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Freitag, 21 Februar 2014 18:39

Die Chimäre des Exportwunders

Was ist dran am deutschen Exportwunder? Wächst die deutsche Wirtschaft wirklich auf Kosten der kriselnden Länder im Süden? Oder ist dieses Wunder nur ein riesiger Betrug?

Die Bundesregierung vollführt einen regelrechten Eiertanz, um diesen Betrug zu verschleiern. Denn nichts anderes ist es. Das Wunder der deutschen  Exportwirtschaft ist ein aufgeblasener Ballon aus Abermilliarden Schulden, die den Deutschen einmal um die Ohren fliegen werden. Es sind nicht die Arbeitsmarktreformen, von denen die deutsche Regierung schwafelt.

Warum widerspricht niemand dieser falschen Darstellung?

Weil die Wahrheit unerträglich ist:

Das deutsche Exportwunder ist kreditfinanziert. Lastkraftwagen, Nobelkarossen, Elektrotechnik, auch Panzer verkauft Deutschland über Umwege auf Kredit.

Einer der Umwege heißt Target2. Über dieses Zahlungssystem der Euro-Zone sind derzeit 500 Milliarden Euro Kredit aufgelaufen. Nicht bei den Exportfirmen (MAN, Siemens, BMW und anderen), die haben ihr Geld von der Bundesbank bekommen. Die 500 Milliarden stehen als Forderung  in den Büchern der Bundesbank (gegenüber der EZB und bei dieser gegenüber den  Käufern). Dass die klammen Südländer diese Forderungen bezahlen werden, ist höchst unwahrscheinlich. Es sind schließlich nicht ihre einzigen Schulden.

Bei der EZB stehen  Schuldverschreibungen in Höhe von 2,6 Billionen Euro in den Büchern. Die deutschen Steuerzahler haften bei Zahlungsausfall der Schuldner mit 27 Prozent dieser Summe (702 Milliarden Euro) gegenüber der EZB. Die Schuldner haben mit dem geliehenen Geld ihre Staatsausgeben finanziert (zum Teil auch Importe aus Deutschland).

Nichts anderes ist mit den Geldern aus dem ESM geschehen. In diesem Gemeinschaftstopf stecken 190 Milliarden Euro, die in deutschen Finanzämtern eingesammelt wurden.

Ist es damit endlich genug? Mitnichten.

211 Milliarden Euro deutsches Geld wurden über den EFSF, dem Vorläufer des ESM, verteilt.

Wer denkt, das wäre nun aber alles, irrt.

184 Milliarden sind als direkte Hilfszahlungen aus Deutschland nach Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Zypern geflossen.

1.787 Billionen Euro haben die Deutschen offiziell bisher (bar und als Bürgschaft) für die Euro-Rettung aufgewendet.

Wer angesichts dieser Zahlen vom Exportwunder schwafelt, will nichts anderes, als von diesen Zahlen ablenken. Vor den Europawahlen am 25. Mai wäre eine solche Offenbarung höchst unerwünscht.

Nach den Europawahlen werden die Zahlungen für die Euro-Rettung drastisch zunehmen, seien wir sicher!

Auf welche Weise Deutschland noch ausgeplündert wird, steht hier:

 

Am Ende des Prozesses könnte das Reich

des Licht-Königs errichtet werden.

 

 

Klick auf jedes Cover führt zu Infos u. Bestelladresse)

 

Aufwachen, handeln, get out of system, höchste Zeit!

Erfahren Sie, wie Sie sich und ihre Familie schützen können, wenn das große Plündern beginnt. Wir werden Kaffee, Zucker, Zigaretten, Schnaps, Mehl, Bienenhonig als Zahlmittel benötigen. Zusätzlich werden reichlich handwerkliche Fertigkeiten gefragt sein – Dienstleistungen, für die sich Dinge des täglichen Bedarfs eintauschen lassen. Bartern wird wieder die ultimative Form des Handels.

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Die junge Frau – oder ist es noch ein Mädchen, blickt zu Boden. Ihre dunklen Haare verdecken das Gesicht. „Fünf Euro, nur 5 Euro!", flüstert sie als ein möglicher Freier vorüber geht. Die „Liebes-Honorare“ haben sich dem schrumpfenden Einkommen der Kunden angepasst. Etwas Aufgeld kostet es, wenn das Risiko einer HIV-Infektion (Anstieg von über 50 Prozent im vergangenen Jahr gegenüber 2011) in Kauf genommen werden soll.

Bei 65,4 Prozent Jugendarbeitslosigkeit gibt es noch mehr Risiken. Das Kokain des armen Mannes ist kristallines Methamphetamin: Crystal. Wer selbst dafür kein Geld hat, sucht nach Barbituraten, gestreckt mit Alkohol, Chlor oder schlimmstenfalls Batteriesäure. Crystal wird mit allen möglichen Dingen gestreckt. Die Notambulanzen der Krankenhäuser registrieren steigende Zahlen echter Notfälle.

Der Euro ist einer der vielen untauglichen Versuche, vermittels gemeinsamer Währung kulturelle Unterschiede von Staaten und Gesellschaften glatt zu bügeln. Gewählte Volksvertreter und Regierung gehen monströse Verpflichtungen ein, ohne darüber nachzudenken, welche Lasten sie künftigen Generationen aufladen, ja, gestehen über den ESM einem Brüsseler Gouverneursrat sogar das Recht zu, unbegrenzt auf die Steuergelder der Deutschen zu zugreifen. Die Brüsseler Bürokraten dürfen im Ernstfall Deutschland in eine tiefe Verschuldung treiben, um andere Euro-Länder oder deren Banken zu retten.

Im Glauben, noch könnten schmerzfreie Lösungen den Zusammenbruch des Euro-Systems verhindern, hat die Überzahl der Abgeordneten offenbar den Verstand in der Parlamentsgarderobe abgegeben – mit ihm zusätzlich den Wertekodex der Sozialen Marktwirtschaft. Stattdessen gilt das Geschäftsprinzip eines Kolonialwarenhändlers: Was geht wird gemacht, was nicht geht, verschwindet aus den Regalen - genau so lange bis sich der Wind dreht. Die Kanzlerin ist das beste Beispiel. Jegliches inhaltliche Führungskonzept ist obsolet; Taktik zum Machterhalt ist oberste Maxime. Da fragt schon kein Verantwortlicher mehr nach, wenn – nur um das Euro-Gebilde zusammen zu halten – den deutschen Steuerzahlern, die erst mit 67 in Rente gehen dürfen, noch mehr Schulden aufgeladen werden, um den französischen Rentnern solidarisch beistehen, damit diese als 60-jährige bereits in den Ruhestand treten können.

Wohlstand auf Kosten anderer führt zu asozialem Verhalten. Die ganze Gesellschaft ist inzwischen Lichtjahre entfernt von der Erkenntnis, dass Mehrkonsum nur durch Mehrproduktion erreicht werden kann – nicht durch die Gelddruckmaschine. Aber wer hat noch den klaren Blick, um zu erkennen, dass das gegenwärtige Sozial-, Wirtschafts- und Finanzsystem notwendigerweise vor großen Umbrüchen steht? In der Endphase des absolut überschuldeten Wohlfahrtsstaates gilt allein das Motto: „Nach uns die Sintflut“. Das gesamte westliche Demokratiemodell könnte sich im Rauch ausbrechender Bürgerwut auflösen.

Nur wenige Ökonomen legen den Finger in diese Wunde. Ihre Mehrzahl verteidigt mit den übrigen „Nutznießern“ des Systems den bestehenden katastrophalen Zustand, bei dem durch das schmarotzerhafte Zusammenspiel von Bankern und Politikern das System alternativlos in seine exponentiell wachsende Schlussphase gesteuert wird.

„Die Schuldenquote Griechenlands wird dieses Jahr über 170 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegen. Neue Hilfsgelder bringen gar nichts. Das Euro-System ist für die Griechen wie ein Mühlstein. Sie müssten abwerten, eine billige Drachme einführen und neu starten. Ein anderer Weg ist nicht denkbar.“ Kai Konrad rechnet mit Auseinanderbrechen der Euro-Zone. Der Max-Planck-Ökonom und Top-Berater des Bundesfinanzministers sagt:„Deutschland kann die Eurozone nicht retten. Wenn, dann muss Deutschland aus dem Euro raus.“

Der Offenbarungseid wird nach dem 22. September 2013 gesprochen. Sobald die Feier über Merkels Wahlsieg vorüber ist, wird sich die Erdachse verschieben. Der Status quo wird von einer Schock- und Schrecken-Kampagne abgelöst, denn die südlichen Krisenländer Europas werden die Hilfe einfordern, die aus Rücksicht auf die Wahlen verzögert wurde. Spanien, Frankreich, Portugal, Griechenland, Zypern, Italien alle treten an den deutschen Trog. Die Verteilung wird das deutsche Wunder verdorren lassen. Susanne Kablitz: „Heute genügen noch Garantien. Garantien, die uns ab dem ersten Hahnenschrei nach der Wahl jeden einzelnen Tag mehr mit lauterem Geschepper um die Ohren fliegen werden.“

Die Wahlplakate versprechen uns nicht einmal mehr das Blaue vom Himmel. So war das noch vor Jahren. Heute lesen wir nur nichtssagende Phrasen. In wenigen Wochen wird uns die Rechnung für die Wohltaten der letzten Jahre präsentiert: Mit höheren Preisen, geringeren Löhnen, höheren Steuern und Sozialabgaben, längerer Arbeitszeit, niedrigeren Renten und Pensionen. Man wird uns erzählen, wir sollten dankbar sein, dass es nicht schlimmer kommt. Viele werden ihnen glauben und von einem Neubeginn träumen. Sie ahnen nicht, dass der endgültige Zusammenbruch des Fiat-Geld-Systems noch vor ihnen liegt.

