Saarbrücker Homepage

... wissen was läuft!

Schauer über den Rücken

Wären Sie bereit, das aufzugeben, was Edward Snowden aufgegeben hat? Er hat seinen hoch bezahlte...

Geld oder Untergang

Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor...

Zeitsprung ans Jahresende 2013

UPDATE! Wagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vo...

Ganz Euro-Land bald Griechenland?

Magdalena gibt der griechischen Krise ein Gesicht: "Fünf Euro, nur 5 Euro!", flüstert die junge Pr...

Deutsche Fata Morgana

Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immob...

  • Schauer über den Rücken

    Mittwoch, 12. Juni 2013 08:49
  • Geld oder Untergang

    Dienstag, 11. Juni 2013 17:20
  • Zeitsprung ans Jahresende 2013

    Donnerstag, 30. Mai 2013 19:41
  • Ganz Euro-Land bald Griechenland?

    Freitag, 24. Mai 2013 08:02
  • Deutsche Fata Morgana

    Dienstag, 21. Mai 2013 18:59
Dienstag, 11 Juni 2013 17:20

Geld oder Untergang

Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor den Wahlen im September wird vermutlich die nächste Krisenwelle übers Land spülen. Wenn das passiert, werden wir spüren, dass nichts behoben, nichts gerettet ist. Die Bond-Anleger werden erleben, dass ihre Gewinne wie Butter in der Sonne schmelzen. Die hohen Aktienkurse werden auf Tauchstation gehen und Angela Merkel muss um ihre Wiederwahl fürchten.

Die Stunde der Wahrheit für die deutschen Sparer, Häuslerbesitzer und Rentner bricht an.

Um den Platz am Schreibtisch über den Wahltermin hinaus behalten zu können, wird die CDU-Frontfrau alles daran setzen, die Euro-Clique beisammen zu halten. Das funktioniert nur solange, wie sie in der Lage ist, die Transfusionschläuche zu den Krisenstaaten offen zu halten.

Italien und Spanien allein brauchen zusammen mehr Geld als sich im gesamten Infusions-Topf von ESFS und ESM befindet. Griechenland und Portugal trocknen auch bereits aus. Wenn die Südstaaten „SOS“ funken, wird Frau Merkel der EZB grünes Licht geben, zusammen mit dem Einverständnis, dass Mario Draghi endlich Staatsanleihen kaufen darf, so wie es sein OMT-Programm vorsieht.

Dann passiert genau das, wovor Jens Weidmann warnt – die Mehrheit der anderen EZB-Mitglieder aber fordert: Staatsfinanzierung durch EFSF, ESM und zusätzlich gedrucktem Geld, mit dem die Titel von Schrottanleihen in die Bücher der EZB wandern.

Da die Mehrheit der Beitragszahler für den GROSSEN INFUSIONS-TOPF (ESFS, ESM und OMT) selbst pleite ist und Hilfe braucht, bleibt die Gesamtlast letztlich beim deutschen Steuerzahler. Trotzdem werden wir vermutlich noch vor dem Wahltermin erleben, wie mit Geld der Untergang der CDU verhindert wird.

Ob die Rechnung der CDU-Granden und ihrer Frontfrau aufgeht, hängt von den Wählern ab. Da der Prozentsatz derjenigen, die vom Erhalt des Euro profitieren, größer ist als die zahlenmäßig kleinere Gruppe derjenigen, die das Geld dafür erarbeiten muss, dürfte der Ausgang ziemlich klar sein. Angela Merkel wird vermutlich weitere 4 Jahre am Schreibtisch im Kanzleramt verbringen dürfen.

Tröstlich, dass all die Blindgänger, die das ermöglichen werden, mit zu denen gehören, deren Vermögen, Arbeitslöhne und Renten nach der Wahl zur „Zyprisierung“ anstehen. Fällt die Wahl gegen Frau Merkel aus und der Euro crasht, wird´s auch teuer.

Anmerkung: Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes wird nach der Wahl jedenfalls völlig irrelevant sein.

Freigegeben in einfach easy
Donnerstag, 30 Mai 2013 19:41

Zeitsprung ans Jahresende 2013

UPDATE! Wagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vom Tage zuvor könnten wir in einer der größten Zeitungen des Landes etwa folgenden Marktkommentar lesen:

Unglaublich: Zum Jahresschluss hat die Börse nun doch noch für Überraschung gesorgt. Der Dax hat 0,3 Punkte zugelegt und ging mit 4.358 Zählern aus dem Handel. Gewinner waren die Chemiewerte. Größte Verlierer wieder einmal die Banken. Der Euro hat mit 0,87 zum Dollar die Parität noch immer nicht wieder erreichen können. Der Goldpreis in Euro wird mit ca. 2.198/Feinunze angegeben. Ein Fixing gibt es – wie jeder weiß – seit Monaten nicht mehr. Der Preis wird frei am Markt zwischen Angebot und Nachfrage gebildet. Die Aussicht für eine weiter steigende Nachfrage wird aufgrund der fundamentals allgemein nicht bezweifelt.

Was war das für ein aufregendes Jahr!

Im Juni passierte es, nach dem sich die Kurse der Staatsanleihen wochenlang in ihren Top-Positionen seitwärts bewegt hatten: Am Morgen nach dem Crash der japanischen Staatsanleihen brachen die Kurse der europäischen Staatsanleihen ein. Deutsche Anleihen wurden besonders gebeutelt. Vorausblickende Marktteilnehmer hatten das zwar länger schon erwartet, doch auch sie wurden von der Heftigkeit, mit der die Blase platzte, überrumpelt.

Nächster Dominostein in der einsetzenden Kettenreaktion waren Bankaktien. Nicht allein die Kurse dieser Papiere fielen in den Keller, auch viele Sparer fanden ihr Geld in den eigenen vier Wänden sicherer als in den trudelnden Geldhäusern. Griechischen, spanischen, auch französischen und sogar deutschen  Instituten drohte Zahlungsunfähigkeit. Um den beginnenden Zusammenbruch des ganzen europäischen Finanzmarktes (und womöglich auch darüber hinaus) aufzufangen, mussten die Geldhäuser dringend besser kapitalisiert werden. Anleger und Sparer, die seit Anfang Mai des Jahres bereits wussten, dass sie zum Bail-in herangezogen würden, suchten nach Fluchtwegen. Die aber gab es wenige Stunden nach dem Bond-Crash schon nicht mehr.

Konsequente Kapitalverkehrskontrollen sorgten dafür blitzschnell sämtliche Fluchttüren zu verschließen. Schon Wochen zuvor waren die Bankautomaten an den Wochenenden gesperrt. Das Schengenabkommen war auch bereits außer Kraft, Grenzkontrollen wieder die Regel.
Ende Juni dann wurde das Bail-in-Gesetz verkündet, demzufolge jeder Bürger eine Vermögensabgabe zu leisten hatte: Aktienbesitzer, Sparer, Immobilienbesitzer und die Halter anderer Vermögenswerte. Dreißig Prozent des Lebensarbeitslohns wurden vom Staat kassiert und an die Banken verteilt.

Das System war scheinbar gerettet. Vorübergehend.

Der Euro verlor in wenigen Tagen mehr als 38 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar, erholte sich zwar für kurze Zeit um wenige Prozentpunkte und sackte erneut ab. Ein Fußtritt für den Euro. Aus Furcht vor weiteren Verlusten stießen ausländische Aktienbesitzer massenweise ihre Titel ab. Der Dax fiel um 50 Prozent. Seit dem dümpelt er um 4.300 Zähler seitwärts. Mit einer sehr kurzen Zwischenerholung nach der Bundestagswahl.

Der Wahlausgang brachte keine Überraschung. Wochen vor dem Wahltermin hatten die Märkte auf Große Koalition gesetzt. Ausschlaggebend war der Stimmengewinn bei der AfD von Bernd Lucke. Dass die Alternative für Deutschland bei den Christdemokraten Stimmen abziehen würde, war sonnenklar, nach dem der Bail-in durchgezogen wurde.

Angela Merkel hatte mit tausend Tricks versucht, den Bail-in über den Wahltermin hinaus zu verschieben, die Turbulenzen an den Anleihemärkten machten einen Strich durch ihre Rechnung. Mit knapp über 25 Prozent der Wählerstimmen kam für CDU/CSU nur eine Vierer-Koalition in Betracht. Genauso wie es dem Wunsch der „Grauen Herren“ im Hintergrund entsprach. Die AfD – noch heute überzeugt, ihre Aufgabe sei die Rettung der Republik - war nichts weiter als das trojanische Pferd der Strippenzieher. CDU/CSU mussten mit SPD und Grünen ins Koalitions-Bett steigen. Genau dies entsprach den Zielen der „Grauen Herren“ im Hintergrund.
Erst nach annähernd zwei Monaten stand die Koalition. Das wichtigste Verhandlungsergebnis betraf den Umfang der Bankenrettung. Für die deutschen Sparer gab es nichts zu lachen. Der Euro wurde noch einmal gerettet – zu einem Wahnsinnspreis. Die Marktzinsen der deutschen Staatsanleihen stiegen je nach Laufzeit auf 6 bzw. 7 Prozent.

Finanzminister Jürgen Trittin spricht bereits davon, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 27 Prozent sei angesichts der Zinsentwicklung alternativlos. "Alternativlos" gehört zum Standartsprachrepertoire der neuen Regierung. Alternativlos ist die drastische Rentenkürzung, alternativlos der Zuschlag auf die Strompreise, alternativlos die Pkw-Maut, alternativlos der Soli zur Konjunkturbelebung, alternativlos die nochmalige Vermögensabgabe für die Rettung der Bad-Banks.

Alternativlos ist auch der Kollaps des Wohlfahrtsstaates. Die Bundeswehr hat 30 Sicherungskompanien gestellt, um den inneren Frieden zu schützen. Dass es dennoch in Stadtvierteln mit sozialen Brennpunkten zu Ausschreitungen, brennenden Autos und berstenden Schaufenstern kommt, liegt an der unzulänglichen Vorbereitung der Truppe auf ihre neue Aufgabe. Trösten wir uns, die Menschen wachsen bekanntlich an ihren Aufgaben, auch die Soldaten der Sicherungskompanie unserer Region.

Die Bundeskanzlerin hält in wenigen Stunden ihre Neujahrsansprache. Sie wird uns Mut machen und Mut abfordern für das Neue Jahr, damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die Aktienmärkte sollen zu neuem Schwung ansetzen, alternativlos - der Euro allzumal und der Goldpreis soll wieder in den Keller, alternativlos – daran sollen wir glauben. Manchmal versetzt der Glaube bekanntlich Berge – wenn die Berge nicht zu groß sind.

Freigegeben in einfach easy
Samstag, 11 Mai 2013 13:56

Es ist angerichtet

NEW-UPDATE! NEW-UPDATE!
Das Menetekel wird Realität.
Die Schulden-Blase von epischem Ausmaß steht vor dem Knall.
Zwischen Mitte Mai und Mitte Juni beginnt zunächst das große Reinemachen in EuroLand.

