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Anmerkungen zur Situation in der Ost-Ukraine

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Dummheit oder eiskalter Plan?

Wichtiges UPDATE! UPDATE 12.08.2014! Nicht Ebola, nicht Atomkrieg sondern abgründig dumm...

  • Willkommen in der Hölle

    Sonntag, 24. August 2014 12:15
  • Dicht vor dem Urknall

    Freitag, 22. August 2014 12:38
  • Anmerkungen zur Situation in der Ost-Ukraine

    Sonntag, 17. August 2014 13:56
  • Mosuls Damm

    Freitag, 15. August 2014 14:14
  • Dummheit oder eiskalter Plan?

    Donnerstag, 07. August 2014 14:20
Freitag, 02 Mai 2014 15:08

Bürgerkrieg für 17 Milliarden Dollar

UPDATE! UPDATE! 5. Mai 11:00 Uhr / Spionagevorwurf gegen deutsche OSZE-Geiseln erhärtet. Das Geschwätz von der OSZE-Mission in der Ukraine wird immer unerträglicher. Es gab und gibt derzeit keine OSZE-Mission in der Ukraine. Die OSZE soll Abrüstungsprozesse überwachen. OSZE-Missionen  m ü s s e n  von allen Unterzeichnerstaaten abgesegnet werden. Wer in Russland soll den Beschluss für diese Mission unterzeichnet haben? Unter dem Deckmantel OSZE reisen auf Wunsch der ukrainischen Regierung westliche Militärbeobachter durchs Land. Warum? Um dort zu erkunden, wo sich ukrainische Militärs allein nicht hinwagen. Das Risiko für die Männer in diesen Beobachtergruppen ist enorm. (ganzen Artikel von Christoph Hörstel lesen).


Der Kredit des IWF an die Ukraine über 17 Milliarden wird nur ausgezahlt, wenn die Regierung in Kiew die pro-russischen Separatisten aus der Ost-Ukraine vertreibt. Noch keine drei Tage nach diesem IWF-Ultimatum hat der Präsident der Ukraine zwei wichtige Entscheidungen getroffen.

1. Die Leitung der Operation gegen die pro-russischen Kräfte in der Ost-Ukraine wurde dem Interimsinnenminister Arsen Awakow entzogen. An dessen Stelle wurde dem Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes Valentin Naliwaitschenko die heikle Spezialaufgabe übertragen.
2. Der Präsident der Übergangsregierung wird im Parlament über die Wiedereinführung der Wehrpflicht abstimmen lassen.

 

Die Aktion unter Leitung des Valentin Naliwaitschenko ist offenbar angelaufen. Aus dem Gebiet um Slavjansk werden heftige Kämpfe gemeldet. Zwei Hubschrauber der ukrainischen Armee seien bereits abgeschossen. Bericht in TheGuardian: Ukraine clashes: dozens dead after Odessa building fire.

Inzwischen eskaliert der Konflikt in Odessa. Straßenkämpfe mit Toten und Verletzten. Kämpfe auch in Donezk. Der Bürgerkrieg ist voll entbrannt. In der Ukrainischen Stadt Mariupol ist die Privatbank des Milliardärs Igor Kolomoisky (Finanzier des Euro-Maidan und der Svoboda-Partei) bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Zuvor hatten sich ein paar hundert Aktivisten in dem Gebäude verschanzt. Nachdem die Leute trotz Warnung das Gebäude nicht geräumt hatten, beschoss die ukrainische Armee das Gebäude mit Brandmunition. Niemand weiß wieviel Menschen bei der Aktion zu Tode kamen. Katastrophale Entwicklungen auch in Kramatorsk und Konstaninovka. Dem IWF sei Dank.

Text n-tv: Derweil wurde bekannt, dass die Übergangsregierung in Kiew von Dutzenden Spezialisten des US-Geheimdienstes CIA und der US-Bundespolizei FBI beraten wird. Die Beamten sollten im Auftrag der US-Regierung dabei helfen, die Rebellion im Osten des Landes zu beenden und eine funktionsfähige Sicherheitsstruktur aufzubauen, berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf deutsche Sicherheitskreise.

Wer agiert im Hintergrund?

NYT: Keine Russen unter den Volksmilizen in Slavjansk.

Dafür Nato-Truppen im Einsatz? Offenbar ist die NATO in der Ukraine deutlich aktiver, als es offiziell zugegeben wird. In einem bei Kramatorsk aufgenommenen Video sieht man, wie sich Soldaten in ukrainischen Armeeuniformen fließend in italienischer Sprache unterhalten.

Chris Martenson warnt: Ukraine is at a flashpoint.

Gefährliche Eskalation: Zwei Bataillone freiwilliger Kämpfer sind von der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zur Hilfe nach Slawjansk vorgerückt. Das teilte der Kommissar der im Gebiet Donezk aktiven patriotischen Bewegung „Ostfront“, Nikolai Solnzew, RIA Novosti am Samstag mit. „Die auf der Krim aufgestellten Bataillone eilen uns zur Hilfe. Wir werden gemeinsam gegen den Faschismus kämpfen“, sagte Solnzew.

Noch hält sich Putin zurück. Wann sagt er seiner Truppe "Dawai!"?

(Karte bei zerohedge gefunden. Zum Artikel bei zerohedge bitte auf die Karte klicken)

Das russische Außenamt erklärt, die Kiewer Regierung werde die volle Verantwortung dafür zu tragen haben, wenn die Situation eskaliert.

