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  • Willkommen in der Hölle

    Sonntag, 24. August 2014 12:15
  • Dicht vor dem Urknall

    Freitag, 22. August 2014 12:38
  • Anmerkungen zur Situation in der Ost-Ukraine

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    Donnerstag, 07. August 2014 14:20
Artikel nach Datum gefiltert: August 2012
Donnerstag, 30 August 2012 08:01

Hängt das Schicksal der Eurozone am BVerfG?

UPDATE! UPDATE! Ganz gleich wie die Richter in Karlsruhe entscheiden, der Lauf der Ereignisse wird davon nur marginal beeinflusst.

Dass die Richter den ESM in Bausch und Bogen ablehnen, ist nicht zu erwarten. Sie werden der Politik gewisse Auflagen machen, vielleicht sogar nur einen Kommentar abgeben. Die Deutschen werden murren. Solange sie mit ihren papiernen Schuldscheinen Urlaub, Cappuccino und Benzin bezahlen können, wird die Kanzlerin den Unmut getrost aussitzen.

Nicht mehr lange!!!

Ob mit ESM oder ohne ESM: Italien und Spanien müssen in den nächsten zwei Jahren 703 Milliarden Euro refinanzieren. Dazu kommen neue Kreditaufnahmen für die laufenden Haushalte. Die Gelder des ESM wären damit mehr als erschöpft. Von Portugal, Griechenland, Zypern und wahrscheinlich auch Frankreich ganz zu schweigen. Die Schuldenkrise wird sich weiter durch die Finanzmärkte fressen. Siehe dazu meinen früheren Artikel hier...

Ab September ist die Sommerruhe vorbei. Vor der Athener Niederlassung der griechischen Nationalbank läutete am 27. August die erste Bombe den stürmischen Herbst ein.
Pünktlich zum 1. September
musste der französische Staat die Hypothekenbank Credit Immobilier de France auffangen und verstaatlichen. Die nächste brisante Meldung kommt aus den USA: Bei Morgan Stanley haben 40 Top-Leute die Kündigung eingereicht. Die Bank soll mit 7 Billionen Dollar bei Derivaten in Schieflage geraten sein. Wenn zutrifft, was Analysten wie Jim Willie berichten, steht der Finanzwelt der Fall "Lehman-2" ins Haus. Dann fällt die Deutsche Bank (oder muss verstaatlicht werden). Die größte spanische Sparkasse BANKIA meldet pünktlich per 31. August einen Verlust von 4,4 Milliarden Euro. Die spanische Regierung - selbst kurz vor dem Schlupf unter den Rettungsschirm - muss der Sparkasse beispringen. Bis einschließlich Juli d.J. haben 370 Milliarden Euro Fluchtgeld Spanien verlassen. Mario Draghi wird seine EZB noch vor Mitte September Staatsanleihen der Pleitestaaten kaufen lassen. Wird die EZB zur Banca d´Italia? Jens Weidmann (Deutsche Bundesbank) droht für diesen Fall mit seinem Rücktritt. Er wird Draghi kaum umstimmen können, aber die Finanzmärkte würden auf einen solchen Schritt heftig reagieren. Israels Premier Benjamin Netanjahu nennt im Atomstreit mit dem Iran die Zeit als abgelaufen. Was will er damit sagen? Wird er seine Kampfjets gegen die iranischen Atomanlagen losfliegen lassen? Fällt in den nächsten Tagen das Assad-Regime in Syrien, ist ein Angriff auf den Iran höchst wahrscheinlich. Der Rohölpreis zeigt das drohende Risiko bereits an.
Steigt der Energiepreis weiter, wird die weltweite Rezession so richtig losgetreten.

Es wird unruhig werden - nicht nur bei den Griechen. Spanier, Italiener, auch Franzosen und wahrscheinlich sogar die Deutschen werden nicht mehr einfach hinnehmen, was an Steuern, Einsparungen und Inflation auf sie zukommt. Der Zusammenbruch des alten Kontinents kündigt sich an. Das alte Europa wird in einem endlos scheinenden zähen Kollaps durch Wahnsinn und Insolvenz verwüstet werden.
Weder geheime Mächte noch irgendwelche subversiven Elemente steuern diesen Zusammenbruch. Der Zusammenbruch passiert durch das Handeln der Menschen. Geheime Mächte und Smartmoney aber raffen Werte, um den Untergang zu überleben oder noch aus dem Untergang Kapital zu schlagen.
Die Entwicklung ist der Politik aus dem Ruder gelaufen. Angela Merkel steckt in der Zwickmühle. Was und wie sie in Sachen Finanz- und Eurokrise entscheidet, der Ausgang bleibt in jedem Fall katastrophal.

In diesem Herbst beginnen höchstwahrscheinlich die Dominosteine zu fallen. Die vermutliche Reihenfolge:

Ab Herbst 2012

Börsencrash
Währungsturbulenzen
Aufsplittung des EURO oder einzelne Währungsumstellungen (DM2 ?)
Zunahme von Insolvenzen
Steigende Arbeitslosigkeit
Staatsanleihen werden nahezu unverkäuflich
Der internationale Handel bricht ein

2013/2014

Handelszölle
Devisenkontrollen
Dramatischer Anstieg der Lebensmittel- und Treibstoffpreise
Massive Arbeitslosigkeit
Zunehmende Zwangsversteigerungen
Umfangreiche Insolvenzen

2015/2016

Der Systemkollaps rückt bedenklich nahe.
Die restlichen Dominosteine taumeln schneller und schneller.
Crash der neuen europäischen Währungen (reginales Notgeld)
Dollarzusammenbruch
Bankfeiertage
Massive Obdachlosigkeit
Nahrungs- und Treibstoffmangel
Blackouts im Energiesystem, Stromausfall
Blinde Wut und Angst breiten sich aus
Steigende Kriminalität
Hungerrevolten
Hausbesetzungen
Steuerverweigerung

Letzter Ausweg staatlicher Maßnahmen: KRIEGSRECHT

Soldaten werden die öffentliche Ordnung schützen
Willkür und Morde werden alltäglich
Die Gefängnisse werden hoffnungslos überfüllt sein
Der Staat wird sich unverbesserlicher „Querulanten“ auf „andere Weise“ entledigen
Drastische Währungsreform mit entschiedenem Haircut oder:

Die Chaos-Phase könnte 5 bis 10 Jahre lang dauern

Soweit mein Versuch einer Vorhersage der Ereignisse (es kann auch anders kommen, aber dieser Ablauf scheint mir plausibel).

