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Geld oder Untergang

Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor...

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Ganz Euro-Land bald Griechenland?

Magdalena gibt der griechischen Krise ein Gesicht: "Fünf Euro, nur 5 Euro!", flüstert die junge Pr...

Deutsche Fata Morgana

Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immob...

  • Schauer über den Rücken

    Mittwoch, 12. Juni 2013 08:49
  • Geld oder Untergang

    Dienstag, 11. Juni 2013 17:20
  • Zeitsprung ans Jahresende 2013

    Donnerstag, 30. Mai 2013 19:41
  • Ganz Euro-Land bald Griechenland?

    Freitag, 24. Mai 2013 08:02
  • Deutsche Fata Morgana

    Dienstag, 21. Mai 2013 18:59
Dienstag, 11 Juni 2013 17:20

Geld oder Untergang

Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor den Wahlen im September wird vermutlich die nächste Krisenwelle übers Land spülen. Wenn das passiert, werden wir spüren, dass nichts behoben, nichts gerettet ist. Die Bond-Anleger werden erleben, dass ihre Gewinne wie Butter in der Sonne schmelzen. Die hohen Aktienkurse werden auf Tauchstation gehen und Angela Merkel muss um ihre Wiederwahl fürchten.

Die Stunde der Wahrheit für die deutschen Sparer, Häuslerbesitzer und Rentner bricht an.

Um den Platz am Schreibtisch über den Wahltermin hinaus behalten zu können, wird die CDU-Frontfrau alles daran setzen, die Euro-Clique beisammen zu halten. Das funktioniert nur solange, wie sie in der Lage ist, die Transfusionschläuche zu den Krisenstaaten offen zu halten.

Italien und Spanien allein brauchen zusammen mehr Geld als sich im gesamten Infusions-Topf von ESFS und ESM befindet. Griechenland und Portugal trocknen auch bereits aus. Wenn die Südstaaten „SOS“ funken, wird Frau Merkel der EZB grünes Licht geben, zusammen mit dem Einverständnis, dass Mario Draghi endlich Staatsanleihen kaufen darf, so wie es sein OMT-Programm vorsieht.

Dann passiert genau das, wovor Jens Weidmann warnt – die Mehrheit der anderen EZB-Mitglieder aber fordert: Staatsfinanzierung durch EFSF, ESM und zusätzlich gedrucktem Geld, mit dem die Titel von Schrottanleihen in die Bücher der EZB wandern.

Da die Mehrheit der Beitragszahler für den GROSSEN INFUSIONS-TOPF (ESFS, ESM und OMT) selbst pleite ist und Hilfe braucht, bleibt die Gesamtlast letztlich beim deutschen Steuerzahler. Trotzdem werden wir vermutlich noch vor dem Wahltermin erleben, wie mit Geld der Untergang der CDU verhindert wird.

Ob die Rechnung der CDU-Granden und ihrer Frontfrau aufgeht, hängt von den Wählern ab. Da der Prozentsatz derjenigen, die vom Erhalt des Euro profitieren, größer ist als die zahlenmäßig kleinere Gruppe derjenigen, die das Geld dafür erarbeiten muss, dürfte der Ausgang ziemlich klar sein. Angela Merkel wird vermutlich weitere 4 Jahre am Schreibtisch im Kanzleramt verbringen dürfen.

Tröstlich, dass all die Blindgänger, die das ermöglichen werden, mit zu denen gehören, deren Vermögen, Arbeitslöhne und Renten nach der Wahl zur „Zyprisierung“ anstehen. Fällt die Wahl gegen Frau Merkel aus und der Euro crasht, wird´s auch teuer.

Anmerkung: Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes wird nach der Wahl jedenfalls völlig irrelevant sein.

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Donnerstag, 30 Mai 2013 19:41

Zeitsprung ans Jahresende 2013

UPDATE! Wagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vom Tage zuvor könnten wir in einer der größten Zeitungen des Landes etwa folgenden Marktkommentar lesen:

Unglaublich: Zum Jahresschluss hat die Börse nun doch noch für Überraschung gesorgt. Der Dax hat 0,3 Punkte zugelegt und ging mit 4.358 Zählern aus dem Handel. Gewinner waren die Chemiewerte. Größte Verlierer wieder einmal die Banken. Der Euro hat mit 0,87 zum Dollar die Parität noch immer nicht wieder erreichen können. Der Goldpreis in Euro wird mit ca. 2.198/Feinunze angegeben. Ein Fixing gibt es – wie jeder weiß – seit Monaten nicht mehr. Der Preis wird frei am Markt zwischen Angebot und Nachfrage gebildet. Die Aussicht für eine weiter steigende Nachfrage wird aufgrund der fundamentals allgemein nicht bezweifelt.

Was war das für ein aufregendes Jahr!

Im Juni passierte es, nach dem sich die Kurse der Staatsanleihen wochenlang in ihren Top-Positionen seitwärts bewegt hatten: Am Morgen nach dem Crash der japanischen Staatsanleihen brachen die Kurse der europäischen Staatsanleihen ein. Deutsche Anleihen wurden besonders gebeutelt. Vorausblickende Marktteilnehmer hatten das zwar länger schon erwartet, doch auch sie wurden von der Heftigkeit, mit der die Blase platzte, überrumpelt.

Nächster Dominostein in der einsetzenden Kettenreaktion waren Bankaktien. Nicht allein die Kurse dieser Papiere fielen in den Keller, auch viele Sparer fanden ihr Geld in den eigenen vier Wänden sicherer als in den trudelnden Geldhäusern. Griechischen, spanischen, auch französischen und sogar deutschen  Instituten drohte Zahlungsunfähigkeit. Um den beginnenden Zusammenbruch des ganzen europäischen Finanzmarktes (und womöglich auch darüber hinaus) aufzufangen, mussten die Geldhäuser dringend besser kapitalisiert werden. Anleger und Sparer, die seit Anfang Mai des Jahres bereits wussten, dass sie zum Bail-in herangezogen würden, suchten nach Fluchtwegen. Die aber gab es wenige Stunden nach dem Bond-Crash schon nicht mehr.

Konsequente Kapitalverkehrskontrollen sorgten dafür blitzschnell sämtliche Fluchttüren zu verschließen. Schon Wochen zuvor waren die Bankautomaten an den Wochenenden gesperrt. Das Schengenabkommen war auch bereits außer Kraft, Grenzkontrollen wieder die Regel.
Ende Juni dann wurde das Bail-in-Gesetz verkündet, demzufolge jeder Bürger eine Vermögensabgabe zu leisten hatte: Aktienbesitzer, Sparer, Immobilienbesitzer und die Halter anderer Vermögenswerte. Dreißig Prozent des Lebensarbeitslohns wurden vom Staat kassiert und an die Banken verteilt.

Das System war scheinbar gerettet. Vorübergehend.

Der Euro verlor in wenigen Tagen mehr als 38 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar, erholte sich zwar für kurze Zeit um wenige Prozentpunkte und sackte erneut ab. Ein Fußtritt für den Euro. Aus Furcht vor weiteren Verlusten stießen ausländische Aktienbesitzer massenweise ihre Titel ab. Der Dax fiel um 50 Prozent. Seit dem dümpelt er um 4.300 Zähler seitwärts. Mit einer sehr kurzen Zwischenerholung nach der Bundestagswahl.

Der Wahlausgang brachte keine Überraschung. Wochen vor dem Wahltermin hatten die Märkte auf Große Koalition gesetzt. Ausschlaggebend war der Stimmengewinn bei der AfD von Bernd Lucke. Dass die Alternative für Deutschland bei den Christdemokraten Stimmen abziehen würde, war sonnenklar, nach dem der Bail-in durchgezogen wurde.

Angela Merkel hatte mit tausend Tricks versucht, den Bail-in über den Wahltermin hinaus zu verschieben, die Turbulenzen an den Anleihemärkten machten einen Strich durch ihre Rechnung. Mit knapp über 25 Prozent der Wählerstimmen kam für CDU/CSU nur eine Vierer-Koalition in Betracht. Genauso wie es dem Wunsch der „Grauen Herren“ im Hintergrund entsprach. Die AfD – noch heute überzeugt, ihre Aufgabe sei die Rettung der Republik - war nichts weiter als das trojanische Pferd der Strippenzieher. CDU/CSU mussten mit SPD und Grünen ins Koalitions-Bett steigen. Genau dies entsprach den Zielen der „Grauen Herren“ im Hintergrund.
Erst nach annähernd zwei Monaten stand die Koalition. Das wichtigste Verhandlungsergebnis betraf den Umfang der Bankenrettung. Für die deutschen Sparer gab es nichts zu lachen. Der Euro wurde noch einmal gerettet – zu einem Wahnsinnspreis. Die Marktzinsen der deutschen Staatsanleihen stiegen je nach Laufzeit auf 6 bzw. 7 Prozent.

Finanzminister Jürgen Trittin spricht bereits davon, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 27 Prozent sei angesichts der Zinsentwicklung alternativlos. "Alternativlos" gehört zum Standartsprachrepertoire der neuen Regierung. Alternativlos ist die drastische Rentenkürzung, alternativlos der Zuschlag auf die Strompreise, alternativlos die Pkw-Maut, alternativlos der Soli zur Konjunkturbelebung, alternativlos die nochmalige Vermögensabgabe für die Rettung der Bad-Banks.

Alternativlos ist auch der Kollaps des Wohlfahrtsstaates. Die Bundeswehr hat 30 Sicherungskompanien gestellt, um den inneren Frieden zu schützen. Dass es dennoch in Stadtvierteln mit sozialen Brennpunkten zu Ausschreitungen, brennenden Autos und berstenden Schaufenstern kommt, liegt an der unzulänglichen Vorbereitung der Truppe auf ihre neue Aufgabe. Trösten wir uns, die Menschen wachsen bekanntlich an ihren Aufgaben, auch die Soldaten der Sicherungskompanie unserer Region.

Die Bundeskanzlerin hält in wenigen Stunden ihre Neujahrsansprache. Sie wird uns Mut machen und Mut abfordern für das Neue Jahr, damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die Aktienmärkte sollen zu neuem Schwung ansetzen, alternativlos - der Euro allzumal und der Goldpreis soll wieder in den Keller, alternativlos – daran sollen wir glauben. Manchmal versetzt der Glaube bekanntlich Berge – wenn die Berge nicht zu groß sind.

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Dienstag, 16 April 2013 07:45

Merkel, der Euro und die Hochfinanz

Merkel und der €uro dienen beide der internationalen Hochfinanz – Was Sie über den €urobetrug wissen müssen

Gastartikel

Die so genannte €urokrise war geplant, die voraussehbaren Konsequenzen der Währungsunion den verantwortlichen Politikern bestens bekannt. Spitzenpolitiker aller Länder belügen ihre Völker und kooperieren mit der Hochfinanz. Ähnlich wie bei den beiden Weltkriegen sollen die Deutschen abermals den Sündenbock spielen. Daher muss die Welt wissen: Merkel ist nicht Deutschland, sondern eine Verräterin an unserer Nation und ganz Europa. Der folgende Artikel wird Ihnen helfen, die dem €uro-Betrug zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen.

***
Dieser Artikel wurde von Schwertasblog übernommen

Wichtig:
Verbreiten Sie diesen Artikel und, um der Hasspropaganda gegen uns im Ausland entgegenzuwirken!

***

Vorgeschichte und Ursprünge der EU und des €uro
Ohne den Zweiten Weltkrieg wäre die europäische Währungsunion undenkbar. Die Niederlage Frankreichs (1940), Italiens (1943) und Deutschlands (1945) sowie die Vorherrschaft der USA über Europa waren notwendige Voraussetzungen, um den Widerstand zu brechen, den souveräne Nationen einem solchen Projekt entgegengebracht hätten. Dass Nationen mit einem Rest nationaler Autonomie wie Großbritannien, die Schweiz und Norwegen den €uro nicht eingeführt haben, bestätigt diese Tatsache.
Deutschland verlor seine Autonomie vollständig und hat sie bisher nicht zurückerlangt. Der Sozialdemokrat Carlo Schmidt, welcher an der Ausarbeitung des „Grundgesetzes“ für die BRD beteiligt war, äußerte sich folgendermaßen über diesen neuen Satellitenstaat der USA:
Diese Organisation als staatsähnliches Wesen kann freilich sehr weit gehen. Was aber das Gebilde von echter demokratisch legitimierter Staatlichkeit unterscheidet, ist, daß es im Grunde nichts anderes ist als die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft; denn die trotz mangelnder Freiheit erfolgende Selbstorganisation setzt die Anerkennung der fremden Gewalt als übergeordneter und legitimierter Gewalt voraus.
Als die USA 1947 ihr „European Recovery Program“ (bei uns v.a. als „Marshall-Plan“ bekannt) starteten, nötigten sie den teilnehmenden Staaten einen begleitenden Wirtschaftsplan auf. Die Kredite wurden unter der Auflage vergeben, dass die amerikanische Wirtschaft von den Ausgaben profitierte. Die BRD war von 1949 bis 1952 gezwungen, 6,4 Milliarden DM an Krediten aufzunehmen (ca. ein Zehntel der Gesamtsumme) und von 1953 bis 1962 13 Milliarden DM zurückzuzahlen. Das „European Recovery Program“ bereitete den Boden für eine gemeinsame europäische Wirtschaftspolitik und damit verbundene Institutionen vor.
1950 schlug der französische Außenminister Robert Schuman vor, „die gesamte Kohle- und Stahlproduktion Deutschlands und Frankreichs unter eine gemeinsame Oberaufsicht zu stellen“. Im folgenden Jahr wurde die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl („Montanunion“) gebildet, durch die Frankreich Kontrolle über die deutsche Kohle- und Stahlindustrie erhielt.
1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft ins Leben gerufen. Sie beinhaltete die Abschaffung von Handelsbarrieren zwischen Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Holland und Luxemburg, die Befolgung einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik gegenüber Drittstaaten und die Schaffung supranationaler Institutionen. Für die völlige Abschaffung der nationalen Selbstbestimmung der europäischen Staaten war der erste Schritt getan. Die EW wurde dann zur Europäischen Union, welche seither ständig erweitert wurde. Seitdem ist die BRD, ein besetztes Land (noch heute mit ca. 100 000 amerikanischen und britischen Besatzungssoldaten, für welche die deutschen Steuerzahler aufzukommen haben), stets der Zahlmeister gewesen und nie die bestimmende Kraft, auch wenn die Massenmedien einen anderen Eindruck zu erwecken versuchen.
Am 19. September 2000 enthüllte der britische Telegraph:
„Euro-federalists financed by US spy chiefs“ – „Euro-Federalisten durch US Geheimdienste finanziert“

Schuman et al. erhielten demzufolge Geld und Schützenhilfe von der CIA! Welches Interesse mögen wohl die USA (bzw. die dort ansässigen tonangebenden Kreise) an der Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ gehabt haben? Die Hintergründe der €urokrise werden es ans Licht bringen.
Die EU: ein demokratiefeindliches System

j72é Manuel Barroso: Er wurde niemals gewählt.