Hier lesen Sie, wie Sie sich schützen können:

Noch ist das Zeitfenster offen, um für die kommende Not vorzusorgen. Bewahren Sie Ihre Freiheit und sichern Sie die Zukunft Ihrer Familie. Ergreifen Sie die nötigen Maßnahmen bevor das Fenster geschlossen wird. Und vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten. Sobald der Mangel quält, werden Kräfte in uns wach, die immer vorhanden sind und nur verschüttet waren.
Prof. Sinn vom Ifo-Institut, München warnt vor der Megakrise. Der Zug der Wirtschafts- und Finanzwelt steuert unausweichlich mitten hinein.

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Samstag, 13 Juli 2013 14:27

Liquiditätsfalle und Goldpreis

Was verraten uns die Geldmengenexpansion und der Goldpreisimplosion?

Alarmstufe ROT für unser Geld! Jede Geldmengenexpansion führt irgendwann zu einer "Liquiditätsfalle". Der Begriff stammt aus der volkswirtschaftlichen Theorie von J.M. Keynes. Es ist ein Zustand, bei dem alle an einer Geldanlage interessierten Personen ihr Kapital in der Kriegskasse halten, weil sie auf eine Zinssteigerung warten. Durch das Aufblasen der Geldmenge, geht der beabsichtigte Ankurbelungseffekt für die Konjunktur irgendwann gegen Null, weil die Anleger das zusätzlich bereitgestellte Geld einfach bunkern.

Praktisch bedeutet dies: Je mehr Geld die Notenbanken in Umlauf bringen, desto geringer wird der wirtschaftliche Nutzen. Noch deutlicher: Jede zusätzliche Billion Dollar, Euro oder Yen würgt die Konjunkturaussichten weiter ab. In diesem Dilemma stecken sämtliche westlichen Volkswirtschaften.

Wir sehen das an Frankreich, dessen Wirtschaft geradezu ins Koma zu fallen droht. Spanien, Portugal, Griechenland befinden sich mittendrin, und Italien verliert monatlich 1000 Firmen infolge Insolvenz. Die Situation in den USA und England ist nicht besser und sogar im bisherigen deutschen Vorzeigeland bricht die Konjunktur drastisch ein.

Gleichzeitig drohen die Smartmoney-Kassen voller Liquidität aus sämtlichen Nähten zu platzen. Da wäre es doch ideal, wenn alle für die Zukunft sicheren Werte noch einmal richtig billig werden. Dann könnte man das gebunkerte Kapital preiswert umschichten. Das lukrative Geschäft läuft gerade.

Die Notenbanken haben gemeinsam mit den großen Metallbörsen hervorragende Dienste geleistet und die Edelmetallpreise kräftigst in den Keller getrieben. Zwei Ziele wurden damit erreicht:

Die Geldentwertung infolge der gewaltigen Geldmengenausweitung wurde verschleiert.

Das Niveau der Edelmetallpreise liegt inzwischen unter dem vor 5 Jahren.

Wie billig für das Großkapital Gold heute ist, zeigt dieser Chart:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                             Quelle: http://www.timepatternanalysis.de

Pfeile markieren die Weiterentwicklung der übereinandergelegten Charts bis 2013 / Erweiterung: Heiner/saarbruecker-homepage

Im Jahr 2008 kostete 1 Unze Gold rund 700 Dollar. Die Geldmenge in den USA hat sich seit dem bis 2013 von 1000 auf über 3000 mehr als verdreifacht. Mit dem aktuellen Preis von 1280 Dollar/Unze gegenüber 700 Dollar/Unze 2008 ist Gold für das Smartmoney erheblich billiger als vor 5 Jahren.

Gold - so billig wie seit 5 Jahren nicht mehr.

Die Verantwortlichen stehen mit dem Rücken zur Wand. Mit ihrem billionenschweren Geld-Defibrilator werden sie weiter von Tokyo über Frankfurt, London und New York versuchen, einen neuen Boom und Bust-Zyklus in Gang zu setzen. Das muss nicht nur scheitern, es wird den letzten Ansatz von Investitionsbereitschaft in der Liquiditätsfalle verschwinden lassen und den Abstand des Goldpreises zur Geldmenge weiter vergrößern.

Ist das Smartmoney versorgt, kann die Krise starten.

Carpe Diem - nutze die Stunde - Wissen ist Macht.

 

 

 

Wer versagt zu planen, plant zu versagen!

 

 

 

 

 

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Dienstag, 11 Juni 2013 17:20

Geld oder Untergang

Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor den Wahlen im September wird vermutlich die nächste Krisenwelle übers Land spülen. Wenn das passiert, werden wir spüren, dass nichts behoben, nichts gerettet ist. Die Bond-Anleger werden erleben, dass ihre Gewinne wie Butter in der Sonne schmelzen. Die hohen Aktienkurse werden auf Tauchstation gehen und Angela Merkel muss um ihre Wiederwahl fürchten.

Die Stunde der Wahrheit für die deutschen Sparer, Häuslerbesitzer und Rentner bricht an.

Um den Platz am Schreibtisch über den Wahltermin hinaus behalten zu können, wird die CDU-Frontfrau alles daran setzen, die Euro-Clique beisammen zu halten. Das funktioniert nur solange, wie sie in der Lage ist, die Transfusionschläuche zu den Krisenstaaten offen zu halten.

Italien und Spanien allein brauchen zusammen mehr Geld als sich im gesamten Infusions-Topf von ESFS und ESM befindet. Griechenland und Portugal trocknen auch bereits aus. Wenn die Südstaaten „SOS“ funken, wird Frau Merkel der EZB grünes Licht geben, zusammen mit dem Einverständnis, dass Mario Draghi endlich Staatsanleihen kaufen darf, so wie es sein OMT-Programm vorsieht.

Dann passiert genau das, wovor Jens Weidmann warnt – die Mehrheit der anderen EZB-Mitglieder aber fordert: Staatsfinanzierung durch EFSF, ESM und zusätzlich gedrucktem Geld, mit dem die Titel von Schrottanleihen in die Bücher der EZB wandern.

Da die Mehrheit der Beitragszahler für den GROSSEN INFUSIONS-TOPF (ESFS, ESM und OMT) selbst pleite ist und Hilfe braucht, bleibt die Gesamtlast letztlich beim deutschen Steuerzahler. Trotzdem werden wir vermutlich noch vor dem Wahltermin erleben, wie mit Geld der Untergang der CDU verhindert wird.

Ob die Rechnung der CDU-Granden und ihrer Frontfrau aufgeht, hängt von den Wählern ab. Da der Prozentsatz derjenigen, die vom Erhalt des Euro profitieren, größer ist als die zahlenmäßig kleinere Gruppe derjenigen, die das Geld dafür erarbeiten muss, dürfte der Ausgang ziemlich klar sein. Angela Merkel wird vermutlich weitere 4 Jahre am Schreibtisch im Kanzleramt verbringen dürfen.

Tröstlich, dass all die Blindgänger, die das ermöglichen werden, mit zu denen gehören, deren Vermögen, Arbeitslöhne und Renten nach der Wahl zur „Zyprisierung“ anstehen. Fällt die Wahl gegen Frau Merkel aus und der Euro crasht, wird´s auch teuer.

Anmerkung: Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes wird nach der Wahl jedenfalls völlig irrelevant sein.

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Donnerstag, 30 Mai 2013 19:41

Zeitsprung ans Jahresende 2013

UPDATE! Wagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vom Tage zuvor könnten wir in einer der größten Zeitungen des Landes etwa folgenden Marktkommentar lesen:

Unglaublich: Zum Jahresschluss hat die Börse nun doch noch für Überraschung gesorgt. Der Dax hat 0,3 Punkte zugelegt und ging mit 4.358 Zählern aus dem Handel. Gewinner waren die Chemiewerte. Größte Verlierer wieder einmal die Banken. Der Euro hat mit 0,87 zum Dollar die Parität noch immer nicht wieder erreichen können. Der Goldpreis in Euro wird mit ca. 2.198/Feinunze angegeben. Ein Fixing gibt es – wie jeder weiß – seit Monaten nicht mehr. Der Preis wird frei am Markt zwischen Angebot und Nachfrage gebildet. Die Aussicht für eine weiter steigende Nachfrage wird aufgrund der fundamentals allgemein nicht bezweifelt.

Was war das für ein aufregendes Jahr!

Im Juni passierte es, nach dem sich die Kurse der Staatsanleihen wochenlang in ihren Top-Positionen seitwärts bewegt hatten: Am Morgen nach dem Crash der japanischen Staatsanleihen brachen die Kurse der europäischen Staatsanleihen ein. Deutsche Anleihen wurden besonders gebeutelt. Vorausblickende Marktteilnehmer hatten das zwar länger schon erwartet, doch auch sie wurden von der Heftigkeit, mit der die Blase platzte, überrumpelt.

Nächster Dominostein in der einsetzenden Kettenreaktion waren Bankaktien. Nicht allein die Kurse dieser Papiere fielen in den Keller, auch viele Sparer fanden ihr Geld in den eigenen vier Wänden sicherer als in den trudelnden Geldhäusern. Griechischen, spanischen, auch französischen und sogar deutschen  Instituten drohte Zahlungsunfähigkeit. Um den beginnenden Zusammenbruch des ganzen europäischen Finanzmarktes (und womöglich auch darüber hinaus) aufzufangen, mussten die Geldhäuser dringend besser kapitalisiert werden. Anleger und Sparer, die seit Anfang Mai des Jahres bereits wussten, dass sie zum Bail-in herangezogen würden, suchten nach Fluchtwegen. Die aber gab es wenige Stunden nach dem Bond-Crash schon nicht mehr.