Revolution? Möglich.

Wenn die Menschen spüren, dass sie nichts zu verlieren haben und Zorn seinen Höhepunkt erreicht, werden spontane, lokal begrenzte Revolten an der Tagesordnung sein. Ob solche eruptiven Ausbrüche zu größeren organisierten Aktionen oder gar Umwälzungen führen, ist nicht auszuschließen.

VORSORGEMASSNAHMEN

Die erste und wichtigste Aufgabe: Gemeinschaft mit Anderen suchen. Eine Krise wie sie zu erwarten ist, bewältigt man nicht allein.
Kontakte und Freundschaften mit Nachbarn werden unbezahlbar.
Handwerkliche Fertigkeiten unverzichtbar.
Mit zwei linken Händen kommt man nicht weit. Wer nicht wenigstens eine Lampe oder eine Steckdose reparieren kann, ist aufgeschmissen.
Lebensqualität hat mit Wohlstand wenig zu tun.
Lebensqualität heißt: Für die eigene Existenz allein sorgen zu können, ohne staatliche Hilfe, ohne Fürsorgeeinrichtung.
Wer arm ist, kann in Wahrheit unheimlich reich sein. Armut hat nichts mit Elend zu tun. Geistige, seelische Armut im Wohlstand sind die größten Hindernisse, mit der Krise zu leben. Was nutzt es, mit Geld, das man sich leiht, ein teures Auto zu kaufen, um den Nachbarn zu beeindrucken?

In der Krise werden wir lernen, worauf es wirklich im Leben ankommt.

Was zur Vorratshaltung alles gehört, ist in früheren Artikeln beschrieben.

Ergänzungen zur sicheren Langfristlagerung von Lebensmitteln folgen auf dieser Seite in Kürze.

Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

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Donnerstag, 23 August 2012 13:36

Kataklysmus

UPDATE! UPDATE! Würden wir doch nur eine Winzigkeit über unsere aberwitzigen Illusionen nachdenken!
Ist das normal, wenn die Presse mit dem Finanzminister über 4 Milliarden Euro höhere Steuereinnahmen jubelt und gleichzeitig der Export mit 730 Milliarden Euro per Target2 kreditiert wird? Ist das normal, wenn die Bürger jegliche Krisengedanken für übertrieben halten und gleichzeitig die Verpflichtungen der Bundesrepublik via EZB-Stützung der Südstaaten auf mehr als 1 Billion Euro ansteigen? Ist es normal, wenn die Rettungsschirme für den EURO bei 800 Milliarden Euro angelangt sind und gleichzeitig unser Zettel-Geld um jeden Preis weiter gerettet werden soll? Ist es normal, wenn wir uns über 2 Billionen Euro Staatsschulden so gar keine Gedanken machen? Ich könnte noch mehr aufzählen - die Illusion, alles werde irgendwie wieder gut, vernebelt unsere Hirne.

Wie der Zeppelin Hindenburg wird die Illusion in Rauch aufgehen!

Dabei ist das EURO-Desaster noch das kleinere Übel. Die Zerstörungspotential sämtlicher Illusionen in dieser Welt aus Luftblasen und Papierfetzen ist um viele Dimensionen größer.

Der Begriff Kataklysmus bezeichnet eine sehr große, alles zerstörende Katastrophe. In der Bibel war es die Sintflut, die alles Leben auf dem Planeten vernichtet hat, bei Platon ging Atlantis unter und bei Ovid verbrannte der Sonnenwagen des Phaethon ums Haar die gesamte Erde.
Wer diese Seite und andere einschlägige websites regelmäßig besucht, wird nicht überrascht sein, wenn ich hier wiederholt das Bild eines großen Zusammenbruchs zu zeichnen versuche. Es geht längst nicht mehr um eine den 42 Währungsreformen ähnelnde Veranstaltung, die in der Welt während der vergangenen 100 Jahre einzelne Völker durchrüttelte. Es geht auch nicht um einen vorübergehenden harten Einbruch der Konjunktur und schon gar nicht um eine mehr oder weniger lange Versorgungskrise.

Was uns bevorsteht geht über solche Szenarien weit hinaus und wird dem biblischen Armageddon gleichen.

- Auslöser eines solchen Szenarios könnte z.B. die Eskalation des Konfliktes in Nahost sein.
- Amerikanische, britische und französische Spezialkräfte stehen für eine Intervention in Syrien bereit.
- Israel bereitet sich auf ein Bombardement iranischer Atomanlagen vor.
- Das Euro-Finanzsystem steht vor der Auflösung mit drastischen Konsequenzen für die weltweite Finanzwirtschaft.
- Wichtige US-Banken und europäische Banken stehen vor der Insolvenz.
- In Europa drohen Staatspleiten.

Einer oder mehrere dieser Auslöser könnten den Stein ins Rollen bringen, eine Lawine lostreten, die im Kataklysmus mündet.

Warum?

Wir erleben augenblicklich die Vorboten des Endes einer „Welt“ wie wir sie uns untertan gemacht haben.

In den letzten 24 Stunden wurden auf unserem Planeten 80 000 Hektar Regenwald zerstört, wurden 13 Millionen Tonnen giftiger Chemikalien in die Umwelt entlassen, sind mehr als 45 000 Menschen verhungert, davon 38 000 Kinder. An diesem einen Tag wurden 130 Pflanzen- und Tierarten durch menschliches Handeln ausgelöscht.

Zugleich wurde in diesen 24 Stunden die Welt nicht nur mit vielen Milliarden neuer Dollars überflutet, sondern zugleich mit Billionen imaginärer Phantomwerte (Derivate) zugemüllt – eine Vernichtung realer Werte unvorstellbaren Ausmaßes.
Allein die USA überschwemmen die Welt in jeder Minute (!) mit 10 Millionen neu gedruckter Dollarnoten (im Jahr 1,6 Billionen!)