Die offiziellen Führungspersonen der EU wie j72é Manuel Barroso (Präsident der EU-Kommission) oder Jean Claude Juncker (Präsident der €uro-Gruppe) wurden nie von europäischen Bürgern gewählt. Die EU ist alles andere als demokratisch.
Offiziell werden die großen Linien der EU-Politik vom Europäischen Rat festgelegt, einem zweimal jährlich stattfindenden Gipfel der Regierungschefs der Mitgliedstaaten. Dabei muss man wissen, dass die einflussreichen Politiker wie Barroso, Juncker und die Regierungschefs der großen Staaten sich ständig mit Politikern von außerhalb der EU und mit internationalen Wirtschaftsführern (d.h. den Gästen in Davos und auf der Bilderberger Konferenz) hinter verschlossenen Türen treffen.
Das einzige Organ, das einen Gesetzgebungsprozess starten kann, ist die Europäische Kommission. Die Kommissare sind nicht gewählt, sondern werden von den Mitgliedstaaten entsendet. Natürlich sind sie weisungsgebunden.
Über die Gesetzesentwürfe wird dann im Rat der EU, dessen Mitglieder ebenfalls entsendet und weisungsgebunden sind, abgestimmt. Wichtig zu wissen ist, dass das Stimmgewicht der einzelnen Mitgliedstaaten nicht ihrer wahren Bedeutung, d.h. ihrer Bevölkerung und ihrem finanziellen Beitrag zur EU, entspricht.
Zwei Organe (Kommission und Rat), welche von einigen wenigen Persönlichkeiten dominiert werden, haben also alle Macht. Die einzige demokratisch legitimierte Institution, das Europaparlament, hat bei bedeutenden Entscheidungen nichts zu melden; es handelt sich um eine reine Quasselbude. Da EU-Recht über nationalem Recht steht, werden die demokratisch gewählten nationalen Parlamente ihrer Macht beraubt. Oft kann man von einer regelrechten Vergewaltigung der einzelnen Mitgliedstaaten sprechen.

Dominiert Deutschland die EU?
Das Stimmgewicht ist folgendermaßen verteilt:
Je 29 Stimmen haben: BR-Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien
Je 27 Stimmen: Polen, Spanien
14 Stimmen: Rumänien
13 Stimmen: Niederlande
Je 12 Stimmen: Belgien, Griechenland, Portugal, Tschechei, Ungarn
Je 10 Stimmen: Österreich, Schweden, Bulgarien
Je 7 Stimmen: Dänemark, Finnland, Irland, Litauen, Slowakei
Je 4 Stimmen: Estland, Lettland, Luxemburg, Slowenien, Zypern
3 Stimmen Malta

Die BRD zahlt am meisten, Griechenland erhält am meisten (Zahlen von 2008)

Wie erwähnt entspricht das Stimmgewicht nicht der Bevölkerung und den finanziellen Beiträgen der einzelnen Staaten. Laut Franz-Ulrich Willeke (Deutschland, Zahlmeister der EU, 2011) hat Deutschland seit der Wiedervereinigung 324 Milliarden €uro an die EU gezahlt (das entspricht 45,1 % des gesamten EU-Etats!) und nur 178 Milliarden €uro von ihr erhalten – der „Rettungsschirm“ ist hier nicht berücksichtigt. Das heißt: Deutschland hat anderen Ländern in diesem Zeitraum 146 Milliarden Euro geschenkt. Aber obwohl die BRD mehr als alle anderen Länder zahlt und der bevölkerungsreichste Mitgliedstaat der EU ist (82 Millionen Einwohner versus 65 in Frankreich, 63 in Großbritannien und 61 in Italien), hat sie nur so viel Stimmgewicht wie die erwähnten Nachbarn und nur eine Stimme mehr als Spanien und Polen. Es ist offensichtlich, dass die BRD immer von Staaten, welche von unserer Rolle als Zahlmeister profitieren, überstimmt werden wird. Seltsamerweise stellen die Massenmedien trotzdem Angela Merkel als starke Frau der EU und Deutschland als die dominante Nation dar.
Den Massenmedien zufolge ist Merkel die “starke Frau” der EU und die BRD der dominierende Staat. Wer die Statistiken kennt, weiß, dass die BRD nur Zahlmeister ist und Merkel Handlangerin der Hochfinanz.

Der €uro
Der €uro, welcher 2002 als Bargeld eingeführt wurde und der inzwischen die offizielle Währung von 22 Staaten ist, hat der internationalen Hochfinanz dazu gedient, die gegenwärtige „Krise“ auszulösen und damit ganze Nationen zu enteignen. Im Folgenden werden Sie lernen wie dies möglich ist.
Wie funktioniert eine Währung?
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Währungen: solche mit Goldstandard, und solche ohne. Goldstandard bedeutet, dass für jeden Geldschein eine entsprechende Menge Gold (d.h. ein wirklicher Wert) bei der Zentralbank hinterlegt ist. In beiden Fällen reflektiert die Währung die wirtschaftliche Kraft und Stabilität eine Staates. Ohne Goldstandard hängt die Stabilität der Währung allein vom Vertrauen der Teilnehmer am Wirtschaftskreislauf in die Verlässlichkeit des nationalen Wirtschafts- und Geldsystems ab.
Die wirtschaftliche Situation in Europa vor der Währungsunion
Der Wohlstand der verschiedenen Staaten wurde durch ihre Währungen reflektiert. Vor allem die BRD und Großbritannien hatten starke Währungen. Dies bedeutete, dass sie günstig importieren konnten, aber dass sie hochwertige Qualität herstellen mussten, um ihre vergleichsweise teuren Produkte exportieren zu können. Wirtschaftlich schwache Staaten wie Griechenland und Portugal hatten dagegen hohe Inflation: Sie exportierten günstig vergleichsweise minderwertige (bzw. einfache) Produkte und mussten sich verschulden, um hochwertige Produkte zu importieren.
Staaten mit einer gesunden Wirtschaft und einer starken Währung erhalten Kredite mit niedrigen Zinsen. Staaten mit einer schwachen Wirtschaft, Inflation und vielen Schulden müssen hohe Zinsen zahlen, da es ein Risiko ist, ihnen Geld zu leihen. Dieser natürliche Mechanismus hinderte Staaten der zweiten Kategorie daran, in einen Teufelskreis der Verschuldung zu geraten.
Vor dem Hintergrund der beschriebenen Gesetzmäßigkeiten waren folgende Konsequenzen der Währungsunion voraussehbar:
Staaten mit starker Wirtschaft bringt der €uro Inflation und Verarmung der Unterschicht , da sie die Schwäche der anderen Staaten ausgleichen müssen.

  • Staaten mit starker Wirtschaft bringt der €uro Inflation und Verarmung der Unterschicht , da sie die Schwäche der anderen Staaten ausgleichen müssen.
  • Staaten mit schwacher Wirtschaft erhalten Deflation und niedrige Zinsen, wodurch sie Gefahr laufen, in einen Teufelskreis der Verschuldung zu geraten.

Der €uro hat Deutschland Inflation und Verarmung gebracht
In der BRD war der Wechselkurs ca. 1€ für 2 DM. Vor 2002 kostete ein Brötchen ca. 30 Pfennig und ein Bier in der Kneipe ca. 2,40 DM. Mit Einführung des €uros kostete das Brötchen dann 30 Cent (also 60 Pfennig) und das Bier 2,40 € (also 4,80 DM), jemand der zuvor monatlich 2000 DM verdiente, erhielt nun aber nur 1000 €. Wir alle haben das gespürt, und v.a. Menschen mit geringem Einkommen haben seit Einführung des €uro noch mehr zu kämpfen.
urolügen und Propaganda
Von deutschen Politikern und den Massenmedien wird eine Reihe an Scheinargumenten ständig wiederholt, um die Bürger von der „Alternativlosigkeit“ des €uros zu überzeugen. Die beiden wichtigsten sind folgende:
„Der €uro ist notwendig für den Frieden in Europa.“ Sehr interessant! Wer würde ohne den €uro wem den Krieg erklären? Frankreich, Großbritannien, die USA oder die internationale Hochfinanz der BRD, weil diese sich nicht mehr ausbeuten lässt?
„Unsere Exporte hängen vom €uro ab. Deutschland hat wirtschaftliche Vorteile.“ Selbst wenn dies wahr wäre: Wir Deutschen haben keine Vorteile; wir sind am verarmen. Allerdings stimmt das Argument überhaupt nicht: Deutsche Firmen hatten nie Probleme, hochwertige Produkte wie Autos oder Maschinen in die ganze Welt zu exportieren. China braucht auch keine Währungsunion, um die Welt mit seinen Waren zu überschwemmen. Argumente zu Gunsten des €uros sind reine Propaganda.
Die Verfassungsklage gegen den €uro
Aufgrund der vorhersehbaren Konsequenzen reichten vier deutsche Professoren (Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider und Joachim Starbatty) eine Verfassungsklage gegen die Einführung des €uros ein. Die Massenmedien berichteten kaum darüber, und anstatt die Argumente der Professoren wiederzugeben, stellten sie diese als „rechtslastig“ und als „Feinde Europas“ dar. Die Klage wurde abgewiesen.
Betrug, Korruption, Goldman Sachs
Die Währungsunion hätte ohnehin negative Folgen für alle teilnehmenden Staaten gehabt. Diese wurden durch Betrug und Korruption noch verschlimmert. Der signifikanteste Fall ist der Griechenlands, einem Staat, der nicht die minimalen Voraussetzungen wirtschaftlicher Stabilität aufwies und daher normalerweise nicht an der Währungsunion hätte teilnehmen dürfen. Goldman Sachs, eine der mächtigsten Banken weltweit, half Griechenland dabei, mit gefälschten Zahlen in die €urozone zu kommen. Mittlerweile gehört Griechenland praktisch Goldman Sachs.
Nach geltendem EU-Recht (Lissabon-Vertrag, 2007) sollte es keinen „bail out“, d.h. keine Haftung eines Lands der €urozone für die Schulden eines anderen Landes, geben. Der „bail out“ und damit das Brechen eigenen Rechts ist in der EU jedoch eine gängige Praxis. Als Griechenland 2009 dem Staatsbankrott nahe war, wurde entschieden, dass die anderen Mitgliedstaaten für die griechischen Schulden garantieren. Als wirtschaftlich stärkster Staat in der EU hat die BRD inzwischen mehr als alle anderen Länder für die Schulden Griechenlands, Irlands, Portugals etc. bezahlt. Das Geld geht von Deutschland (und anderen wirtschaftlich starken Staaten) nach Griechenland (Portugal etc.) und von dort an die Banken.
Gleichzeitig werden Griechenland (Irland, Portugal etc.) dazu gezwungen, Staatsbesitz wie Flughäfen, Autobahnen und sogar die öffentliche Wasserversorgung zu privatisieren (d.h., es an Goldman Sachs und andere „Investoren“ zu verscherbeln). Da die Bürger für diese Infrastruktur mit ihren Steuern bezahlt haben, handelt es sich um nichts anderes als Enteignung und Raub.
Überdies werden durch den „bail out“ nicht einmal die Schulden selbst beglichen, sondern nur ein Teil der Zinsen. Die Schulden sind so hoch, dass sie gar nicht zurückbezahlt werden können. Folglich dient der „bail out“ dazu, weitere Länder in den Teufelskreis der Verschuldung zu treiben und Goldman Sachs et al. Macht über den ganzen Kontinent zu verschaffen.

Die Deutschen sind der perfekte Sündenbock. Mit dem Wort “Nazis” ist alles gesagt, und Merkel ist so freundlich, dabei mitzuspielen.
V.a. den ausländischen Massenmedien zufolge ist Angela Merkel (d.h. wir Deutschen), die „starke Frau der EU“, für diesen Ausverkauf ganzer Nationen verantwortlich. Während Deutschland keinerlei Vorteile hat, sondern sich im Gegenteil immer mehr verschuldet, wird es von anderen Ländern (bzw. den Medien und den Handlangern der Hochfinanz) für die Krise verantwortlich gemacht. Die Deutschen müssen wieder einmal den Sündenbock spielen.

Die antideutsche Propaganda hat sich seit dem Ersten Weltkrieg nicht wesentlich weiterentwickelt.
Die Version der Medien ist insofern wahr, als dass deutsche Spitzenpolitiker mit der Hochfinanz kooperieren und ihrem Volk ohne Skrupel schaden. Sie sind Verräter, genauso wie alle anderen europäischen Politiker, die ihre Seele der Hochfinanz verkauft haben.

Lloyd Blankfein: Er “verrichtet Jahwehs Arbeit”.

