Wer immer in Schwierigkeiten ist, wird sich künftig die Kohle aus dem EFSF abholen können, noch bevor er als Pleitier in den Medien vorgestellt werden kann! Dafür, dass immer genügend Diridari im Transfer-EFSF gebunkert sein wird, dafür werden zu allererst die deutschen Steuerzahler sorgen.
Und was wurde mit dem Umfaller von Madame gerettet?
Ein kleines bisschen Zeit wurde gerettet. Zeit, in der die Schuldenorgie weitergehen darf, die den deutschen Steuerzahler voraussichtlich mehr als 1 Billion Euro kosten wird. Ein Betrag, der niemals bezahlt werden kann. Er wird fällig werden, sobald die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands endgültig besiegelt ist. Es gibt für Griechenland keinen Weg aus dem Schuldenberg heraus zu kommen – nicht solange dieses Land der EURO-Zone angehört. Der Euro ist für Griechenland zu teuer, um wieder auf die Beine zu kommen.
Geht aber Griechenland pleite, folgen zwangsläufig die anderen südlichen PIGS-Staaten. Dann sind auch Frankreich und Belgien nicht mehr zu halten. Am Ende stehen die Deutschen allein als Retter für den EFSF-Rettungsschirm da. 1,7 Billionen Euro werden für den dt. Steuerzahler dann fällig - zusätzlich zu den bisher schon 2 Billionen Staatsschulden, die wir ohnehin bereits haben.
"Bald wird der Brand erneut aufflammen und dann wird klar werden, welches schlechte Beispiel der Gipfel gesetzt hat", sagt der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler zu den Beschlüssen des Euro-Sondertreffens in Brüssel.
Deutsche Republik im freien Fall
Der Berliner Finanzwissenschaftler Markus C. Kerber fällt ein vernichtendes Urteil über die jüngsten Beschlüsse zur Griechenland-Rettung.
(kurze Zitate aus seinem Gastbeitrag im Handelsblatt)
Ignorantes Jugend-forscht-Kabinett der Kanzlerin…. Wie konnte es zu diesem ideologischen Seitenwechsel kommen, mit dem Deutschland ganz und gar ins konzeptionelle Schlepptau der Pariser Machthaber geraten ist?.... Dagegen hilft nur der Ruf nach einer Verfassungsrevision und die grenzüberschreitende Mobilisierung der Bürgergesellschaft.
Merkel – die Retterin, die Verräterin, so schreibt das Handelsblatt am Tag nach dem Rettungsgipfel. Was bloß hat die Frau da gerettet?
"Was wir für den Euro aufwenden, bekommen wir um ein Vielfaches zurück" - so schwärmt die Kanzlerin für ihren Einsatz auf der "Rettungs-Sitzung". Solange man Schulden mit neuen Schulden bekämpft, werden wir alles um ein Vielfaches zurück bekommen! (Siehe NACHTRAG unten).
Weiß eigentlich diese Dauer-Rettungsschirm-Befürworterin, welche Risiken für Deutschland mit diesem Konstrukt übernommen werden?
Was die Kanzlerin so lobt, ist nicht mehr als ein zusammengeschustertes "Rettungspaket", das mit perverser Logik eine noch größere öffentliche Verschuldung erfordert. Bald wird die finstere Wahrheit ans Licht kommen, dass die Politiker keine wirkliche Lösung wissen. Die globale Wirtschaftskrise, die nach dem Zusammenbruch von 2008 durch gigantische monetäre Stimulanzien eine kurzfristige Scheinerholung erlebt hat, läuft deshalb jetzt in ihre zweite, gefährlichere Phase. Die Staatsverschuldung erreicht ein unhaltbares Niveau mit Aussicht auf lähmende Insolvenz. Vermutlich wird gerade die Zukunft einer ganzen Generation zerstört.
Diese Kritik kommt leider 24 Stunden zu spät: Der Präsident der Bundesbank, Jens Weidmann (bis vor kurzem noch engster Berater der Kanzlerin) kritisiert die neuen Rettungsbeschlüsse heftig, aber verspätet (schade, Herr Weidmann hätte Deutschland vielleicht einen großen Dienst erweisen können, hätte er früher lauthals gewarnt): "Indem umfangreiche zusätzliche Risiken auf die Hilfe leistenden Länder und deren Steuerzahler verlagert werden, hat der Euro-Raum aber einen großen Schritt hin zu einer Vergemeinschaftung von Risiken im Falle unsolider Staatsfinanzen und gesamtwirtschaftlicher Fehlentwicklungen gemacht" (Wirtschaftsblatt)
Das Kind liegt bereits im Brunnen. Deutschland wurde zur AOK für die Euro-Länder gemacht. Wenn die Steuerzahler erst begreifen, wofür ihre Sparvermögen auf den europäischen Marktplatz geworfen werden, werden sie sehr schnell die Systemfrage stellen (hoffentlich noch auf demokratische Weise!).