Konsequente Kapitalverkehrskontrollen sorgten dafür blitzschnell sämtliche Fluchttüren zu verschließen. Schon Wochen zuvor waren die Bankautomaten an den Wochenenden gesperrt. Das Schengenabkommen war auch bereits außer Kraft, Grenzkontrollen wieder die Regel.
Ende Juni dann wurde das Bail-in-Gesetz verkündet, demzufolge jeder Bürger eine Vermögensabgabe zu leisten hatte: Aktienbesitzer, Sparer, Immobilienbesitzer und die Halter anderer Vermögenswerte. Dreißig Prozent des Lebensarbeitslohns wurden vom Staat kassiert und an die Banken verteilt.

Das System war scheinbar gerettet. Vorübergehend.

Der Euro verlor in wenigen Tagen mehr als 38 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar, erholte sich zwar für kurze Zeit um wenige Prozentpunkte und sackte erneut ab. Ein Fußtritt für den Euro. Aus Furcht vor weiteren Verlusten stießen ausländische Aktienbesitzer massenweise ihre Titel ab. Der Dax fiel um 50 Prozent. Seit dem dümpelt er um 4.300 Zähler seitwärts. Mit einer sehr kurzen Zwischenerholung nach der Bundestagswahl.

Der Wahlausgang brachte keine Überraschung. Wochen vor dem Wahltermin hatten die Märkte auf Große Koalition gesetzt. Ausschlaggebend war der Stimmengewinn bei der AfD von Bernd Lucke. Dass die Alternative für Deutschland bei den Christdemokraten Stimmen abziehen würde, war sonnenklar, nach dem der Bail-in durchgezogen wurde.

Angela Merkel hatte mit tausend Tricks versucht, den Bail-in über den Wahltermin hinaus zu verschieben, die Turbulenzen an den Anleihemärkten machten einen Strich durch ihre Rechnung. Mit knapp über 25 Prozent der Wählerstimmen kam für CDU/CSU nur eine Vierer-Koalition in Betracht. Genauso wie es dem Wunsch der „Grauen Herren“ im Hintergrund entsprach. Die AfD – noch heute überzeugt, ihre Aufgabe sei die Rettung der Republik - war nichts weiter als das trojanische Pferd der Strippenzieher. CDU/CSU mussten mit SPD und Grünen ins Koalitions-Bett steigen. Genau dies entsprach den Zielen der „Grauen Herren“ im Hintergrund.
Erst nach annähernd zwei Monaten stand die Koalition. Das wichtigste Verhandlungsergebnis betraf den Umfang der Bankenrettung. Für die deutschen Sparer gab es nichts zu lachen. Der Euro wurde noch einmal gerettet – zu einem Wahnsinnspreis. Die Marktzinsen der deutschen Staatsanleihen stiegen je nach Laufzeit auf 6 bzw. 7 Prozent.

Finanzminister Jürgen Trittin spricht bereits davon, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 27 Prozent sei angesichts der Zinsentwicklung alternativlos. "Alternativlos" gehört zum Standartsprachrepertoire der neuen Regierung. Alternativlos ist die drastische Rentenkürzung, alternativlos der Zuschlag auf die Strompreise, alternativlos die Pkw-Maut, alternativlos der Soli zur Konjunkturbelebung, alternativlos die nochmalige Vermögensabgabe für die Rettung der Bad-Banks.

Alternativlos ist auch der Kollaps des Wohlfahrtsstaates. Die Bundeswehr hat 30 Sicherungskompanien gestellt, um den inneren Frieden zu schützen. Dass es dennoch in Stadtvierteln mit sozialen Brennpunkten zu Ausschreitungen, brennenden Autos und berstenden Schaufenstern kommt, liegt an der unzulänglichen Vorbereitung der Truppe auf ihre neue Aufgabe. Trösten wir uns, die Menschen wachsen bekanntlich an ihren Aufgaben, auch die Soldaten der Sicherungskompanie unserer Region.

Die Bundeskanzlerin hält in wenigen Stunden ihre Neujahrsansprache. Sie wird uns Mut machen und Mut abfordern für das Neue Jahr, damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die Aktienmärkte sollen zu neuem Schwung ansetzen, alternativlos - der Euro allzumal und der Goldpreis soll wieder in den Keller, alternativlos – daran sollen wir glauben. Manchmal versetzt der Glaube bekanntlich Berge – wenn die Berge nicht zu groß sind.

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Dienstag, 16 April 2013 07:45

Merkel, der Euro und die Hochfinanz

Merkel und der €uro dienen beide der internationalen Hochfinanz – Was Sie über den €urobetrug wissen müssen

Gastartikel

Die so genannte €urokrise war geplant, die voraussehbaren Konsequenzen der Währungsunion den verantwortlichen Politikern bestens bekannt. Spitzenpolitiker aller Länder belügen ihre Völker und kooperieren mit der Hochfinanz. Ähnlich wie bei den beiden Weltkriegen sollen die Deutschen abermals den Sündenbock spielen. Daher muss die Welt wissen: Merkel ist nicht Deutschland, sondern eine Verräterin an unserer Nation und ganz Europa. Der folgende Artikel wird Ihnen helfen, die dem €uro-Betrug zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen.

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Dieser Artikel wurde von Schwertasblog übernommen

Wichtig:
Verbreiten Sie diesen Artikel und, um der Hasspropaganda gegen uns im Ausland entgegenzuwirken!

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Vorgeschichte und Ursprünge der EU und des €uro
Ohne den Zweiten Weltkrieg wäre die europäische Währungsunion undenkbar. Die Niederlage Frankreichs (1940), Italiens (1943) und Deutschlands (1945) sowie die Vorherrschaft der USA über Europa waren notwendige Voraussetzungen, um den Widerstand zu brechen, den souveräne Nationen einem solchen Projekt entgegengebracht hätten. Dass Nationen mit einem Rest nationaler Autonomie wie Großbritannien, die Schweiz und Norwegen den €uro nicht eingeführt haben, bestätigt diese Tatsache.
Deutschland verlor seine Autonomie vollständig und hat sie bisher nicht zurückerlangt. Der Sozialdemokrat Carlo Schmidt, welcher an der Ausarbeitung des „Grundgesetzes“ für die BRD beteiligt war, äußerte sich folgendermaßen über diesen neuen Satellitenstaat der USA:
Diese Organisation als staatsähnliches Wesen kann freilich sehr weit gehen. Was aber das Gebilde von echter demokratisch legitimierter Staatlichkeit unterscheidet, ist, daß es im Grunde nichts anderes ist als die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft; denn die trotz mangelnder Freiheit erfolgende Selbstorganisation setzt die Anerkennung der fremden Gewalt als übergeordneter und legitimierter Gewalt voraus.
Als die USA 1947 ihr „European Recovery Program“ (bei uns v.a. als „Marshall-Plan“ bekannt) starteten, nötigten sie den teilnehmenden Staaten einen begleitenden Wirtschaftsplan auf. Die Kredite wurden unter der Auflage vergeben, dass die amerikanische Wirtschaft von den Ausgaben profitierte. Die BRD war von 1949 bis 1952 gezwungen, 6,4 Milliarden DM an Krediten aufzunehmen (ca. ein Zehntel der Gesamtsumme) und von 1953 bis 1962 13 Milliarden DM zurückzuzahlen. Das „European Recovery Program“ bereitete den Boden für eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik und damit verbundene Institutionen vor.
1950 schlug der französische Außenminister Robert Schuman vor, „die gesamte Kohle- und Stahlproduktion Deutschlands und Frankreichs unter eine gemeinsame Oberaufsicht zu stellen“. Im folgenden Jahr wurde die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl („Montanunion“) gebildet, durch die Frankreich Kontrolle über die deutsche Kohle- und Stahlindustrie erhielt.
1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ins Leben gerufen. Sie beinhaltete die Abschaffung von Handelsbarrieren zwischen Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Holland und Luxemburg, die Befolgung einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik gegenüber Drittstaaten und die Schaffung supranationaler Institutionen. Für die völlige Abschaffung der nationalen Selbstbestimmung der europäischen Staaten war der erste Schritt getan. Die EW wurde dann zur Europäischen Union, welche seither ständig erweitert wurde. Seitdem ist die BRD, ein besetztes Land (noch heute mit ca. 100 000 amerikanischen und britischen Besatzungssoldaten, für welche die deutschen Steuerzahler aufzukommen haben), stets der Zahlmeister gewesen und nie die bestimmende Kraft, auch wenn die Massenmedien einen anderen Eindruck zu erwecken versuchen.
Am 19. September 2000 enthüllte der britische Telegraph:
„Euro-federalists financed by US spy chiefs“ – „Euro-Federalisten durch US Geheimdienste finanziert“

Schuman et al. erhielten demzufolge Geld und Schützenhilfe von der CIA! Welches Interesse mögen wohl die USA (bzw. die dort ansässigen tonangebenden Kreise) an der Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ gehabt haben? Die Hintergründe der €urokrise werden es ans Licht bringen.
Die EU: ein demokratiefeindliches System

Juan Manuel Barroso: Er wurde niemals gewählt.

Die offiziellen Führungspersonen der EU wie j72é Manuel Barroso (Präsident der EU-Kommission) oder Jean Claude Juncker (Präsident der €uro-Gruppe) wurden nie von europäischen Bürgern gewählt. Die EU ist alles andere als demokratisch.
Offiziell werden die großen Linien der EU-Politik vom Europäischen Rat festgelegt, einem zweimal jährlich stattfindenden Gipfel der Regierungschefs der Mitgliedstaaten. Dabei muss man wissen, dass die einflussreichen Politiker wie Barroso, Juncker und die Regierungschefs der großen Staaten sich ständig mit Politikern von außerhalb der EU und mit internationalen Wirtschaftsführern (d.h. den Gästen in Davos und auf der Bilderberger Konferenz) hinter verschlossenen Türen treffen.
Das einzige Organ, das einen Gesetzgebungsprozess starten kann, ist die Europäische Kommission. Die Kommissare sind nicht gewählt, sondern werden von den Mitgliedstaaten entsendet. Natürlich sind sie weisungsgebunden.
Über die Gesetzesentwürfe wird dann im Rat der EU, dessen Mitglieder ebenfalls entsendet und weisungsgebunden sind, abgestimmt. Wichtig zu wissen ist, dass das Stimmgewicht der einzelnen Mitgliedstaaten nicht ihrer wahren Bedeutung, d.h. ihrer Bevölkerung und ihrem finanziellen Beitrag zur EU, entspricht.
Zwei Organe (Kommission und Rat), welche von einigen wenigen Persönlichkeiten dominiert werden, haben also alle Macht. Die einzige demokratisch legitimierte Institution, das Europaparlament, hat bei bedeutenden Entscheidungen nichts zu melden; es handelt sich um eine reine Quasselbude. Da EU-Recht über nationalem Recht steht, werden die demokratisch gewählten nationalen Parlamente ihrer Macht beraubt. Oft kann man von einer regelrechten Vergewaltigung der einzelnen Mitgliedstaaten sprechen.