Die Macht der Hochfinanz tritt deutlich zutage, denn viele Spitzenpositionen wie die Leitung der Europäischen Zentralbank und der Regierungen Griechenlands und Italiens wurden an Goldman-Sachs-Angestellt wie Draghi, Papademos und Monti vergeben. Goldman Sachs’ Vorstand Lloyd Blankfein kommentiert, er „verrichte Gottes Arbeit“ (“I am doing God’s work”), wobei er vermutlich auf die jüdische Überzeugung anspielt, das „auserwählte Volk“ sei von ihrem Gott Jahweh zur Herrschaft über alle anderen Völker auserkoren.
Der €urobetrug ist notwendig, um die Neue Weltordnung zu errichten
Politiker wie Mario Monti und Wolfgang Schäuble sagen es ganz ungeniert: Die Krise ist notwendig, um die Europäer dazu zu bringen, eine politische Union und die Abschaffung ihrer Nationen zu schlucken. Das Ziel ist die „Neue Weltordnung“: eine Welt, eine Regierung.

Seite an Seite mit Blankfein, Barroso, Monti et al. arbeitet er für die “Neue Weltordnung”: Wolfgang Schäuble.
Wie wir gesehen haben, waren die politisch Verantwortlichen (d.h. letztendlich die internationale Hochfinanz) bestens über die voraussehbaren Konsequenzen der Währungsunion informiert. Diese Konsequenzen sind erwünscht und notwendig, um das Ziel der „Neuen Weltordnung“ zu verwirklichen. Wie wir es bereits am eigenen Leib erfahren müssen, bedeutet die „Neue Weltordnung“ Folgendes:

  • Keine Demokratie, sondern Autoritarismus.
  • Verarmung der gewöhnlichen Bürger versus immenser Reichtum und Macht für eine internationale Elite.
  • Hass zwischen den Völkern und Kulturen.

Die Europäer haben genug von €uro, €U und “Neuer Weltordnung”.


In allen europäischen Staaten wurden bereits anti-EU und anti-€uro Bewegungen ins Leben gerufen. Diese müssen sich gegen die Hochfinanz, das politische Establishment und die Massenmedien durchsetzen. In den nächsten Jahren wird es sich zeigen, ob die „Neue Weltordnung“ in Europa verwirklicht wird, oder ob sie scheitert. Bitte helfen Sie mit, damit letzteres eintritt, indem Sie diese Informationen verbreiten!

ANMERKUNG von Heiner:
Eine europäische Einigung auf der Grundlage einer freien Entscheidung der Bevölkerungen souveräner Staaten wäre für mich ein großartiges Ereignis. Wäre dies erreicht, könnte die derart legitimierte europäische Macht auch die Art des umlaufenden Geldes bestimmen.

Lesen Sie auch hier bei geolitico:
"Man fragt sich, wie lange es noch dauern wird, bis auch in Deutschland eine größere Anzahl etablierter Politiker endlich den Mund aufmachen wird, um andere Optionen zu diskutieren. Was wir von den Politikern verlangen können, ist ein Denken in Alternativen."

Von aussen betrachtet:
"Die Völker Europas haben genug von dem Euro – deswegen wurde in den letzten Wochen eine beispiellose, europaweite Angst- und Hasskampagne gestartet. Mit gegenseitigen Schuldzuweisungen und Angstmacherei will man die Bürger gefügig machen. Doch wenn ein System erst einmal soweit ist, dass es nur noch dank Angstmacherei überleben kann, sollte man es lieber zu Grabe tragen."

Glaubt ihnen kein Wort:
Peer Steinbrück, Kanzlerkandidat der SPD auf dem Augsburger Parteitag:

„Nie wieder dürfen systemrelevante Banken ein solches Erpressungspotenzial haben, dass den Regierungen gar nichts anderes übrig bleibt, als die Steuerzahler als Garanten in letzter Instanz heranzuziehen. Nie wieder darf es dieses Erpressungspotenzial geben.“ (selbstverständlich weiss er es besser.)
9,3 Billionen (!) Bankschulden haben die Banken im Süden von Euro-Land (mehr bei DWN).

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Montag, 07 Januar 2013 12:50

Perpetuum mobile

UPDATE! UPDATE! Geld drucken, Schulden hochtreiben, Wirtschaft beleben, Hochkonjunktur – Traum der Politiker, Ökonomen und Notenbanker. Wahrscheinlicher ist aber: An dieses Wunder glauben diese Leute überhaupt nicht. Sie wissen aber, dass die Menschheit seit alters her vom Märchen um das Perpetuum mobile träumt. Warum sollte man der Masse deshalb nicht verklickern, dass es ein Perpetuum mobile der Wirtschaft gibt? Grob vereinfacht hat Keynes genau das versprochen, und es hätte ja auch beinahe funktioniert.

Hätten nicht Subprime-Debakel, Bear Sterns, Lehman, Libor-Skandal, Griechenland-Bankrott samt übriger Euro-Krise und die weltweite Rezession dazwischen gefunkt.

Nun soll der märchenhafte Zustand durch Zinssätze nahe Null erhalten bleiben, und zusätzlich wird den (noch!) „Wohlhabenden“ das Fell über die Ohren gezogen. Seit Februar 2012 haben sich die Target2-Forderungen der Bundesbank gegen die EZB verdoppelt (von 350 Milliarden auf 719 Milliarden im Dez. 2012). Das Ende der keynesianischen twilight zone ist nahe.
Mit Geld-Leihe gegen Hinterlegung von Schrottanleihen, mit direkten Finanzhilfen, durch Plünderung der Renten- und Pensionsrücklagen und durch Anschreiben-lassen bei der EZB (Target2) rumpelt der Euro-Karren zwar noch ein Stück des Weges und Herr Barroso tönt völlig abgehoben: "Ich glaube, wir können sagen, dass die existenzielle Bedrohung des Euro grundlegend überwunden ist".
Auf welcher Märchen-Insel lebt Genosse Barroso eigentlich?

Wie heißte es doch: Der Fisch stinkt vom Kopf her!

Wilhelm Hankel: Wahnsinn kann man nur eine gewisse Zeit lang betreiben. Was die Schweizerische Nationalbank mit den Eurokäufen macht, betreibt die EU auf monströse Weise im Grossen. Während die Schweizerische Nationalbank «nur» den Wechselkurs stabilisieren will, «rettet» die EU auf noch monströsere Weise ganze Volkswirtschaften und hält sie künstlich auf einem Stand, den sie längst nicht mehr haben. Aus währungs- und finanzpolitischer Sicht sind Staaten wie Griechenland, Spanien, Portugal bankrott. Die Euroretter vollführen eine Bankrottverschleppungspolitik, die sich nicht auf alle Ewigkeit aufrechterhalten lässt. Sie ist nicht zu bezahlen. Die Summen, die im Spiel sind, sind viel zu gross. Die Gesamtverschuldung in der südlichen Eurozone beläuft sich auf rund 13 Billionen Euro. Das entspricht viermal der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands. Hier weiterlesen:
Alles Schall und Rauch: Interview mit Professor Wilhelm Hankel in NEUE LUZERNER ZEITUNG

Es scheint so herrlich dieses Wohlstand-für-Nix-Leben, dass die Mehrzahl die Realität nicht sehen und nicht wahr haben will, dass das Leben aus Arbeit und Mühsal besteht – was die Menschen in biblischen Zeiten allerdings wussten.
Heute ist natürlich alles ganz anders.
Heute werden Arbeit und Mühsal hinter Billionen-Beträgen unsichtbar gemacht.
Ich weiß, jetzt wird mir der Armutsbericht vor die Nase gehalten, das Heer der 45 Millionen Food-Stamps-Leute in den USA, das Elend in Griechenland und vieles traurige mehr. Kollateralschäden des Ponzischemas.

Sie drucken und drucken und drucken - rund um den Globus - und trotzdem grassiert allerorts Rezession. Die Not-Injektionen wirken nicht mehr. Was aber tun, wenn den ratlosen doctores nichts besseres einfällt?

Martin Armstrong auf propagandafront.de
"Die Eurozone wird in 2013 die wachstumsschwächste Region der Welt sein und die reale Wirtschaftsschrumpfung könnte sogar bis 2021 anhalten...Durch das aktuelle System wird das gesamte europäische Bankwesen in Gefahr gebracht... (französische Banken halten vier mal soviele griechische Staatsanleihen wie deutsche Banken)...Der Mensch neigt zu zwei Dingen: Erstens wehrt er sich gegen Veränderungen und zweitens will er glauben, dass auch morgen alles beim Alten ist. Das ist auch der Grund dafür, warum die Regierungen die Menschen die ganze Zeit für dumm verkaufen – weil es genau das ist, was die Leute hören wollen: „Sag mir einfach, dass du mich für den Rest meines Lebens lieben wirst, sich nichts jemals ändern wird und wir glücklich bis ans Ende unsere Tage sind!“

Also lassen wir uns weiter mit vielverspechenden Ideen zur Lösung der Probleme zudröhnen. Doch da stellt sich die Frage, von welchen Problemen eigentlich die Rede ist? Ist es das Problem der Banken? Das Problem der Staatsverschuldung? Oder das Problem der Arbeitslosigkeit?

Glauben wir der offiziellen Statistik rangieren in Europa nur 5 Länder am unteren Arbeitslosen-Spektrum (Österreich, Luxemburg, Deutschland, Niederlande und Malta). Es gibt sieben Länder mit Arbeitslosigkeit um 8 Prozent (Rumänien, Tschechische Republik, Belgien, Dänemark, Finnland, dem Vereinigten Königreich und Schweden). Weitere 13 Länder liegen darüber: z.B. Frankreich bei 10,7 Prozent, Italien mit 11,1 Prozent, Irland mit 14,7 Prozent und Portugal mit 16,3 Prozent. Zwei andere Kandidaten sind gravierend schlimmer betroffen - Griechenland mit 25,4 und Spanien mit 26,2 Prozent. Hier liegt die größte Gefahr für die Europäische Union, die von den Eurokraten so gesundgebetet wird. 56 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, 58 Prozent in Griechenland. Der sozialpolitische Brandsatz ist gelegt. Die Zündschnur brennt. Was in Südeuropa bevorsteht, wird schlimmer als Sodom und Gomorrah - und der Norden wird nicht verschont bleiben.


(zum Vergrößern anklicken)

Ach übrigens:
Nachdem China NON gesagt hat, will nun angeblich Japan Europäische Anleihen des ESM kaufen.
Demnach sollen Japanische Währungsreserven demnächst durch ESM-Anleihen ergänzt werden.
Es wird immer grotesker: Nicht nur dass Euro-Pleitestaaten ihren Beitrag zum ESM mit Versprechungen leisten, die sie nur über neue Schulden erfüllen können. Das Hütchen-Spiel läuft rund um den Globus. Der japanische Staatshaushalt hat weltweit die höchste Verschuldung. Mit ESM-Anleihen wird der dortige Haushalt sicher stabilisiert und der EURO kann weiter leben. Prost Neujahr!


Wie lange noch derden die Menschen solchen Schwachsinn für bare Münze halten?
Wie lange noch wird ihr Stoizismus die Menschen lähmen?

Wie lange noch werden die Menschen den Barrosos und Merkels glauben?
Wie lange noch werden die Märkte Staatsanleihen für mündelsicher halten?
Wie lange wird es dauern, bis die Menschen begreifen, dass es kein Perpetuum mobile gibt – auch nicht in der Wirtschafts- und Finanzwelt?

Immer mehr Menschen begreifen die Lage:
Die US-Münze hat am Dienstag, 08.01.2013 über 300.000 Silver-Eagles verkauft. Damit steigt der Gesamtabsatz seit 1. Jan. `13 auf über 4 Millionen Unzen Silver-Eagles (im gesamten Jahr 2011 waren es nur 6,4 Millionen SE).

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Mittwoch, 02 Januar 2013 10:39

Die grandiose Euro-Pleite

UPDATE! UPDATE! „Wenn ihr die Augen nicht braucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen!“ Jean Paul.

Wir stecken mitten drin in einer noch nie dagewesenen destruktiven Krise, die keinesfalls aus heiterem Himmel über uns gekommen ist. Im Gegenteil: Wir wurden mit System in die Katastrophe hinein dirigiert – in eine Katastrophe, an deren Ende alle EU-Bürger verarmen werden, weil sie von einer Clique mit einer völlig bescheuerten Idee in die Zwangsjacke des Euros eingeschnürt wurden.

Um ihr Projekt „Euro“ zu retten, treiben die Euro-Regierungen und die verantwortlichen Politiker genau das voran was uns in diese Krise geführt hat: Mehr antidemokratisches zentralistisches Diktat.

Mit raffinierten Winkelzügen wurde ein Land nach dem anderen in dieses europäische Netz gezwungen. Kein Mensch hat die Bevölkerungen gefragt ob sie das wollen, Kritik wurde mit massiver Medienpropaganda beiseite geräumt. Wie eine Planierraupe hat man jeglichen Widerstand platt gewalzt.

Jetzt, da die Verwerfungen offen zutage treten, schnippelt ein permanentes Krisen-Team am röchelnden Patienten herum. Die Sitze in den Rettungsfliegern werden schon nicht mehr kalt, während die Parlamente in Eilsitzungen zu immer neuen Rettungs-Infusionen gezwungen werden. Während das kranke Geld der kranken Euro-Staaten weiter dahin siecht, registriert kaum jemand, dass viele Vertreter der politischen Klasse, die heute in Euro-Rettung machen, zu den Euro-Phantasten zählten, die vor 15 Jahren von dem neuen Geld schwärmten, wie zum Beispiel Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Es ist nacktes Kalkül, wenn jetzt im Rettungswahn sämtliche wirtschaftlichen und demokratischen Spielregeln außer Kraft gesetzt werden, um den Euro „koste es was es wolle“ am Leben zu halten?
Bill Gross sagt, die Null-Zinspolitik der Notenbanken, das Aufblasen der Geldmenge, gefälschte Statistiken, völlig überdehnte Aktienmärkte, kostenlose Checks für Banken - das alles habe die Basis für vernünftige Wirtschaftsentscheidungen total zerstört.
Ein Gastbeitrag auf zerohedge bringt es auf seine Weise auf den Punkt: Wir erleben die Scheinwelt eines überbehüteten Teenagers, der ohne Rücksicht auf die Konsequenzen gnadenlos Risiken eingeht, Kosten und Gefahren ignoriert im festen Glauben, MAMA WIRD ES SCHON RICHTEN - wie viele unserer deutschen Mitbürger denken da wohl an ihre Kanzlerin???
Eurostat meldet, dass fast 120 Millionen EU-Bürger unterhalb der europäischen Armutsgrenze leben.
Yves Daccord, Generaldirektor des IKRK, äußert gegenüber der dänischen Zeitung "Politiken", in Südeuropa drohten Gewalt und Unruhen im Stile des Arabischen Frühlings.
Die Euro-Zone steuert auf 20 Millionen Arbeitslose zu.
Frank Schäffler: Die Politik der US-Notenbank gefährdet die Weltwirtschaft.
Cicero: Die Politik jagt einem Phantom hinterher. Die Bilanz der Euroretter ist dürftig.
2013 verschärft sich die Rezession.
Die Banken bauen ihr Derivateportfolio aus anstatt Schulden ab.