Ein Anführer der Separatisten behauptet, es wurden sogar vier ukrainische Hubschrauber abgeschossen. Der Staatssicherheitsdienst der Ukraine bestätigt dagegen nur den Abschuss eines Mi-24 Hubschraubers. Es gab Tote und Verletzte auf beiden Seiten. Es dürfte das Vorspiel gewesen sein. Sobald am Freitagnachmittag die Märkte der 120.000 Einwohner-Stadt schließen, dürfte der Angriff erfolgen. Die russische Regierung bezeichnet das Vorgehen des ukrainischen Militärs als Strafoperation und kriminelle Handlung. Die Ukraine entgegnet, der Einsatz von Flugabwehr-Raketen belege, dass unter den Separatisten nicht nur zivile Kräfte am Werke sind. (Dabei muss im Auge behalten werden, dass in den letzten Tagen viele Soldaten der ukrainischen Armee zu den Separatisten übergelaufen sind. Sie dürften auch Waffen mitgenommen haben.)

Jedenfalls darf das Genfer Abkommen vom 17. April als gescheitert betrachtet werden.

Die Ost-Ukraine dürfte für die Interessen und Ziele der westlichen Drahtzieher verloren sein. Was steckt hinter dem Ultimatum, mit dem der IWF der Regierung in Kiew eine Pistole auf die Brust setzte? Es darf davon ausgegangen werden, dass niemand beim IWF an einen Erfolg der Strafoperation glaubt. Es muss eher davon ausgegangen werden, dass man nicht nur die Eskalation zum Bürgerkrieg wünscht, sondern das Eingreifen Russlands provozieren will. Wie schon an früherer Stelle vermutet, wird der russische Präsident dieser Provokation nicht ausweichen können. Da die Sanktionen an Grenzen stoßen und gegen ihre Verursacher stärker zu wirken drohen als gegen Russland, wird jetzt ein anderer Weg gesucht, um ans Ziel zu gelangen, nämlich eine eurasische Allianz endgültig zu verhindern. Die Ukraine gilt als der Schlüssel für diese Aufgabe. Wenn sich in Westeuropa eine neue Angst vor einem russischen Aggressor breit macht, wird es für die nahe Zukunft keine eurasische Allianz geben. Nur eine eurasische Allianz könnte die Vormachtstellung der USA in der Welt gefährden.

Die 17 Milliarden Dollar des IWF, die zum großen Teil auch von den Westeuropäern aufzubringen sind, dürften damit im Sinne der Vereinigten Staaten gut angelegt sein. Dabei wird man es nicht unbedingt bis zum Krieg zwischen Russland und Nato kommen lassen. Die kommende Auseinandersetzung reicht aus, um Russland langfristig zu diskreditieren und einen Buhmann zu haben, der Schuld trägt, wenn demnächst Banken und Staaten unter ihrer Schuldenlast zusammenbrechen.

In Frankreich muss man vor der Verschlechterung der Lage am meisten zittern. Französische Banken sind lt. der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Russland am stärksten engagiert.

Derweil eskaliert nach neuesten Berichten die Situation in Odessa, wo es zu heftigen Zusammenstößen zwischen ukrainischen und pro-russischen Kräften kommt. Bilder hier.

Die Kämpfe zwischen Regierungskräften und pro-russischen Protestieren escalieren bedrohlich. Wo verläuft die rote Linie für Wladimir Putin? 

In Paris und Rom fliegen Steine und Feuerwerkskörper als Protest gegen Sparmaßnahmen und Einschränkungen bei den Sozialetats. Die Beamten wollen ihre warmen Sessel nicht aufgeben und die Kappung von Privilegien öffentlich-(un)rechtlich Bediensteter ist höchst unpopulär.

Aus Angst vor der Reaktion ihrer Bevölkerungen greift man lieber tiefer in die Geldtöpfe der EZB. Was auf die Deutschen beim Zusammenbruch dieser Strategie zukommt, steht in diesem Buch.

 

Sollte sich bei einer weiteren Zuspitzung der Lage die Energierversorgung für Europa verschlechtern, wird nicht nur die Wirtschaft einbrechen, steigende Kraftstoffpreise oder -verknappungen können die Versorgung gefährden, vielleicht sogar Engpässe auslösen.

Richtig vorsorgen, clever tauschen - darauf könnten wir unter Umständen schon bald angewiesen sein. 

Höchste Zeit, sich mental und physisch vorzubereiten.

 

(Klick auf jedes Cover führt zu Infos u. Bestelladresse)

 

 

 

Eine Vision der kommenden Ereignisse.
Wie Menschen lernen durch festen Zusammenhalt und energisches Zupacken in Gemeinschaft die Krisenjahre halbwegs zu überstehen.

 

 

 

Mehr zum Hintergrund und direkten Berichten aus den umkämpften Regionen von Slavjansk und Donezk hier.

Vergessen in Europa - über das Schweigen des Westens.

Auseinandersetzungen zwischen Maidanern und Antimaidanern in Odessa.

heise auf Telepolis zur Tagesschau der ARD: Der Zuschauer bleibt ratlos zurück - sofern er versucht, eine Kausalität zu den Ereignissen in Slawjansk herzustellen. Kiewer Truppen greifen die Stadt an - und Russland soll "endlich zur Entspannung der Lage" beitragen? Der Appell scheint eine andere Welt zu betreffen.