Godfrey Bloom (Parteifreund von Nigel Farage) bei Alex Jones:
Der Zusammenbruch des Euro ist bereits voll im Gange.... Wir haben ja den Zusammenbruch der Sowjetunion mitverfolgt … es geschah viel schneller, als wir es für möglich gehalten hatten. Und ich glaube, dass die Europäische Union mit Sicherheit denselben Weg beschreiten wird. Ich glaube, dass das gegenwärtig bereits stattfindet.

Seien Sie nicht böse mit mir, wenn ich sage alles ist verloren, und es ist zu spät.
Sorry, aber alles ist verloren, und es ist zu spät, wenn Sie im System bleiben - um glücklich zu sein, und abzuwarten, was passiert. (Jim Sinclair)

(gefunden auf http://www.jsmineset.com/)

Gefräßige Reptilien soweit das Auge reicht.

Ab der Woche nach Pfingsten bis Mitte Juni wird ein Stein ins Rollen kommen, den niemand mehr aufhalten kann.
Lt. einer Bank in Österreich und einer Bank in Zürich werden über Pfingsten Kapitalverkehrskontrollen in EuroLand eingeführt.

Ab Montag, 20.05.:
-Online-Banking-Überweisungen nur noch bis 3.000,00 Euro
-ab 3.000,00 Euro Bank-/Bar-Transaktionen, Erfassung per Ausweisvorlage

Wenn das stimmt - was nicht auszuschließen ist - dann dürfte der Goldpreis bis zum kommenden Wochenende
bei 1300 Euro liegen. Der Euro dürfte Richtung 1,22 Dollar rutschen.
Konsequenz: Kapitalflucht kaum noch möglich.
Haircut wird in Kürze folgen. Aus Gründen der Gerechtigkeit auch die Zwangshypotheken u.a. Formen von Vermögensabgaben.
Geschieht es nicht in den kommende 2 Wochen, dann womöglich in 2 Monaten oder...
Es kann auch in 2 Tagen passieren. Seien Sie auf alle Fälle vorbereitet.
9,3 Billionen Bankenschulden gilt es abzubauen. Dazu brauchen sie jede Form von Vermögen ihrer Bürger.

Finanzminister der G7 haben am 14.05. bei London getagt. Ihr Thema wird das "End Game" sein: Bankenpleiten, die Erfolglosigkeit sämtlicher Geldinfusionen, der desaströse Ausgang der Goldpreis-Drückung, der drohende Währungszusammenbruch - nicht zuletzt die kritische Lage in Nahost und die katastrophale Situation für Obama nach der Verstrickung seiner Regierung in die Bengazi-Pleite. Steht die Welt vor einem neuen False-Flag-Ereignis?

Vielleicht kann die Comex so lange die EM-Preise noch unter dem Deckel halten. Alles sieht danach aus, dass nach den Feiertagen der Deckel hochgeht. Die Auslöser liegen offen zutage:

In Zypern haben die Banken den Menschen ihr Geld gestohlen – das wird auch in anderen Teilen der Europäischen Union passieren, wo die Banken im Grunde das Geld der Menschen stehlen werden, und es einem verboten werden wird, das Geld fortzuschaffen. Es wird Kapitalkontrollen geben. Man wird nicht mehr in der Lage sein, sein Geld außer Landes zu bringen. Ab 20.05. vermutlich Realität.

Ich bin fest davon überzeugt, dass man in den nächsten Wochen deutlicher und drastischer verfahren wird als das Dahingeschleppe der vergangenen beiden Jahre. In 2011 und 2012 haben wir erlebt, wie der Euro zeitweise im Wochentakt gerettet werden musste. Was uns jetzt aber bevorsteht, ist eine Aktion in ganz großem Stil und die wird den Traumhanseln endgültig den Schlaf aus den Augen wischen.
Sieben leuchtende Signale brennen an der Wand!

1. Bondmarkt

Der Bondmarkt (zumal der deutsche) hat seinen Scheitelpunkt erreicht (siehe den Chart dazu). In den nächsten Tagen (höchstens 2 Wochen) geht´s abwärts. Der Bundfuture hat bereits kräftig gedreht. Er ist ein deutlicher Vorausindikator (immer nur wenige Tage voraus laufend).

(Rex, Quelle: Langfristcharts, Norbert Meyer  - zum Vergrößern anklicken - tagesaktuell immer hier)

Der Bund-Future hat gedreht, liegt steil auf Abstiegskurs.

(Euro-Bund-Future, Quelle: onvista / tagesaktuell immer hier)

2. Aktienmarkt

Hier ein ähnliches Bild. In den nächsten Tagen wird die Spitze der Blase noch einmal hochschießen, vermutlich bis 14.05. Weiter wird es kaum gehen. Grund liegt beim Euro. (DAX-Kurs bei wallstreet-online)

3. Euro-Kurs

Der Kurs des XEU hat die 200-Tage-Linie durchstoßen und wird in Kürze die 50-Tage-Linie nach Süden durchstoßen. Deutlich zu erkennen wie man sich müht, den Kurs hier fest zu halten. Es wird nicht gelingen. In wenigen Tagen (vermutlich noch vor Pfingsten) wird der Abwärtstrend deutlicher werden. Dann steigen mehr und mehr Investoren aus der Euro-Währung aus. Der Negativtrend beschleunigt sich. Das sehen auch die Investoren, die im DAX und in dt. Bonds engagiert sind.

(XEU, Quelle: StockCharts.com - zum Vergrößern anklicken - tagesaktuell immer hier)

4. Goldpreis

Lt. Jim Sinclair und seinem Experten Bo Polny wird die Konsolidierung des Goldpreises am Mo. 13.05. mit einem erneuten Pull-Down abgeschlossen. Im äußersten Fall erst am Di. 14.05. Dann ist das ganze Spiel gegen Gold beendet. Wenn das so abläuft, womit ich rechne, weil J.S. und Polny sehr ernst zu nehmende Leute sind, dann muss hinter einer solchen Entwicklung ein Ereignis stehen. So etwas passiert nicht aus heiterem Himmel. Natürlich muss das Ereignis nicht am Mo. oder Di. passieren. Es gibt schließlich Insider, die ein paar Tage oder Wochen vorher wissen, was in Kürze geschieht. Der Goldpreis wird reagieren, sobald die Insider ihrem Wissen Taten folgen lassen.

Es wird ein Ereignis sein, das wie oben gesagt, die Dummschafe wachrütteln wird.

(aktueller GLD-Chart, bearbeitet von Bo Polny, Gold2020 forecast - zum Vergrößern bitte anklicken)

Bis Mitte Juni muss z.B. Frankreich für Milliarden Euro neues Geld aufnehmen.

Spanien steht vor einem riesigen Problem.

Slowenien ist so gut wie pleite.

Zypern braucht schon wieder neues Kapital.

Italien will sparen und dynamisch wachsen – wer soll das glauben?

Die Niederländer haben die weltweit höchste Pro-Kopf-Verschuldung (250 Prozent ihres BIP).

(Privatverschuldung im Verhältnis zum BIP / Quelle Eurostat - zum Vergrößern bitte anklicken)

Luxemburgs Banken verzeichnen riesige Kapitalabflüsse. Der Grund: Flucht der Kapitaleinleger seit bekannt ist, Luxemburg hat sich dem Diktat für den Austausch aller Bankdaten unterworfen. Luxemburger Banken sind für Steuerflüchtlinge nicht mehr sicher. Rette sich wer kann!"

Es wird davon geredet, eine italienische Großbank werde nach dem 17.05. die Tore schließen müssen. (Der Zeitpunkt passt ins Szenario).

5. Bank-Run oder ähnliches

Nach dem Zypern-Debakel wird der nächste Hair-Cut bei den Kunden einer Großbank das Vertrauen aller Bankkunden europaweit verdampfen lassen. Bei wem dann noch nicht sämtliche Alarmglocken schrillen, dem ist nicht mehr zu helfen.

Notes from Underground: G 7-FinMin haben sich am Wochenende zu einem Blitzgespräch in England getroffen. Thema Bankenrettung.

6. Israel/Syrien/Iran

Netanjahu soll bei seinem USA-Besuch im Februar Präsident Obama versichert haben, Israel werde in den nächsten 3 Monaten nichts gegen den Iran unternehmen. Diese 3 Monate laufen nun ab. Das jüngste Bombardement in Damaskus könnte die Generalprobe für eine Aktion gegen den Iran gewesen sein. Auch dies ein denkbarer Auslöser für das was kommen kann.

Debkafile berichtet von großen Truppenbewegungen u. Kampfgeschwadern entlang der syrischen Grenzen.

Last but not least:

7. Die Fed will angeblich in den nächsten Monaten ihr QE-Programm einschränken

Wenn das geschieht, trocknen die Rettungsprogramme aller anderen Zentralbanken aus. Die Gelddruck-Maschinen der Fed sind es schließlich, die auf das marode System wie ein Defibrillator wirken. Dann gute Nacht!

In den kommenden 4 Wochen wird den Menschen klar, dass alle Rettungsversuche nur Flickschusterei gewesen sind. Spätestens nach der Bundestagswahl wird man uns erklären, dass sich die gesamte Bevölkerung an einer großangelegten Rettungsaktion beteiligen müsse, dann sei alles noch mal ins Lot zu bringen. Vermutlich muss Merkel einen solchen Schritt auch schon vor der Wahl verkünden; und ein großer Teil der Bevölkerung wird wie ich vermute auch daran glauben und den Hair-Cut akzeptieren. Man wird uns gute Argumente präsentieren. Eines könnte lauten: Für die Rückkehr zur D-Mark ist der Hair-Cut alternativlos (das „Zauberwort“ ist uns nicht unbekannt).

Das Finanzgebäude steht in Flammen. Das Rennen zu den Türen wird nicht gemächlich passieren. Die Finanzmärkte leben vom Hochfrequenz-Handel mit algorithmischen Programmen. In Nanosekunden werden die Schalter an den Trading-Desks umgestellt. Das Herumgeeiere der Rettungs-Ingenieure wird dann schlagartig enden. Die Tür ist das einzige Ziel. Gegen diese letzten Meter wird das Platzen der Dotcom-Blase oder die Lehman-Pleite als Spaziergang im Park erscheinen.

Die Wirtschaft von Italien und Portugal könnte bis Ende 2013 von ihren jeweiligen Höchstpunkten um acht Prozent schrumpfen, die Wirtschaft Spaniens um sechs und Griechenlands Wirtschaft sogar um über 23 Prozent, so der Internationale Währungsfonds. Der Ausstieg aus dem Euro liegt näher als wir denken...

Wer die Schrift an der Wand nicht sieht ist wirklich blind.

 

 

 

Freigegeben in einfach easy
Montag, 26 November 2012 15:26

Frohes Fest!

UPDATE! UPDATE! Es ist die Zeit der "frohen Botschaften".
Mehr Lügen als in jeder Spyware-mail, mehr Betrug als in jedem spam. Und noch immer sollen wir ihren Versprechungen glauben, geduldig auf Lösungen hoffen, das Licht am Ende des Tunnels abwarten.
Welche Bescherung wartet realiter auf uns?
Die Welt ist nicht mehr die Welt vor 12 Monaten.
Diese Weihnachten werden uns sehr nachdenklich stimmen und das Neue Jahr dürfte etliche unangenehme Überraschungen bereit halten.

Die Sturzflut frischen Geldes ist im Big Hole der Banken versackt.