Nach der Bundestagswahl im September wird man uns mit Steuererhöhungen, Rentenkürzungen, Inflation und noch mehr Europa konfrontieren. In der Stunde des Zusammenbruchs sollen wir Deutschen die politische Union Europas als letzten Rettungsankter akzeptieren.

Die wenigen, die aufschreien, sind zersplittert und zerstritten!

Wahlalternativen, Parteien in Gründung, Aktionsgruppen, verlorene Protestler – die Zahl der verlorenen Einzelkämpfer gegen den Euro-Irrtum wächst wöchentlich. Anstatt sich zu einer großen Bewegung zusammen zu schließen, schreitet die demokratische Selbstkastration der wenigen engagierten Wahlbürger munter voran, während die Mehrzahl der Menschen nichts anderes herbeisehnt als irgendein deus ex macchina, der alles irgendwie wieder gut macht – die Stunde der Angela Merkel. Noch kann sie sich als Managerin der Euro-Rettung verkaufen.

Vielleicht glaubt die Kanzlerin sogar selbst, sie könne die Fahrt gegen die Wand noch ändern. Dabei ist sie nur ein willfähriges Werkzeug derer, die seit langem diese Entwicklung eingefädelt haben.

Das künstliche illegitime Gebilde erfüllt mit seinem Zusammenbruch das eigentliche Ziel jener Macht-Eliten, denen ein einiges Europa der Wahrung ihrer Hegemonie im Wege steht. Das beste Werkzeug, eine solche Einheit zu verunmöglichen, war die vorschnell eingeführte Einheitswährung. Als Griechenland mit Lügen und Tricks in den Club hinein gemogelt wurde, stand der zu erwartende Zusammenbruch des Währungsexperiments bereits auf der Agenda dieser Eliten. Niemand kann uns erzählen, die Folgen der falschen Zinsanreize für Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und weiterer Länder wären nicht absehbar gewesen. Jetzt präsentiert uns Frankreich mit Hollande im Elysee-Palast einen Präsidenten, der den Euro in diesem Jahr in unverantwortlicher Weise weiter Richtung Abgrund führt und keiner wird ihn hindern.

Der Versuch mit sinnlosem Euro-Positivismus gegen die Euro-Realität anzutreten, offenbart nicht Ratlosigkeit, sondern führt in schamloser Weise die Öffentlichkeit in die Irre. Der gegenwärtige Euro-Positivismus führt in schamloser Weise die Öffentlichkeit in die Irre. So der Goldman-Sachs-Mann im Euro-Tower, der die wertloseste Staatsanleihe aufkauft und betont, er und seine EZB stünden für jede Schuld gerade, aber unterschlägt, dass nicht er die EZB ist, sondern wir, die Steuerzahler.

Wer der Zusicherung glaubt, dass die wankenden Staatshaushalte und die schlingernden Banken der Euro-Zone auf wundersame Weise durch einen „Marshall-Plan“ in blühende Landschaften verwandelt werden könnten, vergisst, was Helmut Kohl den Menschen in Ostdeutschland vor mehr als 23 Jahren versprach. Das bankrotte Griechenland kann nicht mit noch so viel neuen Schulden zu einem autonomen Land werden, das sich zu ausreichenden Konditionen auf den Weltkapitalmärkten neu verschulden kann. Nein, der Bankrott Griechenlands wird einfach ignoriert und den Finanzmärkten versprochen: Kauft griechische Anleihen! Die Nordlichter werden´s schon richten.
Wer darauf vertraut, die Marktteilnehmer seien blinde, dumme Hühner, könnte sich bald irren...

Gewinner gibt es am Ende immer. Vermutlich werden es in diesem Fall genau jene Macht-Eliten sein, von denen sich tumbe Europäer in irrlichtendem Wahn in ein Geldsystem drängen ließen, das zu keinem Zeitpunkt der Weltgeschichte funktioniert hätte.

Wer schweigt, stimmt zu!

Erst wenn die Massen merken, was mit ihnen wirklich geschieht, könnte es zu einem Deutschen Frühling kommen.

Die wirklichen unfassbar kaltschnäuzigen Pläne unserer Kanzlerin (offengelegt im Gespräch mit Nigel Farage):
Auszug: ‘Es ist uns vollkommen egal, ob die Jugendarbeitslosigkeit 60 % erreicht. Es ist uns vollkommen egal, ob 25 % der privaten Unternehmen in den nächsten fünf Jahren zusammenbrechen. Frei heraus gesagt, ist es uns auch völlig egal, ob ganz Griechenland zusammenbricht, solange wir das europäische Projekt halten können.
An anderer Stelle rechtfertigt sich Merkel mit den Worten:

"Ich muss das machen, wegen der deutschen Kriegsschuld."

Will diese Frau die Dauer-Erpressung der BRD im völligen Zusammenbruch des Systems beenden?  Oder gibt es andere Beweggründe?

Vor mehr als 200 Jahren so gültig wie heute:

„Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um

uns herum immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von

Einzelnen, sondern von der Masse.

In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten,

überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich

im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

J.W.von Goethe

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Samstag, 10 November 2012 15:04

Jenseits von Stalingrad

UPDATE! UPDATE! Zwischen Angela Merkel und Adolf Hitler mögen Welten liegen – doch der sinnlose Glaube, der Zusammenbruch ließe sich noch vermeiden, hat auch diese Kanzlerin erfasst. So wie Stalingrad für die deutsche Armee zum Wendepunkt des Krieges wurde, so befinden sich alle Euro-Regierungen mit Eintreten der Rezession, massivem Einbruch der Exporterrlöse, der Ohnmacht des ESM auf dem Weg des „Rette sich wer kann“.  Dass Merkel mit ihrem blinden Glauben unter den Eliten EURO-Lands nicht allein ist, macht die Sache nicht besser.

In der heillosen Panik wächst die Unfähigkeit der Verantwortlichen, die wirklichen Probleme zu erkennen. Das bedroht nicht nur die Deutschen, die ganze Eurozone, die USA, die gesamte Welt.

Merkel und Schäuble freuen sich über den Rückgang der Neuverschuldung um 1,7 Milliarden Euro. Dass dieser Rückgang mit einem Anstieg von Target2 bei der Bundesbank Richtung 750 Milliarden Euro erkauft wurde, mit einem Verlust bei den Lebensversicherern wegen der schwindsüchtiger Zwangsstaatsanleihen, die sie in ihre Portfolios nehmen müssen, mit Steuern auf Phantomgewinne der Industrie 1) erkauft wurde, wird verschwiegen (noch schlimmerwäre, es würde gar nicht gesehen).
Die Regierungskoalition jubelt über die "sprudelnden" Steuereinnahmen. In Wahrheit gehen die Steuereinnahmen im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt seit 2000 zurück. Greift die Rezession weiter um sich, steigen die Sozialausgaben, sinken die Steuereinnahmen, wächst die Verschuldung - ein Teufelskreis.
Die folgende Grafik zeigt den schlagartigen Abbruch einer kontinuierlichen wirtschaftlichen Entwicklung ab 2008. Ölpreis und Baltic Dry Index liefen bis dahin weitgehend parallel. In Boomphasen stiegen nicht nur die Ölpreise, sondern auch die Frachtraten auf den Meeren. Mit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise ("Lehman-Effekt") läuft die Entwicklung entgegengesetzt. Der Baltic Dry Index (Transportraten der Containerfracht) stürzt regelrecht ein, während der Ölpreis steigt. Ein deutlicheres Signal für die weltweite Rezession mit weiter steigenden Ölpreisen ist kaum denkbar. Rezession und teure Energie sind Gift für jede Erholungschance. (Grafik zum Vergrößern bitte anklicken).

(H / t Alexander Ac)              gefunden bei zerohedge

Anlass zu größter Sorge sollte sein, dass in Griechenland und Spanien mehr als 50 Prozent der jungen Menschen arbeitslos sind. Perspektivlos, auf die Unterstützung ihrer noch Renten beziehenden Eltern angewiesen. Eine ganze Generation wächst heran, die niemals gelernt haben wird, ihr eigenes Brot zu verdienen. Soll uns diese Generation eines Tages aus der Krise führen?
Das Bedenkliche: Die Situation wird nicht auf Griechenland und Spanien begrenzt bleiben. Die Krankheit „Arbeitslosigkeit“ wird sich auf ganz Europa ausbreiten. Nicht nur dort. Auch auf die USA und Japan.

Die Verantwortlichen stört am meisten das Wackeln ihrer Machtposition. Alles andere ist zweitrangig. Für die Machterhaltung werden Gesetze gebrochen (Grundgesetz), werden Verträge umgangen (Lissabon-Vertrag), werden bürgerliche Freiheiten beschränkt (EUROGENDFOR).

Sie reden von Aufschwung, Jobs und Überwindung der Krise. Mit Sparhaushalten, Einkommenskürzungen und Steuererhöhungen wollen sie die Zukunft gestalten ohne zu erkennen (oder sich einzugestehen), dass wir nur durch einen totalen Schuldenschnitt aus dem Schlamassel rauskommen können. Ein totaler Schuldenschnitt aber würde bedeuten, den Finanziers der Politik (den Banken) nicht nur den Rettungsgeldhahn zuzudrehen, sondern sie ganz einfach Pleite gehen zu lassen. Dann wären auch die Gläubiger dieser Banken pleite.

Es wird nicht geschehen. Im Konsens des Irrsinns unserer Zeit sind vernünftige Lösungen nicht mehr denkbar.
Drei Gründe zur Erklärung:
Banken
Jede Regierung hängt am Tropf der Banken. Auf Macht und Gewinne werden diese Institute nicht verzichten. Soeben ist zu lesen, die FED habe für die USA-Banken die Anwendung der strengeren Basel III-Regeln verschoben.
Großindustrie
Die preiswerten Produktionsmöglichkeiten in der globalisierten Welt wird sie mit Klauen und Zähnen verteidigen.
55 % der Bevölkerung
(die Nutznießer des Umverteilungsstaates) werden auf die Wohltaten des Systems niemals freiwillig verzichten, also Verschuldung bis infinitum.

Nein, man wird das System retten wollen bis zum St. Nimmerleinstag und uns weismachen, das sei für uns alle die beste Lösung.
Doch: St. Nimmerlein kann morgen sein!

Entscheidend ist aber: Die Europäer werden in Zukunft orientierungslos im Weltgeschehen sein, denn ihre bisherige "US-Domina" wird an Stärke und Einfluss verlieren. Der Untergang des amerikanischen Imperiums ist eingeläutet. Auch wenn ihn die Amerikaner noch eine Weile aufzuhalten vermögen, das Ruder wird ihnen aus den Händen gleiten, und die Europäer müssen ihren eigenen Weg finden.

Das ist schwer genug für eine Union unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Mentalitäten. Der Versuch, diese Gemengelage über ein einheitliches Geld zusammen zu schmieden, ist schon jetzt gescheitert. Der mühsame Versuch, das Europäische Experiment weiter zu führen, wird immer mehr zu einem riesigen Ablenkungsmanöver, mit dem das eigentliche Desaster verschleiert werden soll. 2)

Weitere Ablenkungsmanöver sind die Kriegsbedrohung in Nahost und das immer wieder aufflammende Terrorthema. Wissen wir noch, was wirklich in der Welt geschieht? Was ist Fiktion? Was ist Wahrheit?

Wer die Lügen und das Böse unseres Zeitalters emotionslos und besonnen verstehen möchte, muss den Auswüchsen gegenüber einen objektiven Standpunkt einnehmen. Dazu werden wir nicht fähig sein, solange wir die uns vorgegaukelten Feindbilder hassen und solange wir uns durch alle neuen Terror-Meldungen Angst einjagen lassen. Wir müssen daran arbeiten, zu erkennen, in wie weit das Böse die böseste irdische Regierung beherrscht. „Mephisto muss den Teufel schaffen“ sagt Goethe im Prolog des Faust. Das ewige Prinzip der Mächtigen, mit dem sie die Masse ihrer Bürger am Gängelband führen. Doch es gibt kein ewiges Böses, ebenso wenig wie einen quadratischen Kreis.
Merkmal unserer Zeit ist, dass Menschen mit spirituellen Neigungen und Fähigkeiten kein Interesse mehr haben, sich in die Regelung politischer Angelegenheiten einzumischen. Stattdessen wird Politik Menschen überlassen, die keine rein spirituellen Impulse suchen und pflegen, sondern darauf aus sind, dem Interesse ihrer Gruppe zu dienen.
Am Ende – kurz bevor der Rettungswahn zerplatzen wird – wird man wie damals Goebbels im Sportpalast die Massen fragte: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ auf ähnliche Weise uns fragen: „Wollt ihr die totale Kontrolle?“ Und die Masse wird „Jaaaa!“ jubeln.

Wenn erst aus dem Wahnsinn Irrsinn geworden sein wird, ist es nicht mehr weit zum Morgen, an dem die Menschheit aus ihrer Verirrung lernen wird.