Dominiert Deutschland die EU?
Das Stimmgewicht ist folgendermaßen verteilt:
Je 29 Stimmen haben: BR-Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien
Je 27 Stimmen: Polen, Spanien
14 Stimmen: Rumänien
13 Stimmen: Niederlande
Je 12 Stimmen: Belgien, Griechenland, Portugal, Tschechei, Ungarn
Je 10 Stimmen: Österreich, Schweden, Bulgarien
Je 7 Stimmen: Dänemark, Finnland, Irland, Litauen, Slowakei
Je 4 Stimmen: Estland, Lettland, Luxemburg, Slowenien, Zypern
3 Stimmen Malta

Die BRD zahlt am meisten, Griechenland erhält am meisten (Zahlen von 2008)

Wie erwähnt entspricht das Stimmgewicht nicht der Bevölkerung und den finanziellen Beiträgen der einzelnen Staaten. Laut Franz-Ulrich Willeke (Deutschland, Zahlmeister der EU, 2011) hat Deutschland seit der Wiedervereinigung 324 Milliarden €uro an die EU gezahlt (das entspricht 45,1 % des gesamten EU-Etats!) und nur 178 Milliarden €uro von ihr erhalten – der „Rettungsschirm“ ist hier nicht berücksichtigt. Das heißt: Deutschland hat anderen Ländern in diesem Zeitraum 146 Milliarden Euro geschenkt. Aber obwohl die BRD mehr als alle anderen Länder zahlt und der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat der EU ist (82 Millionen Einwohner versus 65 in Frankreich, 63 in Großbritannien und 61 in Italien), hat sie nur so viel Stimmgewicht wie die erwähnten Nachbarn und nur eine Stimme mehr als Spanien und Polen. Es ist offensichtlich, dass die BRD immer von Staaten, welche von unserer Rolle als Zahlmeister profitieren, überstimmt werden wird. Seltsamerweise stellen die Massenmedien trotzdem Angela Merkel als starke Frau der EU und Deutschland als die dominante Nation dar.
Den Massenmedien zufolge ist Merkel die “starke Frau” der EU und die BRD der dominierende Staat. Wer die Statistiken kennt, weiß, dass die BRD nur Zahlmeister ist und Merkel Handlangerin der Hochfinanz.

Der €uro
Der €uro, welcher 2002 als Bargeld eingeführt wurde und der inzwischen die offizielle Währung von 22 Staaten ist, hat der internationalen Hochfinanz dazu gedient, die gegenwärtige „Krise“ auszulösen und damit ganze Nationen zu enteignen. Im Folgenden werden Sie lernen wie dies möglich ist.
Wie funktioniert eine Währung?
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Währungen: solche mit Goldstandard, und solche ohne. Goldstandard bedeutet, dass für jeden Geldschein eine entsprechende Menge Gold (d.h. ein wirklicher Wert) bei der Zentralbank hinterlegt ist. In beiden Fällen reflektiert die Währung die wirtschaftliche Kraft und Stabilität eine Staates. Ohne Goldstandard hängt die Stabilität der Währung allein vom Vertrauen der Teilnehmer am Wirtschaftskreislauf in die Verlässlichkeit des nationalen Wirtschafts- und Geldsystems ab.
Die wirtschaftliche Situation in Europa vor der Währungsunion
Der Wohlstand der verschiedenen Staaten wurde durch ihre Währungen reflektiert. Vor allem die BRD und Großbritannien hatten starke Währungen. Dies bedeutete, dass sie günstig importieren konnten, aber dass sie hochwertige Qualität herstellen mussten, um ihre vergleichsweise teuren Produkte exportieren zu können. Wirtschaftlich schwache Staaten wie Griechenland und Portugal hatten dagegen hohe Inflation: Sie exportierten günstig vergleichsweise minderwertige (bzw. einfache) Produkte und mussten sich verschulden, um hochwertige Produkte zu importieren.
Staaten mit einer gesunden Wirtschaft und einer starken Währung erhalten Kredite mit niedrigen Zinsen. Staaten mit einer schwachen Wirtschaft, Inflation und vielen Schulden müssen hohe Zinsen zahlen, da es ein Risiko ist, ihnen Geld zu leihen. Dieser natürliche Mechanismus hinderte Staaten der zweiten Kategorie daran, in einen Teufelskreis der Verschuldung zu geraten.
Vor dem Hintergrund der beschriebenen Gesetzmäßigkeiten waren folgende Konsequenzen der Währungsunion voraussehbar:
Staaten mit starker Wirtschaft bringt der €uro Inflation und Verarmung der Unterschicht , da sie die Schwäche der anderen Staaten ausgleichen müssen.

  • Staaten mit starker Wirtschaft bringt der €uro Inflation und Verarmung der Unterschicht , da sie die Schwäche der anderen Staaten ausgleichen müssen.
  • Staaten mit schwacher Wirtschaft erhalten Deflation und niedrige Zinsen, wodurch sie Gefahr laufen, in einen Teufelskreis der Verschuldung zu geraten.

Der €uro hat Deutschland Inflation und Verarmung gebracht
In der BRD war der Wechselkurs ca. 1€ für 2 DM. Vor 2002 kostete ein Brötchen ca. 30 Pfennig und ein Bier in der Kneipe ca. 2,40 DM. Mit Einführung des €uros kostete das Brötchen dann 30 Cent (also 60 Pfennig) und das Bier 2,40 € (also 4,80 DM), jemand der zuvor monatlich 2000 DM verdiente, erhielt nun aber nur 1000 €. Wir alle haben das gespürt, und v.a. Menschen mit geringem Einkommen haben seit Einführung des €uro noch mehr zu kämpfen.
urolügen und Propaganda
Von deutschen Politikern und den Massenmedien wird eine Reihe an Scheinargumenten ständig wiederholt, um die Bürger von der „Alternativlosigkeit“ des €uros zu überzeugen. Die beiden wichtigsten sind folgende:
„Der €uro ist notwendig für den Frieden in Europa.“ Sehr interessant! Wer würde ohne den €uro wem den Krieg erklären? Frankreich, Großbritannien, die USA oder die internationale Hochfinanz der BRD, weil diese sich nicht mehr ausbeuten lässt?
„Unsere Exporte hängen vom €uro ab. Deutschland hat wirtschaftliche Vorteile.“ Selbst wenn dies wahr wäre: Wir Deutschen haben keine Vorteile; wir sind am verarmen. Allerdings stimmt das Argument überhaupt nicht: Deutsche Firmen hatten nie Probleme, hochwertige Produkte wie Autos oder Maschinen in die ganze Welt zu exportieren. China braucht auch keine Währungsunion, um die Welt mit seinen Waren zu überschwemmen. Argumente zu Gunsten des €uros sind reine Propaganda.
Die Verfassungsklage gegen den €uro
Aufgrund der vorhersehbaren Konsequenzen reichten vier deutsche Professoren (Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider und Joachim Starbatty) eine Verfassungsklage gegen die Einführung des €uros ein. Die Massenmedien berichteten kaum darüber, und anstatt die Argumente der Professoren wiederzugeben, stellten sie diese als „rechtslastig“ und als „Feinde Europas“ dar. Die Klage wurde abgewiesen.
Betrug, Korruption, Goldman Sachs
Die Währungsunion hätte ohnehin negative Folgen für alle teilnehmenden Staaten gehabt. Diese wurden durch Betrug und Korruption noch verschlimmert. Der signifikanteste Fall ist der Griechenlands, einem Staat, der nicht die minimalen Voraussetzungen wirtschaftlicher Stabilität aufwies und daher normalerweise nicht an der Währungsunion hätte teilnehmen dürfen. Goldman Sachs, eine der mächtigsten Banken weltweit, half Griechenland dabei, mit gefälschten Zahlen in die €urozone zu kommen. Mittlerweile gehört Griechenland praktisch Goldman Sachs.
Nach geltendem EU-Recht (Lissabon-Vertrag, 2007) sollte es keinen „bail out“, d.h. keine Haftung eines Lands der €urozone für die Schulden eines anderen Landes, geben. Der „bail out“ und damit das Brechen eigenen Rechts ist in der EU jedoch eine gängige Praxis. Als Griechenland 2009 dem Staatsbankrott nahe war, wurde entschieden, dass die anderen Mitgliedstaaten für die griechischen Schulden garantieren. Als wirtschaftlich stärkster Staat in der EU hat die BRD inzwischen mehr als alle anderen Länder für die Schulden Griechenlands, Irlands, Portugals etc. bezahlt. Das Geld geht von Deutschland (und anderen wirtschaftlich starken Staaten) nach Griechenland (Portugal etc.) und von dort an die Banken.
Gleichzeitig werden Griechenland (Irland, Portugal etc.) dazu gezwungen, Staatsbesitz wie Flughäfen, Autobahnen und sogar die öffentliche Wasserversorgung zu privatisieren (d.h., es an Goldman Sachs und andere „Investoren“ zu verscherbeln). Da die Bürger für diese Infrastruktur mit ihren Steuern bezahlt haben, handelt es sich um nichts anderes als Enteignung und Raub.
Überdies werden durch den „bail out“ nicht einmal die Schulden selbst beglichen, sondern nur ein Teil der Zinsen. Die Schulden sind so hoch, dass sie gar nicht zurückbezahlt werden können. Folglich dient der „bail out“ dazu, weitere Länder in den Teufelskreis der Verschuldung zu treiben und Goldman Sachs et al. Macht über den ganzen Kontinent zu verschaffen.

