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Dienstag, den 09. Oktober 2012 um 10:30 Uhr

Zeitlupen-Crash im größten Wirtschaftsraum der Welt

UPDATE! UPDATE! Es geschieht direkt vor unseren Augen. Niemand hat ein wirkungsvolles Gegenmittel. Der größtes Wirtschaftsraum der Welt, nicht die USA, nicht China, nein, das Wirtschaftsgebäude der Europäischen Union implodiert gerade. Der Donner, das Getöse dieser Implosion werden um den Erdball rollen und die anderen K.-O.-Regionen mitreißen.

Wir leben in der dunkelsten Zeit der Finanzgeschichte.

Die Menschen in Griechenland und Spanien spüren es bereits hautnah. Wir anderen werden es in Kürze erleben.
Der ESM wird die Griechen nicht retten. Drastische Einsparungen haben nie zuvor einer Volkswirtschaft auf die Sprünge geholfen.
Ohne Austerität bei den Griechen wird aus dem ESM zu den Helenen kein warmer Geldregen fließen können.

Spanien steht vor dem endgültigen Offenbarungseid. 25 % Arbeitslosigkeit, 50 % der Jugendlichen ohne Job, fünf spanische Länder vor der Pleite, rund 10 % aller Bankkredite der Spanier sind notleidend, Banken drohen horrende Zahlungsausfälle. Der ESM soll jetzt die Banken retten. 30 Milliarden Euro für die spanischen Banken sollen fließen, obwohl der ESM-Vertrag Bankenrettungen gar nicht zulässt. Ein irischer Parlamentarier klagt bereits vor dem EuGH. S&P stuft spanische Anleilhen auf BBB- = ganz dicht vor "Ramsch".
Portugal braucht neue Finanzhilfe.
Italien bringt kein wirkliches Sparprogramm auf die Beine.
Frankreich erhöht die Verschuldung anstatt zu sparen.
Holland erlebt gerade das Platzen seiner Immobilienblase.
Deutschland treibt in die Rezession.
Unvorstellbar, dass angesichts dieses Zustandes irgendjemand glaubt, die Wackelkandidaten könnten sich per ESM gegenseitig aus dem finanziellen Sumpf ziehen und ihre Wirtschaften ankurbeln.
Gibt der EuGH dem irischen Kläger Recht, dann ist der ESM passé.

Der Euro ist für Euro-Land eine Katastrophenwährung.
Die Wirtschaftszahlen und Vertrauensindikatoren verschlechtern sich zusehends.
Inzwischen bricht das Wachstum in den Kernregionen ein. Kein vernünftiger Investor wird in diesem Umfeld Geld ausgeben.
Noch verläuft dieser Crash in Zeitlupe. Besonders bei den Deutschen. Zwar spüren die Menschen am Geldbeutel die beginnende Inflation, doch ungeachtet des inszenierten Chores der Optimismus-Prediger wird immer deutlicher, dass der Kern niemals in der Lage sein wird, die Peripherie am Leben zu halten.
Mit noch so vielen Mitteln und Tricks kann die EZB nicht die Kluft zwischen Kern und Peripherie schließen. Zumal die Geduld der Bevölkerung und auch der Politiker in den Kernländern der Euro-Region an Grenzen stößt.
Die Fata-Morgana des noch funktionierenden Systems lässt sich vielleicht noch eine Weile durch virtuelle Statistiken am Leben halten.
Der Zeitlupen-Crash lässt sich durch Gelddrucken noch eine Weile verlängern.
Der finale Zusammenbruch wird dadurch nicht aufgehoben. Der Erkenntnis-Schock des wirklichen Zustandes unserer Welt wird verheerend sein.
Wie präzise die Märkte die Entwicklung der weltweiten Geldmenge wahrnehmen, zeigt sich an der Entwicklung des Goldpreises. Deutlicher ist das nirgendwo sonst abzulesen.


Weitgehend parallel mit dem Anstieg der weltweiten Liquidität in Billionen Dollar (derzeit ca. 11 Billionen Dollar) ist der Unzenpreis mittlerweile auf 1770 Dollar geklettert. Die derzeitige kleine Preiselle Richtung 1710 kann nur als Austesten der Untergrenze gewertet werden. Zugleich verlängert diese Preisdrückung die augenblicklich "ruhige" Phase.
Das einzige Werkzeug zur weltweiten Konkursverschleppung heißt GELDDRUCKEN. Am Ende wird die gigantischen Papiergeld-Blase platzen und sämtliche Papiervermögenswerte einschließlich der Renten- und Pensionsansprüche in Luft auflösen.