Anmerkungen:
1
) Insider-Info aus der BMW-Zentrale bei hartgeld.com:
"Das heißt 1.109.962 verkauften Neuwagen stehen 979.322 Neuleasingverträge gegenüber. Das sind 88,2% kreditgehebelte Verkäufe. Die BMW-Käufer verschulden sich wegen Status und Image. Die Depression wird hart für BMW und seine Mitarbeiter. Aber das glaubt noch niemand da drinnen in der Honigburg. Die Bilanzsumme 2011 betrug € 133 Mia. Bei 78% Fremdkapital sind das € 100 Mia. Schulden. Wer die „BMW-Welt" tagtäglich von innen erlebt kann vor lauter Illusion die Wahrheit nicht erkennen. 2008/2009 war ein Spaziergang!

2) Merkel hat vor EU-Abgeordneten selbst bestätigt, wie perfekt sie sich als Physikerin mit Experimenten auskennt. „Wenn eine Versuchsanordnung nicht zum gewünschten Ergebnis führe, dann müsse man die einzelnen Komponenten so lange verändern, bis der Test erfolgreich verläuft. (ernsthafte Wissenschaftler würden sich bei derartigen Äußerungen vermutlich die Haare raufen). Unsere Regierungschefin hat dieser Tage in Brüssel ihr größtes Experiment gestartet. Sie will nicht nur in Finanz- und Wirtschaftsfragen auf die EU mehr Kompetenzen übertragen, sondern auch im Kernbereich der Souveränität (z.B. Arbeitsmarkt und Steuerpolitik). In ihrer bewährten taktischen Manier hat sie den nationalen Parlamenten ein Zuckerli hingeworfen und ihnen versprochen, die parlamentarischen Rechte zu achten. Das kennen wir von dieser Frau: Versprechungen nach beiden Seiten bis sie dann vor den eigenen Abgeordneten wegen der inzwischen eingetretenen Alternativlosigkeit einen Rückzieher macht. Eigentlich sollten wir uns darüber nicht mehr aufregen. Diese Frau will Deutschland in Europa aufgehen lassen. Verwechselt Europa mit der EURO-Zone und folgt den politischen Vorgaben der Freunde jenseits des Atlantik. War Frau Merkel eigentlich jemals alternativlos???

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UPDATE! UPDATE! Es geschieht direkt vor unseren Augen. Niemand hat ein wirkungsvolles Gegenmittel. Der größtes Wirtschaftsraum der Welt, nicht die USA, nicht China, nein, das Wirtschaftsgebäude der Europäischen Union implodiert gerade. Der Donner, das Getöse dieser Implosion werden um den Erdball rollen und die anderen K.-O.-Regionen mitreißen.

Wir leben in der dunkelsten Zeit der Finanzgeschichte.

Die Menschen in Griechenland und Spanien spüren es bereits hautnah. Wir anderen werden es in Kürze erleben.
Der ESM wird die Griechen nicht retten. Drastische Einsparungen haben nie zuvor einer Volkswirtschaft auf die Sprünge geholfen.
Ohne Austerität bei den Griechen wird aus dem ESM zu den Helenen kein warmer Geldregen fließen können.

Spanien steht vor dem endgültigen Offenbarungseid. 25 % Arbeitslosigkeit, 50 % der Jugendlichen ohne Job, fünf spanische Länder vor der Pleite, rund 10 % aller Bankkredite der Spanier sind notleidend, Banken drohen horrende Zahlungsausfälle. Der ESM soll jetzt die Banken retten. 30 Milliarden Euro für die spanischen Banken sollen fließen, obwohl der ESM-Vertrag Bankenrettungen gar nicht zulässt. Ein irischer Parlamentarier klagt bereits vor dem EuGH. S&P stuft spanische Anleilhen auf BBB- = ganz dicht vor "Ramsch".
Portugal braucht neue Finanzhilfe.
Italien bringt kein wirkliches Sparprogramm auf die Beine.
Frankreich erhöht die Verschuldung anstatt zu sparen.
Holland erlebt gerade das Platzen seiner Immobilienblase.
Deutschland treibt in die Rezession.
Unvorstellbar, dass angesichts dieses Zustandes irgendjemand glaubt, die Wackelkandidaten könnten sich per ESM gegenseitig aus dem finanziellen Sumpf ziehen und ihre Wirtschaften ankurbeln.
Gibt der EuGH dem irischen Kläger Recht, dann ist der ESM passé.

Der Euro ist für Euro-Land eine Katastrophenwährung.
Die Wirtschaftszahlen und Vertrauensindikatoren verschlechtern sich zusehends.
Inzwischen bricht das Wachstum in den Kernregionen ein. Kein vernünftiger Investor wird in diesem Umfeld Geld ausgeben.
Noch verläuft dieser Crash in Zeitlupe. Besonders bei den Deutschen. Zwar spüren die Menschen am Geldbeutel die beginnende Inflation, doch ungeachtet des inszenierten Chores der Optimismus-Prediger wird immer deutlicher, dass der Kern niemals in der Lage sein wird, die Peripherie am Leben zu halten.
Mit noch so vielen Mitteln und Tricks kann die EZB nicht die Kluft zwischen Kern und Peripherie schließen. Zumal die Geduld der Bevölkerung und auch der Politiker in den Kernländern der Euro-Region an Grenzen stößt.
Die Fata-Morgana des noch funktionierenden Systems lässt sich vielleicht noch eine Weile durch virtuelle Statistiken am Leben halten.
Der Zeitlupen-Crash lässt sich durch Gelddrucken noch eine Weile verlängern.
Der finale Zusammenbruch wird dadurch nicht aufgehoben. Der Erkenntnis-Schock des wirklichen Zustandes unserer Welt wird verheerend sein.
Wie präzise die Märkte die Entwicklung der weltweiten Geldmenge wahrnehmen, zeigt sich an der Entwicklung des Goldpreises. Deutlicher ist das nirgendwo sonst abzulesen.


Weitgehend parallel mit dem Anstieg der weltweiten Liquidität in Billionen Dollar (derzeit ca. 11 Billionen Dollar) ist der Unzenpreis mittlerweile auf 1770 Dollar geklettert. Die derzeitige kleine Preiselle Richtung 1710 kann nur als Austesten der Untergrenze gewertet werden. Zugleich verlängert diese Preisdrückung die augenblicklich "ruhige" Phase.
Das einzige Werkzeug zur weltweiten Konkursverschleppung heißt GELDDRUCKEN. Am Ende wird die gigantischen Papiergeld-Blase platzen und sämtliche Papiervermögenswerte einschließlich der Renten- und Pensionsansprüche in Luft auflösen.

Erkenntnis: Noch steht die exponentielle Phase beim Gelddrucken und beim Gold erst noch bevor. Sobald die Notenbanken die Geldmenge drastisch aufblasen, beginnt die exponentielle Phase beim Goldpreis.
Egon von Greyerz schreibt in diesem Monat zum Thema:
  • Weltweit ist das Gelddrucken ungebrochen.
  • In gerade mal 10 Jahre wurden $ 120000000000000 (12 Billionen Dollar) gedruckt, die globale Verschuldung $ 20 Billionen.
  • Das Welt-BIP ist in dieser Zeit von $ 32 Billionen auf $ 70 Billionen gewachsen.
  • Demzufolge sind 12 Billionen $ Schulden erforderlich, um einen jährlichen Anstieg des BIP von 3,8 Billionen zu produzieren.
  • Eine so marginale Rendite von gedrucktem Geld ist real negativ.
  • Die Welt lebt in einer Illusion aus Papier, von dem die Leute glauben, es sei Geld.
  • Dieser illusionäre Papier-Reichtum wird in den nächsten Jahren implodieren.
  • Die Initialzündung wird der Zusammenbruch der weltweiten Leitwährung (US-Dollar) werden.
  • Dieser Dollar wird mit 12 Billionen $ in US-Staatsanleihen gesichert, vermutlich aber nicht in Gold.
  • Alle Währungen werden ihren Absturz fortsetzen und 100% real gegen Gold verlieren.
  • Dadurch führt eine weltweite Hyperinflation in die Depression.
  • Alle Vermögenswerte, die von der Kreditblase finanziert wurden sind real wertlos.
  • Dazu gehören natürlich Aktien, Anleihen, Immobilien und Papier-Geld.
  • Das Finanzsystem kann in seiner jetzigen Form unwahrscheinlich überleben.
  • Das Bankensystem hat einschließlich der Derivate insgesamt Verbindlichkeiten von rund $ 1,2 Billiarden.
  • Mit einem Welt-BIP von $ 70 Billionen ist die Welt zu klein, um ein Finanzsystem, das 17x größer ist, zu retten.
  • Deshalb wird das unbegrenzte Gelddrucken in der Hyperinflation münden.
  • Der einzige Vermögenswert, seine Kaufkraft zu erhalten, ist Gold (Klicken Sie hier für den chart)
  • Gold hat über 5.000 Jahre seine Integrität bewiesen und wird auch weiterhin die einzige Währung mit Integrität sein.
  • In den westlichen Ländern sind 23.000 Tonnen Gold wahrscheinlich weg. Siehe den letzten Artikel von Eric Sprott.
  • Die Folge ist, dass privat im Bankensystem gelagertes Gold wahrscheinlich belastet wird.
  • Dies bedeutet, dass die Zentralbanken von einem Tag zum anderen das private Gold in den Banken gegen wertloses Papiergold pfänden wird.
  • Somit haben Gold und alle sonstigen Vermögenswerte innerhalb des Bankensystems ein unvertretbares Kontrahentenrisiko.
  • Gold sollte in physischer Form gehalten und außerhalb des Bankensystems gespeichert werden.

Interessante Informationen gibt es auch hier:

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Donnerstag, 04 Oktober 2012 09:05

Bubbles and Troubles

Auf die Aktien-Blase folgte Immo-Blase, folgte Bond-Blase, folgte Schulden-Orgie. Noch ist die Staatsschulden-Blase nicht geplatzt.
Was bescherten uns diese Blasen?

Arbeitslosigkeit in Griechenland bei 60 Prozent.

Arbeitslosigkeit in Spanien und Portugal nicht viel besser.

Arbeitslosigkeit in der gesamten Euro-Zone bei 12 Prozent.

Der Neuwagen-Absatz in Euro-Land sinkt bedrohlich:

Frankreich: PKW-Neuzulassungen mit -18,3% zum Vorjahresmonat ---> Der September 2012 war der schwächste September seit 1997 und der drittschwächste September seit September 1990

Italien: PKW-Neuzulassungen mit -25,74% zum Vorjahresmonat ---> die Daten für September 2012 sind die schwächsten aus einem September seit September 1990

Portugal: PKW-Neuzulassungen mit -30,9% zum Vorjahresmonat --->die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem September seit 1990

Spanien: PKW-Neuzulassungen mit -36,8% zum Vorjahresmonat ---> Dies waren die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem Monat seit Januar 1986!!

Die Handelsschifffahrt bricht regelrecht ein:
Der durchschnittliche Frachtpreis für einen Tag der Schiffsklasse Capesize bei den vier wichtigsten Frachtrouten (SPOT 4 TCE AVG), liegt nur noch bei ca. 3000 Dollar. Beim Hoch am 5. Juni 2008 erzielten die Reedereien dagegen 233’988 Dollar als Frachtpreis für Massenfrachtgüter an einem Tag. (querschuesse.com)

(Quelle: dryships.com)

Einzelhandelsumsätze sinken rapide:
Seit 2000 bis April 2012 sanken die realen Einzelhandelsumsätze
in Deutschland um -0,94%,
in Portugal um -5,2%,
in Italien um -4,1% (bis März 2012),
in Griechenland nun erstmals als Schlusslicht um -8,3% (bis März 2012)
in Spanien um -7,7%!
nur Frankreich ragt noch raus mit einem Anstieg seit 2000 von kräftigen +34,2%.
Die Daten zeigen ganz klar, die Produktivitätsfortschritte, wie auch Technologiesprünge, Produktionskapazitäten und den potentiellen Produktionsoutput in der Eurozone von 2012 mit einem Konsum von vor 2000 beantworten zu wollen, kann nur in einer sich verstärkenden europaweiten Rezession enden. Diese wiederum leistet keinen Beitrag zur Behebung der Probleme der Eurozone sondern spitzt sie unnötig zu, da Einkommen, Konsum, Investitionen und Wertschöpfung Hand in Hand in der Südperipherie sinken und damit auch deren Schuldentragfähigkeit!


(Quelle: Querschuesse)

Die Bilanzen der Notenbanken verschlechtern sich dramatisch.
Beispiel EZB:

Die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank (EZB) lag gemeinsam mit der Bilanzsummer der 17 angeschlossenen nationalen Zentralbanken im Euro-Raum im Juli 2012 noch bei 3,19 Billionen Euro. (Inzwischen wurde die Marke von vier Billionen Euro überschritten.)

(Quelle: Querschuesse)

Die Bundesrepublik Deutschland haftet mit 27,7 Prozent für das Kapital der EZB!!!

"Der Aufschwung steht unmittelbar bevor."
U.S. Präsident Herbert Hoover, 1931

Wie "nahe" der Aufschwung tatsächlich ist, sehen wir daran:
Die Europäische Zentralbank hat auf ihrer Sitzung Anfang September mit dem "Outright Monetary Transactions" (OMT) genannten Programm den Weg für unbegrenzte Staatsanleihekäufe frei gemacht - FinanzNachrichten stellen das OMT-Programm vor.

Wenn die Geldmenge nicht mehr kontrollierbar wird
weil weltweit sämtliche großen Notenbanken im Wettlauf um akzeptable Wechselkurse für ihre Wirtschaft die Gelddruckmaschinen anschmeißen. Jeder hohe Wechselkurs ist Gift für die Exportwirtschaft. Also runter mit den Kursen - "koste es was es wolle". Haben wir schon mal gehört.

Weimar wir kommen!!!

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Donnerstag, 30 August 2012 08:01

Hängt das Schicksal der Eurozone am BVerfG?

UPDATE! UPDATE! Ganz gleich wie die Richter in Karlsruhe entscheiden, der Lauf der Ereignisse wird davon nur marginal beeinflusst.

Dass die Richter den ESM in Bausch und Bogen ablehnen, ist nicht zu erwarten. Sie werden der Politik gewisse Auflagen machen, vielleicht sogar nur einen Kommentar abgeben. Die Deutschen werden murren. Solange sie mit ihren papiernen Schuldscheinen Urlaub, Cappuccino und Benzin bezahlen können, wird die Kanzlerin den Unmut getrost aussitzen.