The Big Hole                        Urheber: I, Bothar                                   Wikipdia-Archiv

Die Konsumstimmung sinkt. Das Konjunkturbarometer fällt. Die Exportzahlen brechen ein.
Falsche Zahlen über Schulden, manipulierte Zahlen zum BIP, wagemutige Steuerschätzungen – nichts passt zusammen. Am deutlichsten am Beispiel Spaniens abzulesen.

(zum Extrahieren bitte anklicken)
Die Nerven der Verantwortlichen liegen blank. Das Handwerkszeug der Zentralbanken beginnt stumpf zu werden. Frau Lagarde plädiert für einen Schuldenschnitt Griechenlands. Angela Merkel ist strikt dagegen (kein Wunder, die Bundesrepublik trüge den größten Verlust dabei), die EU hat sich um ihren Haushalt zerstritten, j72é Manuel Barroso will uns neue Wasserhähne verordnen, während die Katalanen Spanien zu zerreißen drohen.
Die gleiche Entwicklung droht jenseits des Teiches: Texas will aus dem Staatenverbund der USA austreten.
Kein Wunder, da Obama die Pensionsfonds für die Staatskasse auszuschlachten plant.

Der Baltic Dry Index fällt und fällt. Damit die Container nicht verrosten, bahnen sich in den USA ganz neue Verwendungsmöglichkeiten an:

Mehr dazu bei zerohedge.

Auch immer mehr Briten sehen neue Perspektiven - außerhalb der EU.
Doch der heißeste Kandidat und in absoluter Pool Position als erster EURO-Austrittskandidat ist mittlerweile Zypern.
Die Situation zwischen Israelis und Palästinensern ist längst nicht befriedet. Russen und Amerikaner haben bereits Kriegsschiffe vor Gazas Küste (angeblich nur, um im Ernstfall ihre Landsleute zu retten).
Die Chinesen präsentierten der Welt gerade erfolgreich ihren ersten Flugzeugträger.

Und wir Deusche?
Wir mucken ein klitze-klein wenig auf und gründen eifrig Kleinstparteien, um das Establishment im Wahljahr Mores zu lehren.
Mores wird anders gelehrt!
Der Goldpreis probt soeben den Ausbruch aus dem Seitwärtskanal. Goldenes 2013 in einer desaströsen Welt.
Der Preisausbruch im neuen Jahr wird die Menschen schockieren, meint Ron Rosen.
Besser: Er dürfte die Schafe aus ihren Träumen reißen.
Der Goldpreis ist das Fieberthermometer der Krise.

Jede exponentielle Preisentwicklung wird durch exponentielle Ausweitung der Krise verursacht.

Es gibt nichts anderes als diesen Zusammenhang.
Jegliche Blasentheorie ist reine Verdummung.
Noch machen uns unsere Eliten glauben, sie könnten mit immer neuen Schulden den Wohlstand wieder herstellen.
Gehen sie zu ihrer Bank und versuchen sie für sich privat einen solchen Blödsinn zu verklickern.
Man wird sie auslachen. Wann werden wir die Verantwortlichen unserer Nationen für diesen Schwachsinn auslachen.
Wenn es zu spät ist, wird uns das Lachen im Halse stecken bleiben.
Das Zeitalter der Illusionisten wird enden - in aller Kürze!
Martin Armstrong erklärt, dass wir 2014 einen massiven Krisensturm erleben werden.
Gold wird der Rettungsanker sein, aber Gold ist nicht vermehrbar.


Die Deutsche Bank zeigt dazu eine aufschlussreiche Grafik.
Der spärliche Anteil des Goldes unter den weltweiten Kapitalanlagen kann mit Blase nun wirklich nichts zu tun haben.
Wenn aber die breite Masse entdeckt, dass einzig das gelbe Metall krisenfest bleibt, wird die Nachfrage riesig sein.
Doch kein Goldbesitzer wird zu dem Zeitpunkt für die Fiat-Papiergeldfetzen eine einzige Unze hergeben wollen.
Schon am nächsten Tag könnte der Preis doppelt so hoch sein. Bei Silber übrigens nicht anders.
"Blödsinn" sagen viele dazu und meinen: GOLD KANN MAN NICHT ESSEN.
Die einfache Antwort: PAPIERGELD AUCH NICHT.
2013 wird den Menschen die Augen öffnen.
Martin Armstrong bedauert: "Niemand liest Ayn Rands „Der Streik“. Wir vernichten gegenwärtig die produktive Leistungsfähigkeit der Gesellschaft. Der Abgrund, auf den wir zusteuern, ist so enorm, dass ich Gottseidank nicht lange genug am Leben sein werde, um diesen Irrsinn vollumfänglich mitzubekommen. Wir werden den systemischen Zusammenbruch unserer politischen Strukturen erleben."

Goldman Sachs wird´s richten. Zerohedge berichtet gerade, was Bloomberg voraussagt:
Der britische Premier David Cameron wird voraussichtlich Mark Carney als neuen Chef der Bank of England bestellen.
Damit wäre Europa endgültig fest in GS-Händen.

gefunden bei zerohedge (zum Vergrößern bitte anklicken)

Es gibt vielleicht noch eine wirkliche Lösung, und das ist ein Zusammenschluss mit der DNV = Deutsche Nationsalversammlung, gerade als Partei gegründet. Zur Website auf das Bild klicken.



Aber nur, wenn der Zusammenschluss so überwältigend ist, dass wir die Ägypter auf dem Tahir-Platz in den Schatten stellen.

Freigegeben in einfach easy
Samstag, 10 November 2012 15:04

Jenseits von Stalingrad

UPDATE! UPDATE! Zwischen Angela Merkel und Adolf Hitler mögen Welten liegen – doch der sinnlose Glaube, der Zusammenbruch ließe sich noch vermeiden, hat auch diese Kanzlerin erfasst. So wie Stalingrad für die deutsche Armee zum Wendepunkt des Krieges wurde, so befinden sich alle Euro-Regierungen mit Eintreten der Rezession, massivem Einbruch der Exporterrlöse, der Ohnmacht des ESM auf dem Weg des „Rette sich wer kann“.  Dass Merkel mit ihrem blinden Glauben unter den Eliten EURO-Lands nicht allein ist, macht die Sache nicht besser.

In der heillosen Panik wächst die Unfähigkeit der Verantwortlichen, die wirklichen Probleme zu erkennen. Das bedroht nicht nur die Deutschen, die ganze Eurozone, die USA, die gesamte Welt.

Merkel und Schäuble freuen sich über den Rückgang der Neuverschuldung um 1,7 Milliarden Euro. Dass dieser Rückgang mit einem Anstieg von Target2 bei der Bundesbank Richtung 750 Milliarden Euro erkauft wurde, mit einem Verlust bei den Lebensversicherern wegen der schwindsüchtiger Zwangsstaatsanleihen, die sie in ihre Portfolios nehmen müssen, mit Steuern auf Phantomgewinne der Industrie 1) erkauft wurde, wird verschwiegen (noch schlimmerwäre, es würde gar nicht gesehen).
Die Regierungskoalition jubelt über die "sprudelnden" Steuereinnahmen. In Wahrheit gehen die Steuereinnahmen im Verhältnis zum Bruttosozialprodukt seit 2000 zurück. Greift die Rezession weiter um sich, steigen die Sozialausgaben, sinken die Steuereinnahmen, wächst die Verschuldung - ein Teufelskreis.
Die folgende Grafik zeigt den schlagartigen Abbruch einer kontinuierlichen wirtschaftlichen Entwicklung ab 2008. Ölpreis und Baltic Dry Index liefen bis dahin weitgehend parallel. In Boomphasen stiegen nicht nur die Ölpreise, sondern auch die Frachtraten auf den Meeren. Mit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise ("Lehman-Effekt") läuft die Entwicklung entgegengesetzt. Der Baltic Dry Index (Transportraten der Containerfracht) stürzt regelrecht ein, während der Ölpreis steigt. Ein deutlicheres Signal für die weltweite Rezession mit weiter steigenden Ölpreisen ist kaum denkbar. Rezession und teure Energie sind Gift für jede Erholungschance. (Grafik zum Vergrößern bitte anklicken).

(H / t Alexander Ac)              gefunden bei zerohedge

Anlass zu größter Sorge sollte sein, dass in Griechenland und Spanien mehr als 50 Prozent der jungen Menschen arbeitslos sind. Perspektivlos, auf die Unterstützung ihrer noch Renten beziehenden Eltern angewiesen. Eine ganze Generation wächst heran, die niemals gelernt haben wird, ihr eigenes Brot zu verdienen. Soll uns diese Generation eines Tages aus der Krise führen?
Das Bedenkliche: Die Situation wird nicht auf Griechenland und Spanien begrenzt bleiben. Die Krankheit „Arbeitslosigkeit“ wird sich auf ganz Europa ausbreiten. Nicht nur dort. Auch auf die USA und Japan.

Die Verantwortlichen stört am meisten das Wackeln ihrer Machtposition. Alles andere ist zweitrangig. Für die Machterhaltung werden Gesetze gebrochen (Grundgesetz), werden Verträge umgangen (Lissabon-Vertrag), werden bürgerliche Freiheiten beschränkt (EUROGENDFOR).

Sie reden von Aufschwung, Jobs und Überwindung der Krise. Mit Sparhaushalten, Einkommenskürzungen und Steuererhöhungen wollen sie die Zukunft gestalten ohne zu erkennen (oder sich einzugestehen), dass wir nur durch einen totalen Schuldenschnitt aus dem Schlamassel rauskommen können. Ein totaler Schuldenschnitt aber würde bedeuten, den Finanziers der Politik (den Banken) nicht nur den Rettungsgeldhahn zuzudrehen, sondern sie ganz einfach Pleite gehen zu lassen. Dann wären auch die Gläubiger dieser Banken pleite.

Es wird nicht geschehen. Im Konsens des Irrsinns unserer Zeit sind vernünftige Lösungen nicht mehr denkbar.
Drei Gründe zur Erklärung:
Banken
Jede Regierung hängt am Tropf der Banken. Auf Macht und Gewinne werden diese Institute nicht verzichten. Soeben ist zu lesen, die FED habe für die USA-Banken die Anwendung der strengeren Basel III-Regeln verschoben.
Großindustrie
Die preiswerten Produktionsmöglichkeiten in der globalisierten Welt wird sie mit Klauen und Zähnen verteidigen.
55 % der Bevölkerung
(die Nutznießer des Umverteilungsstaates) werden auf die Wohltaten des Systems niemals freiwillig verzichten, also Verschuldung bis infinitum.

Nein, man wird das System retten wollen bis zum St. Nimmerleinstag und uns weismachen, das sei für uns alle die beste Lösung.
Doch: St. Nimmerlein kann morgen sein!

Entscheidend ist aber: Die Europäer werden in Zukunft orientierungslos im Weltgeschehen sein, denn ihre bisherige "US-Domina" wird an Stärke und Einfluss verlieren. Der Untergang des amerikanischen Imperiums ist eingeläutet. Auch wenn ihn die Amerikaner noch eine Weile aufzuhalten vermögen, das Ruder wird ihnen aus den Händen gleiten, und die Europäer müssen ihren eigenen Weg finden.