Erkenntnis: Noch steht die exponentielle Phase beim Gelddrucken und beim Gold erst noch bevor. Sobald die Notenbanken die Geldmenge drastisch aufblasen, beginnt die exponentielle Phase beim Goldpreis.
Egon von Greyerz schreibt in diesem Monat zum Thema:
  • Weltweit ist das Gelddrucken ungebrochen.
  • In gerade mal 10 Jahre wurden $ 120000000000000 (12 Billionen Dollar) gedruckt, die globale Verschuldung $ 20 Billionen.
  • Das Welt-BIP ist in dieser Zeit von $ 32 Billionen auf $ 70 Billionen gewachsen.
  • Demzufolge sind 12 Billionen $ Schulden erforderlich, um einen jährlichen Anstieg des BIP von 3,8 Billionen zu produzieren.
  • Eine so marginale Rendite von gedrucktem Geld ist real negativ.
  • Die Welt lebt in einer Illusion aus Papier, von dem die Leute glauben, es sei Geld.
  • Dieser illusionäre Papier-Reichtum wird in den nächsten Jahren implodieren.
  • Die Initialzündung wird der Zusammenbruch der weltweiten Leitwährung (US-Dollar) werden.
  • Dieser Dollar wird mit 12 Billionen $ in US-Staatsanleihen gesichert, vermutlich aber nicht in Gold.
  • Alle Währungen werden ihren Absturz fortsetzen und 100% real gegen Gold verlieren.
  • Dadurch führt eine weltweite Hyperinflation in die Depression.
  • Alle Vermögenswerte, die von der Kreditblase finanziert wurden sind real wertlos.
  • Dazu gehören natürlich Aktien, Anleihen, Immobilien und Papier-Geld.
  • Das Finanzsystem kann in seiner jetzigen Form unwahrscheinlich überleben.
  • Das Bankensystem hat einschließlich der Derivate insgesamt Verbindlichkeiten von rund $ 1,2 Billiarden.
  • Mit einem Welt-BIP von $ 70 Billionen ist die Welt zu klein, um ein Finanzsystem, das 17x größer ist, zu retten.
  • Deshalb wird das unbegrenzte Gelddrucken in der Hyperinflation münden.
  • Der einzige Vermögenswert, seine Kaufkraft zu erhalten, ist Gold (Klicken Sie hier für den chart)
  • Gold hat über 5.000 Jahre seine Integrität bewiesen und wird auch weiterhin die einzige Währung mit Integrität sein.
  • In den westlichen Ländern sind 23.000 Tonnen Gold wahrscheinlich weg. Siehe den letzten Artikel von Eric Sprott.
  • Die Folge ist, dass privat im Bankensystem gelagertes Gold wahrscheinlich belastet wird.
  • Dies bedeutet, dass die Zentralbanken von einem Tag zum anderen das private Gold in den Banken gegen wertloses Papiergold pfänden wird.
  • Somit haben Gold und alle sonstigen Vermögenswerte innerhalb des Bankensystems ein unvertretbares Kontrahentenrisiko.
  • Gold sollte in physischer Form gehalten und außerhalb des Bankensystems gespeichert werden.

Interessante Informationen gibt es auch hier:

Veröffentlicht in einfach leben
Donnerstag, den 04. Oktober 2012 um 10:05 Uhr

Bubbles and Troubles

Auf die Aktien-Blase folgte Immo-Blase, folgte Bond-Blase, folgte Schulden-Orgie. Noch ist die Staatsschulden-Blase nicht geplatzt.
Was bescherten uns diese Blasen?

Arbeitslosigkeit in Griechenland bei 60 Prozent.

Arbeitslosigkeit in Spanien und Portugal nicht viel besser.

Arbeitslosigkeit in der gesamten Euro-Zone bei 12 Prozent.

Der Neuwagen-Absatz in Euro-Land sinkt bedrohlich:

Frankreich: PKW-Neuzulassungen mit -18,3% zum Vorjahresmonat ---> Der September 2012 war der schwächste September seit 1997 und der drittschwächste September seit September 1990

Italien: PKW-Neuzulassungen mit -25,74% zum Vorjahresmonat ---> die Daten für September 2012 sind die schwächsten aus einem September seit September 1990

Portugal: PKW-Neuzulassungen mit -30,9% zum Vorjahresmonat --->die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem September seit 1990

Spanien: PKW-Neuzulassungen mit -36,8% zum Vorjahresmonat ---> Dies waren die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem Monat seit Januar 1986!!