Nicht mehr lange!!!

Ob mit ESM oder ohne ESM: Italien und Spanien müssen in den nächsten zwei Jahren 703 Milliarden Euro refinanzieren. Dazu kommen neue Kreditaufnahmen für die laufenden Haushalte. Die Gelder des ESM wären damit mehr als erschöpft. Von Portugal, Griechenland, Zypern und wahrscheinlich auch Frankreich ganz zu schweigen. Die Schuldenkrise wird sich weiter durch die Finanzmärkte fressen. Siehe dazu meinen früheren Artikel hier...

Ab September ist die Sommerruhe vorbei. Vor der Athener Niederlassung der griechischen Nationalbank läutete am 27. August die erste Bombe den stürmischen Herbst ein.
Pünktlich zum 1. September
musste der französische Staat die Hypothekenbank Credit Immobilier de France auffangen und verstaatlichen. Die nächste brisante Meldung kommt aus den USA: Bei Morgan Stanley haben 40 Top-Leute die Kündigung eingereicht. Die Bank soll mit 7 Billionen Dollar bei Derivaten in Schieflage geraten sein. Wenn zutrifft, was Analysten wie Jim Willie berichten, steht der Finanzwelt der Fall "Lehman-2" ins Haus. Dann fällt die Deutsche Bank (oder muss verstaatlicht werden). Die größte spanische Sparkasse BANKIA meldet pünktlich per 31. August einen Verlust von 4,4 Milliarden Euro. Die spanische Regierung - selbst kurz vor dem Schlupf unter den Rettungsschirm - muss der Sparkasse beispringen. Bis einschließlich Juli d.J. haben 370 Milliarden Euro Fluchtgeld Spanien verlassen. Mario Draghi wird seine EZB noch vor Mitte September Staatsanleihen der Pleitestaaten kaufen lassen. Wird die EZB zur Banca d´Italia? Jens Weidmann (Deutsche Bundesbank) droht für diesen Fall mit seinem Rücktritt. Er wird Draghi kaum umstimmen können, aber die Finanzmärkte würden auf einen solchen Schritt heftig reagieren. Israels Premier Benjamin Netanjahu nennt im Atomstreit mit dem Iran die Zeit als abgelaufen. Was will er damit sagen? Wird er seine Kampfjets gegen die iranischen Atomanlagen losfliegen lassen? Fällt in den nächsten Tagen das Assad-Regime in Syrien, ist ein Angriff auf den Iran höchst wahrscheinlich. Der Rohölpreis zeigt das drohende Risiko bereits an.
Steigt der Energiepreis weiter, wird die weltweite Rezession so richtig losgetreten.

Es wird unruhig werden - nicht nur bei den Griechen. Spanier, Italiener, auch Franzosen und wahrscheinlich sogar die Deutschen werden nicht mehr einfach hinnehmen, was an Steuern, Einsparungen und Inflation auf sie zukommt. Der Zusammenbruch des alten Kontinents kündigt sich an. Das alte Europa wird in einem endlos scheinenden zähen Kollaps durch Wahnsinn und Insolvenz verwüstet werden.
Weder geheime Mächte noch irgendwelche subversiven Elemente steuern diesen Zusammenbruch. Der Zusammenbruch passiert durch das Handeln der Menschen. Geheime Mächte und Smartmoney aber raffen Werte, um den Untergang zu überleben oder noch aus dem Untergang Kapital zu schlagen.
Die Entwicklung ist der Politik aus dem Ruder gelaufen. Angela Merkel steckt in der Zwickmühle. Was und wie sie in Sachen Finanz- und Eurokrise entscheidet, der Ausgang bleibt in jedem Fall katastrophal.

In diesem Herbst beginnen höchstwahrscheinlich die Dominosteine zu fallen. Die vermutliche Reihenfolge:

Ab Herbst 2012

Börsencrash
Währungsturbulenzen
Aufsplittung des EURO oder einzelne Währungsumstellungen (DM2 ?)
Zunahme von Insolvenzen
Steigende Arbeitslosigkeit
Staatsanleihen werden nahezu unverkäuflich
Der internationale Handel bricht ein

2013/2014

Handelszölle
Devisenkontrollen
Dramatischer Anstieg der Lebensmittel- und Treibstoffpreise
Massive Arbeitslosigkeit
Zunehmende Zwangsversteigerungen
Umfangreiche Insolvenzen

2015/2016

Der Systemkollaps rückt bedenklich nahe.
Die restlichen Dominosteine taumeln schneller und schneller.
Crash der neuen europäischen Währungen (reginales Notgeld)
Dollarzusammenbruch
Bankfeiertage
Massive Obdachlosigkeit
Nahrungs- und Treibstoffmangel
Blackouts im Energiesystem, Stromausfall
Blinde Wut und Angst breiten sich aus
Steigende Kriminalität
Hungerrevolten
Hausbesetzungen
Steuerverweigerung

Letzter Ausweg staatlicher Maßnahmen: KRIEGSRECHT

Soldaten werden die öffentliche Ordnung schützen
Willkür und Morde werden alltäglich
Die Gefängnisse werden hoffnungslos überfüllt sein
Der Staat wird sich unverbesserlicher „Querulanten“ auf „andere Weise“ entledigen
Drastische Währungsreform mit entschiedenem Haircut oder:

Die Chaos-Phase könnte 5 bis 10 Jahre lang dauern

Soweit mein Versuch einer Vorhersage der Ereignisse (es kann auch anders kommen, aber dieser Ablauf scheint mir plausibel).

Revolution? Möglich.

Wenn die Menschen spüren, dass sie nichts zu verlieren haben und Zorn seinen Höhepunkt erreicht, werden spontane, lokal begrenzte Revolten an der Tagesordnung sein. Ob solche eruptiven Ausbrüche zu größeren organisierten Aktionen oder gar Umwälzungen führen, ist nicht auszuschließen.

VORSORGEMASSNAHMEN

Die erste und wichtigste Aufgabe: Gemeinschaft mit Anderen suchen. Eine Krise wie sie zu erwarten ist, bewältigt man nicht allein.
Kontakte und Freundschaften mit Nachbarn werden unbezahlbar.
Handwerkliche Fertigkeiten unverzichtbar.
Mit zwei linken Händen kommt man nicht weit. Wer nicht wenigstens eine Lampe oder eine Steckdose reparieren kann, ist aufgeschmissen.
Lebensqualität hat mit Wohlstand wenig zu tun.
Lebensqualität heißt: Für die eigene Existenz allein sorgen zu können, ohne staatliche Hilfe, ohne Fürsorgeeinrichtung.
Wer arm ist, kann in Wahrheit unheimlich reich sein. Armut hat nichts mit Elend zu tun. Geistige, seelische Armut im Wohlstand sind die größten Hindernisse, mit der Krise zu leben. Was nutzt es, mit Geld, das man sich leiht, ein teures Auto zu kaufen, um den Nachbarn zu beeindrucken?

In der Krise werden wir lernen, worauf es wirklich im Leben ankommt.

Was zur Vorratshaltung alles gehört, ist in früheren Artikeln beschrieben.

Ergänzungen zur sicheren Langfristlagerung von Lebensmitteln folgen auf dieser Seite in Kürze.

Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

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Montag, 20 August 2012 11:43

Konkursbetrug?

Wie nennt man einen Pleitier, der auf einem riesigen Vermögensberg sitzt?
Man muss nicht fragen, ob die Meldung stimmt, ob Griechenland wirklich auf einem Schatz hockt. Schließlich schrieb der Spiegel bereits 1976: Der griechisch-türkische Konflikt um die Ägäis und ihr Erdöl treibt hart am Rand des Krieges.

Bei der Teilung Zyperns ging es genau um diese Energiequelle: Erdöl und wie wir heute wissen, zusätzlich um Erdgas. Ein riesiges Öl- und Gasfeld liegt in der Ägais zwischen dem türkischen und griechischen Festland.
Der Pleitier Griechenland lässt sich seit 3 Jahren (in der Hauptsache von der Bundesrepublik) alimentieren, obwohl er mit dem Verkauf einer Förderlizenz mit einem Schlag sämtliche Schulden bezahlen könnte.
Da bei dieser Art Schuldentilgung für die Griechen nichts übrig bleiben würde, haben sich die cleveren Hellenen – mit US-amerikanischer Hilfe - besseres einfallen lassen:

Erst kommt die drohende Pleite
dann die Hilfsgelder der EU
dann das Verzögern der versprochenen Reformen
dann weitere Hilfen der EU
dann der Schuldenschnitt
dann werden noch einmal Reformen versprochen, verzögert, ausgesetzt
dann wird ein weiterer Schuldenschnitt fällig
dann tritt man aus dem EURO aus
dann führt man die Drachme ein
dann sind alle Schulden hinfällig
dann wird den Amerikanern die Ölkonzession verkauft
Der neue Aufschwung kann starten.

Um Griechenland sollten wir uns keine Sorgen mehr machen.
Ist erst die Drachme wieder da, werden sich die Hellenen wie Phönix aus der Asche aufschwingen.
Frei von Schulden mit einem riesigen Staatsvermögen.
Gebeutelt die Deutschen.
Blamiert: Merkel und Schäuble.

Der Vertrag für die Förderkonzession soll angeblich 300 Milliarden Euro umfassen. Ausgehandelt wurde er mit Hilfe von Hillary Clinton. Repräsentant der beteiligten US-Firma ist Bill Clinton.
Mit Hilfe der Clintons wurde sogar der Griechisch/Türkische Konflikt beigelegt. Denn auch die Türkei wird nicht leer ausgehen, sie darf das Ägäis-Öl weiterverarbeiten.

Und auch der US-Dollar kommt nicht zu kurz. Durch den Austritt Griechenlands aus dem Währungsverbund und den fälligen Schuldenschnitt werden bei den verbleibenden EURO-Ländern riesige Rettungsmilliarden für Banken und Staatshaushalte fällig, eine Papiergeldlawine, die den EURO bis zur Parität mit dem Dollar abstürzen lassen dürfte. Auf die Weise dürfte sich der Dollar noch einmal zu einem kurzen Höhenflug aufrappeln. Der Preis der Förderkonzession würde auf Dollar-Basis um vieles günstiger. Bitte einen Orden für die Clintons!

Ob sich der schlaue Deal für die Griechen am Ende wirklich auszahlt, wird sich zeigen. Kommt es zum internationalen Währungs-Crash, dann können die Hellenen mit Dollar, Euro oder Drachme gar nichts mehr anfangen – und ihr Erdöl gehört den Amerikanern.

Toll!

Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

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Top Inhalte

  • Schauer über den Rücken
    Geschrieben von
    Schauer über den Rücken

    Wären Sie bereit, das aufzugeben, was Edward Snowden aufgegeben hat? Er hat seinen hoch bezahlten Job, sein Haus, seine Freundin, seine Familie, seine Zukunft und seine Freiheit aufgegeben, nur um den monolithischen maschinellen Spion bloßzustellen, den die US-Regierung heimlich ins Welt-Gebäude installiert hat. Snowdon sagt, er will nicht in einer Welt leben, in der es keine Privatsphäre mehr gibt. Er sagt, er will nicht in einer Welt leben, in der alles, was er sagt und tut, aufgezeichnet wird.

    Danke Snowden! Wir wissen jetzt, dass die US-Regierung uns ausspioniert, in einem Grade, von dem die meisten Leute nicht einmal gewagt hätten, sich so etwas vorzustellen.

    Mehr dazu und ausführlich bei The Economic Collapse

    27 Begründungen von Edward Snowdon, bitte lesen. Beispiele:

    Snowdon: "Die NSA hat eine Infrastruktur gebaut, die es ermöglicht fast alles abzufangen."

    Snowdon: "... Ich glaube, die größte Gefahr für unsere Freiheit und Lebensart entsteht an diesem Punkt der Geschichte aus der begründeten Angst, die allwissende Staatsmacht kann uns in Schach halten durch nichts anderes als politische Dokumente."

    Snowdon: "Es gibt keine Rettung."

    Snowdon: "Ich erwarte nicht, mein zu Hause wieder zu sehen."

    .......................

    Bewerten die Amerikaner den NSA-Whistleblower als "Patriot" oder als "Verräter"? Rund 23 Prozent der Befragten meinten, Edward Snowden sei ein Verräter, während 31 Prozent meinten, er wäre ein Patriot. 46 Prozent hatten keine Meinung.

    Quelle: zerohedge

    .......................

    "Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."

    (Benjamin Franklin)

    .......................
    Weitere Hintergrund-Infos bei Lars Schall:

    Es scheint ein Kinderspiel gewesen zu sein, wie ein junger IT-Assistent dahin kam, ultra-sensible Geheimnisse des nationalen Sicherheitsapparats der USA zu veröffentlichen. Jenes nationalen Sicherheitsapparats der USA, der durch eine enthusiastische Spionage-Privatisierung eine überbordende “digitale Blackwater”-Industrie rund um die National Security Agency mit Hauptsitz in Maryland geschaffen hat.

    Pepe Escobar auf der Seite von Lars Schall:

    ...deutet alles, was um die US National Security Agency (NSA) herumwirbelt, auf eine Black Box in einem Schwarzen Loch hin. Die Black Box ist das NSA-Hauptquartier in Fort Meade, Maryland. Das Schwarze Loch ist ein Bereich, der die Vororte des Virginia Fairfax County in der Nähe der CIA umfasst, hauptsächlich aber den Schnittpunkt aus Baltimore Maryland Parkway und Route 32.

    (Mehr)

    Geschrieben am Mittwoch, 12 Juni 2013 08:49 in einfach easy
    Schlagwörter: Edward Snowdon USA NSA
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  • Geld oder Untergang
    Geschrieben von
    Geld oder Untergang

    Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor den Wahlen im September wird vermutlich die nächste Krisenwelle übers Land spülen. Wenn das passiert, werden wir spüren, dass nichts behoben, nichts gerettet ist. Die Bond-Anleger werden erleben, dass ihre Gewinne wie Butter in der Sonne schmelzen. Die hohen Aktienkurse werden auf Tauchstation gehen und Angela Merkel muss um ihre Wiederwahl fürchten.