Das ist schwer genug für eine Union unterschiedlicher Kulturen, Sprachen und Mentalitäten. Der Versuch, diese Gemengelage über ein einheitliches Geld zusammen zu schmieden, ist schon jetzt gescheitert. Der mühsame Versuch, das Europäische Experiment weiter zu führen, wird immer mehr zu einem riesigen Ablenkungsmanöver, mit dem das eigentliche Desaster verschleiert werden soll. 2)

Weitere Ablenkungsmanöver sind die Kriegsbedrohung in Nahost und das immer wieder aufflammende Terrorthema. Wissen wir noch, was wirklich in der Welt geschieht? Was ist Fiktion? Was ist Wahrheit?

Wer die Lügen und das Böse unseres Zeitalters emotionslos und besonnen verstehen möchte, muss den Auswüchsen gegenüber einen objektiven Standpunkt einnehmen. Dazu werden wir nicht fähig sein, solange wir die uns vorgegaukelten Feindbilder hassen und solange wir uns durch alle neuen Terror-Meldungen Angst einjagen lassen. Wir müssen daran arbeiten, zu erkennen, in wie weit das Böse die böseste irdische Regierung beherrscht. „Mephisto muss den Teufel schaffen“ sagt Goethe im Prolog des Faust. Das ewige Prinzip der Mächtigen, mit dem sie die Masse ihrer Bürger am Gängelband führen. Doch es gibt kein ewiges Böses, ebenso wenig wie einen quadratischen Kreis.
Merkmal unserer Zeit ist, dass Menschen mit spirituellen Neigungen und Fähigkeiten kein Interesse mehr haben, sich in die Regelung politischer Angelegenheiten einzumischen. Stattdessen wird Politik Menschen überlassen, die keine rein spirituellen Impulse suchen und pflegen, sondern darauf aus sind, dem Interesse ihrer Gruppe zu dienen.
Am Ende – kurz bevor der Rettungswahn zerplatzen wird – wird man wie damals Goebbels im Sportpalast die Massen fragte: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ auf ähnliche Weise uns fragen: „Wollt ihr die totale Kontrolle?“ Und die Masse wird „Jaaaa!“ jubeln.

Wenn erst aus dem Wahnsinn Irrsinn geworden sein wird, ist es nicht mehr weit zum Morgen, an dem die Menschheit aus ihrer Verirrung lernen wird.

Anmerkungen:
1
) Insider-Info aus der BMW-Zentrale bei hartgeld.com:
"Das heißt 1.109.962 verkauften Neuwagen stehen 979.322 Neuleasingverträge gegenüber. Das sind 88,2% kreditgehebelte Verkäufe. Die BMW-Käufer verschulden sich wegen Status und Image. Die Depression wird hart für BMW und seine Mitarbeiter. Aber das glaubt noch niemand da drinnen in der Honigburg. Die Bilanzsumme 2011 betrug € 133 Mia. Bei 78% Fremdkapital sind das € 100 Mia. Schulden. Wer die „BMW-Welt" tagtäglich von innen erlebt kann vor lauter Illusion die Wahrheit nicht erkennen. 2008/2009 war ein Spaziergang!

2) Merkel hat vor EU-Abgeordneten selbst bestätigt, wie perfekt sie sich als Physikerin mit Experimenten auskennt. „Wenn eine Versuchsanordnung nicht zum gewünschten Ergebnis führe, dann müsse man die einzelnen Komponenten so lange verändern, bis der Test erfolgreich verläuft. (ernsthafte Wissenschaftler würden sich bei derartigen Äußerungen vermutlich die Haare raufen). Unsere Regierungschefin hat dieser Tage in Brüssel ihr größtes Experiment gestartet. Sie will nicht nur in Finanz- und Wirtschaftsfragen auf die EU mehr Kompetenzen übertragen, sondern auch im Kernbereich der Souveränität (z.B. Arbeitsmarkt und Steuerpolitik). In ihrer bewährten taktischen Manier hat sie den nationalen Parlamenten ein Zuckerli hingeworfen und ihnen versprochen, die parlamentarischen Rechte zu achten. Das kennen wir von dieser Frau: Versprechungen nach beiden Seiten bis sie dann vor den eigenen Abgeordneten wegen der inzwischen eingetretenen Alternativlosigkeit einen Rückzieher macht. Eigentlich sollten wir uns darüber nicht mehr aufregen. Diese Frau will Deutschland in Europa aufgehen lassen. Verwechselt Europa mit der EURO-Zone und folgt den politischen Vorgaben der Freunde jenseits des Atlantik. War Frau Merkel eigentlich jemals alternativlos???

Freigegeben in einfach easy

UPDATE! UPDATE! Es geschieht direkt vor unseren Augen. Niemand hat ein wirkungsvolles Gegenmittel. Der größtes Wirtschaftsraum der Welt, nicht die USA, nicht China, nein, das Wirtschaftsgebäude der Europäischen Union implodiert gerade. Der Donner, das Getöse dieser Implosion werden um den Erdball rollen und die anderen K.-O.-Regionen mitreißen.

Wir leben in der dunkelsten Zeit der Finanzgeschichte.

Die Menschen in Griechenland und Spanien spüren es bereits hautnah. Wir anderen werden es in Kürze erleben.
Der ESM wird die Griechen nicht retten. Drastische Einsparungen haben nie zuvor einer Volkswirtschaft auf die Sprünge geholfen.
Ohne Austerität bei den Griechen wird aus dem ESM zu den Helenen kein warmer Geldregen fließen können.

Spanien steht vor dem endgültigen Offenbarungseid. 25 % Arbeitslosigkeit, 50 % der Jugendlichen ohne Job, fünf spanische Länder vor der Pleite, rund 10 % aller Bankkredite der Spanier sind notleidend, Banken drohen horrende Zahlungsausfälle. Der ESM soll jetzt die Banken retten. 30 Milliarden Euro für die spanischen Banken sollen fließen, obwohl der ESM-Vertrag Bankenrettungen gar nicht zulässt. Ein irischer Parlamentarier klagt bereits vor dem EuGH. S&P stuft spanische Anleilhen auf BBB- = ganz dicht vor "Ramsch".
Portugal braucht neue Finanzhilfe.
Italien bringt kein wirkliches Sparprogramm auf die Beine.
Frankreich erhöht die Verschuldung anstatt zu sparen.
Holland erlebt gerade das Platzen seiner Immobilienblase.
Deutschland treibt in die Rezession.
Unvorstellbar, dass angesichts dieses Zustandes irgendjemand glaubt, die Wackelkandidaten könnten sich per ESM gegenseitig aus dem finanziellen Sumpf ziehen und ihre Wirtschaften ankurbeln.
Gibt der EuGH dem irischen Kläger Recht, dann ist der ESM passé.

Der Euro ist für Euro-Land eine Katastrophenwährung.
Die Wirtschaftszahlen und Vertrauensindikatoren verschlechtern sich zusehends.
Inzwischen bricht das Wachstum in den Kernregionen ein. Kein vernünftiger Investor wird in diesem Umfeld Geld ausgeben.
Noch verläuft dieser Crash in Zeitlupe. Besonders bei den Deutschen. Zwar spüren die Menschen am Geldbeutel die beginnende Inflation, doch ungeachtet des inszenierten Chores der Optimismus-Prediger wird immer deutlicher, dass der Kern niemals in der Lage sein wird, die Peripherie am Leben zu halten.
Mit noch so vielen Mitteln und Tricks kann die EZB nicht die Kluft zwischen Kern und Peripherie schließen. Zumal die Geduld der Bevölkerung und auch der Politiker in den Kernländern der Euro-Region an Grenzen stößt.
Die Fata-Morgana des noch funktionierenden Systems lässt sich vielleicht noch eine Weile durch virtuelle Statistiken am Leben halten.
Der Zeitlupen-Crash lässt sich durch Gelddrucken noch eine Weile verlängern.
Der finale Zusammenbruch wird dadurch nicht aufgehoben. Der Erkenntnis-Schock des wirklichen Zustandes unserer Welt wird verheerend sein.
Wie präzise die Märkte die Entwicklung der weltweiten Geldmenge wahrnehmen, zeigt sich an der Entwicklung des Goldpreises. Deutlicher ist das nirgendwo sonst abzulesen.


Weitgehend parallel mit dem Anstieg der weltweiten Liquidität in Billionen Dollar (derzeit ca. 11 Billionen Dollar) ist der Unzenpreis mittlerweile auf 1770 Dollar geklettert. Die derzeitige kleine Preiselle Richtung 1710 kann nur als Austesten der Untergrenze gewertet werden. Zugleich verlängert diese Preisdrückung die augenblicklich "ruhige" Phase.
Das einzige Werkzeug zur weltweiten Konkursverschleppung heißt GELDDRUCKEN. Am Ende wird die gigantischen Papiergeld-Blase platzen und sämtliche Papiervermögenswerte einschließlich der Renten- und Pensionsansprüche in Luft auflösen.

Erkenntnis: Noch steht die exponentielle Phase beim Gelddrucken und beim Gold erst noch bevor. Sobald die Notenbanken die Geldmenge drastisch aufblasen, beginnt die exponentielle Phase beim Goldpreis.
Egon von Greyerz schreibt in diesem Monat zum Thema:
  • Weltweit ist das Gelddrucken ungebrochen.
  • In gerade mal 10 Jahre wurden $ 120000000000000 (12 Billionen Dollar) gedruckt, die globale Verschuldung $ 20 Billionen.
  • Das Welt-BIP ist in dieser Zeit von $ 32 Billionen auf $ 70 Billionen gewachsen.
  • Demzufolge sind 12 Billionen $ Schulden erforderlich, um einen jährlichen Anstieg des BIP von 3,8 Billionen zu produzieren.
  • Eine so marginale Rendite von gedrucktem Geld ist real negativ.
  • Die Welt lebt in einer Illusion aus Papier, von dem die Leute glauben, es sei Geld.
  • Dieser illusionäre Papier-Reichtum wird in den nächsten Jahren implodieren.
  • Die Initialzündung wird der Zusammenbruch der weltweiten Leitwährung (US-Dollar) werden.
  • Dieser Dollar wird mit 12 Billionen $ in US-Staatsanleihen gesichert, vermutlich aber nicht in Gold.
  • Alle Währungen werden ihren Absturz fortsetzen und 100% real gegen Gold verlieren.
  • Dadurch führt eine weltweite Hyperinflation in die Depression.
  • Alle Vermögenswerte, die von der Kreditblase finanziert wurden sind real wertlos.
  • Dazu gehören natürlich Aktien, Anleihen, Immobilien und Papier-Geld.
  • Das Finanzsystem kann in seiner jetzigen Form unwahrscheinlich überleben.
  • Das Bankensystem hat einschließlich der Derivate insgesamt Verbindlichkeiten von rund $ 1,2 Billiarden.
  • Mit einem Welt-BIP von $ 70 Billionen ist die Welt zu klein, um ein Finanzsystem, das 17x größer ist, zu retten.
  • Deshalb wird das unbegrenzte Gelddrucken in der Hyperinflation münden.
  • Der einzige Vermögenswert, seine Kaufkraft zu erhalten, ist Gold (Klicken Sie hier für den chart)
  • Gold hat über 5.000 Jahre seine Integrität bewiesen und wird auch weiterhin die einzige Währung mit Integrität sein.
  • In den westlichen Ländern sind 23.000 Tonnen Gold wahrscheinlich weg. Siehe den letzten Artikel von Eric Sprott.
  • Die Folge ist, dass privat im Bankensystem gelagertes Gold wahrscheinlich belastet wird.
  • Dies bedeutet, dass die Zentralbanken von einem Tag zum anderen das private Gold in den Banken gegen wertloses Papiergold pfänden wird.
  • Somit haben Gold und alle sonstigen Vermögenswerte innerhalb des Bankensystems ein unvertretbares Kontrahentenrisiko.
  • Gold sollte in physischer Form gehalten und außerhalb des Bankensystems gespeichert werden.