Die Handelsschifffahrt bricht regelrecht ein:
Der durchschnittliche Frachtpreis für einen Tag der Schiffsklasse Capesize bei den vier wichtigsten Frachtrouten (SPOT 4 TCE AVG), liegt nur noch bei ca. 3000 Dollar. Beim Hoch am 5. Juni 2008 erzielten die Reedereien dagegen 233’988 Dollar als Frachtpreis für Massenfrachtgüter an einem Tag. (querschuesse.com)

(Quelle: dryships.com)

Einzelhandelsumsätze sinken rapide:
Seit 2000 bis April 2012 sanken die realen Einzelhandelsumsätze
in Deutschland um -0,94%,
in Portugal um -5,2%,
in Italien um -4,1% (bis März 2012),
in Griechenland nun erstmals als Schlusslicht um -8,3% (bis März 2012)
in Spanien um -7,7%!
nur Frankreich ragt noch raus mit einem Anstieg seit 2000 von kräftigen +34,2%.
Die Daten zeigen ganz klar, die Produktivitätsfortschritte, wie auch Technologiesprünge, Produktionskapazitäten und den potentiellen Produktionsoutput in der Eurozone von 2012 mit einem Konsum von vor 2000 beantworten zu wollen, kann nur in einer sich verstärkenden europaweiten Rezession enden. Diese wiederum leistet keinen Beitrag zur Behebung der Probleme der Eurozone sondern spitzt sie unnötig zu, da Einkommen, Konsum, Investitionen und Wertschöpfung Hand in Hand in der Südperipherie sinken und damit auch deren Schuldentragfähigkeit!


(Quelle: Querschuesse)

Die Bilanzen der Notenbanken verschlechtern sich dramatisch.
Beispiel EZB:

Die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank (EZB) lag gemeinsam mit der Bilanzsummer der 17 angeschlossenen nationalen Zentralbanken im Euro-Raum im Juli 2012 noch bei 3,19 Billionen Euro. (Inzwischen wurde die Marke von vier Billionen Euro überschritten.)

(Quelle: Querschuesse)

Die Bundesrepublik Deutschland haftet mit 27,7 Prozent für das Kapital der EZB!!!

"Der Aufschwung steht unmittelbar bevor."
U.S. Präsident Herbert Hoover, 1931

Wie "nahe" der Aufschwung tatsächlich ist, sehen wir daran:
Die Europäische Zentralbank hat auf ihrer Sitzung Anfang September mit dem "Outright Monetary Transactions" (OMT) genannten Programm den Weg für unbegrenzte Staatsanleihekäufe frei gemacht - FinanzNachrichten stellen das OMT-Programm vor.

Wenn die Geldmenge nicht mehr kontrollierbar wird
weil weltweit sämtliche großen Notenbanken im Wettlauf um akzeptable Wechselkurse für ihre Wirtschaft die Gelddruckmaschinen anschmeißen. Jeder hohe Wechselkurs ist Gift für die Exportwirtschaft. Also runter mit den Kursen - "koste es was es wolle". Haben wir schon mal gehört.

Weimar wir kommen!!!

Veröffentlicht in einfach leben
Donnerstag, den 30. August 2012 um 09:01 Uhr

Hängt das Schicksal der Eurozone am BVerfG?

UPDATE! UPDATE! Ganz gleich wie die Richter in Karlsruhe entscheiden, der Lauf der Ereignisse wird davon nur marginal beeinflusst.

Dass die Richter den ESM in Bausch und Bogen ablehnen, ist nicht zu erwarten. Sie werden der Politik gewisse Auflagen machen, vielleicht sogar nur einen Kommentar abgeben. Die Deutschen werden murren. Solange sie mit ihren papiernen Schuldscheinen Urlaub, Cappuccino und Benzin bezahlen können, wird die Kanzlerin den Unmut getrost aussitzen.

Nicht mehr lange!!!

Ob mit ESM oder ohne ESM: Italien und Spanien müssen in den nächsten zwei Jahren 703 Milliarden Euro refinanzieren. Dazu kommen neue Kreditaufnahmen für die laufenden Haushalte. Die Gelder des ESM wären damit mehr als erschöpft. Von Portugal, Griechenland, Zypern und wahrscheinlich auch Frankreich ganz zu schweigen. Die Schuldenkrise wird sich weiter durch die Finanzmärkte fressen. Siehe dazu meinen früheren Artikel hier...