    Die Stunde der Wahrheit für die deutschen Sparer, Häuslerbesitzer und Rentner bricht an.

    Um den Platz am Schreibtisch über den Wahltermin hinaus behalten zu können, wird die CDU-Frontfrau alles daran setzen, die Euro-Clique beisammen zu halten. Das funktioniert nur solange, wie sie in der Lage ist, die Transfusionschläuche zu den Krisenstaaten offen zu halten.

    Italien und Spanien allein brauchen zusammen mehr Geld als sich im gesamten Infusions-Topf von ESFS und ESM befindet. Griechenland und Portugal trocknen auch bereits aus. Wenn die Südstaaten „SOS“ funken, wird Frau Merkel der EZB grünes Licht geben, zusammen mit dem Einverständnis, dass Mario Draghi endlich Staatsanleihen kaufen darf, so wie es sein OMT-Programm vorsieht.

    Dann passiert genau das, wovor Jens Weidmann warnt – die Mehrheit der anderen EZB-Mitglieder aber fordert: Staatsfinanzierung durch EFSF, ESM und zusätzlich gedrucktem Geld, mit dem die Titel von Schrottanleihen in die Bücher der EZB wandern.

    Da die Mehrheit der Beitragszahler für den GROSSEN INFUSIONS-TOPF (ESFS, ESM und OMT) selbst pleite ist und Hilfe braucht, bleibt die Gesamtlast letztlich beim deutschen Steuerzahler. Trotzdem werden wir vermutlich noch vor dem Wahltermin erleben, wie mit Geld der Untergang der CDU verhindert wird.

    Ob die Rechnung der CDU-Granden und ihrer Frontfrau aufgeht, hängt von den Wählern ab. Da der Prozentsatz derjenigen, die vom Erhalt des Euro profitieren, größer ist als die zahlenmäßig kleinere Gruppe derjenigen, die das Geld dafür erarbeiten muss, dürfte der Ausgang ziemlich klar sein. Angela Merkel wird vermutlich weitere 4 Jahre am Schreibtisch im Kanzleramt verbringen dürfen.

    Tröstlich, dass all die Blindgänger, die das ermöglichen werden, mit zu denen gehören, deren Vermögen, Arbeitslöhne und Renten nach der Wahl zur „Zyprisierung“ anstehen. Fällt die Wahl gegen Frau Merkel aus und der Euro crasht, wird´s auch teuer.

    Anmerkung: Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes wird nach der Wahl jedenfalls völlig irrelevant sein.

    Geschrieben am Dienstag, 11 Juni 2013 17:20 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 246 mal
  • Zeitsprung ans Jahresende 2013
    Geschrieben von
    Zeitsprung ans Jahresende 2013

    UPDATE! Wagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vom Tage zuvor könnten wir in einer der größten Zeitungen des Landes etwa folgenden Marktkommentar lesen:

    Unglaublich: Zum Jahresschluss hat die Börse nun doch noch für Überraschung gesorgt. Der Dax hat 0,3 Punkte zugelegt und ging mit 4.358 Zählern aus dem Handel. Gewinner waren die Chemiewerte. Größte Verlierer wieder einmal die Banken. Der Euro hat mit 0,87 zum Dollar die Parität noch immer nicht wieder erreichen können. Der Goldpreis in Euro wird mit ca. 2.198/Feinunze angegeben. Ein Fixing gibt es – wie jeder weiß – seit Monaten nicht mehr. Der Preis wird frei am Markt zwischen Angebot und Nachfrage gebildet. Die Aussicht für eine weiter steigende Nachfrage wird aufgrund der fundamentals allgemein nicht bezweifelt.

    Was war das für ein aufregendes Jahr!

    Im Juni passierte es, nach dem sich die Kurse der Staatsanleihen wochenlang in ihren Top-Positionen seitwärts bewegt hatten: Am Morgen nach dem Crash der japanischen Staatsanleihen brachen die Kurse der europäischen Staatsanleihen ein. Deutsche Anleihen wurden besonders gebeutelt. Vorausblickende Marktteilnehmer hatten das zwar länger schon erwartet, doch auch sie wurden von der Heftigkeit, mit der die Blase platzte, überrumpelt.

    Nächster Dominostein in der einsetzenden Kettenreaktion waren Bankaktien. Nicht allein die Kurse dieser Papiere fielen in den Keller, auch viele Sparer fanden ihr Geld in den eigenen vier Wänden sicherer als in den trudelnden Geldhäusern. Griechischen, spanischen, auch französischen und sogar deutschen  Instituten drohte Zahlungsunfähigkeit. Um den beginnenden Zusammenbruch des ganzen europäischen Finanzmarktes (und womöglich auch darüber hinaus) aufzufangen, mussten die Geldhäuser dringend besser kapitalisiert werden. Anleger und Sparer, die seit Anfang Mai des Jahres bereits wussten, dass sie zum Bail-in herangezogen würden, suchten nach Fluchtwegen. Die aber gab es wenige Stunden nach dem Bond-Crash schon nicht mehr.

    Konsequente Kapitalverkehrskontrollen sorgten dafür blitzschnell sämtliche Fluchttüren zu verschließen. Schon Wochen zuvor waren die Bankautomaten an den Wochenenden gesperrt. Das Schengenabkommen war auch bereits außer Kraft, Grenzkontrollen wieder die Regel.
    Ende Juni dann wurde das Bail-in-Gesetz verkündet, demzufolge jeder Bürger eine Vermögensabgabe zu leisten hatte: Aktienbesitzer, Sparer, Immobilienbesitzer und die Halter anderer Vermögenswerte. Dreißig Prozent des Lebensarbeitslohns wurden vom Staat kassiert und an die Banken verteilt.

    Das System war scheinbar gerettet. Vorübergehend.

    Der Euro verlor in wenigen Tagen mehr als 38 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar, erholte sich zwar für kurze Zeit um wenige Prozentpunkte und sackte erneut ab. Ein Fußtritt für den Euro. Aus Furcht vor weiteren Verlusten stießen ausländische Aktienbesitzer massenweise ihre Titel ab. Der Dax fiel um 50 Prozent. Seit dem dümpelt er um 4.300 Zähler seitwärts. Mit einer sehr kurzen Zwischenerholung nach der Bundestagswahl.

    Der Wahlausgang brachte keine Überraschung. Wochen vor dem Wahltermin hatten die Märkte auf Große Koalition gesetzt. Ausschlaggebend war der Stimmengewinn bei der AfD von Bernd Lucke. Dass die Alternative für Deutschland bei den Christdemokraten Stimmen abziehen würde, war sonnenklar, nach dem der Bail-in durchgezogen wurde.

    Angela Merkel hatte mit tausend Tricks versucht, den Bail-in über den Wahltermin hinaus zu verschieben, die Turbulenzen an den Anleihemärkten machten einen Strich durch ihre Rechnung. Mit knapp über 25 Prozent der Wählerstimmen kam für CDU/CSU nur eine Vierer-Koalition in Betracht. Genauso wie es dem Wunsch der „Grauen Herren“ im Hintergrund entsprach. Die AfD – noch heute überzeugt, ihre Aufgabe sei die Rettung der Republik - war nichts weiter als das trojanische Pferd der Strippenzieher. CDU/CSU mussten mit SPD und Grünen ins Koalitions-Bett steigen. Genau dies entsprach den Zielen der „Grauen Herren“ im Hintergrund.
    Erst nach annähernd zwei Monaten stand die Koalition. Das wichtigste Verhandlungsergebnis betraf den Umfang der Bankenrettung. Für die deutschen Sparer gab es nichts zu lachen. Der Euro wurde noch einmal gerettet – zu einem Wahnsinnspreis. Die Marktzinsen der deutschen Staatsanleihen stiegen je nach Laufzeit auf 6 bzw. 7 Prozent.

    Finanzminister Jürgen Trittin spricht bereits davon, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 27 Prozent sei angesichts der Zinsentwicklung alternativlos. "Alternativlos" gehört zum Standartsprachrepertoire der neuen Regierung. Alternativlos ist die drastische Rentenkürzung, alternativlos der Zuschlag auf die Strompreise, alternativlos die Pkw-Maut, alternativlos der Soli zur Konjunkturbelebung, alternativlos die nochmalige Vermögensabgabe für die Rettung der Bad-Banks.

    Alternativlos ist auch der Kollaps des Wohlfahrtsstaates. Die Bundeswehr hat 30 Sicherungskompanien gestellt, um den inneren Frieden zu schützen. Dass es dennoch in Stadtvierteln mit sozialen Brennpunkten zu Ausschreitungen, brennenden Autos und berstenden Schaufenstern kommt, liegt an der unzulänglichen Vorbereitung der Truppe auf ihre neue Aufgabe. Trösten wir uns, die Menschen wachsen bekanntlich an ihren Aufgaben, auch die Soldaten der Sicherungskompanie unserer Region.

    Die Bundeskanzlerin hält in wenigen Stunden ihre Neujahrsansprache. Sie wird uns Mut machen und Mut abfordern für das Neue Jahr, damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die Aktienmärkte sollen zu neuem Schwung ansetzen, alternativlos - der Euro allzumal und der Goldpreis soll wieder in den Keller, alternativlos – daran sollen wir glauben. Manchmal versetzt der Glaube bekanntlich Berge – wenn die Berge nicht zu groß sind.

    Geschrieben am Donnerstag, 30 Mai 2013 19:41 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 455 mal
  • Ganz Euro-Land bald Griechenland?
    Geschrieben von
    Ganz Euro-Land bald Griechenland?

    Magdalena gibt der griechischen Krise ein Gesicht: "Fünf Euro, nur 5 Euro!", flüstert die junge Prostituierte, hohlwangig, mit zerzaustem Haar, als sie zu Boden sehend sich einem Freier nähert.
    Die Billig-Offerte ist inzwischen üblich in Athen. Die "Liebes-Honorare" haben sich dem schrumpfenden Einkommen der Kunden angepasst. Etwas teurer wird es nur, wenn die jungen Frauen größere Gesundheitsrisiken bei ungeschütztem Sex eingehen. Für das kleine Aufgeld nehmen sie in Kauf, Opfer von Gewalt und HIV-Infektion zu werden.

    Bei 55,3 Prozent Jugendarbeitslosigkeit ist eine weitere Bedrohung entstanden, das Kokain des armen Mannes: Crystal, kristallines Methamphetamin. Wer sich nicht einmal das leisten kann, für den gibt es schließlich Barbiturate, gestreckt mit Alkohol, Chlor und schlimmstenfalls Batteriesäure.

    Crystal wird zumeist geraucht, zunehmend aber auch intravenös gespritzt. Wegen der Zutaten ätzender Chemikalien findet sich eine steigende Zahl von Benutzern in den Notambulanzen der Krankenhäuser wieder. Gesundheits-Experten registrieren zudem einen alarmierenden Anstieg von HIV-Infektionen (über 50 Prozent im vergangenen Jahr gegenüber 2011).

    Was in Griechenland geschieht, könnte bald auch in Deutschland passieren.

    „Die verheerenden sozialen Folgen der Euro-Rettungspolitik lassen sich in den Kategorien von Arbeitslosigkeit und Sparprogrammen nicht annähernd mehr erfassen. In Griechenland verarmt und zerfällt die gesamte Gesellschaft unter der Krise. Die Selbstmordrate hat sich verdreifacht, die Gewalt krimineller Banden nimmt zu und rechtsradikale Parteien haben Zulauf“ (Christoph Braunschweig: „Wohlfahrtsstaat – leb wohl!“, Seite 22 ff.)

    Der Euro ist einer der vielen untauglichen Versuche, vermittels gemeinsamer Währung kulturelle Unterschiede von Staaten und Gesellschaften glatt zu bügeln. Als Stabilitätsunion wurde uns ein Konstrukt "Währungsunion" verkauft, das inzwischen über eine Schuldenunion zur Transferunion manipuliert wurde. Ein Gebilde, das nur noch durch die Übernahme von Haftungsrisiken notbeatmet wird – Haftungsrisiken, die letzten Endes die deutschen, niederländischen und finnischen Steuerzahler tragen werden.
    Kein Staat der Euro-Zone hat bislang seine Schuldenlast gesenkt. Jedes Unternehmen würde in solcher Lage sofort Ausgaben zurückfahren. Die Staaten machten munter weiter.

    „Die Erkenntnis, dass das Euro-Experiment gescheitert ist und abgebrochen werden sollte, liegt jenseits des Horizonts der politischen Klasse“ (Bruno Bandulet). Gewählte Volksvertreter und Regierung gehen monströse Verpflichtungen ein, ohne darüber nachzudenken, welche Lasten sie künftigen Generationen aufladen, ja, gestehen über den ESM einem Brüsseler Gouverneursrat das Recht auf unbegrenzten Zugriff auf die Steuergelder der Deutschen zu. Die Brüsseler Bürokraten dürfen im Ernstfall Deutschland in eine tiefe Verschuldung treiben, um andere Euro-Länder oder deren Banken zu retten.

    Der Schuldensozialismus muss zwangsläufig zu einer zentralistischen Diktatur mutieren. Aber das ist den Parlamentariern – mit wenigen Ausnahmen – bislang nicht aufgegangen. Im Glauben, noch könnten schmerzfreie Lösungen den Zusammenbruch des Euro-Systems verhindern, haben die Berliner Abgeordneten offenbar ihren Verstand in der Parlamentsgarderobe abgegeben – mit ihm den Wertekodex der Sozialen Marktwirtschaft. Stattdessen gilt das Geschäftsprinzip eines Kolonialwarenhändlers: Was geht wird gemacht, was nicht geht, verschwindet aus den Regalen - genau so lange bis sich der Wind dreht. Jegliches inhaltliche Führungskonzept ist obsolet; Taktik zum Machterhalt ist oberste Maxime. Da fragt schon kein Verantwortlicher mehr nach, wenn – nur um das Euro-Gebilde zusammen zu halten – den deutschen Steuerzahlern, die erst mit 67 in Rente gehen dürfen, noch mehr Schulden aufgeladen werden, damit sie den französischen Rentnern solidarisch beistehen, damit diese als 60-jährige bereits in den Ruhestand treten dürfen.