Christoph Hörstel zur Freilassung der sogenannten "OSZE-Delegation": Das ist eindeutig keine OSZE-Delegation. Es handelt sich um eine Deutschland-geführte, zwischen Deutschland und der Ukraine, bilateral vereinbarte Mission, der sich Offiziere anderer Nato-Staaten angeschlossen haben. Der einzige Nicht-Nato-Mann, nämlich der Schwede, ist ja frühzeitig entlassen worden, wegen seiner Zuckerkrankheit. Diese Dinge – wie soll ich sagen – sind eben sehr gewichtig, weil man in der deutschen Politik immer gesagt habe, das sei eine OSZE-Delegation – was schlicht gelogen war. Die OSZE hat besritten, aber man wollte gerne darauf beharren, vor allem, weil man meint, dass der rechtliche Status besser sei, was auch stimmt. In Wahrheit handelt es sich – meiner Ansicht nach – um eine ganz klare Spionage-Mission, die ungeschickt von Deutschland eingetütet worden ist,  die erste Affäire, die die neue Bundesverteidigungsministerin von der Leyen nun am Hals hat.

Die ukrainische Ex-Regierungschefin und Präsidentenkandidatin Julia Timoschenko hat die Verbrennung von Menschen in Odessa als „Schutz administrativer Gebäude“ und den Überfall der Radikalen auf ein Anti-Maidan-Lager als „friedliche Demonstration“ bezeichnet...

Was bleibt ist Entsetzen und auch Erschrecken, wie diese Muster und Drehbücher weiter fast ungehindert umgesetzt werden können. Auch wie nach dem Prinzip "Haltet den Dieb! die russische Führung fü die Ereignisse verantwortlich gemacht wird. Und es bleibt Trauer um jeden Menschen, der sein Leben in Folge auch dieses von führenden westlichen Politikern angeheizten Konfliktes, verliert.

Zuletzt sei noch an Sergej Eisensteins Film "Panzerkreuzer Potjemkin" erinnert. Die Szene des Massakers auf der Treppe von Odessa habe ich nie vergessen, seit ich den Film das erste Mal sah. Erschreckend, dass die Realität den Film eingeholt bzw. wiederholt hat.


 

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Freitag, 21 Februar 2014 18:39

Die Chimäre des Exportwunders

Was ist dran am deutschen Exportwunder? Wächst die deutsche Wirtschaft wirklich auf Kosten der kriselnden Länder im Süden? Oder ist dieses Wunder nur ein riesiger Betrug?

Die Bundesregierung vollführt einen regelrechten Eiertanz, um diesen Betrug zu verschleiern. Denn nichts anderes ist es. Das Wunder der deutschen  Exportwirtschaft ist ein aufgeblasener Ballon aus Abermilliarden Schulden, die den Deutschen einmal um die Ohren fliegen werden. Es sind nicht die Arbeitsmarktreformen, von denen die deutsche Regierung schwafelt.

Warum widerspricht niemand dieser falschen Darstellung?

Weil die Wahrheit unerträglich ist:

Das deutsche Exportwunder ist kreditfinanziert. Lastkraftwagen, Nobelkarossen, Elektrotechnik, auch Panzer verkauft Deutschland über Umwege auf Kredit.

Einer der Umwege heißt Target2. Über dieses Zahlungssystem der Euro-Zone sind derzeit 500 Milliarden Euro Kredit aufgelaufen. Nicht bei den Exportfirmen (MAN, Siemens, BMW und anderen), die haben ihr Geld von der Bundesbank bekommen. Die 500 Milliarden stehen als Forderung  in den Büchern der Bundesbank (gegenüber der EZB und bei dieser gegenüber den  Käufern). Dass die klammen Südländer diese Forderungen bezahlen werden, ist höchst unwahrscheinlich. Es sind schließlich nicht ihre einzigen Schulden.

Bei der EZB stehen  Schuldverschreibungen in Höhe von 2,6 Billionen Euro in den Büchern. Die deutschen Steuerzahler haften bei Zahlungsausfall der Schuldner mit 27 Prozent dieser Summe (702 Milliarden Euro) gegenüber der EZB. Die Schuldner haben mit dem geliehenen Geld ihre Staatsausgeben finanziert (zum Teil auch Importe aus Deutschland).

Nichts anderes ist mit den Geldern aus dem ESM geschehen. In diesem Gemeinschaftstopf stecken 190 Milliarden Euro, die in deutschen Finanzämtern eingesammelt wurden.

Ist es damit endlich genug? Mitnichten.

211 Milliarden Euro deutsches Geld wurden über den EFSF, dem Vorläufer des ESM, verteilt.

Wer denkt, das wäre nun aber alles, irrt.

184 Milliarden sind als direkte Hilfszahlungen aus Deutschland nach Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Zypern geflossen.

1.787 Billionen Euro haben die Deutschen offiziell bisher (bar und als Bürgschaft) für die Euro-Rettung aufgewendet.

Wer angesichts dieser Zahlen vom Exportwunder schwafelt, will nichts anderes, als von diesen Zahlen ablenken. Vor den Europawahlen am 25. Mai wäre eine solche Offenbarung höchst unerwünscht.

Nach den Europawahlen werden die Zahlungen für die Euro-Rettung drastisch zunehmen, seien wir sicher!

Auf welche Weise Deutschland noch ausgeplündert wird, steht hier:

 

Am Ende des Prozesses könnte das Reich

des Licht-Königs errichtet werden.

 

 

Klick auf jedes Cover führt zu Infos u. Bestelladresse)

 

Aufwachen, handeln, get out of system, höchste Zeit!