Diesen Ressourcen verschlingenden Lebensstil hält die gesamte Welt (in 1. Linie jedoch die westliche) durch eine Verschuldungsorgie aufrecht, die von Tag zu Tag ihre Grenzen weit überschreitet - von den Zentralbanken mit annähernd Null Prozent Zinsen "gesponsert". Schuldgeld, dem keinerlei Leistung gegenübersteht. Die ungeheuerliche Wertvernichtung wurde zwar schon vor Jahren begonnen, mit dem Aufblähen der Schuldenblase jedoch wird die jahrzehntelange Wertevernichtung sichtbar. Was durch die Plünderung unseres Planeten verloren ist, soll durch wucherndes Papiergeld übertüncht werden. Die geplünderten Ressourcen werden durch die Papierflut aus den Gelddruckmaschinen ersetzt. Wer sehen will, der sehe und verstehe!

Die Krise, deren Vorläufer uns gerade erreichen, wurde nicht durch einen bedauerlichen Unfall hervorgerufen. Sie ist auch nicht das Resultat von Veränderungen aus jüngerer Zeit. Die Krise ist das Ergebnis der Lebensweise der Menschen seit ihren ersten großen Lebensgemeinschaften in Städten und Staaten.

Seit die Menschen ihre Stammesgemeinschaften verlassen haben, seit vor rund 7000 Jahren erstmals große Kulturen in sumerischen Städten gegründet wurden, gab es in wiederkehrenden Zyklen gewaltige Zusammenbrüche, mit denen lokale Kulturen immer wieder ausgelöscht wurden.

Heute begehen in unserer globalisierten Welt rund 7 Milliarden Menschen im gemeinsamen Takt die gleichen Fehler, unterliegen den gleichen Irrtümern und sie werden die Folgen gemeinsam zu tragen haben. Wie viele dieser 7 Milliarden Menschen nach der Katastrophe noch leben werden, wo mehr und wo weniger Menschen überleben werden, ob in den Metropolen des Westens oder denen des Ostens, ob in der Steppe Afrikas oder in den Jurten Asiens, wer will das wissen?

Nein, das ist kein Kartenhaus, das in Kürze zusammenbrechen wird. Was der Welt bevorsteht, gleicht einem Kometeneinschlag.

Donald Davis Einschlag eines großen Asteroiden

Noch erreichen uns erst die Vorboten des Kataklysmus.

Nach dem Einschlag beginnt das Überleben erst richtig.

Noch nimmt kaum jemand zur Kenntnis, dass sämtliche Rettungsversuche die bevorstehende Katastrophe um ein Vielfaches verschärfen werden. Der Rubikon ist längst überschritten. Die Situation wird sich ab diesem Herbst drastisch verschlimmern. Ab 2013 wird die eigentliche Zusammenbruchs-Phase eintreten. Die Prognosen sagen den Höhepunkt zwischen 2015 und 2016 voraus. Bis sich die Welt von dem zu erwartenden Schock erholt, dürften 5 bis 10 Jahre vergehen.

Das Weltfinanzsystem, die Rohstoffversorgung der 7 Milliarden Erdbewohner, die Ernährung dieser vielen Menschen, die staatlichen Ordnungssysteme - alles steht auf der Kippe. Währungsreform samt drastischem Haircut, Versorgungskrise, einschließlich medizinischer Versorgungs-, Energie- und Rohstoffkrise, Staatskrise, Unruhen bis hin zur Sicherheitsgefährdung, Einkommensverlust bis unters Sozialhilfeniveau – das alles wird es geben.
Angesichts des Ausmaßes wird jegliche Vorbereitung lückenhaft bleiben.
Lückenhaft schon deshalb, weil uns lebenswichtiges Wissen verloren gegangen ist: Wie bauen wir unsere eigene Nahrung an, wie baut man eine Feuerstelle, wie findet man trinkbares Wasser, was bedeuten die Himmelszeichen und wie kann man sie lesen, wann enden, wann beginnen Wachstumsperioden, welche Pflanzen im Wald und auf den Feldern sind essbar, wie spürt man Wild auf, erlegt es, bereitet man dessen Fleisch zu, wie das Fleisch haltbar machen, wie heilt man Knochenbrüche und andere medizinische Notfälle und wie hilft man einem Baby auf die Welt??? Wir werden mit Informationen überschüttet und wissen doch so wenig. Im Rausch von Wohlstand und Ignoranz haben wir verlernt was Leben bedeutet.

Eine zunehmende Zahl Menschen beginnt das heraufziehende Desaster zwar zu ahnen. Doch die Illusion der Beständigkeit des Bestehenden ist noch zu groß. Es ist wie 1945 in Berlin. Die russischen Truppen standen am Stadtrand, die Häuser lagen in Schutt, der Reichstag war Ruine wie tausende Gebäude in über 100 anderen deutschen Städten, Millionen Tote und noch immer war die Illusion des 1000-jährigen Reiches nicht aus sämtlichen Köpfen. Mit jeder eroberten Straße, die von den Russen eingenommen wurde, baumelten mehr Leichen an den Berliner Laternen. Bäume gab es keine mehr. Fanatische Nazis kannten kein Pardon mit den Zweiflern am Endsieg.
Es ist perfekte Beispiel für die Glaubwürdigkeitsfalle, in die Menschen noch kurz vor Erkenntnis des Unausweichlichen hineinrennen.
Waren die Gehängten dumm, weil sie so kurz vor dem Ende ihre Gedanken preisgaben, nicht mehr mit den Wölfen heulen wollten oder mussten sie einfach ihrem Gewissen folgen? Wegen ihrer Verzweiflung über die Unsinnigkeit des e n d g ü l t i g e n  Geschehens mussten sie sterben. Die letzten Morde, die in der aus den Fugen geratenen Welt noch begangen wurden.

Unsere heutige Welt ist auf andere Weise - nicht minder gefährlich, nicht minder unmenschlich - aus den Fugen geraten.

Es gilt, die Welt wieder auf die Füße zu stellen.

In der griechischen Philosophie wird dieses "Auf-die-Füße-stellen" Kataklysmus genannt. Die Griechen sprechen in diesem Zusammenhang vom über Jahrtausende währenden Weltzyklus (Großes Jahr). Durch das Wiederauftreten bestimmter Planetenkonstellationen kommt es zum Wendepunkt in einem Zyklus, der große Katastrophen, (z.B. gigantische Flutereignisse) auslöst, einen Kataklysmus oder Weltbrand. In der Bibel spricht Gott von Äonen, Zeitaltern, in denen die menschlichen Irrwege beendet werden und alles neu aufgerichtet wird.