Die Deutschen sind der perfekte Sündenbock. Mit dem Wort “Nazis” ist alles gesagt, und Merkel ist so freundlich, dabei mitzuspielen.
V.a. den ausländischen Massenmedien zufolge ist Angela Merkel (d.h. wir Deutschen), die „starke Frau der EU“, für diesen Ausverkauf ganzer Nationen verantwortlich. Während Deutschland keinerlei Vorteile hat, sondern sich im Gegenteil immer mehr verschuldet, wird es von anderen Ländern (bzw. den Medien und den Handlangern der Hochfinanz) für die Krise verantwortlich gemacht. Die Deutschen müssen wieder einmal den Sündenbock spielen.

Die antideutsche Propaganda hat sich seit dem Ersten Weltkrieg nicht wesentlich weiterentwickelt.
Die Version der Medien ist insofern wahr, als dass deutsche Spitzenpolitiker mit der Hochfinanz kooperieren und ihrem Volk ohne Skrupel schaden. Sie sind Verräter, genauso wie alle anderen europäischen Politiker, die ihre Seele der Hochfinanz verkauft haben.

Lloyd Blankfein: Er “verrichtet Jahwehs Arbeit”.

Die Macht der Hochfinanz tritt deutlich zutage, denn viele Spitzenpositionen wie die Leitung der Europäischen Zentralbank und der Regierungen Griechenlands und Italiens wurden an Goldman-Sachs-Angestellt wie Draghi, Papademos und Monti vergeben. Goldman Sachs’ Vorstand Lloyd Blankfein kommentiert, er „verrichte Gottes Arbeit“ (“I am doing God’s work”), wobei er vermutlich auf die jüdische Überzeugung anspielt, das „auserwählte Volk“ sei von ihrem Gott Jahweh zur Herrschaft über alle anderen Völker auserkoren.
Der €urobetrug ist notwendig, um die Neue Weltordnung zu errichten
Politiker wie Mario Monti und Wolfgang Schäuble sagen es ganz ungeniert: Die Krise ist notwendig, um die Europäer dazu zu bringen, eine politische Union und die Abschaffung ihrer Nationen zu schlucken. Das Ziel ist die „Neue Weltordnung“: eine Welt, eine Regierung.

Seite an Seite mit Blankfein, Barroso, Monti et al. arbeitet er für die “Neue Weltordnung”: Wolfgang Schäuble.
Wie wir gesehen haben, waren die politisch Verantwortlichen (d.h. letztendlich die internationale Hochfinanz) bestens über die voraussehbaren Konsequenzen der Währungsunion informiert. Diese Konsequenzen sind erwünscht und notwendig, um das Ziel der „Neuen Weltordnung“ zu verwirklichen. Wie wir es bereits am eigenen Leib erfahren müssen, bedeutet die „Neue Weltordnung“ Folgendes:

  • Keine Demokratie, sondern Autoritarismus.
  • Verarmung der gewöhnlichen Bürger versus immenser Reichtum und Macht für eine internationale Elite.
  • Hass zwischen den Völkern und Kulturen.

Die Europäer haben genug von €uro, €U und “Neuer Weltordnung”.


In allen europäischen Staaten wurden bereits anti-EU und anti-€uro Bewegungen ins Leben gerufen. Diese müssen sich gegen die Hochfinanz, das politische Establishment und die Massenmedien durchsetzen. In den nächsten Jahren wird es sich zeigen, ob die „Neue Weltordnung“ in Europa verwirklicht wird, oder ob sie scheitert. Bitte helfen Sie mit, damit letzteres eintritt, indem Sie diese Informationen verbreiten!

ANMERKUNG von Heiner:
Eine europäische Einigung auf der Grundlage einer freien Entscheidung der Bevölkerungen souveräner Staaten wäre für mich ein großartiges Ereignis. Wäre dies erreicht, könnte die derart legitimierte europäische Macht auch die Art des umlaufenden Geldes bestimmen.

Lesen Sie auch hier bei geolitico:
"Man fragt sich, wie lange es noch dauern wird, bis auch in Deutschland eine größere Anzahl etablierter Politiker endlich den Mund aufmachen wird, um andere Optionen zu diskutieren. Was wir von den Politikern verlangen können, ist ein Denken in Alternativen."

Von aussen betrachtet:
"Die Völker Europas haben genug von dem Euro – deswegen wurde in den letzten Wochen eine beispiellose, europaweite Angst- und Hasskampagne gestartet. Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und Angstmacherei will man die Bürger gefügig machen. Doch wenn ein System erst einmal soweit ist, dass es nur noch dank Angstmacherei überleben kann, sollte man es lieber zu Grabe tragen."

Glaubt ihnen kein Wort:
Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der SPD auf dem Augsburger Parteitag:

„Nie wieder dürfen systemrelevante Banken ein solches Erpressungspotenzial haben, dass den Regierungen gar nichts anderes übrig bleibt, als die Steuerzahler als Garanten in letzter Instanz heranzuziehen. Nie wieder darf es dieses Erpressungspotenzial geben.“ (selbstverständlich weiss er es besser.)
9,3 Billionen (!) Bankschulden haben die Banken im Süden von Euro-Land (mehr bei DWN).

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Montag, 07 Januar 2013 12:50

Perpetuum mobile

UPDATE! UPDATE! Geld drucken, Schulden hochtreiben, Wirtschaft beleben, Hochkonjunktur – Traum der Politiker, Ökonomen und Notenbanker. Wahrscheinlicher ist aber: An dieses Wunder glauben diese Leute überhaupt nicht. Sie wissen aber, dass die Menschheit seit alters her vom Märchen um das Perpetuum mobile träumt. Warum sollte man der Masse deshalb nicht verklickern, dass es ein Perpetuum mobile der Wirtschaft gibt? Grob vereinfacht hat Keynes genau das versprochen, und es hätte ja auch beinahe funktioniert.

Hätten nicht Subprime-Debakel, Bear Sterns, Lehman, Libor-Skandal, Griechenland-Bankrott samt übriger Euro-Krise und die weltweite Rezession dazwischen gefunkt.

Nun soll der märchenhafte Zustand durch Zinssätze nahe Null erhalten bleiben, und zusätzlich wird den (noch!) „Wohlhabenden“ das Fell über die Ohren gezogen. Seit Februar 2012 haben sich die Target2-Forderungen der Bundesbank gegen die EZB verdoppelt (von 350 Milliarden auf 719 Milliarden im Dez. 2012). Das Ende der keynesianischen twilight zone ist nahe.
Mit Geld-Leihe gegen Hinterlegung von Schrottanleihen, mit direkten Finanzhilfen, durch Plünderung der Renten- und Pensionsrücklagen und durch Anschreiben-lassen bei der EZB (Target2) rumpelt der Euro-Karren zwar noch ein Stück des Weges und Herr Barroso tönt völlig abgehoben: "Ich glaube, wir können sagen, dass die existenzielle Bedrohung des Euro grundlegend überwunden ist".
Auf welcher Märchen-Insel lebt Genosse Barroso eigentlich?

Wie heißte es doch: Der Fisch stinkt vom Kopf her!

Wilhelm Hankel: Wahnsinn kann man nur eine gewisse Zeit lang betreiben. Was die Schweizerische Nationalbank mit den Eurokäufen macht, betreibt die EU auf monströse Weise im Grossen. Während die Schweizerische Nationalbank «nur» den Wechselkurs stabilisieren will, «rettet» die EU auf noch monströsere Weise ganze Volkswirtschaften und hält sie künstlich auf einem Stand, den sie längst nicht mehr haben. Aus währungs- und finanzpolitischer Sicht sind Staaten wie Griechenland, Spanien, Portugal bankrott. Die Euroretter vollführen eine Bankrottverschleppungspolitik, die sich nicht auf alle Ewigkeit aufrechterhalten lässt. Sie ist nicht zu bezahlen. Die Summen, die im Spiel sind, sind viel zu gross. Die Gesamtverschuldung in der südlichen Eurozone beläuft sich auf rund 13 Billionen Euro. Das entspricht viermal der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands. Hier weiterlesen:
Alles Schall und Rauch: Interview mit Professor Wilhelm Hankel in NEUE LUZERNER ZEITUNG

Es scheint so herrlich dieses Wohlstand-für-Nix-Leben, dass die Mehrzahl die Realität nicht sehen und nicht wahr haben will, dass das Leben aus Arbeit und Mühsal besteht – was die Menschen in biblischen Zeiten allerdings wussten.
Heute ist natürlich alles ganz anders.
Heute werden Arbeit und Mühsal hinter Billionen-Beträgen unsichtbar gemacht.
Ich weiß, jetzt wird mir der Armutsbericht vor die Nase gehalten, das Heer der 45 Millionen Food-Stamps-Leute in den USA, das Elend in Griechenland und vieles traurige mehr. Kollateralschäden des Ponzischemas.

Sie drucken und drucken und drucken - rund um den Globus - und trotzdem grassiert allerorts Rezession. Die Not-Injektionen wirken nicht mehr. Was aber tun, wenn den ratlosen doctores nichts besseres einfällt?