Schneller als unsere heutigen Ratlos-Politiker denken, werden der EURO und die EU dann in Frage gestellt.
Warum nicht heute schon?
Leider sind die Wähler noch viel zu sehr mit ihrem Wohlstand beschäftigt, und die Presse lenkt sie auf vergnügliche Weise von den eigentlichen Problemen ab. Liebe Bürginnen und Bürger: Mit mehr als 100.000 Euro ist jeder steuerzahlende Haushalt Deutschlands an den Rettungsbürgschaften in der Pflicht. Murksel sagt, Deutschland geht gestärkt aus der Krise hervor. Die wenigsten glauben ihr. Nach einer Umfrage der GfK sorgen sich mehr als 80 % der Deutschen um den EURO. Bürgschaften ohne Vertrauen der Bürgen sind wertlos!
Wann sagen die Journalisten den Deutschen endlich, dass deren Wohlstand längst verschenkt ist?
Jim Sinclair zur Situation: "Wir befinden uns nun am Ende des Weges. Das Ergebnis fehlender Finanzdisziplin in allen westlichen Ländern spielt sich nun vor unser aller Augen ab. Der Schaden ist bereits angerichtet. Die Schulden der gesamten westlichen Welt sind bereits außer Kontrolle geraten.“
John Butler (leider nur in englisch) schreibt: "In Brüssel knallen nach dem Rettungswochenende die Champagnerkorken, wer in Deutschland lebt, sollte heulen!"
Wir befinden uns nun am Ende des Weges. Das Ergebnis fehlender Finanzdisziplin in allen westlichen Ländern spielt sich nun vor unser aller Augen ab. Der Schaden ist bereits angerichtet. Die Schulden der gesamten westlichen Welt sind bereits außer Kontrolle geraten.“
Lesen Sie mehr über Propagandamärchen: US-Schuldenobergrenze hat mit Zahlungsfähigkeit der Vereinigten Staaten überhaupt nichts zu tun von www.propagandafront.de
Die einfache Rechnung für Deutschland lautet:
Die offiziellen Staatsschulden Deutschlands betragen heute bereits 1,966 Billionen Euro.
Auf wie viel Haushalte verteilt sich dieser Betrag?
Ziehen wir von 82 Millionen Einwohnern Kleinkinder, Rentner, Sozialhilfe-, Hartz-4-Empfänger ab, bleiben etwa 20 Millionen Haushalte, die für den Schuldenberg aufkommen müssen. Der neue Rettungsfond EFSF umfasst insgesamt 1,744 Billionen Euro. Daran sollen sich alle EURO-Staaten entsprechend ihrem Gewicht beteiligen. Die Pleite-Staaten können wir gleich abziehen. Fallen auch noch Italien, Frankreich und Belgien aus – womit im Crash zu rechnen ist – dann kommen auf die 20 Millionen deutschen Haushalte noch einmal jeweils fast 100.000 Euro Schuldenlast hinzu. Insgesamt also rund 200.000 Euro Schulden/Steuerzahler-Haushalt.
Dafür müssen Zinsen geleistet werden. Bei nur leicht steigenden Zinsen von ca. 4,5 Prozent wachsen diese Schulden jährlich um 9.000 Euro.
Wohlgemerkt, in dieser Rechnung sind nicht die staatlichen Verbindlichkeiten für Renten, Pensionen und Sozialkosten der kommenden Jahre enthalten. Werden diese nicht restlos gestrichen, erhöht sich der gesamte Schuldenberg jährlich um mehr als 50 % des Bundeshaushalts.
Merkel verkündet vor ihrem Urlaub: "Den Deutschen geht es so gut wie nie!" Na, dann weiter fröhliches Schuldenleben!
Sie fühlen sich sicher, weil Ihr Sparguthaben auf der Bank fest angelegt ist?
Seien Sie auf der Hut. Jim Rogers warnt: "Die Welt braucht keine Banker, die Welt braucht gute Bauern".
Oder Fertigkeiten, die rechtzeitig geübt werden.