Neu aufgerichtet wird die Welt nicht mit Habgierigen, die mit angesammelten Schätzen die Krise für großartigen Reichtum nutzen wollen. Neu aufgerichtet wird die Welt auch nicht durch Abziehbilder unserer gegenwärtigen Politiker oder Bankster. Wenn die Welt eine Chance zur Erneuerung haben soll, dann braucht sie Menschen, die ihre Ressourcen voll Ehrfurcht schützen, die jedem Mitmenschen mit Liebe begegnen, jeden Überfluss missachten, genügsam und sparsam leben und ihre Mitmenschen nicht beherrschen und versklaven wollen.

Literaturhinweis:

UNSER AUSGEBRANNTER PLANET (Thom Hartmann)

PRANGER (Michael Winkler)


Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

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Montag, 20 August 2012 11:43

Konkursbetrug?

Wie nennt man einen Pleitier, der auf einem riesigen Vermögensberg sitzt?
Man muss nicht fragen, ob die Meldung stimmt, ob Griechenland wirklich auf einem Schatz hockt. Schließlich schrieb der Spiegel bereits 1976: Der griechisch-türkische Konflikt um die Ägäis und ihr Erdöl treibt hart am Rand des Krieges.

Bei der Teilung Zyperns ging es genau um diese Energiequelle: Erdöl und wie wir heute wissen, zusätzlich um Erdgas. Ein riesiges Öl- und Gasfeld liegt in der Ägais zwischen dem türkischen und griechischen Festland.
Der Pleitier Griechenland lässt sich seit 3 Jahren (in der Hauptsache von der Bundesrepublik) alimentieren, obwohl er mit dem Verkauf einer Förderlizenz mit einem Schlag sämtliche Schulden bezahlen könnte.
Da bei dieser Art Schuldentilgung für die Griechen nichts übrig bleiben würde, haben sich die cleveren Hellenen – mit US-amerikanischer Hilfe - besseres einfallen lassen:

Erst kommt die drohende Pleite
dann die Hilfsgelder der EU
dann das Verzögern der versprochenen Reformen
dann weitere Hilfen der EU
dann der Schuldenschnitt
dann werden noch einmal Reformen versprochen, verzögert, ausgesetzt
dann wird ein weiterer Schuldenschnitt fällig
dann tritt man aus dem EURO aus
dann führt man die Drachme ein
dann sind alle Schulden hinfällig
dann wird den Amerikanern die Ölkonzession verkauft
Der neue Aufschwung kann starten.

Um Griechenland sollten wir uns keine Sorgen mehr machen.
Ist erst die Drachme wieder da, werden sich die Hellenen wie Phönix aus der Asche aufschwingen.
Frei von Schulden mit einem riesigen Staatsvermögen.
Gebeutelt die Deutschen.
Blamiert: Merkel und Schäuble.

Der Vertrag für die Förderkonzession soll angeblich 300 Milliarden Euro umfassen. Ausgehandelt wurde er mit Hilfe von Hillary Clinton. Repräsentant der beteiligten US-Firma ist Bill Clinton.
Mit Hilfe der Clintons wurde sogar der Griechisch/Türkische Konflikt beigelegt. Denn auch die Türkei wird nicht leer ausgehen, sie darf das Ägäis-Öl weiterverarbeiten.

Und auch der US-Dollar kommt nicht zu kurz. Durch den Austritt Griechenlands aus dem Währungsverbund und den fälligen Schuldenschnitt werden bei den verbleibenden EURO-Ländern riesige Rettungsmilliarden für Banken und Staatshaushalte fällig, eine Papiergeldlawine, die den EURO bis zur Parität mit dem Dollar abstürzen lassen dürfte. Auf die Weise dürfte sich der Dollar noch einmal zu einem kurzen Höhenflug aufrappeln. Der Preis der Förderkonzession würde auf Dollar-Basis um vieles günstiger. Bitte einen Orden für die Clintons!

Ob sich der schlaue Deal für die Griechen am Ende wirklich auszahlt, wird sich zeigen. Kommt es zum internationalen Währungs-Crash, dann können die Hellenen mit Dollar, Euro oder Drachme gar nichts mehr anfangen – und ihr Erdöl gehört den Amerikanern.

Toll!

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Freitag, 17 August 2012 12:59

Das Kamikaze-System

UPDATE - UPDATE! Werden Profite hauptsächlich nur noch durch Finanzkanäle erzielt und nicht mehr durch Warenproduktion und Handel, spricht man von Financialisation. In dieser neuen Form des Kapitalismus beherrschen Fremdkapitalaufnahme (leverege) und exotische Finanzinstrumente (derivate) die traditionelle Industriewirtschaft. Financialisation kann definiert werden als: "die gegenüber jeder anderen Wirtschaftstätigkeit zunehmende Überlegenheit der Finanzindustrie" (mehr dazu hier)

Das Ergebnis ist die unbeschreibliche Kapitalanhäufung seitens der Finanzindustrie bei gleichzeitiger finanzieller Ausblutung von Wirtschaft, Staaten und Privatpersonen.

Laut Charles Hugh Smith Of Two Minds muss Financialisierung in der Selbstzerstörung enden.

Das Groteske: Obwohl die Finanzindustrie riesige Kapitalmengen anhäuft, ist sie bankrott. Noch aber lässt sich das verschleiern. Das geht so:   Das auf Sand errichtete Gebilde wirft durch die Hebelung zwar riesige Scheingewinne ab, die jedoch zu keinem Zeitpunkt in reale Werte umgewandelt werden können. Nein, die Scheingewinne müssen in weitere höher gehebelte Produkte "re-investiert" werden, um auf diese Weise zusätzliche Scheingewinne zu erzeugen. Das Karussell dreht sich immer schneller. 1,4 Billiarden Dollar umfasst dieses Hütchenspiel der Derivate-Blase inzwischen.

Ein System, das seine Energie aus Phantomvermögenswerten schöpft, saugt die realen Vermögenswerte der Wirtschaft wie der gesamten Bevölkerung in sich hinein wie ein interstellares Schwarzes Loch.