Erfahren Sie, wie Sie sich und ihre Familie schützen können, wenn das große Plündern beginnt. Wir werden Kaffee, Zucker, Zigaretten, Schnaps, Mehl, Bienenhonig als Zahlmittel benötigen. Zusätzlich werden reichlich handwerkliche Fertigkeiten gefragt sein – Dienstleistungen, für die sich Dinge des täglichen Bedarfs eintauschen lassen. Bartern wird wieder die ultimative Form des Handels.

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Samstag, 13 Juli 2013 14:27

Liquiditätsfalle und Goldpreis

Was verraten uns die Geldmengenexpansion und der Goldpreisimplosion?

Alarmstufe ROT für unser Geld! Jede Geldmengenexpansion führt irgendwann zu einer "Liquiditätsfalle". Der Begriff stammt aus der volkswirtschaftlichen Theorie von J.M. Keynes. Es ist ein Zustand, bei dem alle an einer Geldanlage interessierten Personen ihr Kapital in der Kriegskasse halten, weil sie auf eine Zinssteigerung warten. Durch das Aufblasen der Geldmenge, geht der beabsichtigte Ankurbelungseffekt für die Konjunktur irgendwann gegen Null, weil die Anleger das zusätzlich bereitgestellte Geld einfach bunkern.

Praktisch bedeutet dies: Je mehr Geld die Notenbanken in Umlauf bringen, desto geringer wird der wirtschaftliche Nutzen. Noch deutlicher: Jede zusätzliche Billion Dollar, Euro oder Yen würgt die Konjunkturaussichten weiter ab. In diesem Dilemma stecken sämtliche westlichen Volkswirtschaften.

Wir sehen das an Frankreich, dessen Wirtschaft geradezu ins Koma zu fallen droht. Spanien, Portugal, Griechenland befinden sich mittendrin, und Italien verliert monatlich 1000 Firmen infolge Insolvenz. Die Situation in den USA und England ist nicht besser und sogar im bisherigen deutschen Vorzeigeland bricht die Konjunktur drastisch ein.

Gleichzeitig drohen die Smartmoney-Kassen voller Liquidität aus sämtlichen Nähten zu platzen. Da wäre es doch ideal, wenn alle für die Zukunft sicheren Werte noch einmal richtig billig werden. Dann könnte man das gebunkerte Kapital preiswert umschichten. Das lukrative Geschäft läuft gerade.

Die Notenbanken haben gemeinsam mit den großen Metallbörsen hervorragende Dienste geleistet und die Edelmetallpreise kräftigst in den Keller getrieben. Zwei Ziele wurden damit erreicht:

Die Geldentwertung infolge der gewaltigen Geldmengenausweitung wurde verschleiert.

Das Niveau der Edelmetallpreise liegt inzwischen unter dem vor 5 Jahren.

Wie billig für das Großkapital Gold heute ist, zeigt dieser Chart:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                             Quelle: http://www.timepatternanalysis.de

Pfeile markieren die Weiterentwicklung der übereinandergelegten Charts bis 2013 / Erweiterung: Heiner/saarbruecker-homepage

Im Jahr 2008 kostete 1 Unze Gold rund 700 Dollar. Die Geldmenge in den USA hat sich seit dem bis 2013 von 1000 auf über 3000 mehr als verdreifacht. Mit dem aktuellen Preis von 1280 Dollar/Unze gegenüber 700 Dollar/Unze 2008 ist Gold für das Smartmoney erheblich billiger als vor 5 Jahren.

Gold - so billig wie seit 5 Jahren nicht mehr.

Die Verantwortlichen stehen mit dem Rücken zur Wand. Mit ihrem billionenschweren Geld-Defibrilator werden sie weiter von Tokyo über Frankfurt, London und New York versuchen, einen neuen Boom und Bust-Zyklus in Gang zu setzen. Das muss nicht nur scheitern, es wird den letzten Ansatz von Investitionsbereitschaft in der Liquiditätsfalle verschwinden lassen und den Abstand des Goldpreises zur Geldmenge weiter vergrößern.

Ist das Smartmoney versorgt, kann die Krise starten.

Carpe Diem - nutze die Stunde - Wissen ist Macht.

 

 

 

Wer versagt zu planen, plant zu versagen!

 

 

 

 

 

Leseprobe und Bestellmöglichkeit durch Klick auf das Coverbild

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Dienstag, 11 Juni 2013 17:20

Geld oder Untergang

Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor den Wahlen im September wird vermutlich die nächste Krisenwelle übers Land spülen. Wenn das passiert, werden wir spüren, dass nichts behoben, nichts gerettet ist. Die Bond-Anleger werden erleben, dass ihre Gewinne wie Butter in der Sonne schmelzen. Die hohen Aktienkurse werden auf Tauchstation gehen und Angela Merkel muss um ihre Wiederwahl fürchten.

Die Stunde der Wahrheit für die deutschen Sparer, Häuslerbesitzer und Rentner bricht an.

Um den Platz am Schreibtisch über den Wahltermin hinaus behalten zu können, wird die CDU-Frontfrau alles daran setzen, die Euro-Clique beisammen zu halten. Das funktioniert nur solange, wie sie in der Lage ist, die Transfusionschläuche zu den Krisenstaaten offen zu halten.

Italien und Spanien allein brauchen zusammen mehr Geld als sich im gesamten Infusions-Topf von ESFS und ESM befindet. Griechenland und Portugal trocknen auch bereits aus. Wenn die Südstaaten „SOS“ funken, wird Frau Merkel der EZB grünes Licht geben, zusammen mit dem Einverständnis, dass Mario Draghi endlich Staatsanleihen kaufen darf, so wie es sein OMT-Programm vorsieht.