Ab September ist die Sommerruhe vorbei. Vor der Athener Niederlassung der griechischen Nationalbank läutete am 27. August die erste Bombe den stürmischen Herbst ein.
Pünktlich zum 1. September
musste der französische Staat die Hypothekenbank Credit Immobilier de France auffangen und verstaatlichen. Die nächste brisante Meldung kommt aus den USA: Bei Morgan Stanley haben 40 Top-Leute die Kündigung eingereicht. Die Bank soll mit 7 Billionen Dollar bei Derivaten in Schieflage geraten sein. Wenn zutrifft, was Analysten wie Jim Willie berichten, steht der Finanzwelt der Fall "Lehman-2" ins Haus. Dann fällt die Deutsche Bank (oder muss verstaatlicht werden). Die größte spanische Sparkasse BANKIA meldet pünktlich per 31. August einen Verlust von 4,4 Milliarden Euro. Die spanische Regierung - selbst kurz vor dem Schlupf unter den Rettungsschirm - muss der Sparkasse beispringen. Bis einschließlich Juli d.J. haben 370 Milliarden Euro Fluchtgeld Spanien verlassen. Mario Draghi wird seine EZB noch vor Mitte September Staatsanleihen der Pleitestaaten kaufen lassen. Wird die EZB zur Banca d´Italia? Jens Weidmann (Deutsche Bundesbank) droht für diesen Fall mit seinem Rücktritt. Er wird Draghi kaum umstimmen können, aber die Finanzmärkte würden auf einen solchen Schritt heftig reagieren. Israels Premier Benjamin Netanjahu nennt im Atomstreit mit dem Iran die Zeit als abgelaufen. Was will er damit sagen? Wird er seine Kampfjets gegen die iranischen Atomanlagen losfliegen lassen? Fällt in den nächsten Tagen das Assad-Regime in Syrien, ist ein Angriff auf den Iran höchst wahrscheinlich. Der Rohölpreis zeigt das drohende Risiko bereits an.
Steigt der Energiepreis weiter, wird die weltweite Rezession so richtig losgetreten.

Es wird unruhig werden - nicht nur bei den Griechen. Spanier, Italiener, auch Franzosen und wahrscheinlich sogar die Deutschen werden nicht mehr einfach hinnehmen, was an Steuern, Einsparungen und Inflation auf sie zukommt. Der Zusammenbruch des alten Kontinents kündigt sich an. Das alte Europa wird in einem endlos scheinenden zähen Kollaps durch Wahnsinn und Insolvenz verwüstet werden.
Weder geheime Mächte noch irgendwelche subversiven Elemente steuern diesen Zusammenbruch. Der Zusammenbruch passiert durch das Handeln der Menschen. Geheime Mächte und Smartmoney aber raffen Werte, um den Untergang zu überleben oder noch aus dem Untergang Kapital zu schlagen.
Die Entwicklung ist der Politik aus dem Ruder gelaufen. Angela Merkel steckt in der Zwickmühle. Was und wie sie in Sachen Finanz- und Eurokrise entscheidet, der Ausgang bleibt in jedem Fall katastrophal.

In diesem Herbst beginnen höchstwahrscheinlich die Dominosteine zu fallen. Die vermutliche Reihenfolge:

Ab Herbst 2012

Börsencrash
Währungsturbulenzen
Aufsplittung des EURO oder einzelne Währungsumstellungen (DM2 ?)
Zunahme von Insolvenzen
Steigende Arbeitslosigkeit
Staatsanleihen werden nahezu unverkäuflich
Der internationale Handel bricht ein

2013/2014

Handelszölle
Devisenkontrollen
Dramatischer Anstieg der Lebensmittel- und Treibstoffpreise
Massive Arbeitslosigkeit
Zunehmende Zwangsversteigerungen
Umfangreiche Insolvenzen

2015/2016

Der Systemkollaps rückt bedenklich nahe.
Die restlichen Dominosteine taumeln schneller und schneller.
Crash der neuen europäischen Währungen (reginales Notgeld)
Dollarzusammenbruch
Bankfeiertage
Massive Obdachlosigkeit
Nahrungs- und Treibstoffmangel
Blackouts im Energiesystem, Stromausfall
Blinde Wut und Angst breiten sich aus
Steigende Kriminalität
Hungerrevolten
Hausbesetzungen
Steuerverweigerung

Letzter Ausweg staatlicher Maßnahmen: KRIEGSRECHT

Soldaten werden die öffentliche Ordnung schützen
Willkür und Morde werden alltäglich
Die Gefängnisse werden hoffnungslos überfüllt sein
Der Staat wird sich unverbesserlicher „Querulanten“ auf „andere Weise“ entledigen
Drastische Währungsreform mit entschiedenem Haircut oder:

Die Chaos-Phase könnte 5 bis 10 Jahre lang dauern

Soweit mein Versuch einer Vorhersage der Ereignisse (es kann auch anders kommen, aber dieser Ablauf scheint mir plausibel).

Revolution? Möglich.

Wenn die Menschen spüren, dass sie nichts zu verlieren haben und Zorn seinen Höhepunkt erreicht, werden spontane, lokal begrenzte Revolten an der Tagesordnung sein. Ob solche eruptiven Ausbrüche zu größeren organisierten Aktionen oder gar Umwälzungen führen, ist nicht auszuschließen.