Interessante Informationen gibt es auch hier:

Freigegeben in einfach easy
Donnerstag, 04 Oktober 2012 09:05

Bubbles and Troubles

Auf die Aktien-Blase folgte Immo-Blase, folgte Bond-Blase, folgte Schulden-Orgie. Noch ist die Staatsschulden-Blase nicht geplatzt.
Was bescherten uns diese Blasen?

Arbeitslosigkeit in Griechenland bei 60 Prozent.

Arbeitslosigkeit in Spanien und Portugal nicht viel besser.

Arbeitslosigkeit in der gesamten Euro-Zone bei 12 Prozent.

Der Neuwagen-Absatz in Euro-Land sinkt bedrohlich:

Frankreich: PKW-Neuzulassungen mit -18,3% zum Vorjahresmonat ---> Der September 2012 war der schwächste September seit 1997 und der drittschwächste September seit September 1990

Italien: PKW-Neuzulassungen mit -25,74% zum Vorjahresmonat ---> die Daten für September 2012 sind die schwächsten aus einem September seit September 1990

Portugal: PKW-Neuzulassungen mit -30,9% zum Vorjahresmonat --->die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem September seit 1990

Spanien: PKW-Neuzulassungen mit -36,8% zum Vorjahresmonat ---> Dies waren die schwächsten PKW-Neuzulassungen in einem Monat seit Januar 1986!!

Die Handelsschifffahrt bricht regelrecht ein:
Der durchschnittliche Frachtpreis für einen Tag der Schiffsklasse Capesize bei den vier wichtigsten Frachtrouten (SPOT 4 TCE AVG), liegt nur noch bei ca. 3000 Dollar. Beim Hoch am 5. Juni 2008 erzielten die Reedereien dagegen 233’988 Dollar als Frachtpreis für Massenfrachtgüter an einem Tag. (querschuesse.com)

(Quelle: dryships.com)

Einzelhandelsumsätze sinken rapide:
Seit 2000 bis April 2012 sanken die realen Einzelhandelsumsätze
in Deutschland um -0,94%,
in Portugal um -5,2%,
in Italien um -4,1% (bis März 2012),
in Griechenland nun erstmals als Schlusslicht um -8,3% (bis März 2012)
in Spanien um -7,7%!
nur Frankreich ragt noch raus mit einem Anstieg seit 2000 von kräftigen +34,2%.
Die Daten zeigen ganz klar, die Produktivitätsfortschritte, wie auch Technologiesprünge, Produktionskapazitäten und den potentiellen Produktionsoutput in der Eurozone von 2012 mit einem Konsum von vor 2000 beantworten zu wollen, kann nur in einer sich verstärkenden europaweiten Rezession enden. Diese wiederum leistet keinen Beitrag zur Behebung der Probleme der Eurozone sondern spitzt sie unnötig zu, da Einkommen, Konsum, Investitionen und Wertschöpfung Hand in Hand in der Südperipherie sinken und damit auch deren Schuldentragfähigkeit!


(Quelle: Querschuesse)

Die Bilanzen der Notenbanken verschlechtern sich dramatisch.
Beispiel EZB:

Die Bilanzsumme der Europäischen Zentralbank (EZB) lag gemeinsam mit der Bilanzsummer der 17 angeschlossenen nationalen Zentralbanken im Euro-Raum im Juli 2012 noch bei 3,19 Billionen Euro. (Inzwischen wurde die Marke von vier Billionen Euro überschritten.)

(Quelle: Querschuesse)

Die Bundesrepublik Deutschland haftet mit 27,7 Prozent für das Kapital der EZB!!!

"Der Aufschwung steht unmittelbar bevor."
U.S. Präsident Herbert Hoover, 1931

Wie "nahe" der Aufschwung tatsächlich ist, sehen wir daran:
Die Europäische Zentralbank hat auf ihrer Sitzung Anfang September mit dem "Outright Monetary Transactions" (OMT) genannten Programm den Weg für unbegrenzte Staatsanleihekäufe frei gemacht - FinanzNachrichten stellen das OMT-Programm vor.

Wenn die Geldmenge nicht mehr kontrollierbar wird
weil weltweit sämtliche großen Notenbanken im Wettlauf um akzeptable Wechselkurse für ihre Wirtschaft die Gelddruckmaschinen anschmeißen. Jeder hohe Wechselkurs ist Gift für die Exportwirtschaft. Also runter mit den Kursen - "koste es was es wolle". Haben wir schon mal gehört.

Weimar wir kommen!!!

Freigegeben in einfach easy
Donnerstag, 30 August 2012 08:01

Hängt das Schicksal der Eurozone am BVerfG?

UPDATE! UPDATE! Ganz gleich wie die Richter in Karlsruhe entscheiden, der Lauf der Ereignisse wird davon nur marginal beeinflusst.

Dass die Richter den ESM in Bausch und Bogen ablehnen, ist nicht zu erwarten. Sie werden der Politik gewisse Auflagen machen, vielleicht sogar nur einen Kommentar abgeben. Die Deutschen werden murren. Solange sie mit ihren papiernen Schuldscheinen Urlaub, Cappuccino und Benzin bezahlen können, wird die Kanzlerin den Unmut getrost aussitzen.

Nicht mehr lange!!!

Ob mit ESM oder ohne ESM: Italien und Spanien müssen in den nächsten zwei Jahren 703 Milliarden Euro refinanzieren. Dazu kommen neue Kreditaufnahmen für die laufenden Haushalte. Die Gelder des ESM wären damit mehr als erschöpft. Von Portugal, Griechenland, Zypern und wahrscheinlich auch Frankreich ganz zu schweigen. Die Schuldenkrise wird sich weiter durch die Finanzmärkte fressen. Siehe dazu meinen früheren Artikel hier...

Ab September ist die Sommerruhe vorbei. Vor der Athener Niederlassung der griechischen Nationalbank läutete am 27. August die erste Bombe den stürmischen Herbst ein.
Pünktlich zum 1. September
musste der französische Staat die Hypothekenbank Credit Immobilier de France auffangen und verstaatlichen. Die nächste brisante Meldung kommt aus den USA: Bei Morgan Stanley haben 40 Top-Leute die Kündigung eingereicht. Die Bank soll mit 7 Billionen Dollar bei Derivaten in Schieflage geraten sein. Wenn zutrifft, was Analysten wie Jim Willie berichten, steht der Finanzwelt der Fall "Lehman-2" ins Haus. Dann fällt die Deutsche Bank (oder muss verstaatlicht werden). Die größte spanische Sparkasse BANKIA meldet pünktlich per 31. August einen Verlust von 4,4 Milliarden Euro. Die spanische Regierung - selbst kurz vor dem Schlupf unter den Rettungsschirm - muss der Sparkasse beispringen. Bis einschließlich Juli d.J. haben 370 Milliarden Euro Fluchtgeld Spanien verlassen. Mario Draghi wird seine EZB noch vor Mitte September Staatsanleihen der Pleitestaaten kaufen lassen. Wird die EZB zur Banca d´Italia? Jens Weidmann (Deutsche Bundesbank) droht für diesen Fall mit seinem Rücktritt. Er wird Draghi kaum umstimmen können, aber die Finanzmärkte würden auf einen solchen Schritt heftig reagieren. Israels Premier Benjamin Netanjahu nennt im Atomstreit mit dem Iran die Zeit als abgelaufen. Was will er damit sagen? Wird er seine Kampfjets gegen die iranischen Atomanlagen losfliegen lassen? Fällt in den nächsten Tagen das Assad-Regime in Syrien, ist ein Angriff auf den Iran höchst wahrscheinlich. Der Rohölpreis zeigt das drohende Risiko bereits an.
Steigt der Energiepreis weiter, wird die weltweite Rezession so richtig losgetreten.

Es wird unruhig werden - nicht nur bei den Griechen. Spanier, Italiener, auch Franzosen und wahrscheinlich sogar die Deutschen werden nicht mehr einfach hinnehmen, was an Steuern, Einsparungen und Inflation auf sie zukommt. Der Zusammenbruch des alten Kontinents kündigt sich an. Das alte Europa wird in einem endlos scheinenden zähen Kollaps durch Wahnsinn und Insolvenz verwüstet werden.
Weder geheime Mächte noch irgendwelche subversiven Elemente steuern diesen Zusammenbruch. Der Zusammenbruch passiert durch das Handeln der Menschen. Geheime Mächte und Smartmoney aber raffen Werte, um den Untergang zu überleben oder noch aus dem Untergang Kapital zu schlagen.
Die Entwicklung ist der Politik aus dem Ruder gelaufen. Angela Merkel steckt in der Zwickmühle. Was und wie sie in Sachen Finanz- und Eurokrise entscheidet, der Ausgang bleibt in jedem Fall katastrophal.

In diesem Herbst beginnen höchstwahrscheinlich die Dominosteine zu fallen. Die vermutliche Reihenfolge:

Ab Herbst 2012

Börsencrash
Währungsturbulenzen
Aufsplittung des EURO oder einzelne Währungsumstellungen (DM2 ?)
Zunahme von Insolvenzen
Steigende Arbeitslosigkeit
Staatsanleihen werden nahezu unverkäuflich
Der internationale Handel bricht ein

2013/2014

Handelszölle
Devisenkontrollen
Dramatischer Anstieg der Lebensmittel- und Treibstoffpreise
Massive Arbeitslosigkeit
Zunehmende Zwangsversteigerungen
Umfangreiche Insolvenzen

2015/2016

Der Systemkollaps rückt bedenklich nahe.
Die restlichen Dominosteine taumeln schneller und schneller.
Crash der neuen europäischen Währungen (reginales Notgeld)
Dollarzusammenbruch
Bankfeiertage
Massive Obdachlosigkeit
Nahrungs- und Treibstoffmangel
Blackouts im Energiesystem, Stromausfall
Blinde Wut und Angst breiten sich aus
Steigende Kriminalität
Hungerrevolten
Hausbesetzungen
Steuerverweigerung

Letzter Ausweg staatlicher Maßnahmen: KRIEGSRECHT

Soldaten werden die öffentliche Ordnung schützen
Willkür und Morde werden alltäglich
Die Gefängnisse werden hoffnungslos überfüllt sein
Der Staat wird sich unverbesserlicher „Querulanten“ auf „andere Weise“ entledigen
Drastische Währungsreform mit entschiedenem Haircut oder:

Die Chaos-Phase könnte 5 bis 10 Jahre lang dauern

Soweit mein Versuch einer Vorhersage der Ereignisse (es kann auch anders kommen, aber dieser Ablauf scheint mir plausibel).

Revolution? Möglich.