Die exorbitante Vernichtung realer Vermögenswerte lässt sich eine Zeit lang durch die Zentralbanken mit Zinssenkungen nahe Null kaschieren. In der Konsequenz müssen Industrie und Haushalte mehr sparen, die Margen bei Industrie und Handel werden enger, die Beschäftigtenzahlen nehmen ab, prekäre Arbeitsverhältnisse nehmen zu, der Leistungsdruck auf den Einzelnen steigt, Ethik und Moral erodieren, psychische Krankheiten nehmen zu, die Sozialsysteme werden überfordert, der gesellschaftliche Konsenz zerbröselt - weniger Steuern, weniger Konsum – wir erleben gerade hautnah, wie durch wirtschaftliche, staatliche und private Maßnahmen versucht wird, die zerstörerische Wirkung der Financialisation zu kompensieren.

Gab es zu Beginn der Financialisation eine blow-off-Phase, so haben wir bereits 2008 den tipping-point des Hypes überschritten und befinden uns auf der steilen Abwärtsbahn der völligen Zerstörung des Systems. (Aktienblase, Immobilienblase, Staatsanleihenblase sind geplatzt oder platzen soeben).

Zum Bild der Selbstzerstörung gehören die Auflösung der ethisch-moralischen Prinzipien in der Gesellschaft, die Ausbreitung von Korruption, die Auflösung demokratischer Reststrukturen, der Versuch die Ordnung durch diktatorische Maßnahmen in größeren staatlichen Gebilden (EU-Gigantismus) halbwegs aufrecht zu erhalten bei gleichzeitiger massiver Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte.

Mit leeren Versprechungen, unendlichen Verschuldungsorgien, Lügen, falschen Statistiken und ablenkenden unterhaltsamen Events wird den Massen der Zustand des bankrotten Systems verschleiert - bis die Finanzelite das gesamte Vermögen aller Schichten aus allen ihren Vermögenstöpfen aufsaugen konnte, um schlussendlich die finale Selbstzerstörung auszulösen.

Professor Schachtschneider folgert: Wir brauchen eine Revolution!
(Hier seine Rede dazu)

Kommt die Revolution nicht, wird der selbstzerstörerische Prozess die gesamte Welt erfassen, das komplette Papiergeld-System. Es ist zu befürchten, dass der Prozess nicht mehr aufzuhalten ist. Die Kamikaze-Psychopathen haben ganze Arbeit geleistet - und wir, die Masse, sind ihnen begeistert gefolgt. Am Ende dieser Katastrophe wird es für keinen Fetzen Papiergeld auch nur eine Zehntel Unze Gold oder Silber geben. Niemand gibt für Fiat-Geld noch irgendeinen Sachwert her. Die Menschen werden sich auf die echten Geldwerte besinnen und nichts anderes mehr akzeptieren. Wer Sachwerte will, braucht echtes Geld.


Wichtige Anmerkung von Heiner:
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Mittwoch, 15 August 2012 10:17

Das weiß der FiM

Natürlich hat sich Wolfgang Schäuble durch die glasklaren Analysen des Ifo-Professors gegen´s Schienbein getreten gefühlt, und genau so hat der FiM auch reagiert: „Und so einer (wie der Sinn) kriegt noch Steuergelder!“

Wer in unserem staatlichen Umverteilungsgebilde kriegt eigentlich keine Steuergelder? Muss jeder, der dem FiM die Wahrheit sagt, künftig mit öffentlicher Diffamierung rechnen?

Ich gebe zwar zu, dass ich in dieser chaotischen Finanzsituation EURO-Lands, Europas und der Welt absolut kein Finanzminister sein möchte. Wer, wenn er denn in dieser schizophrenen Welt nicht selbst schizophren werden möchte, wollte schon an Bord eines schlingernden Luxusliners Verantwortung tragen? Die Absurdität der zum Scheitern verurteilten Rettungsversuche muss einfach jeden rational denkenden Menschen zur Verzweiflung treiben – erst recht jemanden, der als FiM die tatsächlichen Zahlen und Prognosen stündlich auf den Schreibtisch kriegt. Der Unsinn, ja Verrat an den Bürgern, der Tag für Tag zunimmt, um die Wohlstandsillusion am Leben zu halten, ist einfach unfassbar. Wie lange kann so ein FiM eigentlich noch klar denken?

Professor Sinn wurde ein Maulkorb verordnet, nur weil er anhand der Targe2-Zahlen der Deutschen Bundesbank belegen konnte, dass unser gesamtes sogenanntes Exportwunder schuldenfinanziert ist, mit Krediten, die wir den Abnehmerländern gewährt haben. Geld, das Deutschland niemals wiedersehen wird. Das weiß der FiM!!!

Im Juli 2012 hat die EZB den Banken der Südstaaten mit 1,3 Billionen Euro ausgeholfen. Die Bilanz der EZB liegt damit bei weit über 4 Billionen Euro. Der FiM steht für diese Bilanz mit 27 % gerade (genauer der Bürger) – mehr als 1 Billion!!! Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte wurde Wohlstand durch Gelddrucken erzeugt. Das weiß der FiM!!!

Was soll der lächerliche ESM mit seinem Anfangskapital von 500 Milliarden ausrichten, wenn in einem Monat (Juli) im Vorfeld bereits 1,3 Billionen verbraten wurden? Das weiß der FiM!!!

Natürlich muss der ESM – so er denn kommt – schnellstens sein Kapital aufstocken, sonst kugeln sich die Finanzmärkte über den lächerlichen Grundbetrag. Das weiß der FiM!!!

Sollte es um den ESM Schwierigkeiten geben, wird man eine Volksabstimmung durchführen – auf ESM-unschädliche Art und Weise. Das weiß der FiM!!!

Der FiM weiß auch:

Die Rettungspolitik steht am Rand der finalen Finanzgruft – in Kürze wird sie für immer zu Grabe getragen werden.

Wie eine Seifenblase wird der gigantische Selbstbetrug von der Rettbarkeit des Systems platzen.

In der aktuellen Krise werden die Grenzen der Steuerungsmöglichkeiten Woche für Woche überfahren wie rote Ampeln. Die irrwitzigen Maßnahmen unserer weltweiten Führungseliten werden sich schon in naher Zukunft bitter rächen.

Seit dem Jahr 1200 n.Ch. gab es über 300 Staatsbankrotte - ein völlig normaler Vorgang.

Der Mensch als Verdränger. Fragen wir uns endlich, was uns fortwährend veranlasst, die jüngste Vergangenheit immer und immer wieder in die Zukunft projektieren zu wollen.

„Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler.“ Kenneth Boulding, 30-facher Ehrendoktor


Wichtige Anmerkung von Heiner:
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Montag, 13 August 2012 14:44

Wach bleiben, nicht träumen!