Dann passiert genau das, wovor Jens Weidmann warnt – die Mehrheit der anderen EZB-Mitglieder aber fordert: Staatsfinanzierung durch EFSF, ESM und zusätzlich gedrucktem Geld, mit dem die Titel von Schrottanleihen in die Bücher der EZB wandern.

Da die Mehrheit der Beitragszahler für den GROSSEN INFUSIONS-TOPF (ESFS, ESM und OMT) selbst pleite ist und Hilfe braucht, bleibt die Gesamtlast letztlich beim deutschen Steuerzahler. Trotzdem werden wir vermutlich noch vor dem Wahltermin erleben, wie mit Geld der Untergang der CDU verhindert wird.

Ob die Rechnung der CDU-Granden und ihrer Frontfrau aufgeht, hängt von den Wählern ab. Da der Prozentsatz derjenigen, die vom Erhalt des Euro profitieren, größer ist als die zahlenmäßig kleinere Gruppe derjenigen, die das Geld dafür erarbeiten muss, dürfte der Ausgang ziemlich klar sein. Angela Merkel wird vermutlich weitere 4 Jahre am Schreibtisch im Kanzleramt verbringen dürfen.

Tröstlich, dass all die Blindgänger, die das ermöglichen werden, mit zu denen gehören, deren Vermögen, Arbeitslöhne und Renten nach der Wahl zur „Zyprisierung“ anstehen. Fällt die Wahl gegen Frau Merkel aus und der Euro crasht, wird´s auch teuer.

Anmerkung: Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes wird nach der Wahl jedenfalls völlig irrelevant sein.

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UPDATE! UPDATE! Es geschieht direkt vor unseren Augen. Niemand hat ein wirkungsvolles Gegenmittel. Der größtes Wirtschaftsraum der Welt, nicht die USA, nicht China, nein, das Wirtschaftsgebäude der Europäischen Union implodiert gerade. Der Donner, das Getöse dieser Implosion werden um den Erdball rollen und die anderen K.-O.-Regionen mitreißen.

Wir leben in der dunkelsten Zeit der Finanzgeschichte.

Die Menschen in Griechenland und Spanien spüren es bereits hautnah. Wir anderen werden es in Kürze erleben.
Der ESM wird die Griechen nicht retten. Drastische Einsparungen haben nie zuvor einer Volkswirtschaft auf die Sprünge geholfen.
Ohne Austerität bei den Griechen wird aus dem ESM zu den Helenen kein warmer Geldregen fließen können.

Spanien steht vor dem endgültigen Offenbarungseid. 25 % Arbeitslosigkeit, 50 % der Jugendlichen ohne Job, fünf spanische Länder vor der Pleite, rund 10 % aller Bankkredite der Spanier sind notleidend, Banken drohen horrende Zahlungsausfälle. Der ESM soll jetzt die Banken retten. 30 Milliarden Euro für die spanischen Banken sollen fließen, obwohl der ESM-Vertrag Bankenrettungen gar nicht zulässt. Ein irischer Parlamentarier klagt bereits vor dem EuGH. S&P stuft spanische Anleilhen auf BBB- = ganz dicht vor "Ramsch".
Portugal braucht neue Finanzhilfe.
Italien bringt kein wirkliches Sparprogramm auf die Beine.
Frankreich erhöht die Verschuldung anstatt zu sparen.
Holland erlebt gerade das Platzen seiner Immobilienblase.
Deutschland treibt in die Rezession.
Unvorstellbar, dass angesichts dieses Zustandes irgendjemand glaubt, die Wackelkandidaten könnten sich per ESM gegenseitig aus dem finanziellen Sumpf ziehen und ihre Wirtschaften ankurbeln.
Gibt der EuGH dem irischen Kläger Recht, dann ist der ESM passé.

Der Euro ist für Euro-Land eine Katastrophenwährung.
Die Wirtschaftszahlen und Vertrauensindikatoren verschlechtern sich zusehends.
Inzwischen bricht das Wachstum in den Kernregionen ein. Kein vernünftiger Investor wird in diesem Umfeld Geld ausgeben.
Noch verläuft dieser Crash in Zeitlupe. Besonders bei den Deutschen. Zwar spüren die Menschen am Geldbeutel die beginnende Inflation, doch ungeachtet des inszenierten Chores der Optimismus-Prediger wird immer deutlicher, dass der Kern niemals in der Lage sein wird, die Peripherie am Leben zu halten.
Mit noch so vielen Mitteln und Tricks kann die EZB nicht die Kluft zwischen Kern und Peripherie schließen. Zumal die Geduld der Bevölkerung und auch der Politiker in den Kernländern der Euro-Region an Grenzen stößt.
Die Fata-Morgana des noch funktionierenden Systems lässt sich vielleicht noch eine Weile durch virtuelle Statistiken am Leben halten.
Der Zeitlupen-Crash lässt sich durch Gelddrucken noch eine Weile verlängern.
Der finale Zusammenbruch wird dadurch nicht aufgehoben. Der Erkenntnis-Schock des wirklichen Zustandes unserer Welt wird verheerend sein.
Wie präzise die Märkte die Entwicklung der weltweiten Geldmenge wahrnehmen, zeigt sich an der Entwicklung des Goldpreises. Deutlicher ist das nirgendwo sonst abzulesen.