Wenn die Menschen spüren, dass sie nichts zu verlieren haben und Zorn seinen Höhepunkt erreicht, werden spontane, lokal begrenzte Revolten an der Tagesordnung sein. Ob solche eruptiven Ausbrüche zu größeren organisierten Aktionen oder gar Umwälzungen führen, ist nicht auszuschließen.

VORSORGEMASSNAHMEN

Die erste und wichtigste Aufgabe: Gemeinschaft mit Anderen suchen. Eine Krise wie sie zu erwarten ist, bewältigt man nicht allein.
Kontakte und Freundschaften mit Nachbarn werden unbezahlbar.
Handwerkliche Fertigkeiten unverzichtbar.
Mit zwei linken Händen kommt man nicht weit. Wer nicht wenigstens eine Lampe oder eine Steckdose reparieren kann, ist aufgeschmissen.
Lebensqualität hat mit Wohlstand wenig zu tun.
Lebensqualität heißt: Für die eigene Existenz allein sorgen zu können, ohne staatliche Hilfe, ohne Fürsorgeeinrichtung.
Wer arm ist, kann in Wahrheit unheimlich reich sein. Armut hat nichts mit Elend zu tun. Geistige, seelische Armut im Wohlstand sind die größten Hindernisse, mit der Krise zu leben. Was nutzt es, mit Geld, das man sich leiht, ein teures Auto zu kaufen, um den Nachbarn zu beeindrucken?

In der Krise werden wir lernen, worauf es wirklich im Leben ankommt.

Was zur Vorratshaltung alles gehört, ist in früheren Artikeln beschrieben.

Ergänzungen zur sicheren Langfristlagerung von Lebensmitteln folgen auf dieser Seite in Kürze.

Wichtige Anmerkung von Heiner:
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

Freigegeben in einfach easy
Donnerstag, 14 Juni 2012 12:47

X für U

Oder die neue definitive Normal-Geografie.

Freigegeben in einfach easy
Donnerstag, 12 April 2012 12:39

Wunder über Wunder

Die Zeit der Wunder geht zu Ende!

Freigegeben in einfach easy
Seite 1 von 2

Top Inhalte

  • Schauer über den Rücken
    Geschrieben von
    Schauer über den Rücken

    Wären Sie bereit, das aufzugeben, was Edward Snowden aufgegeben hat? Er hat seinen hoch bezahlten Job, sein Haus, seine Freundin, seine Familie, seine Zukunft und seine Freiheit aufgegeben, nur um den monolithischen maschinellen Spion bloßzustellen, den die US-Regierung heimlich ins Welt-Gebäude installiert hat. Snowdon sagt, er will nicht in einer Welt leben, in der es keine Privatsphäre mehr gibt. Er sagt, er will nicht in einer Welt leben, in der alles, was er sagt und tut, aufgezeichnet wird.

    Danke Snowden! Wir wissen jetzt, dass die US-Regierung uns ausspioniert, in einem Grade, von dem die meisten Leute nicht einmal gewagt hätten, sich so etwas vorzustellen.

    Mehr dazu und ausführlich bei The Economic Collapse

    27 Begründungen von Edward Snowdon, bitte lesen. Beispiele:

    Snowdon: "Die NSA hat eine Infrastruktur gebaut, die es ermöglicht fast alles abzufangen."

    Snowdon: "... Ich glaube, die größte Gefahr für unsere Freiheit und Lebensart entsteht an diesem Punkt der Geschichte aus der begründeten Angst, die allwissende Staatsmacht kann uns in Schach halten durch nichts anderes als politische Dokumente."

    Snowdon: "Es gibt keine Rettung."

    Snowdon: "Ich erwarte nicht, mein zu Hause wieder zu sehen."

    .......................

    Bewerten die Amerikaner den NSA-Whistleblower als "Patriot" oder als "Verräter"? Rund 23 Prozent der Befragten meinten, Edward Snowden sei ein Verräter, während 31 Prozent meinten, er wäre ein Patriot. 46 Prozent hatten keine Meinung.

    Quelle: zerohedge

    .......................

    "Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."

    (Benjamin Franklin)

    .......................
    Weitere Hintergrund-Infos bei Lars Schall:

    Es scheint ein Kinderspiel gewesen zu sein, wie ein junger IT-Assistent dahin kam, ultra-sensible Geheimnisse des nationalen Sicherheitsapparats der USA zu veröffentlichen. Jenes nationalen Sicherheitsapparats der USA, der durch eine enthusiastische Spionage-Privatisierung eine überbordende “digitale Blackwater”-Industrie rund um die National Security Agency mit Hauptsitz in Maryland geschaffen hat.

    Pepe Escobar auf der Seite von Lars Schall:

    ...deutet alles, was um die US National Security Agency (NSA) herumwirbelt, auf eine Black Box in einem Schwarzen Loch hin. Die Black Box ist das NSA-Hauptquartier in Fort Meade, Maryland. Das Schwarze Loch ist ein Bereich, der die Vororte des Virginia Fairfax County in der Nähe der CIA umfasst, hauptsächlich aber den Schnittpunkt aus Baltimore Maryland Parkway und Route 32.

    (Mehr)

    Geschrieben am Mittwoch, 12 Juni 2013 08:49 in einfach easy
    Schlagwörter: Edward Snowdon USA NSA
    Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 246 mal
  • Geld oder Untergang
    Geschrieben von
    Geld oder Untergang

    Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor den Wahlen im September wird vermutlich die nächste Krisenwelle übers Land spülen. Wenn das passiert, werden wir spüren, dass nichts behoben, nichts gerettet ist. Die Bond-Anleger werden erleben, dass ihre Gewinne wie Butter in der Sonne schmelzen. Die hohen Aktienkurse werden auf Tauchstation gehen und Angela Merkel muss um ihre Wiederwahl fürchten.

    Die Stunde der Wahrheit für die deutschen Sparer, Häuslerbesitzer und Rentner bricht an.

    Um den Platz am Schreibtisch über den Wahltermin hinaus behalten zu können, wird die CDU-Frontfrau alles daran setzen, die Euro-Clique beisammen zu halten. Das funktioniert nur solange, wie sie in der Lage ist, die Transfusionschläuche zu den Krisenstaaten offen zu halten.

    Italien und Spanien allein brauchen zusammen mehr Geld als sich im gesamten Infusions-Topf von ESFS und ESM befindet. Griechenland und Portugal trocknen auch bereits aus. Wenn die Südstaaten „SOS“ funken, wird Frau Merkel der EZB grünes Licht geben, zusammen mit dem Einverständnis, dass Mario Draghi endlich Staatsanleihen kaufen darf, so wie es sein OMT-Programm vorsieht.

    Dann passiert genau das, wovor Jens Weidmann warnt – die Mehrheit der anderen EZB-Mitglieder aber fordert: Staatsfinanzierung durch EFSF, ESM und zusätzlich gedrucktem Geld, mit dem die Titel von Schrottanleihen in die Bücher der EZB wandern.

    Da die Mehrheit der Beitragszahler für den GROSSEN INFUSIONS-TOPF (ESFS, ESM und OMT) selbst pleite ist und Hilfe braucht, bleibt die Gesamtlast letztlich beim deutschen Steuerzahler. Trotzdem werden wir vermutlich noch vor dem Wahltermin erleben, wie mit Geld der Untergang der CDU verhindert wird.

    Ob die Rechnung der CDU-Granden und ihrer Frontfrau aufgeht, hängt von den Wählern ab. Da der Prozentsatz derjenigen, die vom Erhalt des Euro profitieren, größer ist als die zahlenmäßig kleinere Gruppe derjenigen, die das Geld dafür erarbeiten muss, dürfte der Ausgang ziemlich klar sein. Angela Merkel wird vermutlich weitere 4 Jahre am Schreibtisch im Kanzleramt verbringen dürfen.

    Tröstlich, dass all die Blindgänger, die das ermöglichen werden, mit zu denen gehören, deren Vermögen, Arbeitslöhne und Renten nach der Wahl zur „Zyprisierung“ anstehen. Fällt die Wahl gegen Frau Merkel aus und der Euro crasht, wird´s auch teuer.

    Anmerkung: Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes wird nach der Wahl jedenfalls völlig irrelevant sein.

    Geschrieben am Dienstag, 11 Juni 2013 17:20 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 248 mal
  • Zeitsprung ans Jahresende 2013
    Geschrieben von
    Zeitsprung ans Jahresende 2013

    UPDATE! Wagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vom Tage zuvor könnten wir in einer der größten Zeitungen des Landes etwa folgenden Marktkommentar lesen:

    Unglaublich: Zum Jahresschluss hat die Börse nun doch noch für Überraschung gesorgt. Der Dax hat 0,3 Punkte zugelegt und ging mit 4.358 Zählern aus dem Handel. Gewinner waren die Chemiewerte. Größte Verlierer wieder einmal die Banken. Der Euro hat mit 0,87 zum Dollar die Parität noch immer nicht wieder erreichen können. Der Goldpreis in Euro wird mit ca. 2.198/Feinunze angegeben. Ein Fixing gibt es – wie jeder weiß – seit Monaten nicht mehr. Der Preis wird frei am Markt zwischen Angebot und Nachfrage gebildet. Die Aussicht für eine weiter steigende Nachfrage wird aufgrund der fundamentals allgemein nicht bezweifelt.

    Was war das für ein aufregendes Jahr!

    Im Juni passierte es, nach dem sich die Kurse der Staatsanleihen wochenlang in ihren Top-Positionen seitwärts bewegt hatten: Am Morgen nach dem Crash der japanischen Staatsanleihen brachen die Kurse der europäischen Staatsanleihen ein. Deutsche Anleihen wurden besonders gebeutelt. Vorausblickende Marktteilnehmer hatten das zwar länger schon erwartet, doch auch sie wurden von der Heftigkeit, mit der die Blase platzte, überrumpelt.

    Nächster Dominostein in der einsetzenden Kettenreaktion waren Bankaktien. Nicht allein die Kurse dieser Papiere fielen in den Keller, auch viele Sparer fanden ihr Geld in den eigenen vier Wänden sicherer als in den trudelnden Geldhäusern. Griechischen, spanischen, auch französischen und sogar deutschen  Instituten drohte Zahlungsunfähigkeit. Um den beginnenden Zusammenbruch des ganzen europäischen Finanzmarktes (und womöglich auch darüber hinaus) aufzufangen, mussten die Geldhäuser dringend besser kapitalisiert werden. Anleger und Sparer, die seit Anfang Mai des Jahres bereits wussten, dass sie zum Bail-in herangezogen würden, suchten nach Fluchtwegen. Die aber gab es wenige Stunden nach dem Bond-Crash schon nicht mehr.

    Konsequente Kapitalverkehrskontrollen sorgten dafür blitzschnell sämtliche Fluchttüren zu verschließen. Schon Wochen zuvor waren die Bankautomaten an den Wochenenden gesperrt. Das Schengenabkommen war auch bereits außer Kraft, Grenzkontrollen wieder die Regel.
    Ende Juni dann wurde das Bail-in-Gesetz verkündet, demzufolge jeder Bürger eine Vermögensabgabe zu leisten hatte: Aktienbesitzer, Sparer, Immobilienbesitzer und die Halter anderer Vermögenswerte. Dreißig Prozent des Lebensarbeitslohns wurden vom Staat kassiert und an die Banken verteilt.