Update - Update! Zu allen Zeiten ging der Wert des Papiergeldes immer wieder gegen Null. Auch in den Tagen vor der französischen Revolution, als drei Inflationen nacheinander die papiernen Reichtümer in die Milliarden steigen ließ. Jaques Necker, der letzte Finanzminister, der die Dinge noch in Ordnung zu bringen suchte, schrieb, nachdem er 1789 vom König gefeuert war: „Der Kurs des Geldes, werdet ihr sagen, ist vom Zufall abhängig, den Spekulanten und Schiebern müsst ihr es zuschreiben, wenn der Kurs schlecht wird. Ihr Unwissenden und besonders Schlauen: Solche Sprüche könnt ihr bei den Parisern anbringen, die ahnungslos genug sind, sie für bare Münze zu nehmen, die von euch dazu aufgewiegelt, die Schieber verfluchen und die Händler , welche die Ware verteuern. Nein, sage ich, der große Betrüger, der Erzbetrüger, der Betrüger ohne gleichen ist die französische Regierung selbst. Sie vermehrt ins Ungewisse den Druck ihrer Assignaten (Anm. das damalige Papiergeld), sie findet, dass deren Deckung immer noch genügend sei. Dabei weiß sie sehr wohl, dass der nominelle Wert der Deckung immer steigt, mit dem Sinken des Kurses.
(R. Eisler: „Das Geld“ S. 255)

Gibt es auch nur einen deutschen Politiker, der noch nicht die Schuld an der Finanzmisere den Spekulanten in die Schuhe schieben wollte?

Murray Rothbard schreibt in „Man, Economy & State“ in Kapitel 12 auf S. 994 ff unter „Kreditausweitung und Wirtschaftszyklus“:
Die Staatskrake und der Bankenclan behaupten, dass die globale Finanz- und Wirtschaftskrise völlig überraschend über die westliche Welt hereingebrochen ist – was nichts weiter als eine infame Lüge ist! Natürlich wissen die entscheidungsrelevanten Kreise der parasitären Staatsmafia ganz genau, welche Folgen ihre Ausplünderung der Menschen zeitigt – Folgen, die bereits vor rund 100 Jahren im Detail dargelegt worden sind, was auch der Grund dafür ist, warum wir in 50 Jahre alten Büchern nachlesen können, was uns in den kommenden Jahren dank dieser Verbrecherbande zwangsläufig noch bevorstehen wird.

Peter Schiff schreibt bei propagandafront.de über die nicht enden wollenden Rettungsprogramme:
Wir werden künftig einen endlosen Strom an quantitativer Lockerung sehen. Wir werden mehr quantitative Lockerungsmaßnahmen haben als Rocky-Filme, und am Ende wird es sich in einen Horrorfilm verwandeln. Die ganze Veranstaltung wird explodieren und die Wirtschaft wird buchstäblich an einer Überdosis sterben.

Philip Barton sagt im Gespräch mit Lars Schall voraus:
Eine Zeit wird kommen, da ihnen für kein Geld der Welt auch nur 1 Unze Gold verkauft wird, das ist Backwardation. Wir werden definitiv in Richtung Backwardation gehen… Es wird passieren, und wenn es geschieht wird es die große rote Fahne sein, die singende fette Lady...

System-Ende!
Ob danach ein Edelmetall-Standard kommt und ob dieser Bestand hat, hängt von der Ausgestaltung des neuen Standards ab.

Das glückliche Zeitalter:
Vor einiger Zeit hat die soziologische Abteilung der Harvard-Universität eine eingehende Untersuchung darüber angestellt, welches die harmonischste und glücklichste Epoche der Menschheit gewesen sein mag. Sie haben herausgefunden: Es war das frühe Mittelalter, zwischen 1150 und 1450, das Zeitalter der Gotik zwischen Alpen, Nord- und Ostsee. Bei der Erforschung der Ursachen fanden die Wissenschaftler, dass die Wirtschaftsblüte des Mittelalters durch die eigenartige Münzordnung, die „Renovatio monetarum“ (Gelderneuerung) ermöglicht wurde. Es war die Zeit der Brakteaten, jener einseitig geprägten Silber-Münzen, die in kurzen Abständen (etwa ½-jährlich) durch neue ersetzt wurden. Die alten Münzen wurden für ungültig erklärt und mussten jeweils gegen neue (mit einem Abschlag von ca. 20 %) eingetauscht werden. Von den 20 % hat der Münzherr seine Kosten bestritten. Es war zugleich die Steuer.
Die ständige Gelderneuerung bedeutete einen flüssigen Geldumlauf. Dies führte zu einem Wohlstand, der auch einfachsten Leuten ein solides Auskommen ermöglichte und zu einem Überfluss, der uns die prächtigen Kathedralen hinterlassen hat.
6 Stunden hat ein Handwerksgeselle im Schnitt täglich gearbeitet und pro Woche so viel verdient, dass er sich 2 Schafe davon hätte leisten können.

Nun, es gab damals keine Staatskrake, wie sie uns heute Lebenden regelmäßig Jahr für Jahr von Neujahr bis zum 7. August jeden Cent unseres Verdienstes abknöpft.

Sie werden uns noch viel mehr abknöpfen, schröpfen bis auf´s Blut. Wir sollen sogar gefragt werden und dürfen sogar zustimmen.
Macht Sie die Diskussion um das Thema VOLKSABSTIMMUNG auch nervös?

Einige CDU-Politiker können sich mit der Idee "anfreunden", Herr Gabriel fordert sie lautstark. Die FDP ist auch dafür. Die CSU ebenfalls.
Die Stimmung der Öffentlichkeit wird auf die VOLKSABSTIMMUNG vorbereitet. Volksabstimmung ???

Ich glaube zu keiner Sekunde, dass auch nur einem Politiker die SELBSTBESTIMMUNG des deutschen Volkes am Herzen liegt.

Was sie wollen ist, mittels Votum des Volkes die europäische Einigung, die Wirtschafts- und Fiskalunion durch Aufgabe der Souveränität voran zu bringen.

Nach aller bisheriger Erfahrung kann dies zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West nur auf einen assymetrischen Souveränitätsverzicht hinauslaufen. Warum sollten auch Politiker in Griechenland, Spanien, Italien oder Deutschland unter Symmetrie das gleiche verstehen, da sie bei der Finanzpolitik schon meilenweit auseinander liegen?