    In der hemmungslosen Schuldenorgie zu Lasten künftiger Generationen zeigt sich der Verlust von Anstand und Moral. Wohlstand auf Kosten anderer führt zu asozialem Verhalten. Die ganze Gesellschaft ist inzwischen Lichtjahre entfernt von der Erkenntnis, dass Mehrkonsum nur durch Mehrproduktion erreicht werden kann – nicht jedoch durch die Gelddruckmaschine. Aber wer hat noch den klaren Blick, um zu erkennen, dass das gegenwärtige Sozial-, Wirtschafts- und Finanzsystem notwendigerweise vor großen Umbrüchen steht?
    In der Endphase des absolut überschuldeten Wohlfahrtsstaates gilt allein das Motto: „Nach uns die Sintflut“? Lügen, flagrante Gesetzesbrüche, Verteilung von Milliarden an Lobbygruppen und Nützlinge staatlicher Institutionen (einschließlich der geduldeten Boni für die Banker, ohne deren Mithilfe Politiker ihre verdampfenden Haushalte nicht finanzieren könnten), Plünderung der Sparbücher kleiner Leute – alles gehört zum politischen Alltag und letztlich der Verlust jeder Glaubwürdigkeit der sogenannten Eliten. Das gesamte westliche Demokratiemodell könnte sich im Rauch ausbrechender Bürgerwut auflösen.

    Ursache aller Fehlentwicklungen ist die grundlegend falsche Konstruktion des Geldmonopols. Das staatlich kontrollierte ungedeckte Papiergeldsystem hat den fatalen Teufelskreis der Wahlgeschenk-Demokratie erst in Gang gesetzt – jetzt, da sich aus den Wahlversprechen unzählige Wähleransprüche entwickelt haben, steckt das System in der Schuldenfalle - zu allererst Deutschland! (Der angebliche Europrofit der deutschen Exporteure wurde in den vergangenen drei Jahren über einen verkappten Bundesbank-Kredit mit Namen TARGET2 finanziert. Die Schuldner, die dafür Maschinen, Autos und andere Industriegüter aus Deutschland bezogen haben, werden den geliehenen Betrag von inzwischen über 700 Milliarden Euro niemals zurückzahlen können. Bemerkenswert: Totz dieses Kredits von fasst einer Dreiviertel-Billion ist die deutsche Wirtschaft im 1. Quartal 2013 nur um 0,1 Prozent gewachsen. Langsamer geht´s nimmer!).

    Nur wenige Ökonomen legen den Finger in diese Wunde. Ihre Mehrzahl verteidigt mit den übrigen „Nutznießern“ des Systems den bestehenden katastrophalen Zustand, bei dem durch das schmarotzerhafte Zusammenspiel von Bankern und Politikern das System in seine exponentiell wachsende Schlussphase gesteuert wird. Wenn wir nicht aufpassen, mündet das alles in einer unerträglichen Diktatur, weil die Verzweiflung der Masse über das ausbrechende Geschehen nach einem starken Retter schreien wird.

    Seine Staatsverschuldung wird Deutschland niemals wieder abbauen können. Im Gegenteil: Mit jeder solidarischen Rettung wächst der desaströse Schuldenberg.

    Deutsche Wirtschaftsnachrichten merken an:
    Der jetzigen Regierung kommt zurzeit nur zugute, dass die Zinssätze für deutsche Staatsanleihen relativ niedrig sind. Doch ein nachhaltiger Abbau der immensen Staatsverschuldung ist einer neuen Studie zufolge nicht möglich. Ein Abbau der Staatsverschuldung wäre nur machbar, wenn beispielsweise der „Nominalzins auf lange Sicht unter dem BIP-Wachstum bleiben würde“, so die Studie. „Dies ist aber nicht der Fall.“ Nach 1974 sei das Wirtschaftswachstum in Deutschland immer niedriger gewesen als der Zinssatz, und zwar deutlich. Wir sitzen in der Schuldenfalle.

    An diese Alternativlosigkeit hat Frau Merkel sicher nicht gedacht, aber es könnte die Lösung werden, um das Schicksal deutscher "Magdalenas" und crystel-abhängiger Jugendlicher nicht ebenso zu besiegeln wie es gerade in Griechenland geschieht.

    Erst jetzt warnt Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank in einer Rede vor dem Industrie- und Handelskammertag:
    EUROPA STEHT AM RANDE DES ABGRUNDS.

    Brandaktuell auf wallstreet-online, heute am 24.05.2013:

    Hong Kong Metal Exchange hat am 20. Mai 2013 jeglichen Gold- und Silberhandel eingestellt. (Funkstille darüber in den Medien)

    Verfasser der Meldung ist Dr. Eike Hamer, Herausgeber des Wirtschaftsinformationsbriefes „Wirtschaft aktuell“. Seit 1996 arbeitet Dr. Hamer im Mittelstandsinstitut Niedersachsen und ist dort seit 2004 Mitglied des Vorstands. Er ist zudem Vorstandsmitglied der Deutschen Mittelstandsstiftung e.V.

    "Vor zwei Jahren eröffnete Rothschild die HKMEx (Hong Kong Metal Exchange) über die Rohstoffe wie auch Gold und Silber gehandelt werden konnte. Seinerzeit schien es der Versuch zu sein, die steigende chinesische Nachfrage nach physischem Gold mit Hilfe von Derivaten (Lieferverpflichtungen auf Termin) abzufedern. Investoren sollten mit Lieferversprechen in Zukunft (Kontrakten) „vertröstet“ werden, um sie von sofortiger physischer Nachfrage abzuhalten. Dies war notwendig geworden, weil andernfalls die große Nachfrage an Gold und Silber preistreibend gewirkt und damit verspekulierte amerikanische Großbanken in Gefahr gebracht hätten.

    Am Freitag, den 17. Mai 2013 verkündete die HKMEx nach Handelsschluß, am Montag den 20. Mai 2013 würde sie schließen, müssten alle Kontrakte in bar abgewickelt werden und würde keine Lieferung von Gold mehr erfolgen. Dies kommt einem „Default“ (Lieferunfähigkeit) gleich. Der eigentliche Skandal im Zusammenhang mit diesem Börsenzusammenbruch ist aber, daß die „Mainstream Medien“ dies verschwiegen".

    'Dazu passend:
    Eilmeldung vom Querdenker:

    Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir gerade die vertrauliche Nachricht erhalten, daß Bundestagsabgeordnete ihren Verwandten und Freunden geraten haben, ihre
    Bankguthaben und Festgeldanlagen spätestens bis zum Sommerbeginn (21. Juni) einer "sorgsamen Überprüfung zu unterziehen". Dies spricht sehr dafür, daß ‘demnächst in diesem Theater’ staatliche Eingriffe/Maßnahmen zu erwarten stehen.

    Der Hintergrund dieser Meldung könnte hier liegen:

    EU-Diplomat: Wichtige Entscheidungen zur Bankenunion im Juni:

    Der Eurogruppen-Koordinator Thomas Wieser sagt der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel: Er erwarte im Juni Entscheidungen über Reihenfolge und Regeln zur Beteiligung von Aktionären, Gläubigern und Anlegern bei einer Bankeninsolvenz sowie zu den Bedingungen für eine direkte Rekapitalisierung von Banken durch den Euro-Rettungsfonds ESM. (Quelle hier)

    Die Veröffentlichung dieser Beschlüsse dürfte europaweite Bank-Runs auslösen.
    Die Politik wird dem mit Kapitalverkehrskontrollen zuvor kommen.


     

     

     

    Geschrieben am Freitag, 24 Mai 2013 08:02 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 605 mal
  • Deutsche Fata Morgana
    Geschrieben von
    Deutsche Fata Morgana

    Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immobilienpreise verfallen, Produktionszweige einbrechen, öffentliche Leistungen gekürzt werden… leben die Deutschen in einer Wohlfühl-Oase, inmitten einer Wüste, die durch den Euro größer und größer wird.

    Mit der Realität hat diese Oase nichts zu tun.

    Deutschland hat schon Jahre vor Einführung des Euro sein erfolgreiches Konzept von Marktwirtschaft und Wettbewerb der Verschuldungspolitik geopfert. Aber erst mit Einführung des Euro sind die Schulden regelrecht explodiert – auch wenn diese teils noch als Bürgschaften und Hilfsversprechen ausgewiesen werden.

    Die deutschen Ersparnisse werden in absehbarer Frist in Anleihen südeuropäischer Länder regelrecht verdampfen, gemeinsam mit den Forderungen der Bundesbank, die über das Target-System zugleich Forderungen über die EZB gegen die maroden Zentralbanken der Südländer darstellen. Mit dem Target-System verschenkt Deutschland seine Einnahmen aus dem Außenhandel an die Krisenländer. Derzeit ein Geschenk von ca. 700 Milliarden Euro. Kein Wunder, wenn solche Geschenke jeden Reformansatz in den Krisenländern vergessen lassen.

    Über die wachsende EZB-Bilanz für die die BRD bekanntlich mit 27,7 % haftet, stehen die Deutschen mit mehr als 1 Billiarde Euro in der Kreide.
    Die reine deutsche Staatsverschuldung liegt inzwischen bei 2,4 Billionen Euro.

    Die Banken von Euroland haben 9,3 Billionen Euro Schulden in den Büchern (siehe DWN).
    Keine bundesrepublikanische Bank steckt nicht in diesem Schuldensumpf.

    Diese Schulden werden bei den Banken der Krisenländer mit jedem weiteren Rückgang der Wirtschaft, weiteren Unternehmens- und Privatinsolvenzen und Zahlungsausfällen bei Kreditnehmern drastisch steigen. (Nicht umsonst treffen die Finanzminister Vorsorge um strauchelnde Banken über die Beteiligung von Anteilseignern und Sparern zu retten).

    Zur Verhinderung panikartiger Kapitalflucht werden Kapitalverkehrskontrollen diskutiert.
    Die ab Sommer notwendige Rettung mehrerer Banken soll lt. EZB über den ESM geschehen. Grundkapital des ESM = 500 Milliarden.
    Schulden der Banken 9,3 Billionen, also 9300 Milliarden. Der ESM wird sehr schnell ausgeplündert sein. Dann heißt es nachschießen.
    Wer muss nachschießen? Die Pleiteländer? Oder die Bundesrepublik? Die Antwort ist klar. In der Folge wird die deutsche Verschuldung durch die Decke schießen.

    Noch will kein Staats- und Regierungschef in EuroLand das Wort vom Staatsbankrott in den Mund nehmen. Dagegen spricht man lieber von „Schuldentragfähigkeit“ und bricht ohne mit der Wimper zu zucken Verträge, die jeglichen Bail-out verbieten, ersetzt die Begrifflichkeit durch das sympathischere Wort „Solidarität“. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat sich zu diesem offensichtlichen Rechtsbruch bislang nicht äußern wollen.

    Das schuldenfinanzierte Wohlfahrtsstaatsprinzip, eine ökonomisch irrsinnige Währungsunion und ein völlig fehlkonstruiertes Geldsystem haben nicht nur die Südländer in eine Krisenregion verwandelt, aus der diese vor einem endgültigen Zusammenbruch nicht herausfinden. Auch die Stimmung in der einst wirtschaftlich gesunden Bundesrepublik wird nur noch durch Politikerversprechen und Wähleranspruch ruhig gehalten. Doch die Wählerbestechungsdemokratie stößt längst an ihre Grenzen. Die Zentralbanken stehen bereits mit dem Rücken zur Wand:

    Es gebe bei den Zentralbanken mittlerweile einen „vorauseilenden Gehorsam“, warnt Jürgen Stark. Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „fatalen Entwicklung“. Es sei zudem eine erhebliche Gefahr, dass die Zentralbanken ihre Macht stetig vergrößern wollen. (mehr bei DWN)

    Selbst Ökonomen verschweigen die schweren Störungen, deren Folgen Überschuldung, Spekulationsblasen, gefälschte Statistiken und Fehlinvestitionen sind. Der Euro hat keinen Wohlstand geschaffen und wird auch in Zukunft keinen Wohlstand schaffen. Die Kosten der Währungsunion sind zu hoch. Sollte der Euro noch eine Weile fortbestehen, werden wir entweder die Südländer mit gigantischen Summen alimentieren oder das deutsche Lebensniveau sinkt auf dasjenige des Mezzogiorno (Süditalien).
    Über den ESM haben die Brüsseler Eurokraten das Instrumentarium in der Hand.
    Sie können die Rettungssummen zu Lasten der Deutschen beliebig erhöhen, Bankenrettungen finanzieren und demnächst eine gemeinsame Bankensicherung für EuroLand beschließen.

    Die aufgelaufenen Staatsschulden wird Deutschland nie wieder abtragen können, wie eine aktuelle Studie zeigt. Selbst großes Wirtschafts-Wachstum kann hierbei nicht helfen. Die verlorene Unabhängigkeit der Zentralbank trägt ebenfalls dazu bei. (mehr bei DWN)

    Solange man Schulden mit Schulden bezahlen kann, bleiben Schulden ein Vermögenswert - damit wir diesen Glauben nicht verlieren, wird die Fata Morgana der heilen Finanzwelt am Leben gehalten.

    Sobald die Staatsverschuldung auch in Deutschland explodiert und die Deutsche Fata Morgana platzt, werden die Deutschen erleben, wie der Ruf nach einer rettenden Zentralgewalt in Brüssel immer lauter wird. Schon heute wird der Boden dafür bereitet. Soeben melden die DWN: Die EU plant Strafen für Parteien, deren Programme nicht die Werte der EU vertreten.

    Wer die Schrift an der Wand nicht sieht, ist wirklich blind.

     

     

     

    Geschrieben am Dienstag, 21 Mai 2013 18:59 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 618 mal
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