Martin Armstrong auf propagandafront.de
"Die Eurozone wird in 2013 die wachstumsschwächste Region der Welt sein und die reale Wirtschaftsschrumpfung könnte sogar bis 2021 anhalten...Durch das aktuelle System wird das gesamte europäische Bankwesen in Gefahr gebracht... (französische Banken halten vier mal soviele griechische Staatsanleihen wie deutsche Banken)...Der Mensch neigt zu zwei Dingen: Erstens wehrt er sich gegen Veränderungen und zweitens will er glauben, dass auch morgen alles beim Alten ist. Das ist auch der Grund dafür, warum die Regierungen die Menschen die ganze Zeit für dumm verkaufen – weil es genau das ist, was die Leute hören wollen: „Sag mir einfach, dass du mich für den Rest meines Lebens lieben wirst, sich nichts jemals ändern wird und wir glücklich bis ans Ende unsere Tage sind!“

Also lassen wir uns weiter mit vielverspechenden Ideen zur Lösung der Probleme zudröhnen. Doch da stellt sich die Frage, von welchen Problemen eigentlich die Rede ist? Ist es das Problem der Banken? Das Problem der Staatsverschuldung? Oder das Problem der Arbeitslosigkeit?

Glauben wir der offiziellen Statistik rangieren in Europa nur 5 Länder am unteren Arbeitslosen-Spektrum (Österreich, Luxemburg, Deutschland, Niederlande und Malta). Es gibt sieben Länder mit Arbeitslosigkeit um 8 Prozent (Rumänien, Tschechische Republik, Belgien, Dänemark, Finnland, dem Vereinigten Königreich und Schweden). Weitere 13 Länder liegen darüber: z.B. Frankreich bei 10,7 Prozent, Italien mit 11,1 Prozent, Irland mit 14,7 Prozent und Portugal mit 16,3 Prozent. Zwei andere Kandidaten sind gravierend schlimmer betroffen - Griechenland mit 25,4 und Spanien mit 26,2 Prozent. Hier liegt die größte Gefahr für die Europäische Union, die von den Eurokraten so gesundgebetet wird. 56 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, 58 Prozent in Griechenland. Der sozialpolitische Brandsatz ist gelegt. Die Zündschnur brennt. Was in Südeuropa bevorsteht, wird schlimmer als Sodom und Gomorrah - und der Norden wird nicht verschont bleiben.


(zum Vergrößern anklicken)

Ach übrigens:
Nachdem China NON gesagt hat, will nun angeblich Japan Europäische Anleihen des ESM kaufen.
Demnach sollen Japanische Währungsreserven demnächst durch ESM-Anleihen ergänzt werden.
Es wird immer grotesker: Nicht nur dass Euro-Pleitestaaten ihren Beitrag zum ESM mit Versprechungen leisten, die sie nur über neue Schulden erfüllen können. Das Hütchen-Spiel läuft rund um den Globus. Der japanische Staatshaushalt hat weltweit die höchste Verschuldung. Mit ESM-Anleihen wird der dortige Haushalt sicher stabilisiert und der EURO kann weiter leben. Prost Neujahr!


Wie lange noch derden die Menschen solchen Schwachsinn für bare Münze halten?
Wie lange noch wird ihr Stoizismus die Menschen lähmen?

Wie lange noch werden die Menschen den Barrosos und Merkels glauben?
Wie lange noch werden die Märkte Staatsanleihen für mündelsicher halten?
Wie lange wird es dauern, bis die Menschen begreifen, dass es kein Perpetuum mobile gibt – auch nicht in der Wirtschafts- und Finanzwelt?

Immer mehr Menschen begreifen die Lage:
Die US-Münze hat am Dienstag, 08.01.2013 über 300.000 Silver-Eagles verkauft. Damit steigt der Gesamtabsatz seit 1. Jan. `13 auf über 4 Millionen Unzen Silver-Eagles (im gesamten Jahr 2011 waren es nur 6,4 Millionen SE).

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Mittwoch, 02 Januar 2013 10:39

Die grandiose Euro-Pleite

UPDATE! UPDATE! „Wenn ihr die Augen nicht braucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen!“ Jean Paul.

Wir stecken mitten drin in einer noch nie dagewesenen destruktiven Krise, die keinesfalls aus heiterem Himmel über uns gekommen ist. Im Gegenteil: Wir wurden mit System in die Katastrophe hinein dirigiert – in eine Katastrophe, an deren Ende alle EU-Bürger verarmen werden, weil sie von einer Clique mit einer völlig bescheuerten Idee in die Zwangsjacke des Euros eingeschnürt wurden.

Um ihr Projekt „Euro“ zu retten, treiben die Euro-Regierungen und die verantwortlichen Politiker genau das voran was uns in diese Krise geführt hat: Mehr antidemokratisches zentralistisches Diktat.

Mit raffinierten Winkelzügen wurde ein Land nach dem anderen in dieses europäische Netz gezwungen. Kein Mensch hat die Bevölkerungen gefragt ob sie das wollen, Kritik wurde mit massiver Medienpropaganda beiseite geräumt. Wie eine Planierraupe hat man jeglichen Widerstand platt gewalzt.

Jetzt, da die Verwerfungen offen zutage treten, schnippelt ein permanentes Krisen-Team am röchelnden Patienten herum. Die Sitze in den Rettungsfliegern werden schon nicht mehr kalt, während die Parlamente in Eilsitzungen zu immer neuen Rettungs-Infusionen gezwungen werden. Während das kranke Geld der kranken Euro-Staaten weiter dahin siecht, registriert kaum jemand, dass viele Vertreter der politischen Klasse, die heute in Euro-Rettung machen, zu den Euro-Phantasten zählten, die vor 15 Jahren von dem neuen Geld schwärmten, wie zum Beispiel Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Es ist nacktes Kalkül, wenn jetzt im Rettungswahn sämtliche wirtschaftlichen und demokratischen Spielregeln außer Kraft gesetzt werden, um den Euro „koste es was es wolle“ am Leben zu halten?
Bill Gross sagt, die Null-Zinspolitik der Notenbanken, das Aufblasen der Geldmenge, gefälschte Statistiken, völlig überdehnte Aktienmärkte, kostenlose Checks für Banken - das alles habe die Basis für vernünftige Wirtschaftsentscheidungen total zerstört.
Ein Gastbeitrag auf zerohedge bringt es auf seine Weise auf den Punkt: Wir erleben die Scheinwelt eines überbehüteten Teenagers, der ohne Rücksicht auf die Konsequenzen gnadenlos Risiken eingeht, Kosten und Gefahren ignoriert im festen Glauben, MAMA WIRD ES SCHON RICHTEN - wie viele unserer deutschen Mitbürger denken da wohl an ihre Kanzlerin???
Eurostat meldet, dass fast 120 Millionen EU-Bürger unterhalb der europäischen Armutsgrenze leben.
Yves Daccord, Generaldirektor des IKRK, äußert gegenüber der dänischen Zeitung "Politiken", in Südeuropa drohten Gewalt und Unruhen im Stile des Arabischen Frühlings.
Die Euro-Zone steuert auf 20 Millionen Arbeitslose zu.
Frank Schäffler: Die Politik der US-Notenbank gefährdet die Weltwirtschaft.
Cicero: Die Politik jagt einem Phantom hinterher. Die Bilanz der Euroretter ist dürftig.
2013 verschärft sich die Rezession.
Die Banken bauen ihr Derivateportfolio aus anstatt Schulden ab.

Nach der Bundestagswahl im September wird man uns mit Steuererhöhungen, Rentenkürzungen, Inflation und noch mehr Europa konfrontieren. In der Stunde des Zusammenbruchs sollen wir Deutschen die politische Union Europas als letzten Rettungsankter akzeptieren.

Die wenigen, die aufschreien, sind zersplittert und zerstritten!

Wahlalternativen, Parteien in Gründung, Aktionsgruppen, verlorene Protestler – die Zahl der verlorenen Einzelkämpfer gegen den Euro-Irrtum wächst wöchentlich. Anstatt sich zu einer großen Bewegung zusammen zu schließen, schreitet die demokratische Selbstkastration der wenigen engagierten Wahlbürger munter voran, während die Mehrzahl der Menschen nichts anderes herbeisehnt als irgendein deus ex macchina, der alles irgendwie wieder gut macht – die Stunde der Angela Merkel. Noch kann sie sich als Managerin der Euro-Rettung verkaufen.

Vielleicht glaubt die Kanzlerin sogar selbst, sie könne die Fahrt gegen die Wand noch ändern. Dabei ist sie nur ein willfähriges Werkzeug derer, die seit langem diese Entwicklung eingefädelt haben.

Das künstliche illegitime Gebilde erfüllt mit seinem Zusammenbruch das eigentliche Ziel jener Macht-Eliten, denen ein einiges Europa der Wahrung ihrer Hegemonie im Wege steht. Das beste Werkzeug, eine solche Einheit zu verunmöglichen, war die vorschnell eingeführte Einheitswährung. Als Griechenland mit Lügen und Tricks in den Club hinein gemogelt wurde, stand der zu erwartende Zusammenbruch des Währungsexperiments bereits auf der Agenda dieser Eliten. Niemand kann uns erzählen, die Folgen der falschen Zinsanreize für Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und weiterer Länder wären nicht absehbar gewesen. Jetzt präsentiert uns Frankreich mit Hollande im Elysee-Palast einen Präsidenten, der den Euro in diesem Jahr in unverantwortlicher Weise weiter Richtung Abgrund führt und keiner wird ihn hindern.

Der Versuch mit sinnlosem Euro-Positivismus gegen die Euro-Realität anzutreten, offenbart nicht Ratlosigkeit, sondern führt in schamloser Weise die Öffentlichkeit in die Irre. Der gegenwärtige Euro-Positivismus führt in schamloser Weise die Öffentlichkeit in die Irre. So der Goldman-Sachs-Mann im Euro-Tower, der die wertloseste Staatsanleihe aufkauft und betont, er und seine EZB stünden für jede Schuld gerade, aber unterschlägt, dass nicht er die EZB ist, sondern wir, die Steuerzahler.