Ich fürchte, hier wird etwas vorbereitet, mit dessen Ergebnis vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen, die kaum ein Deutscher will.
Macht man sich lustig über uns?

Wenn wir nicht hellwach bleiben und aufpassen, dass diese Volksabstimmung - so sie denn kommt - durch Überrumpelungstaktik missbraucht wird, gibt es kein Zurück mehr. Dann kann niemand mehr zum BVerfG eilen. Dann ist Deutschland endgültig am Haken.

Ich bin immer mehr überzeugt, dass es beim EURO und dessen "Rettung" von Anfang an um nichts anderes gegangen ist und weiterhin geht, als darum, das deutsche Volk mit seinen Ersparnissen und künftig mit seinem Fleiß für die Nachbarn einstehen zu lassen.

Nigel Farage bringt es in der International Business Times auf den Punkt, wenn er sagt:
Der finstere Aspekt ist die Absicht von Männern wie (dem italienischen Ministerpräsidenten) Mario Monti und meinem alten Freund Van Rompuy, die eigentlich die Völker dieser Länder versklaven und sie in ihre neue europäische Ordnung sperren wollen.

Sollte es auf die Volksabstimmung hinauslaufen, darf sie nicht (wie bei den Beschlüssen im Bundestag) aus Zeitnot durchgepeitscht werden. Es ist eine breite Diskussion notwendig. Jeder Bürger muss sich über das Pro und Contra und die Konsequenzen seiner Entscheidung absolut im Klaren sein.

Lassen wir uns nicht von "wohlmeinenden Volksvertretern" in die Versklavung führen!


Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

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Freitag, 10 August 2012 10:57

Schmittchen und Schlau

Kaum hat der Weise von der BA die neuesten Arbeitsmarktzahlen verkündet, geben Schmittchen und Schlau im Saar-Radio ihren Senf dazu.

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Donnerstag, 09 August 2012 15:24

Emotion statt Hirn?

oder die Neuerfindung der Mathematik. Je näher der unvermeidliche Zusammenbruch des Weltfinanzsystems rückt, desto aberwitziger die Erklärungen das bestehende System wäre beherrschbar, ja sogar reparabel. Wer das Gegenteil behauptet, wird als Defätist beschimpft, beschuldigt, den Untergang des Systems herbei zu reden.

Wer besiegt die heutige neunköpfige Hydra?
Wo ist der neue Herakles?

Je mehr die Namensliste warnender Stimmen anschwillt, desto lauter wird das Rufen im Wald derer, die bereits das Licht am Ende des Tunnels sehen wollen. Obwohl sie rein gar nichts dergleichen wahrnehmen können, glauben einige an das Licht und es scheint ihnen als flackere dort tatsächlich etwas. Die Ursache dieses Phänomens soll uns hier beschäftigen.

Vorab: Natürlich gibt es jede Menge Leute, die kein Licht sehen und trotzdem vom Sonnenaufgang künden – all jene, die davon profitieren, wenn die Masse möglichst lange das heraufziehenden Desaster nicht ahnt: Banker fürchten einen Bank-Run; Politiker, die Masse könnte sich auf eine Währungsreform vorbereiten; Wirtschaftsführer, die Angst vor Rezession könne die Rezession nähren.

Vermutlich glauben einige dieser Leute am Ende sogar ihrem Zuversichtsgeschwafel. Jedenfalls klingen ihre Argumente so plausibel, dass die Mehrheit der Leute das Gegenteil für Schwarzmalerei hält.

Was hier abläuft gleicht dem ewigen Kampf zwischen Bauch und Kopf, zwischen Wunschdenken und Vernunft, zwischen Illusion und logischem Verstand.

*    Wer wünscht einem armen Griechen nicht das allerbeste?

*    Wer wünscht keine gute Rente im Alter?

*    Wer wünscht keine sichere Zukunft für seine Kinder?

*    Wer wünscht nicht, alles möge bleiben wie es ist?

Irgendwo im Hinterkopf ahnen viele, das ganze Wohlstandsgebäude lässt sich auf Dauer nicht aufrecht erhalten.
Irgendwo ahnen andere, die vielen Schulden könnten an irgendeinem Sanktnimmerleinstag zu groß werden.
Irgendwo vermuten manche, mit dem ganzen Finanzwesen könne irgendetwas nicht stimmen.
Aber:
Wenn das wirklich so wäre, würden so viele heilige Kühe geschlachtet, dass das einfach nicht passieren darf. Also folgt man besser seinem Bauchgefühl und glaubt den großen Reparaturmeistern in den Zentralbanken, den Regierungseliten und den vielen tausend Unternehmern im Land, die das einfach nicht zulassen werden.

Solcher Zuversicht steht diametral entgegen, dass allein die vier Grundrechenarten der Mathematik, ein bisschen Zinsrechnung und ein Quäntchen logisches Denken ausreichen, um den traurigen Zustand unserer Finanzwelt zu begreifen.

In der Mathematik gilt keine Emotion.

Mathematik wird von Logik und unverfälschbaren Regeln bestimmt.

Mathematik ist ein Naturgesetz.

Alle, die von den heiligen Kühen des bestehenden Systems leben, wollen uns weismachen, sie wüssten es besser. Sie häufen Schulden auf Schulden auf Schulden und versprechen, die Schulden lösen sich am Ende in Luft auf. Sie werden diese Luftnummer so lange preisen, bis sie mit ihrer Pseudo-Mathematik am Ende sind.

Hoffentlich bald!

Erst dann, wirklich erst dann besteht die Chance, den Politikern und Bankern ein Korsett zu verpassen – ein Korsett aus hartem Geld.
Unserer Welt braucht ein Hartgeld-Korsett.
Ein Hartgeld-Korsett lässt sich nicht beliebig vermehren, um sich beliebig die Taschen zu füllen und beliebig Wählerstimmen zu kaufen. Erst dann lässt sich DEMOKRATIE nicht mehr missbrauchen, um Parteienmacht mit gekaufter Wählergunst zu erschleichen. Erst dann haben Politiker keine Chance mehr, sich in alle Lebensbereiche einzumischen, Bürger zu bevormunden und in Abhängigkeit zu verstricken.

