Die Aufzählung möglicher Schwarzer Schwäne ist damit längst nicht erschöpft. Warhaftig ein Tag zum Feiern, der 7. Februar. Heute vor exakt 20 Jahren wurde der Maastricht-Vertrag besiegelt. 20 Jahre später steht das Euro-Bauwerk vor dem Einsturz.
Der Baltic Dry Index (BDI) eilt der Entwicklung voraus. Er stürzt sicherheitshalber schon mal ab.

Die Preise der Sachwerte (Gold, Silber, Platin, Palladium u.a.) sind kaum noch unter dem Deckel zu halten. Noch geben sich die Notenbanken die größte Mühe und pumpen Geld ins System, kaufen Ramschanleihen insolventer Banken. Grundlegendes hat sich nicht geändert. In den letzten zwei Jahren ist die Bilanz der westlichen Notenbanken um 32 % angeschwollen. Doch alles Rettungsgeld ist auf dem glühendheißen Ofen der Chaos-Banken verdampft wie das Uran in Fukushima-Daiichi.
So weit sich die radioaktive Wolke über den gesamten Erdball verteilen wird, so wird in absehbarer Zeit die billionenfache Geldwolke über die Menschheit niedergehen und eine unbeschreibliche Inflation auslösen.
Die Pferde sollten saufen, sie sollten den Finanzkarren aus dem Dreck ziehen. Man hat die Pferde gestopft mit bedrucktem Papier, als wären sie Weihnachtsgänse. Gestopfte Weihnachtsgänse können nicht laufen, geschweige denn fliegen. Gestopfte Pferde ziehen keinen Karren, sie brechen zusammen.
Was sind das für Narren, die die Welt auf diese Weise retten wollen?
Hundsgewöhnliche Narren sind in Ordnung. Als Hofnarren haben sie vormals für Erheiterung gesorgt. Doch pompöse Narren, Typen, die uns mit ihrem Geld-Hokuspokus beeindrucken wollen, sind fähig, die Welt in den Orkus zu schicken.
In St. Moritz, auf dem Karneval der Obernarren haben wir sie alle nackt gesehen, die selbsternannten Weltenretter. Noch so viele Billionen können ihre Nacktheit nicht verbergen.
Die Schulden-Billionen sind in der Welt.
Kein Bernanke und kein Draghi werden sie jemals zurückrufen können. Die Zündschnur für die Zerstörung ist gezündet.
Fazit: Man kann sich unter sein Bett verkriechen oder aktiv bleiben und für sein Überleben sorgen. Das Ergebnis solchen Tuns ist in beiden Fällen offen. Der aktive Mensch hat nach meinem Empfinden die besseren Chancen.
Ob ich richtig liege, weiß ich nicht.
Und noch einmal ein Aufruf zu Bildung von Stammtischen:
Wer sich vor Ort ein Netzwerk Gleichgesinnter aufbauen möchte, kann in der Kommentarspalte dieser Seite einen Aufruf für einen Stammtisch starten mit Angabe seines Wohnortes. Am Anfang genügt ein Pseudonym, um die persönliche Sphäre zu wahren. Wer möchte, kann die mail-adresse zu diesem Zweck im Text einfügen. Wer das nicht möchte, kann mir gern erlauben, dass ich seine mail-adresse an andere Stammtisch-Interessierte seines Wohnortes weiterleite. Hoffentlich melden sich recht viel Gleichgesinnte.