Weitgehend parallel mit dem Anstieg der weltweiten Liquidität in Billionen Dollar (derzeit ca. 11 Billionen Dollar) ist der Unzenpreis mittlerweile auf 1770 Dollar geklettert. Die derzeitige kleine Preiselle Richtung 1710 kann nur als Austesten der Untergrenze gewertet werden. Zugleich verlängert diese Preisdrückung die augenblicklich "ruhige" Phase.
Das einzige Werkzeug zur weltweiten Konkursverschleppung heißt GELDDRUCKEN. Am Ende wird die gigantischen Papiergeld-Blase platzen und sämtliche Papiervermögenswerte einschließlich der Renten- und Pensionsansprüche in Luft auflösen.

Erkenntnis: Noch steht die exponentielle Phase beim Gelddrucken und beim Gold erst noch bevor. Sobald die Notenbanken die Geldmenge drastisch aufblasen, beginnt die exponentielle Phase beim Goldpreis.
Egon von Greyerz schreibt in diesem Monat zum Thema:
  • Weltweit ist das Gelddrucken ungebrochen.
  • In gerade mal 10 Jahre wurden $ 120000000000000 (12 Billionen Dollar) gedruckt, die globale Verschuldung $ 20 Billionen.
  • Das Welt-BIP ist in dieser Zeit von $ 32 Billionen auf $ 70 Billionen gewachsen.
  • Demzufolge sind 12 Billionen $ Schulden erforderlich, um einen jährlichen Anstieg des BIP von 3,8 Billionen zu produzieren.
  • Eine so marginale Rendite von gedrucktem Geld ist real negativ.
  • Die Welt lebt in einer Illusion aus Papier, von dem die Leute glauben, es sei Geld.
  • Dieser illusionäre Papier-Reichtum wird in den nächsten Jahren implodieren.
  • Die Initialzündung wird der Zusammenbruch der weltweiten Leitwährung (US-Dollar) werden.
  • Dieser Dollar wird mit 12 Billionen $ in US-Staatsanleihen gesichert, vermutlich aber nicht in Gold.
  • Alle Währungen werden ihren Absturz fortsetzen und 100% real gegen Gold verlieren.
  • Dadurch führt eine weltweite Hyperinflation in die Depression.
  • Alle Vermögenswerte, die von der Kreditblase finanziert wurden sind real wertlos.
  • Dazu gehören natürlich Aktien, Anleihen, Immobilien und Papier-Geld.
  • Das Finanzsystem kann in seiner jetzigen Form unwahrscheinlich überleben.
  • Das Bankensystem hat einschließlich der Derivate insgesamt Verbindlichkeiten von rund $ 1,2 Billiarden.
  • Mit einem Welt-BIP von $ 70 Billionen ist die Welt zu klein, um ein Finanzsystem, das 17x größer ist, zu retten.
  • Deshalb wird das unbegrenzte Gelddrucken in der Hyperinflation münden.
  • Der einzige Vermögenswert, seine Kaufkraft zu erhalten, ist Gold (Klicken Sie hier für den chart)
  • Gold hat über 5.000 Jahre seine Integrität bewiesen und wird auch weiterhin die einzige Währung mit Integrität sein.
  • In den westlichen Ländern sind 23.000 Tonnen Gold wahrscheinlich weg. Siehe den letzten Artikel von Eric Sprott.
  • Die Folge ist, dass privat im Bankensystem gelagertes Gold wahrscheinlich belastet wird.
  • Dies bedeutet, dass die Zentralbanken von einem Tag zum anderen das private Gold in den Banken gegen wertloses Papiergold pfänden wird.
  • Somit haben Gold und alle sonstigen Vermögenswerte innerhalb des Bankensystems ein unvertretbares Kontrahentenrisiko.
  • Gold sollte in physischer Form gehalten und außerhalb des Bankensystems gespeichert werden.

Interessante Informationen gibt es auch hier:

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Donnerstag, 04 Oktober 2012 09:05

Bubbles and Troubles

Auf die Aktien-Blase folgte Immo-Blase, folgte Bond-Blase, folgte Schulden-Orgie. Noch ist die Staatsschulden-Blase nicht geplatzt.
Was bescherten uns diese Blasen?

Arbeitslosigkeit in Griechenland bei 60 Prozent.

Arbeitslosigkeit in Spanien und Portugal nicht viel besser.

Arbeitslosigkeit in der gesamten Euro-Zone bei 12 Prozent.

Der Neuwagen-Absatz in Euro-Land sinkt bedrohlich:

Frankreich: PKW-Neuzulassungen mit -18,3% zum Vorjahresmonat ---> Der September 2012 war der schwächste September seit 1997 und der drittschwächste September seit September 1990

Italien: PKW-Neuzulassungen mit -25,74% zum Vorjahresmonat ---> die Daten für September 2012 sind die schwächsten aus einem September seit September 1990

Portugal: PKW-Neuzulassungen mit -30,9% zum Vorjahresmonat --->die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem September seit 1990

Spanien: PKW-Neuzulassungen mit -36,8% zum Vorjahresmonat ---> Dies waren die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem Monat seit Januar 1986!!