VORSORGEMASSNAHMEN

Die erste und wichtigste Aufgabe: Gemeinschaft mit Anderen suchen. Eine Krise wie sie zu erwarten ist, bewältigt man nicht allein.
Kontakte und Freundschaften mit Nachbarn werden unbezahlbar.
Handwerkliche Fertigkeiten unverzichtbar.
Mit zwei linken Händen kommt man nicht weit. Wer nicht wenigstens eine Lampe oder eine Steckdose reparieren kann, ist aufgeschmissen.
Lebensqualität hat mit Wohlstand wenig zu tun.
Lebensqualität heißt: Für die eigene Existenz allein sorgen zu können, ohne staatliche Hilfe, ohne Fürsorgeeinrichtung.
Wer arm ist, kann in Wahrheit unheimlich reich sein. Armut hat nichts mit Elend zu tun. Geistige, seelische Armut im Wohlstand sind die größten Hindernisse, mit der Krise zu leben. Was nutzt es, mit Geld, das man sich leiht, ein teures Auto zu kaufen, um den Nachbarn zu beeindrucken?

In der Krise werden wir lernen, worauf es wirklich im Leben ankommt.

Was zur Vorratshaltung alles gehört, ist in früheren Artikeln beschrieben.

Ergänzungen zur sicheren Langfristlagerung von Lebensmitteln folgen auf dieser Seite in Kürze.

Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

Veröffentlicht in einfach leben
Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 13:47 Uhr

X für U

Oder die neue definitive Normal-Geografie.

Veröffentlicht in einfach leben
Donnerstag, den 12. April 2012 um 13:39 Uhr

Wunder über Wunder

Die Zeit der Wunder geht zu Ende!

Veröffentlicht in einfach leben

Top-Inhalte

  • Deutsche Fata Morgana
    Deutsche Fata Morgana

    Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immobilienpreise verfallen, Produktionszweige einbrechen, öffentliche Leistungen gekürzt werden… leben die Deutschen in einer Wohlfühl-Oase, inmitten einer Wüste, die durch den Euro größer und größer wird.

    Mit der Realität hat diese Oase nichts zu tun.

    Deutschland hat schon Jahre vor Einführung des Euro sein erfolgreiches Konzept von Marktwirtschaft und Wettbewerb der Verschuldungspolitik geopfert. Aber erst mit Einführung des Euro sind die Schulden regelrecht explodiert – auch wenn diese teils noch als Bürgschaften und Hilfsversprechen ausgewiesen werden.

    Die deutschen Ersparnisse werden in absehbarer Frist in Anleihen südeuropäischer Länder regelrecht verdampfen, gemeinsam mit den Forderungen der Bundesbank, die über das Target-System zugleich Forderungen über die EZB gegen die maroden Zentralbanken der Südländer darstellen. Mit dem Target-System verschenkt Deutschland seine Einnahmen aus dem Außenhandel an die Krisenländer. Derzeit ein Geschenk von ca. 700 Milliarden Euro. Kein Wunder, wenn solche Geschenke jeden Reformansatz in den Krisenländern vergessen lassen.

    Über die wachsende EZB-Bilanz für die die BRD bekanntlich mit 27,7 % haftet, stehen die Deutschen mit mehr als 1 Billiarde Euro in der Kreide.
    Die reine deutsche Staatsverschuldung liegt inzwischen bei 2,4 Billionen Euro.

    Die Banken von Euroland haben 9,3 Billionen Euro Schulden in den Büchern.
    Keine bundesrepublikanische Bank steckt nicht in diesem Schuldensumpf.

    Diese Schulden werden bei den Banken der Krisenländer mit jedem weiteren Rückgang der Wirtschaft, weiteren Unternehmens- und Privatinsolvenzen und Zahlungsausfällen bei Kreditnehmern drastisch steigen. (Nicht umsonst treffen die Finanzminister Vorsorge um strauchelnde Banken über die Beteiligung von Anteilseignern und Sparern zu retten).

    Zur Verhinderung panikartiger Kapitalflucht werden Kapitalverkehrskontrollen diskutiert.

    Noch will kein Staats- und Regierungschef in EuroLand das Wort vom Staatsbankrott in den Mund nehmen. Dagegen spricht man lieber von „Schuldentragfähigkeit“ und bricht ohne mit der Wimper zu zucken Verträge, die jeglichen Bail-out verbieten, ersetzt die Begrifflichkeit durch das sympathischere Wort „Solidarität“. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat sich zu diesem offensichtlichen Rechtsbruch bislang nicht äußern wollen.

