenrettungen finanzieren und demnächst eine gemeinsame Bankensicherung für EuroLand beschließen.

    Die aufgelaufenen Staatsschulden wird Deutschland nie wieder abtragen können, wie eine aktuelle Studie zeigt. Selbst großes Wirtschafts-Wachstum kann hierbei nicht helfen. Die verlorene Unabhängigkeit der Zentralbank trägt ebenfalls dazu bei. (mehr bei DWN)

    Solange man Schulden mit Schulden bezahlen kann, bleiben Schulden ein Vermögenswert - damit wir diesen Glauben nicht verlieren, wird die Fata Morgana der heilen Finanzwelt am Leben gehalten.

    Sobald die Staatsverschuldung auch in Deutschland explodiert und die Deutsche Fata Morgana platzt, werden die Deutschen erleben, wie der Ruf nach einer rettenden Zentralgewalt in Brüssel immer lauter wird. Schon heute wird der Boden dafür bereitet. Soeben melden die DWN: Die EU plant Strafen für Parteien, deren Programme nicht die Werte der EU vertreten.

    Wer die Schrift an der Wand nicht sieht, ist wirklich blind.

     

     

     

    Geschrieben am Dienstag, den 21. Mai 2013 um 19:59 Uhr in einfach leben Gelesen 216 mal Weiter lesen...
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