Die Handelsschifffahrt bricht regelrecht ein:
Der durchschnittliche Frachtpreis für einen Tag der Schiffsklasse Capesize bei den vier wichtigsten Frachtrouten (SPOT 4 TCE AVG), liegt nur noch bei ca. 3000 Dollar. Beim Hoch am 5. Juni 2008 erzielten die Reedereien dagegen 233’988 Dollar als Frachtpreis für Massenfrachtgüter an einem Tag. (querschuesse.com)

(Quelle: dryships.com)

Einzelhandelsumsätze sinken rapide:
Seit 2000 bis April 2012 sanken die realen Einzelhandelsumsätze
in Deutschland um -0,94%,
in Portugal um -5,2%,
in Italien um -4,1% (bis März 2012),
in Griechenland nun erstmals als Schlusslicht um -8,3% (bis März 2012)
in Spanien um -7,7%!
nur Frankreich ragt noch raus mit einem Anstieg seit 2000 von kräftigen +34,2%.
Die Daten zeigen ganz klar, die Produktivitätsfortschritte, wie auch Technologiesprünge, Produktionskapazitäten und den potentiellen Produktionsoutput in der Eurozone von 2012 mit einem Konsum von vor 2000 beantworten zu wollen, kann nur in einer sich verstärkenden europaweiten Rezession enden. Diese wiederum leistet keinen Beitrag zur Behebung der Probleme der Eurozone sondern spitzt sie unnötig zu, da Einkommen, Konsum, Investitionen und Wertschöpfung Hand in Hand in der Südperipherie sinken und damit auch deren Schuldentragfähigkeit!


(Quelle: Querschuesse)

Die Bilanzen der Notenbanken verschlechtern sich dramatisch.
Beispiel EZB:

Die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank (EZB) lag gemeinsam mit der Bilanzsummer der 17 angeschlossenen nationalen Zentralbanken im Euro-Raum im Juli 2012 noch bei 3,19 Billionen Euro. (Inzwischen wurde die Marke von vier Billionen Euro überschritten.)

(Quelle: Querschuesse)

Die Bundesrepublik Deutschland haftet mit 27,7 Prozent für das Kapital der EZB!!!

"Der Aufschwung steht unmittelbar bevor."
U.S. Präsident Herbert Hoover, 1931

Wie "nahe" der Aufschwung tatsächlich ist, sehen wir daran:
Die Europäische Zentralbank hat auf ihrer Sitzung Anfang September mit dem "Outright Monetary Transactions" (OMT) genannten Programm den Weg für unbegrenzte Staatsanleihekäufe frei gemacht - FinanzNachrichten stellen das OMT-Programm vor.

Wenn die Geldmenge nicht mehr kontrollierbar wird
weil weltweit sämtliche großen Notenbanken im Wettlauf um akzeptable Wechselkurse für ihre Wirtschaft die Gelddruckmaschinen anschmeißen. Jeder hohe Wechselkurs ist Gift für die Exportwirtschaft. Also runter mit den Kursen - "koste es was es wolle". Haben wir schon mal gehört.

Weimar wir kommen!!!

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Donnerstag, 30 August 2012 08:01

Hängt das Schicksal der Eurozone am BVerfG?

UPDATE! UPDATE! Ganz gleich wie die Richter in Karlsruhe entscheiden, der Lauf der Ereignisse wird davon nur marginal beeinflusst.

Dass die Richter den ESM in Bausch und Bogen ablehnen, ist nicht zu erwarten. Sie werden der Politik gewisse Auflagen machen, vielleicht sogar nur einen Kommentar abgeben. Die Deutschen werden murren. Solange sie mit ihren papiernen Schuldscheinen Urlaub, Cappuccino und Benzin bezahlen können, wird die Kanzlerin den Unmut getrost aussitzen.

Nicht mehr lange!!!

Ob mit ESM oder ohne ESM: Italien und Spanien müssen in den nächsten zwei Jahren 703 Milliarden Euro refinanzieren. Dazu kommen neue Kreditaufnahmen für die laufenden Haushalte. Die Gelder des ESM wären damit mehr als erschöpft. Von Portugal, Griechenland, Zypern und wahrscheinlich auch Frankreich ganz zu schweigen. Die Schuldenkrise wird sich weiter durch die Finanzmärkte fressen. Siehe dazu meinen früheren Artikel hier...

Ab September ist die Sommerruhe vorbei. Vor der Athener Niederlassung der griechischen Nationalbank läutete am 27. August die erste Bombe den stürmischen Herbst ein.
Pünktlich zum 1. September
musste der französische Staat die Hypothekenbank Credit Immobilier de France auffangen und verstaatlichen. Die nächste brisante Meldung kommt aus den USA: Bei Morgan Stanley haben 40 Top-Leute die Kündigung eingereicht. Die Bank soll mit 7 Billionen Dollar bei Derivaten in Schieflage geraten sein. Wenn zutrifft, was Analysten wie Jim Willie berichten, steht der Finanzwelt der Fall "Lehman-2" ins Haus. Dann fällt die Deutsche Bank (oder muss verstaatlicht werden). Die größte spanische Sparkasse BANKIA meldet pünktlich per 31. August einen Verlust von 4,4 Milliarden Euro. Die spanische Regierung - selbst kurz vor dem Schlupf unter den Rettungsschirm - muss der Sparkasse beispringen. Bis einschließlich Juli d.J. haben 370 Milliarden Euro Fluchtgeld Spanien verlassen. Mario Draghi wird seine EZB noch vor Mitte September Staatsanleihen der Pleitestaaten kaufen lassen. Wird die EZB zur Banca d´Italia? Jens Weidmann (Deutsche Bundesbank) droht für diesen Fall mit seinem Rücktritt. Er wird Draghi kaum umstimmen können, aber die Finanzmärkte würden auf einen solchen Schritt heftig reagieren. Israels Premier Benjamin Netanjahu nennt im Atomstreit mit dem Iran die Zeit als abgelaufen. Was will er damit sagen? Wird er seine Kampfjets gegen die iranischen Atomanlagen losfliegen lassen? Fällt in den nächsten Tagen das Assad-Regime in Syrien, ist ein Angriff auf den Iran höchst wahrscheinlich. Der Rohölpreis zeigt das drohende Risiko bereits an.
Steigt der Energiepreis weiter, wird die weltweite Rezession so richtig losgetreten.