    Das schuldenfinanzierte Wohlfahrtsstaatsprinzip, eine ökonomisch irrsinnige Währungsunion und ein völlig fehlkonstruiertes Geldsystem haben nicht nur die Südländer in eine Krisenregion verwandelt, aus der diese vor einem endgültigen Zusammenbruch nicht herausfinden. Auch die Stimmung in der einst wirtschaftlich gesunden Bundesrepublik wird nur noch durch Politikerversprechen und Wähleranspruch ruhig gehalten. Doch die Wählerbestechungsdemokratie stößt längst an ihre Grenzen. Die Zentralbanken stehen bereits mit dem Rücken zur Wand:

    Es gebe bei den Zentralbanken mittlerweile einen „vorauseilenden Gehorsam“, warnt Jürgen Stark. Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „fatalen Entwicklung“. Es sei zudem eine erhebliche Gefahr, dass die Zentralbanken ihre Macht stetig vergrößern wollen. (mehr bei DWN)

    Selbst Ökonomen verschweigen die schweren Störungen, deren Folgen Überschuldung, Spekulationsblasen, gefälschte Statistiken und Fehlinvestitionen sind. Der Euro hat keinen Wohlstand geschaffen und wird auch in Zukunft keinen Wohlstand schaffen. Die Kosten der Währungsunion sind zu hoch. Sollte der Euro noch eine Weile fortbestehen, werden wir entweder die Südländer mit gigantischen Summen alimentieren oder das deutsche Lebensniveau sinkt auf dasjenige des Mezzogiorno (Süditalien).
    Über den ESM haben die Brüsseler Eurokraten das Instrumentarium in der Hand.
    Sie können die Rettungssummen zu Lasten der Deutschen beliebig erhöhen, Bankenrettungen finanzieren und demnächst eine gemeinsame Bankensicherung für EuroLand beschließen.

    Die aufgelaufenen Staatsschulden wird Deutschland nie wieder abtragen können, wie eine aktuelle Studie zeigt. Selbst großes Wirtschafts-Wachstum kann hierbei nicht helfen. Die verlorene Unabhängigkeit der Zentralbank trägt ebenfalls dazu bei. (mehr bei DWN)

    Solange man Schulden mit Schulden bezahlen kann, bleiben Schulden ein Vermögenswert - damit wir diesen Glauben nicht verlieren, wird die Fata Morgana der heilen Finanzwelt am Leben gehalten.

    Sobald die Staatsverschuldung auch in Deutschland explodiert und die Deutsche Fata Morgana platzt, werden die Deutschen erleben, wie der Ruf nach einer rettenden Zentralgewalt in Brüssel immer lauter wird. Schon heute wird der Boden dafür bereitet. Soeben melden die DWN: Die EU plant Strafen für Parteien, deren Programme nicht die Werte der EU vertreten.

    Wer die Schrift an der Wand nicht sieht, ist wirklich blind.

     

     

     

    Geschrieben am Dienstag, den 21. Mai 2013 um 19:59 Uhr in einfach leben Gelesen 180 mal Weiter lesen...
  • Es ist angerichtet
    Es ist angerichtet

    NEW-UPDATE! NEW-UPDATE!
    Das Menetekel wird Realität.
    Die Schulden-Blase von epischem Ausmaß steht vor dem Knall.
    Zwischen Mitte Mai und Mitte Juni beginnt zunächst das große Reinemachen in EuroLand.

    Godfrey Bloom (Parteifreund von Nigel Farage) bei Alex Jones:
    Der Zusammenbruch des Euro ist bereits voll im Gange.... Wir haben ja den Zusammenbruch der Sowjetunion mitverfolgt … es geschah viel schneller, als wir es für möglich gehalten hatten. Und ich glaube, dass die Europäische Union mit Sicherheit denselben Weg beschreiten wird. Ich glaube, dass das gegenwärtig bereits stattfindet.

    Seien Sie nicht böse mit mir, wenn ich sage alles ist verloren, und es ist zu spät.
    Sorry, aber alles ist verloren, und es ist zu spät, wenn Sie im System bleiben - um glücklich zu sein, und abzuwarten, was passiert. (Jim Sinclair)

    (gefunden auf http://www.jsmineset.com/)

    Gefräßige Reptilien soweit das Auge reicht.

    Ab der Woche nach Pfingsten bis Mitte Juni wird ein Stein ins Rollen kommen, den niemand mehr aufhalten kann.
    Lt. einer Bank in Österreich und einer Bank in Zürich werden über Pfingsten Kapitalverkehrskontrollen in EuroLand eingeführt.