    Das System war scheinbar gerettet. Vorübergehend.

    Der Euro verlor in wenigen Tagen mehr als 38 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar, erholte sich zwar für kurze Zeit um wenige Prozentpunkte und sackte erneut ab. Ein Fußtritt für den Euro. Aus Furcht vor weiteren Verlusten stießen ausländische Aktienbesitzer massenweise ihre Titel ab. Der Dax fiel um 50 Prozent. Seit dem dümpelt er um 4.300 Zähler seitwärts. Mit einer sehr kurzen Zwischenerholung nach der Bundestagswahl.

    Der Wahlausgang brachte keine Überraschung. Wochen vor dem Wahltermin hatten die Märkte auf Große Koalition gesetzt. Ausschlaggebend war der Stimmengewinn bei der AfD von Bernd Lucke. Dass die Alternative für Deutschland bei den Christdemokraten Stimmen abziehen würde, war sonnenklar, nach dem der Bail-in durchgezogen wurde.

    Angela Merkel hatte mit tausend Tricks versucht, den Bail-in über den Wahltermin hinaus zu verschieben, die Turbulenzen an den Anleihemärkten machten einen Strich durch ihre Rechnung. Mit knapp über 25 Prozent der Wählerstimmen kam für CDU/CSU nur eine Vierer-Koalition in Betracht. Genauso wie es dem Wunsch der „Grauen Herren“ im Hintergrund entsprach. Die AfD – noch heute überzeugt, ihre Aufgabe sei die Rettung der Republik - war nichts weiter als das trojanische Pferd der Strippenzieher. CDU/CSU mussten mit SPD und Grünen ins Koalitions-Bett steigen. Genau dies entsprach den Zielen der „Grauen Herren“ im Hintergrund.
    Erst nach annähernd zwei Monaten stand die Koalition. Das wichtigste Verhandlungsergebnis betraf den Umfang der Bankenrettung. Für die deutschen Sparer gab es nichts zu lachen. Der Euro wurde noch einmal gerettet – zu einem Wahnsinnspreis. Die Marktzinsen der deutschen Staatsanleihen stiegen je nach Laufzeit auf 6 bzw. 7 Prozent.

    Finanzminister Jürgen Trittin spricht bereits davon, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 27 Prozent sei angesichts der Zinsentwicklung alternativlos. "Alternativlos" gehört zum Standartsprachrepertoire der neuen Regierung. Alternativlos ist die drastische Rentenkürzung, alternativlos der Zuschlag auf die Strompreise, alternativlos die Pkw-Maut, alternativlos der Soli zur Konjunkturbelebung, alternativlos die nochmalige Vermögensabgabe für die Rettung der Bad-Banks.

    Alternativlos ist auch der Kollaps des Wohlfahrtsstaates. Die Bundeswehr hat 30 Sicherungskompanien gestellt, um den inneren Frieden zu schützen. Dass es dennoch in Stadtvierteln mit sozialen Brennpunkten zu Ausschreitungen, brennenden Autos und berstenden Schaufenstern kommt, liegt an der unzulänglichen Vorbereitung der Truppe auf ihre neue Aufgabe. Trösten wir uns, die Menschen wachsen bekanntlich an ihren Aufgaben, auch die Soldaten der Sicherungskompanie unserer Region.

    Die Bundeskanzlerin hält in wenigen Stunden ihre Neujahrsansprache. Sie wird uns Mut machen und Mut abfordern für das Neue Jahr, damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die Aktienmärkte sollen zu neuem Schwung ansetzen, alternativlos - der Euro allzumal und der Goldpreis soll wieder in den Keller, alternativlos – daran sollen wir glauben. Manchmal versetzt der Glaube bekanntlich Berge – wenn die Berge nicht zu groß sind.

    Geschrieben am Donnerstag, 30 Mai 2013 19:41 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 455 mal
  • Ganz Euro-Land bald Griechenland?
    Geschrieben von
    Ganz Euro-Land bald Griechenland?

    Magdalena gibt der griechischen Krise ein Gesicht: "Fünf Euro, nur 5 Euro!", flüstert die junge Prostituierte, hohlwangig, mit zerzaustem Haar, als sie zu Boden sehend sich einem Freier nähert.
    Die Billig-Offerte ist inzwischen üblich in Athen. Die "Liebes-Honorare" haben sich dem schrumpfenden Einkommen der Kunden angepasst. Etwas teurer wird es nur, wenn die jungen Frauen größere Gesundheitsrisiken bei ungeschütztem Sex eingehen. Für das kleine Aufgeld nehmen sie in Kauf, Opfer von Gewalt und HIV-Infektion zu werden.

    Bei 55,3 Prozent Jugendarbeitslosigkeit ist eine weitere Bedrohung entstanden, das Kokain des armen Mannes: Crystal, kristallines Methamphetamin. Wer sich nicht einmal das leisten kann, für den gibt es schließlich Barbiturate, gestreckt mit Alkohol, Chlor und schlimmstenfalls Batteriesäure.

    Crystal wird zumeist geraucht, zunehmend aber auch intravenös gespritzt. Wegen der Zutaten ätzender Chemikalien findet sich eine steigende Zahl von Benutzern in den Notambulanzen der Krankenhäuser wieder. Gesundheits-Experten registrieren zudem einen alarmierenden Anstieg von HIV-Infektionen (über 50 Prozent im vergangenen Jahr gegenüber 2011).

    Was in Griechenland geschieht, könnte bald auch in Deutschland passieren.

    „Die verheerenden sozialen Folgen der Euro-Rettungspolitik lassen sich in den Kategorien von Arbeitslosigkeit und Sparprogrammen nicht annähernd mehr erfassen. In Griechenland verarmt und zerfällt die gesamte Gesellschaft unter der Krise. Die Selbstmordrate hat sich verdreifacht, die Gewalt krimineller Banden nimmt zu und rechtsradikale Parteien haben Zulauf“ (Christoph Braunschweig: „Wohlfahrtsstaat – leb wohl!“, Seite 22 ff.)

    Der Euro ist einer der vielen untauglichen Versuche, vermittels gemeinsamer Währung kulturelle Unterschiede von Staaten und Gesellschaften glatt zu bügeln. Als Stabilitätsunion wurde uns ein Konstrukt "Währungsunion" verkauft, das inzwischen über eine Schuldenunion zur Transferunion manipuliert wurde. Ein Gebilde, das nur noch durch die Übernahme von Haftungsrisiken notbeatmet wird – Haftungsrisiken, die letzten Endes die deutschen, niederländischen und finnischen Steuerzahler tragen werden.
    Kein Staat der Euro-Zone hat bislang seine Schuldenlast gesenkt. Jedes Unternehmen würde in solcher Lage sofort Ausgaben zurückfahren. Die Staaten machten munter weiter.

    „Die Erkenntnis, dass das Euro-Experiment gescheitert ist und abgebrochen werden sollte, liegt jenseits des Horizonts der politischen Klasse“ (Bruno Bandulet). Gewählte Volksvertreter und Regierung gehen monströse Verpflichtungen ein, ohne darüber nachzudenken, welche Lasten sie künftigen Generationen aufladen, ja, gestehen über den ESM einem Brüsseler Gouverneursrat das Recht auf unbegrenzten Zugriff auf die Steuergelder der Deutschen zu. Die Brüsseler Bürokraten dürfen im Ernstfall Deutschland in eine tiefe Verschuldung treiben, um andere Euro-Länder oder deren Banken zu retten.

    Der Schuldensozialismus muss zwangsläufig zu einer zentralistischen Diktatur mutieren. Aber das ist den Parlamentariern – mit wenigen Ausnahmen – bislang nicht aufgegangen. Im Glauben, noch könnten schmerzfreie Lösungen den Zusammenbruch des Euro-Systems verhindern, haben die Berliner Abgeordneten offenbar ihren Verstand in der Parlamentsgarderobe abgegeben – mit ihm den Wertekodex der Sozialen Marktwirtschaft. Stattdessen gilt das Geschäftsprinzip eines Kolonialwarenhändlers: Was geht wird gemacht, was nicht geht, verschwindet aus den Regalen - genau so lange bis sich der Wind dreht. Jegliches inhaltliche Führungskonzept ist obsolet; Taktik zum Machterhalt ist oberste Maxime. Da fragt schon kein Verantwortlicher mehr nach, wenn – nur um das Euro-Gebilde zusammen zu halten – den deutschen Steuerzahlern, die erst mit 67 in Rente gehen dürfen, noch mehr Schulden aufgeladen werden, damit sie den französischen Rentnern solidarisch beistehen, damit diese als 60-jährige bereits in den Ruhestand treten dürfen.

    In der hemmungslosen Schuldenorgie zu Lasten künftiger Generationen zeigt sich der Verlust von Anstand und Moral. Wohlstand auf Kosten anderer führt zu asozialem Verhalten. Die ganze Gesellschaft ist inzwischen Lichtjahre entfernt von der Erkenntnis, dass Mehrkonsum nur durch Mehrproduktion erreicht werden kann – nicht jedoch durch die Gelddruckmaschine. Aber wer hat noch den klaren Blick, um zu erkennen, dass das gegenwärtige Sozial-, Wirtschafts- und Finanzsystem notwendigerweise vor großen Umbrüchen steht?
    In der Endphase des absolut überschuldeten Wohlfahrtsstaates gilt allein das Motto: „Nach uns die Sintflut“? Lügen, flagrante Gesetzesbrüche, Verteilung von Milliarden an Lobbygruppen und Nützlinge staatlicher Institutionen (einschließlich der geduldeten Boni für die Banker, ohne deren Mithilfe Politiker ihre verdampfenden Haushalte nicht finanzieren könnten), Plünderung der Sparbücher kleiner Leute – alles gehört zum politischen Alltag und letztlich der Verlust jeder Glaubwürdigkeit der sogenannten Eliten. Das gesamte westliche Demokratiemodell könnte sich im Rauch ausbrechender Bürgerwut auflösen.

    Ursache aller Fehlentwicklungen ist die grundlegend falsche Konstruktion des Geldmonopols. Das staatlich kontrollierte ungedeckte Papiergeldsystem hat den fatalen Teufelskreis der Wahlgeschenk-Demokratie erst in Gang gesetzt – jetzt, da sich aus den Wahlversprechen unzählige Wähleransprüche entwickelt haben, steckt das System in der Schuldenfalle - zu allererst Deutschland! (Der angebliche Europrofit der deutschen Exporteure wurde in den vergangenen drei Jahren über einen verkappten Bundesbank-Kredit mit Namen TARGET2 finanziert. Die Schuldner, die dafür Maschinen, Autos und andere Industriegüter aus Deutschland bezogen haben, werden den geliehenen Betrag von inzwischen über 700 Milliarden Euro niemals zurückzahlen können. Bemerkenswert: Totz dieses Kredits von fasst einer Dreiviertel-Billion ist die deutsche Wirtschaft im 1. Quartal 2013 nur um 0,1 Prozent gewachsen. Langsamer geht´s nimmer!).