Es wird unruhig werden - nicht nur bei den Griechen. Spanier, Italiener, auch Franzosen und wahrscheinlich sogar die Deutschen werden nicht mehr einfach hinnehmen, was an Steuern, Einsparungen und Inflation auf sie zukommt. Der Zusammenbruch des alten Kontinents kündigt sich an. Das alte Europa wird in einem endlos scheinenden zähen Kollaps durch Wahnsinn und Insolvenz verwüstet werden.
Weder geheime Mächte noch irgendwelche subversiven Elemente steuern diesen Zusammenbruch. Der Zusammenbruch passiert durch das Handeln der Menschen. Geheime Mächte und Smartmoney aber raffen Werte, um den Untergang zu überleben oder noch aus dem Untergang Kapital zu schlagen.
Die Entwicklung ist der Politik aus dem Ruder gelaufen. Angela Merkel steckt in der Zwickmühle. Was und wie sie in Sachen Finanz- und Eurokrise entscheidet, der Ausgang bleibt in jedem Fall katastrophal.

In diesem Herbst beginnen höchstwahrscheinlich die Dominosteine zu fallen. Die vermutliche Reihenfolge:

Ab Herbst 2012

Börsencrash
Währungsturbulenzen
Aufsplittung des EURO oder einzelne Währungsumstellungen (DM2 ?)
Zunahme von Insolvenzen
Steigende Arbeitslosigkeit
Staatsanleihen werden nahezu unverkäuflich
Der internationale Handel bricht ein

2013/2014

Handelszölle
Devisenkontrollen
Dramatischer Anstieg der Lebensmittel- und Treibstoffpreise
Massive Arbeitslosigkeit
Zunehmende Zwangsversteigerungen
Umfangreiche Insolvenzen

2015/2016

Der Systemkollaps rückt bedenklich nahe.
Die restlichen Dominosteine taumeln schneller und schneller.
Crash der neuen europäischen Währungen (reginales Notgeld)
Dollarzusammenbruch
Bankfeiertage
Massive Obdachlosigkeit
Nahrungs- und Treibstoffmangel
Blackouts im Energiesystem, Stromausfall
Blinde Wut und Angst breiten sich aus
Steigende Kriminalität
Hungerrevolten
Hausbesetzungen
Steuerverweigerung

Letzter Ausweg staatlicher Maßnahmen: KRIEGSRECHT

Soldaten werden die öffentliche Ordnung schützen
Willkür und Morde werden alltäglich
Die Gefängnisse werden hoffnungslos überfüllt sein
Der Staat wird sich unverbesserlicher „Querulanten“ auf „andere Weise“ entledigen
Drastische Währungsreform mit entschiedenem Haircut oder:

Die Chaos-Phase könnte 5 bis 10 Jahre lang dauern

Soweit mein Versuch einer Vorhersage der Ereignisse (es kann auch anders kommen, aber dieser Ablauf scheint mir plausibel).

Revolution? Möglich.

Wenn die Menschen spüren, dass sie nichts zu verlieren haben und Zorn seinen Höhepunkt erreicht, werden spontane, lokal begrenzte Revolten an der Tagesordnung sein. Ob solche eruptiven Ausbrüche zu größeren organisierten Aktionen oder gar Umwälzungen führen, ist nicht auszuschließen.

VORSORGEMASSNAHMEN

Die erste und wichtigste Aufgabe: Gemeinschaft mit Anderen suchen. Eine Krise wie sie zu erwarten ist, bewältigt man nicht allein.
Kontakte und Freundschaften mit Nachbarn werden unbezahlbar.
Handwerkliche Fertigkeiten unverzichtbar.
Mit zwei linken Händen kommt man nicht weit. Wer nicht wenigstens eine Lampe oder eine Steckdose reparieren kann, ist aufgeschmissen.
Lebensqualität hat mit Wohlstand wenig zu tun.
Lebensqualität heißt: Für die eigene Existenz allein sorgen zu können, ohne staatliche Hilfe, ohne Fürsorgeeinrichtung.
Wer arm ist, kann in Wahrheit unheimlich reich sein. Armut hat nichts mit Elend zu tun. Geistige, seelische Armut im Wohlstand sind die größten Hindernisse, mit der Krise zu leben. Was nutzt es, mit Geld, das man sich leiht, ein teures Auto zu kaufen, um den Nachbarn zu beeindrucken?

In der Krise werden wir lernen, worauf es wirklich im Leben ankommt.

Was zur Vorratshaltung alles gehört, ist in früheren Artikeln beschrieben.

Ergänzungen zur sicheren Langfristlagerung von Lebensmitteln folgen auf dieser Seite in Kürze.

Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

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Donnerstag, 14 Juni 2012 12:47

X für U

Oder die neue definitive Normal-Geografie.

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Donnerstag, 12 April 2012 12:39

Wunder über Wunder

Die Zeit der Wunder geht zu Ende!

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