    Ab Montag, 20.05.:
    -Online-Banking-Überweisungen nur noch bis 3.000,00 Euro
    -ab 3.000,00 Euro Bank-/Bar-Transaktionen, Erfassung per Ausweisvorlage

    Wenn das stimmt - was nicht auszuschließen ist - dann dürfte der Goldpreis bis zum kommenden Wochenende
    bei 1300 Euro liegen. Der Euro dürfte Richtung 1,22 Dollar rutschen.
    Konsequenz: Kapitalflucht kaum noch möglich.
    Haircut wird in Kürze folgen. Aus Gründen der Gerechtigkeit auch die Zwangshypotheken u.a. Formen von Vermögensabgaben.
    9,3 Billionen Bankenschulden gilt es abzubauen. Dazu brauchen sie jede Form von Vermögen ihrer Bürger.

    Finanzminister der G7 haben am 14.05. bei London getagt. Ihr Thema wird das "End Game" sein: Bankenpleiten, die Erfolglosigkeit sämtlicher Geldinfusionen, der desaströse Ausgang der Goldpreis-Drückung, der drohende Währungszusammenbruch - nicht zuletzt die kritische Lage in Nahost und die katastrophale Situation für Obama nach der Verstrickung seiner Regierung in die Bengazi-Pleite. Steht die Welt vor einem neuen False-Flag-Ereignis?

    Vielleicht kann die Comex so lange die EM-Preise noch unter dem Deckel halten. Alles sieht danach aus, dass nach den Feiertagen der Deckel hochgeht. Die Auslöser liegen offen zutage:

    In Zypern haben die Banken den Menschen ihr Geld gestohlen – das wird auch in anderen Teilen der Europäischen Union passieren, wo die Banken im Grunde das Geld der Menschen stehlen werden, und es einem verboten werden wird, das Geld fortzuschaffen. Es wird Kapitalkontrollen geben. Man wird nicht mehr in der Lage sein, sein Geld außer Landes zu bringen. Ab 20.05. vermutlich Realität.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass man in den nächsten Wochen deutlicher und drastischer verfahren wird als das Dahingeschleppe der vergangenen beiden Jahre. In 2011 und 2012 haben wir erlebt, wie der Euro zeitweise im Wochentakt gerettet werden musste. Was uns jetzt aber bevorsteht, ist eine Aktion in ganz großem Stil und die wird den Traumhanseln endgültig den Schlaf aus den Augen wischen.
    Sieben leuchtende Signale brennen an der Wand!

    1. Bondmarkt

    Der Bondmarkt (zumal der deutsche) hat seinen Scheitelpunkt erreicht (siehe den Chart dazu). In den nächsten Tagen (höchstens 2 Wochen) geht´s abwärts. Der Bundfuture hat bereits kräftig gedreht. Er ist ein deutlicher Vorausindikator (immer nur wenige Tage voraus laufend).

    (Rex, Quelle: Langfristcharts, Norbert Meyer  - zum Vergrößern anklicken - tagesaktuell immer hier)

    Der Bund-Future hat gedreht, liegt steil auf Abstiegskurs.

    (Euro-Bund-Future, Quelle: onvista / tagesaktuell immer hier)

    2. Aktienmarkt

    Hier ein ähnliches Bild. In den nächsten Tagen wird die Spitze der Blase noch einmal hochschießen, vermutlich bis 14.05. Weiter wird es kaum gehen. Grund liegt beim Euro. (DAX-Kurs bei wallstreet-online)

    3. Euro-Kurs

    Der Kurs des XEU hat die 200-Tage-Linie durchstoßen und wird in Kürze die 50-Tage-Linie nach Süden durchstoßen. Deutlich zu erkennen wie man sich müht, den Kurs hier fest zu halten. Es wird nicht gelingen. In wenigen Tagen (vermutlich noch vor Pfingsten) wird der Abwärtstrend deutlicher werden. Dann steigen mehr und mehr Investoren aus der Euro-Währung aus. Der Negativtrend beschleunigt sich. Das sehen auch die Investoren, die im DAX und in dt. Bonds engagiert sind.

    (XEU, Quelle: StockCharts.com - zum Vergrößern anklicken - tagesaktuell immer hier)

    4. Goldpreis

    Lt. Jim Sinclair und seinem Experten Bo Polny wird die Konsolidierung des Goldpreises am Mo. 13.05. mit einem erneuten Pull-Down abgeschlossen. Im äußersten Fall erst am Di. 14.05. Dann ist das ganze Spiel gegen Gold beendet. Wenn das so abläuft, womit ich rechne, weil J.S. und Polny sehr ernst zu nehmende Leute sind, dann muss hinter einer solchen Entwicklung ein Ereignis stehen. So etwas passiert nicht aus heiterem Himmel. Natürlich muss das Ereignis nicht am Mo. oder Di. passieren. Es gibt schließlich Insider, die ein paar Tage oder Wochen vorher wissen, was in Kürze geschieht. Der Goldpreis wird reagieren, sobald die Insider ihrem Wissen Taten folgen lassen.