Wer der Zusicherung glaubt, dass die wankenden Staatshaushalte und die schlingernden Banken der Euro-Zone auf wundersame Weise durch einen „Marshall-Plan“ in blühende Landschaften verwandelt werden könnten, vergisst, was Helmut Kohl den Menschen in Ostdeutschland vor mehr als 23 Jahren versprach. Das bankrotte Griechenland kann nicht mit noch so viel neuen Schulden zu einem autonomen Land werden, das sich zu ausreichenden Konditionen auf den Weltkapitalmärkten neu verschulden kann. Nein, der Bankrott Griechenlands wird einfach ignoriert und den Finanzmärkten versprochen: Kauft griechische Anleihen! Die Nordlichter werden´s schon richten.
Wer darauf vertraut, die Marktteilnehmer seien blinde, dumme Hühner, könnte sich bald irren...

Gewinner gibt es am Ende immer. Vermutlich werden es in diesem Fall genau jene Macht-Eliten sein, von denen sich tumbe Europäer in irrlichtendem Wahn in ein Geldsystem drängen ließen, das zu keinem Zeitpunkt der Weltgeschichte funktioniert hätte.

Wer schweigt, stimmt zu!

Erst wenn die Massen merken, was mit ihnen wirklich geschieht, könnte es zu einem Deutschen Frühling kommen.

Die wirklichen unfassbar kaltschnäuzigen Pläne unserer Kanzlerin (offengelegt im Gespräch mit Nigel Farage):
Auszug: ‘Es ist uns vollkommen egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit 60 % erreicht. Es ist uns vollkommen egal, ob 25 % der privaten Unternehmen in den nächsten fünf Jahren zusammenbrechen. Frei heraus gesagt, ist es uns auch völlig egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt halten können.
An anderer Stelle rechtfertigt sich Merkel mit den Worten:

"Ich muss das machen, wegen der deutschen Kriegsschuld."

Will diese Frau die Dauer-Erpressung der BRD im völligen Zusammenbruch des Systems beenden?  Oder gibt es andere Beweggründe?

Vor mehr als 200 Jahren so gültig wie heute:

„Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um

uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von

Einzelnen, sondern von der Masse.

In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten,

überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich

im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

J.W.von Goethe

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Samstag, 10 November 2012 15:04

Jenseits von Stalingrad

UPDATE! UPDATE! Zwischen Angela Merkel und Adolf Hitler mögen Welten liegen – doch der sinnlose Glaube, der Zusammenbruch ließe sich noch vermeiden, hat auch diese Kanzlerin erfasst. So wie Stalingrad für die deutsche Armee zum Wendepunkt des Krieges wurde, so befinden sich alle Euro-Regierungen mit Eintreten der Rezession, massivem Einbruch der Exporterrlöse, der Ohnmacht des ESM auf dem Weg des „Rette sich wer kann“.  Dass Merkel mit ihrem blinden Glauben unter den Eliten EURO-Lands nicht allein ist, macht die Sache nicht besser.

In der heillosen Panik wächst die Unfähigkeit der Verantwortlichen, die wirklichen Probleme zu erkennen. Das bedroht nicht nur die Deutschen, die ganze Eurozone, die USA, die gesamte Welt.

Merkel und Schäuble freuen sich über den Rückgang der Neuverschuldung um 1,7 Milliarden Euro. Dass dieser Rückgang mit einem Anstieg von Target2 bei der Bundesbank Richtung 750 Milliarden Euro erkauft wurde, mit einem Verlust bei den Lebensversicherern wegen der schwindsüchtiger Zwangsstaatsanleihen, die sie in ihre Portfolios nehmen müssen, mit Steuern auf Phantomgewinne der Industrie 1) erkauft wurde, wird verschwiegen (noch schlimmerwäre, es würde gar nicht gesehen).
Die Regierungskoalition jubelt über die "sprudelnden" Steuereinnahmen. In Wahrheit gehen die Steuereinnahmen im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt seit 2000 zurück. Greift die Rezession weiter um sich, steigen die Sozialausgaben, sinken die Steuereinnahmen, wächst die Verschuldung - ein Teufelskreis.
Die folgende Grafik zeigt den schlagartigen Abbruch einer kontinuierlichen wirtschaftlichen Entwicklung ab 2008. Ölpreis und Baltic Dry Index liefen bis dahin weitgehend parallel. In Boomphasen stiegen nicht nur die Ölpreise, sondern auch die Frachtraten auf den Meeren. Mit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise ("Lehman-Effekt") läuft die Entwicklung entgegengesetzt. Der Baltic Dry Index (Transportraten der Containerfracht) stürzt regelrecht ein, während der Ölpreis steigt. Ein deutlicheres Signal für die weltweite Rezession mit weiter steigenden Ölpreisen ist kaum denkbar. Rezession und teure Energie sind Gift für jede Erholungschance. (Grafik zum Vergrößern bitte anklicken).

(H / t Alexander Ac)              gefunden bei zerohedge

Anlass zu größter Sorge sollte sein, dass in Griechenland und Spanien mehr als 50 Prozent der jungen Menschen arbeitslos sind. Perspektivlos, auf die Unterstützung ihrer noch Renten beziehenden Eltern angewiesen. Eine ganze Generation wächst heran, die niemals gelernt haben wird, ihr eigenes Brot zu verdienen. Soll uns diese Generation eines Tages aus der Krise führen?
Das Bedenkliche: Die Situation wird nicht auf Griechenland und Spanien begrenzt bleiben. Die Krankheit „Arbeitslosigkeit“ wird sich auf ganz Europa ausbreiten. Nicht nur dort. Auch auf die USA und Japan.

Die Verantwortlichen stört am meisten das Wackeln ihrer Machtposition. Alles andere ist zweitrangig. Für die Machterhaltung werden Gesetze gebrochen (Grundgesetz), werden Verträge umgangen (Lissabon-Vertrag), werden bürgerliche Freiheiten beschränkt (EUROGENDFOR).

Sie reden von Aufschwung, Jobs und Überwindung der Krise. Mit Sparhaushalten, Einkommenskürzungen und Steuererhöhungen wollen sie die Zukunft gestalten ohne zu erkennen (oder sich einzugestehen), dass wir nur durch einen totalen Schuldenschnitt aus dem Schlamassel rauskommen können. Ein totaler Schuldenschnitt aber würde bedeuten, den Finanziers der Politik (den Banken) nicht nur den Rettungsgeldhahn zuzudrehen, sondern sie ganz einfach Pleite gehen zu lassen. Dann wären auch die Gläubiger dieser Banken pleite.

Es wird nicht geschehen. Im Konsens des Irrsinns unserer Zeit sind vernünftige Lösungen nicht mehr denkbar.
Drei Gründe zur Erklärung:
Banken
Jede Regierung hängt am Tropf der Banken. Auf Macht und Gewinne werden diese Institute nicht verzichten. Soeben ist zu lesen, die FED habe für die USA-Banken die Anwendung der strengeren Basel III-Regeln verschoben.
Großindustrie
Die preiswerten Produktionsmöglichkeiten in der globalisierten Welt wird sie mit Klauen und Zähnen verteidigen.
55 % der Bevölkerung
(die Nutznießer des Umverteilungsstaates) werden auf die Wohltaten des Systems niemals freiwillig verzichten, also Verschuldung bis infinitum.

Nein, man wird das System retten wollen bis zum St. Nimmerleinstag und uns weismachen, das sei für uns alle die beste Lösung.
Doch: St. Nimmerlein kann morgen sein!

Entscheidend ist aber: Die Europäer werden in Zukunft orientierungslos im Weltgeschehen sein, denn ihre bisherige "US-Domina" wird an Stärke und Einfluss verlieren. Der Untergang des amerikanischen Imperiums ist eingeläutet. Auch wenn ihn die Amerikaner noch eine Weile aufzuhalten vermögen, das Ruder wird ihnen aus den Händen gleiten, und die Europäer müssen ihren eigenen Weg finden.

Das ist schwer genug für eine Union unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Mentalitäten. Der Versuch, diese Gemengelage über ein einheitliches Geld zusammen zu schmieden, ist schon jetzt gescheitert. Der mühsame Versuch, das Europäische Experiment weiter zu führen, wird immer mehr zu einem riesigen Ablenkungsmanöver, mit dem das eigentliche Desaster verschleiert werden soll. 2)

Weitere Ablenkungsmanöver sind die Kriegsbedrohung in Nahost und das immer wieder aufflammende Terrorthema. Wissen wir noch, was wirklich in der Welt geschieht? Was ist Fiktion? Was ist Wahrheit?

Wer die Lügen und das Böse unseres Zeitalters emotionslos und besonnen verstehen möchte, muss den Auswüchsen gegenüber einen objektiven Standpunkt einnehmen. Dazu werden wir nicht fähig sein, solange wir die uns vorgegaukelten Feindbilder hassen und solange wir uns durch alle neuen Terror-Meldungen Angst einjagen lassen. Wir müssen daran arbeiten, zu erkennen, in wie weit das Böse die böseste irdische Regierung beherrscht. „Mephisto muss den Teufel schaffen“ sagt Goethe im Prolog des Faust. Das ewige Prinzip der Mächtigen, mit dem sie die Masse ihrer Bürger am Gängelband führen. Doch es gibt kein ewiges Böses, ebenso wenig wie einen quadratischen Kreis.
Merkmal unserer Zeit ist, dass Menschen mit spirituellen Neigungen und Fähigkeiten kein Interesse mehr haben, sich in die Regelung politischer Angelegenheiten einzumischen. Stattdessen wird Politik Menschen überlassen, die keine rein spirituellen Impulse suchen und pflegen, sondern darauf aus sind, dem Interesse ihrer Gruppe zu dienen.
Am Ende – kurz bevor der Rettungswahn zerplatzen wird – wird man wie damals Goebbels im Sportpalast die Massen fragte: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ auf ähnliche Weise uns fragen: „Wollt ihr die totale Kontrolle?“ Und die Masse wird „Jaaaa!“ jubeln.