    Nur wenige Ökonomen legen den Finger in diese Wunde. Ihre Mehrzahl verteidigt mit den übrigen „Nutznießern“ des Systems den bestehenden katastrophalen Zustand, bei dem durch das schmarotzerhafte Zusammenspiel von Bankern und Politikern das System in seine exponentiell wachsende Schlussphase gesteuert wird. Wenn wir nicht aufpassen, mündet das alles in einer unerträglichen Diktatur, weil die Verzweiflung der Masse über das ausbrechende Geschehen nach einem starken Retter schreien wird.

    Seine Staatsverschuldung wird Deutschland niemals wieder abbauen können. Im Gegenteil: Mit jeder solidarischen Rettung wächst der desaströse Schuldenberg.

    Deutsche Wirtschaftsnachrichten merken an:
    Der jetzigen Regierung kommt zurzeit nur zugute, dass die Zinssätze für deutsche Staatsanleihen relativ niedrig sind. Doch ein nachhaltiger Abbau der immensen Staatsverschuldung ist einer neuen Studie zufolge nicht möglich. Ein Abbau der Staatsverschuldung wäre nur machbar, wenn beispielsweise der „Nominalzins auf lange Sicht unter dem BIP-Wachstum bleiben würde“, so die Studie. „Dies ist aber nicht der Fall.“ Nach 1974 sei das Wirtschaftswachstum in Deutschland immer niedriger gewesen als der Zinssatz, und zwar deutlich. Wir sitzen in der Schuldenfalle.

    An diese Alternativlosigkeit hat Frau Merkel sicher nicht gedacht, aber es könnte die Lösung werden, um das Schicksal deutscher "Magdalenas" und crystel-abhängiger Jugendlicher nicht ebenso zu besiegeln wie es gerade in Griechenland geschieht.

    Erst jetzt warnt Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank in einer Rede vor dem Industrie- und Handelskammertag:
    EUROPA STEHT AM RANDE DES ABGRUNDS.

    Brandaktuell auf wallstreet-online, heute am 24.05.2013:

    Hong Kong Metal Exchange hat am 20. Mai 2013 jeglichen Gold- und Silberhandel eingestellt. (Funkstille darüber in den Medien)

    Verfasser der Meldung ist Dr. Eike Hamer, Herausgeber des Wirtschaftsinformationsbriefes „Wirtschaft aktuell“. Seit 1996 arbeitet Dr. Hamer im Mittelstandsinstitut Niedersachsen und ist dort seit 2004 Mitglied des Vorstands. Er ist zudem Vorstandsmitglied der Deutschen Mittelstandsstiftung e.V.

    "Vor zwei Jahren eröffnete Rothschild die HKMEx (Hong Kong Metal Exchange) über die Rohstoffe wie auch Gold und Silber gehandelt werden konnte. Seinerzeit schien es der Versuch zu sein, die steigende chinesische Nachfrage nach physischem Gold mit Hilfe von Derivaten (Lieferverpflichtungen auf Termin) abzufedern. Investoren sollten mit Lieferversprechen in Zukunft (Kontrakten) „vertröstet“ werden, um sie von sofortiger physischer Nachfrage abzuhalten. Dies war notwendig geworden, weil andernfalls die große Nachfrage an Gold und Silber preistreibend gewirkt und damit verspekulierte amerikanische Großbanken in Gefahr gebracht hätten.

    Am Freitag, den 17. Mai 2013 verkündete die HKMEx nach Handelsschluß, am Montag den 20. Mai 2013 würde sie schließen, müssten alle Kontrakte in bar abgewickelt werden und würde keine Lieferung von Gold mehr erfolgen. Dies kommt einem „Default“ (Lieferunfähigkeit) gleich. Der eigentliche Skandal im Zusammenhang mit diesem Börsenzusammenbruch ist aber, daß die „Mainstream Medien“ dies verschwiegen".

    'Dazu passend:
    Eilmeldung vom Querdenker:

    Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir gerade die vertrauliche Nachricht erhalten, daß Bundestagsabgeordnete ihren Verwandten und Freunden geraten haben, ihre
    Bankguthaben und Festgeldanlagen spätestens bis zum Sommerbeginn (21. Juni) einer "sorgsamen Überprüfung zu unterziehen". Dies spricht sehr dafür, daß ‘demnächst in diesem Theater’ staatliche Eingriffe/Maßnahmen zu erwarten stehen.

    Der Hintergrund dieser Meldung könnte hier liegen:

    EU-Diplomat: Wichtige Entscheidungen zur Bankenunion im Juni:

    Der Eurogruppen-Koordinator Thomas Wieser sagt der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel: Er erwarte im Juni Entscheidungen über Reihenfolge und Regeln zur Beteiligung von Aktionären, Gläubigern und Anlegern bei einer Bankeninsolvenz sowie zu den Bedingungen für eine direkte Rekapitalisierung von Banken durch den Euro-Rettungsfonds ESM. (Quelle hier)

    Die Veröffentlichung dieser Beschlüsse dürfte europaweite Bank-Runs auslösen.
    Die Politik wird dem mit Kapitalverkehrskontrollen zuvor kommen.


     

     

     

    Geschrieben am Freitag, 24 Mai 2013 08:02 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 605 mal
  • Deutsche Fata Morgana
    Geschrieben von
    Deutsche Fata Morgana

    Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immobilienpreise verfallen, Produktionszweige einbrechen, öffentliche Leistungen gekürzt werden… leben die Deutschen in einer Wohlfühl-Oase, inmitten einer Wüste, die durch den Euro größer und größer wird.

    Mit der Realität hat diese Oase nichts zu tun.

    Deutschland hat schon Jahre vor Einführung des Euro sein erfolgreiches Konzept von Marktwirtschaft und Wettbewerb der Verschuldungspolitik geopfert. Aber erst mit Einführung des Euro sind die Schulden regelrecht explodiert – auch wenn diese teils noch als Bürgschaften und Hilfsversprechen ausgewiesen werden.

    Die deutschen Ersparnisse werden in absehbarer Frist in Anleihen südeuropäischer Länder regelrecht verdampfen, gemeinsam mit den Forderungen der Bundesbank, die über das Target-System zugleich Forderungen über die EZB gegen die maroden Zentralbanken der Südländer darstellen. Mit dem Target-System verschenkt Deutschland seine Einnahmen aus dem Außenhandel an die Krisenländer. Derzeit ein Geschenk von ca. 700 Milliarden Euro. Kein Wunder, wenn solche Geschenke jeden Reformansatz in den Krisenländern vergessen lassen.

    Über die wachsende EZB-Bilanz für die die BRD bekanntlich mit 27,7 % haftet, stehen die Deutschen mit mehr als 1 Billiarde Euro in der Kreide.
    Die reine deutsche Staatsverschuldung liegt inzwischen bei 2,4 Billionen Euro.

    Die Banken von Euroland haben 9,3 Billionen Euro Schulden in den Büchern (siehe DWN).
    Keine bundesrepublikanische Bank steckt nicht in diesem Schuldensumpf.

    Diese Schulden werden bei den Banken der Krisenländer mit jedem weiteren Rückgang der Wirtschaft, weiteren Unternehmens- und Privatinsolvenzen und Zahlungsausfällen bei Kreditnehmern drastisch steigen. (Nicht umsonst treffen die Finanzminister Vorsorge um strauchelnde Banken über die Beteiligung von Anteilseignern und Sparern zu retten).

    Zur Verhinderung panikartiger Kapitalflucht werden Kapitalverkehrskontrollen diskutiert.
    Die ab Sommer notwendige Rettung mehrerer Banken soll lt. EZB über den ESM geschehen. Grundkapital des ESM = 500 Milliarden.
    Schulden der Banken 9,3 Billionen, also 9300 Milliarden. Der ESM wird sehr schnell ausgeplündert sein. Dann heißt es nachschießen.
    Wer muss nachschießen? Die Pleiteländer? Oder die Bundesrepublik? Die Antwort ist klar. In der Folge wird die deutsche Verschuldung durch die Decke schießen.

    Noch will kein Staats- und Regierungschef in EuroLand das Wort vom Staatsbankrott in den Mund nehmen. Dagegen spricht man lieber von „Schuldentragfähigkeit“ und bricht ohne mit der Wimper zu zucken Verträge, die jeglichen Bail-out verbieten, ersetzt die Begrifflichkeit durch das sympathischere Wort „Solidarität“. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat sich zu diesem offensichtlichen Rechtsbruch bislang nicht äußern wollen.

    Das schuldenfinanzierte Wohlfahrtsstaatsprinzip, eine ökonomisch irrsinnige Währungsunion und ein völlig fehlkonstruiertes Geldsystem haben nicht nur die Südländer in eine Krisenregion verwandelt, aus der diese vor einem endgültigen Zusammenbruch nicht herausfinden. Auch die Stimmung in der einst wirtschaftlich gesunden Bundesrepublik wird nur noch durch Politikerversprechen und Wähleranspruch ruhig gehalten. Doch die Wählerbestechungsdemokratie stößt längst an ihre Grenzen. Die Zentralbanken stehen bereits mit dem Rücken zur Wand:

    Es gebe bei den Zentralbanken mittlerweile einen „vorauseilenden Gehorsam“, warnt Jürgen Stark. Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „fatalen Entwicklung“. Es sei zudem eine erhebliche Gefahr, dass die Zentralbanken ihre Macht stetig vergrößern wollen. (mehr bei DWN)

    Selbst Ökonomen verschweigen die schweren Störungen, deren Folgen Überschuldung, Spekulationsblasen, gefälschte Statistiken und Fehlinvestitionen sind. Der Euro hat keinen Wohlstand geschaffen und wird auch in Zukunft keinen Wohlstand schaffen. Die Kosten der Währungsunion sind zu hoch. Sollte der Euro noch eine Weile fortbestehen, werden wir entweder die Südländer mit gigantischen Summen alimentieren oder das deutsche Lebensniveau sinkt auf dasjenige des Mezzogiorno (Süditalien).
    Über den ESM haben die Brüsseler Eurokraten das Instrumentarium in der Hand.
    Sie können die Rettungssummen zu Lasten der Deutschen beliebig erhöhen, Bankenrettungen finanzieren und demnächst eine gemeinsame Bankensicherung für EuroLand beschließen.

    Die aufgelaufenen Staatsschulden wird Deutschland nie wieder abtragen können, wie eine aktuelle Studie zeigt. Selbst großes Wirtschafts-Wachstum kann hierbei nicht helfen. Die verlorene Unabhängigkeit der Zentralbank trägt ebenfalls dazu bei. (mehr bei DWN)

    Solange man Schulden mit Schulden bezahlen kann, bleiben Schulden ein Vermögenswert - damit wir diesen Glauben nicht verlieren, wird die Fata Morgana der heilen Finanzwelt am Leben gehalten.

    Sobald die Staatsverschuldung auch in Deutschland explodiert und die Deutsche Fata Morgana platzt, werden die Deutschen erleben, wie der Ruf nach einer rettenden Zentralgewalt in Brüssel immer lauter wird. Schon heute wird der Boden dafür bereitet. Soeben melden die DWN: Die EU plant Strafen für Parteien, deren Programme nicht die Werte der EU vertreten.

    Wer die Schrift an der Wand nicht sieht, ist wirklich blind.

     

     

     

    Geschrieben am Dienstag, 21 Mai 2013 18:59 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 618 mal
Aktuelle Seite: Start einfach easy einfach selbstmachen Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: Spanien