Durch ein Hartgeld-Korsett wäre den Bankern das fractinal-reserve-monopol (die beliebige Geldschöpfung) entzogen; verbunden mit einem strengen Zinsregulativ wären Inflation und Wachstumszwang gebändigt.
Moral und konservative Prinzipien hätten in der Gesellschaft wieder Raum.

Hirn statt Emotion – vielleicht ein Lösungsansatz für die Zeit danach.


Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

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Donnerstag, 02 August 2012 15:08

Seifenoper: EURORETTUNG

UPDATE - UPDATE: Je länger ein Theaterstück dauert, desto deftiger müssen die dramatischen Zutaten aufgetischt werden, sonst fällt das theatralische Konstrukt in sich zusammen. Genauso ist es bei der Euro-Rettung. Von Monat zu Monat, von Woche zu Woche multiplizieren sich die Hilfsgelder, die dieses Währungskonstrukt am Leben halten sollen. Die Euroniker-Freaks können zwischen ihren Treffen kaum noch die Wäsche wechseln. Den Notenbankern schwellen im Rettungswahn die Finger vom Drücken der Enter-Taste, Parlamente beschließen Dinge, die kein Abgeordneter liest, geschweige denn versteht…
Warum lassen wir uns von diesen unwürdigen Selbstdarstellern und ihren Medienhuren länger hinters Licht führen?

Die virtuelle Welt um uns wird immer monströser. Welcher Ökonom, welcher Unternehmer, welcher Bürger findet noch Orientierung im Wald gefälschter, manipulierter, geschönter Statistiken, Währungen, Rohstoffpreise? Riesige Stückzahlen produzierter Pkw gammeln bei den Händlern ohne Käufer zu finden, für die Hersteller gelten die Autos als verkauft. Die Aktienindizes sind nur noch Performence-Indikatoren, über die tatsächliche Wirtschaft sagen sie nichts aus. Fehlinvestments und Marktverzerrungen bestimmen das Geschehen. Der Aktienmarkt ist nicht mehr das Instrument zur Unternehmensfinanzierung, sondern reines Spekulationsterrain im Hinblick auf erwartete Notenbank-Maßnahmen.

Die EZB wird zerrieben zwischen der Notwendigkeit in einzelnen Euro-Ländern die Anleihezinsen zu stützen und den Steuerzahlern der übrigen Länder keine exorbitanten Kosten aufzubürden. Die Rezession breitet sich überall in Euroland aus. Die Politik trickst das Arbeitslosenheer klein - auch wenn in Deutschland den 4. Monat in Folge die Zahlen der Vollzeitjobs sinken, tolldreist fordern Pleitiers, die EZB soll ihre Staatsanleihen kaufen, wohlwissend, dass eben diese Pleitiers gemeinsam mehr als 50 % des EZB-Kapitals halten (sollten!), auch künstlich in den Keller gestampfte Zinssätze bremsen den totalen Abschwung nicht mehr, kein einziger Marktpreis entspricht noch seinem realen Wert, die Inflation der unmittelbaren Lebenshaltungskosten ist nicht zu übersehen, Mehl, Zucker, Brot werden teuer, Handys und Flachbildschirme nicht, aber die kann man nicht essen...


Warum lassen wir zu, dass sie uns ins Wirtschaftsnirwana führen?
Warum schreit das Volk nicht auf?
Warum schlucken wir die blödsinnigste Propaganda?
Warum glauben wir an Worte, wenn wir im Herzen ganz anders fühlen?

Gerald Celente fragt in seinem Trend-Journal am 2. August 2012:
„…warum sind so viele Menschen nicht in der Lage, das Augenfällige zu erfassen? Es schaut ja nicht jeder den ganzen Tag Reality-Shows oder Song-Contests, und es glaubt auch nicht jeder, dass es sich bei McDonald´s um Lebensmittel handeln oder Diät-Cola dabei helfen würde, das Gewicht zu reduzieren. Warum ist es so, dass es all jene, die es eigentlich besser wissen müssten, nicht besser wissen?“

(dankenswerter Weise ausführlich durch propagandafront in deutscher Übersetzung vorgelegt)

Celente fragt weiter, wem wir denn folgen sollten, wenn wir unseren "Eliten" nicht mehr folgen können?
Seine Antwort ist einfach:


„Sich selbst zu führen und die Verantwortung zu übernehmen, kann man sich aber nicht kaufen, man kann es auch nicht geschenkt bekommen und es kann einem auch nicht auferlegt werden. Es kommt von innen heraus. Es fängt zunächst einmal damit an, dass man von seinen politischen ´Führern` rein gar nichts erwartet und begreift, dass alles von einem selbst kommen muss.
Es bedeutet, über den Mut zu verfügen, gegenüber der Macht nicht klein beizugeben; dass man über die Selbstachtung verfügt, seinen rechtmäßigen Platz auf Erden zu behaupten; dass man sich selbst respektiert, es von anderen verlangt und all jenen Respekt zollt, die es verdienen … ungeachtet ihrer Klasse oder ihres Status; dass man über die Integrität verfügt, sein Wort zu halten, und über die Leidenschaft, ein sinnvolles und hingebungsvolles Leben zu führen, wo das Herz das fühlt, worüber sich der Geist im Klaren ist.“

Wer von den Euroniker-Freaks schert sich um die Menschen in seinem Land? Sie wollen ihr Projekt retten. Das Projekt Einheitsstaat Europa. Und sie wollen sich selbst retten, bevor die Menschen Rechenschaft verlangen könnten für das Desaster, das sie anrichten. Diese gefährlichen Polit-Abenteurer werden Aufstände, Hungersnot und am Ende vielleicht sogar Kriege auslösen. Und was antworten die Massen bisher?
Sie streiten darüber, wer der bessere Führer unter den Irrlichtern sei.

„Solange ´ich das Individuum` nicht bereit bin, aufzustehen und für mich einzutreten und für mich selbst zu sprechen, wird es auch kein ´wir sind das Volk` geben.
Wenn sich die Zukunft ändern soll, muss sich der Einzelne ändern. Und wenn sich genug Einzelne ändern, ändert sich alles.“

Wann endlich stehen genug Einzelne auf, die dieses Schmierenstück beenden?

Karikatur von: @ Götz Wiedenroth, www.wiedenroth-karikatur.de

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Aktuelle Seite: Start einfach easy einfach selbstmachen Artikel nach Datum gefiltert: August 2012