Wenn erst aus dem Wahnsinn Irrsinn geworden sein wird, ist es nicht mehr weit zum Morgen, an dem die Menschheit aus ihrer Verirrung lernen wird.

Anmerkungen:
1
) Insider-Info aus der BMW-Zentrale bei hartgeld.com:
"Das heißt 1.109.962 verkauften Neuwagen stehen 979.322 Neuleasingverträge gegenüber. Das sind 88,2% kreditgehebelte Verkäufe. Die BMW-Käufer verschulden sich wegen Status und Image. Die Depression wird hart für BMW und seine Mitarbeiter. Aber das glaubt noch niemand da drinnen in der Honigburg. Die Bilanzsumme 2011 betrug € 133 Mia. Bei 78% Fremdkapital sind das € 100 Mia. Schulden. Wer die „BMW-Welt" tagtäglich von innen erlebt kann vor lauter Illusion die Wahrheit nicht erkennen. 2008/2009 war ein Spaziergang!

2) Merkel hat vor EU-Abgeordneten selbst bestätigt, wie perfekt sie sich als Physikerin mit Experimenten auskennt. „Wenn eine Versuchsanordnung nicht zum gewünschten Ergebnis führe, dann müsse man die einzelnen Komponenten so lange verändern, bis der Test erfolgreich verläuft. (ernsthafte Wissenschaftler würden sich bei derartigen Äußerungen vermutlich die Haare raufen). Unsere Regierungschefin hat dieser Tage in Brüssel ihr größtes Experiment gestartet. Sie will nicht nur in Finanz- und Wirtschaftsfragen auf die EU mehr Kompetenzen übertragen, sondern auch im Kernbereich der Souveränität (z.B. Arbeitsmarkt und Steuerpolitik). In ihrer bewährten taktischen Manier hat sie den nationalen Parlamenten ein Zuckerli hingeworfen und ihnen versprochen, die parlamentarischen Rechte zu achten. Das kennen wir von dieser Frau: Versprechungen nach beiden Seiten bis sie dann vor den eigenen Abgeordneten wegen der inzwischen eingetretenen Alternativlosigkeit einen Rückzieher macht. Eigentlich sollten wir uns darüber nicht mehr aufregen. Diese Frau will Deutschland in Europa aufgehen lassen. Verwechselt Europa mit der EURO-Zone und folgt den politischen Vorgaben der Freunde jenseits des Atlantik. War Frau Merkel eigentlich jemals alternativlos???

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UPDATE! UPDATE! Es geschieht direkt vor unseren Augen. Niemand hat ein wirkungsvolles Gegenmittel. Der größtes Wirtschaftsraum der Welt, nicht die USA, nicht China, nein, das Wirtschaftsgebäude der Europäischen Union implodiert gerade. Der Donner, das Getöse dieser Implosion werden um den Erdball rollen und die anderen K.-O.-Regionen mitreißen.

Wir leben in der dunkelsten Zeit der Finanzgeschichte.

Die Menschen in Griechenland und Spanien spüren es bereits hautnah. Wir anderen werden es in Kürze erleben.
Der ESM wird die Griechen nicht retten. Drastische Einsparungen haben nie zuvor einer Volkswirtschaft auf die Sprünge geholfen.
Ohne Austerität bei den Griechen wird aus dem ESM zu den Helenen kein warmer Geldregen fließen können.

Spanien steht vor dem endgültigen Offenbarungseid. 25 % Arbeitslosigkeit, 50 % der Jugendlichen ohne Job, fünf spanische Länder vor der Pleite, rund 10 % aller Bankkredite der Spanier sind notleidend, Banken drohen horrende Zahlungsausfälle. Der ESM soll jetzt die Banken retten. 30 Milliarden Euro für die spanischen Banken sollen fließen, obwohl der ESM-Vertrag Bankenrettungen gar nicht zulässt. Ein irischer Parlamentarier klagt bereits vor dem EuGH. S&P stuft spanische Anleilhen auf BBB- = ganz dicht vor "Ramsch".
Portugal braucht neue Finanzhilfe.
Italien bringt kein wirkliches Sparprogramm auf die Beine.
Frankreich erhöht die Verschuldung anstatt zu sparen.
Holland erlebt gerade das Platzen seiner Immobilienblase.
Deutschland treibt in die Rezession.
Unvorstellbar, dass angesichts dieses Zustandes irgendjemand glaubt, die Wackelkandidaten könnten sich per ESM gegenseitig aus dem finanziellen Sumpf ziehen und ihre Wirtschaften ankurbeln.
Gibt der EuGH dem irischen Kläger Recht, dann ist der ESM passé.

Der Euro ist für Euro-Land eine Katastrophenwährung.
Die Wirtschaftszahlen und Vertrauensindikatoren verschlechtern sich zusehends.
Inzwischen bricht das Wachstum in den Kernregionen ein. Kein vernünftiger Investor wird in diesem Umfeld Geld ausgeben.
Noch verläuft dieser Crash in Zeitlupe. Besonders bei den Deutschen. Zwar spüren die Menschen am Geldbeutel die beginnende Inflation, doch ungeachtet des inszenierten Chores der Optimismus-Prediger wird immer deutlicher, dass der Kern niemals in der Lage sein wird, die Peripherie am Leben zu halten.
Mit noch so vielen Mitteln und Tricks kann die EZB nicht die Kluft zwischen Kern und Peripherie schließen. Zumal die Geduld der Bevölkerung und auch der Politiker in den Kernländern der Euro-Region an Grenzen stößt.
Die Fata-Morgana des noch funktionierenden Systems lässt sich vielleicht noch eine Weile durch virtuelle Statistiken am Leben halten.
Der Zeitlupen-Crash lässt sich durch Gelddrucken noch eine Weile verlängern.
Der finale Zusammenbruch wird dadurch nicht aufgehoben. Der Erkenntnis-Schock des wirklichen Zustandes unserer Welt wird verheerend sein.
Wie präzise die Märkte die Entwicklung der weltweiten Geldmenge wahrnehmen, zeigt sich an der Entwicklung des Goldpreises. Deutlicher ist das nirgendwo sonst abzulesen.


Weitgehend parallel mit dem Anstieg der weltweiten Liquidität in Billionen Dollar (derzeit ca. 11 Billionen Dollar) ist der Unzenpreis mittlerweile auf 1770 Dollar geklettert. Die derzeitige kleine Preiselle Richtung 1710 kann nur als Austesten der Untergrenze gewertet werden. Zugleich verlängert diese Preisdrückung die augenblicklich "ruhige" Phase.
Das einzige Werkzeug zur weltweiten Konkursverschleppung heißt GELDDRUCKEN. Am Ende wird die gigantischen Papiergeld-Blase platzen und sämtliche Papiervermögenswerte einschließlich der Renten- und Pensionsansprüche in Luft auflösen.

Erkenntnis: Noch steht die exponentielle Phase beim Gelddrucken und beim Gold erst noch bevor. Sobald die Notenbanken die Geldmenge drastisch aufblasen, beginnt die exponentielle Phase beim Goldpreis.
Egon von Greyerz schreibt in diesem Monat zum Thema:
  • Weltweit ist das Gelddrucken ungebrochen.
  • In gerade mal 10 Jahre wurden $ 120000000000000 (12 Billionen Dollar) gedruckt, die globale Verschuldung $ 20 Billionen.
  • Das Welt-BIP ist in dieser Zeit von $ 32 Billionen auf $ 70 Billionen gewachsen.
  • Demzufolge sind 12 Billionen $ Schulden erforderlich, um einen jährlichen Anstieg des BIP von 3,8 Billionen zu produzieren.
  • Eine so marginale Rendite von gedrucktem Geld ist real negativ.
  • Die Welt lebt in einer Illusion aus Papier, von dem die Leute glauben, es sei Geld.
  • Dieser illusionäre Papier-Reichtum wird in den nächsten Jahren implodieren.
  • Die Initialzündung wird der Zusammenbruch der weltweiten Leitwährung (US-Dollar) werden.
  • Dieser Dollar wird mit 12 Billionen $ in US-Staatsanleihen gesichert, vermutlich aber nicht in Gold.
  • Alle Währungen werden ihren Absturz fortsetzen und 100% real gegen Gold verlieren.
  • Dadurch führt eine weltweite Hyperinflation in die Depression.
  • Alle Vermögenswerte, die von der Kreditblase finanziert wurden sind real wertlos.
  • Dazu gehören natürlich Aktien, Anleihen, Immobilien und Papier-Geld.
  • Das Finanzsystem kann in seiner jetzigen Form unwahrscheinlich überleben.
  • Das Bankensystem hat einschließlich der Derivate insgesamt Verbindlichkeiten von rund $ 1,2 Billiarden.
  • Mit einem Welt-BIP von $ 70 Billionen ist die Welt zu klein, um ein Finanzsystem, das 17x größer ist, zu retten.
  • Deshalb wird das unbegrenzte Gelddrucken in der Hyperinflation münden.
  • Der einzige Vermögenswert, seine Kaufkraft zu erhalten, ist Gold (Klicken Sie hier für den chart)
  • Gold hat über 5.000 Jahre seine Integrität bewiesen und wird auch weiterhin die einzige Währung mit Integrität sein.
  • In den westlichen Ländern sind 23.000 Tonnen Gold wahrscheinlich weg. Siehe den letzten Artikel von Eric Sprott.
  • Die Folge ist, dass privat im Bankensystem gelagertes Gold wahrscheinlich belastet wird.
  • Dies bedeutet, dass die Zentralbanken von einem Tag zum anderen das private Gold in den Banken gegen wertloses Papiergold pfänden wird.
  • Somit haben Gold und alle sonstigen Vermögenswerte innerhalb des Bankensystems ein unvertretbares Kontrahentenrisiko.
  • Gold sollte in physischer Form gehalten und außerhalb des Bankensystems gespeichert werden.

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