    Es wird ein Ereignis sein, das wie oben gesagt, die Dummschafe wachrütteln wird.

    (aktueller GLD-Chart, bearbeitet von Bo Polny, Gold2020 forecast - zum Vergrößern bitte anklicken)

    Bis Mitte Juni muss z.B. Frankreich für Milliarden Euro neues Geld aufnehmen.

    Spanien steht vor einem riesigen Problem.

    Slowenien ist so gut wie pleite.

    Zypern braucht schon wieder neues Kapital.

    Italien will sparen und dynamisch wachsen – wer soll das glauben?

    Die Niederländer haben die weltweit höchste Pro-Kopf-Verschuldung (250 Prozent ihres BIP).

    (Privatverschuldung im Verhältnis zum BIP / Quelle Eurostat - zum Vergrößern bitte anklicken)

    Luxemburgs Banken verzeichnen riesige Kapitalabflüsse. Der Grund: Flucht der Kapitaleinleger seit bekannt ist, Luxemburg hat sich dem Diktat für den Austausch aller Bankdaten unterworfen. Luxemburger Banken sind für Steuerflüchtlinge nicht mehr sicher. Rette sich wer kann!"

    Es wird davon geredet, eine italienische Großbank werde nach dem 17.05. die Tore schließen müssen. (Der Zeitpunkt passt ins Szenario).

    5. Bank-Run oder ähnliches

    Nach dem Zypern-Debakel wird der nächste Hair-Cut bei den Kunden einer Großbank das Vertrauen aller Bankkunden europaweit verdampfen lassen. Bei wem dann noch nicht sämtliche Alarmglocken schrillen, dem ist nicht mehr zu helfen.

    Notes from Underground: G 7-FinMin haben sich am Wochenende zu einem Blitzgespräch in England getroffen. Thema Bankenrettung.

    6. Israel/Syrien/Iran

    Netanjahu soll bei seinem USA-Besuch im Februar Präsident Obama versichert haben, Israel werde in den nächsten 3 Monaten nichts gegen den Iran unternehmen. Diese 3 Monate laufen nun ab. Das jüngste Bombardement in Damaskus könnte die Generalprobe für eine Aktion gegen den Iran gewesen sein. Auch dies ein denkbarer Auslöser für das was kommen kann.

    Debkafile berichtet von großen Truppenbewegungen u. Kampfgeschwadern entlang der syrischen Grenzen.

    Last but not least:

    7. Die Fed will angeblich in den nächsten Monaten ihr QE-Programm einschränken

    Wenn das geschieht, trocknen die Rettungsprogramme aller anderen Zentralbanken aus. Die Gelddruck-Maschinen der Fed sind es schließlich, die auf das marode System wie ein Defibrillator wirken. Dann gute Nacht!

    In den kommenden 4 Wochen wird den Menschen klar, dass alle Rettungsversuche nur Flickschusterei gewesen sind. Spätestens nach der Bundestagswahl wird man uns erklären, dass sich die gesamte Bevölkerung an einer großangelegten Rettungsaktion beteiligen müsse, dann sei alles noch mal ins Lot zu bringen. Vermutlich muss Merkel einen solchen Schritt auch schon vor der Wahl verkünden; und ein großer Teil der Bevölkerung wird wie ich vermute auch daran glauben und den Hair-Cut akzeptieren. Man wird uns gute Argumente präsentieren. Eines könnte lauten: Für die Rückkehr zur D-Mark ist der Hair-Cut alternativlos (das „Zauberwort“ ist uns nicht unbekannt).

    Das Finanzgebäude steht in Flammen. Das Rennen zu den Türen wird nicht gemächlich passieren. Die Finanzmärkte leben vom Hochfrequenz-Handel mit algorithmischen Programmen. In Nanosekunden werden die Schalter an den Trading-Desks umgestellt. Das Herumgeeiere der Rettungs-Ingenieure wird dann schlagartig enden. Die Tür ist das einzige Ziel. Gegen diese letzten Meter wird das Platzen der Dotcom-Blase oder die Lehman-Pleite als Spaziergang im Park erscheinen.

    Die Wirtschaft von Italien und Portugal könnte bis Ende 2013 von ihren jeweiligen Höchstpunkten um acht Prozent schrumpfen, die Wirtschaft Spaniens um sechs und Griechenlands Wirtschaft sogar um über 23 Prozent, so der Internationale Währungsfonds. Der Ausstieg aus dem Euro liegt näher als wir denken...

    Wer die Schrift an der Wand nicht sieht ist wirklich blind.



     

    Geschrieben am Samstag, den 11. Mai 2013 um 14:56 Uhr in einfach leben Gelesen 1231 mal Weiter lesen...
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