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einfach easy einfach leben Non Carborundum Est
Montag, den 13. Februar 2012 um 16:06 Uhr

Non Carborundum Est TOP

Geschrieben von  Heiner
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Hercules slaying the Hydra Hercules slaying the Hydra Hans Sebald Beham/Frankfurt, 16. Jh.

Lassen wir uns nicht von Bastarden unterkriegen!

Noch nie in der Geschichte wurde die Geldmenge so irrwitzig aufgebläht wie heute. Schauen wir uns nur Deutschland und die EZB an:

500 Milliarden Euro Target2 Verbindlichkeiten bei der BuBa.
270 Milliarden weitere Verbindlichkeiten bei der BuBa.
2,1 Billionen Staatsschulden hat die BRD.
2 Billionen expolizite Schulden kommen noch dazu.
2,73 Billionen Euro stehen derzeit in der EZB-Bilanz – das sind 29 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der Eurozone und damit der höchste je erreichte Wert.
1 Billion Euro plant die EZB Ende Februar an notleidende Banken auszureichen.
Mit EFSF und ESM geht die Bundesrepublik Verpflichtungen über mehrere 100 Milliarden Euro ein.
Wohlgemerkt, hier ist nur die Rede von den Schulden der BRD und der EZB.
Weltweit steigt die Verschuldung. In den USA Tag für Tag um ca. 5 Milliarden Dollar. Die Bank of Japan hat gestern, am 13.02. mal eben 130 Milliarden Dollar an die Banken verteilt.
Wieviel ist 1 Billion? Werfen wir im Blick zurück jeden Tag 1 Million Euro zum Fenster raus, dann ist am Tage von Christi Geburt die Billion noch immer nicht erreicht!
Hinter keinem dieser Papierschnipsel steht irgendeine Leistung.

Konsequenz dieser Geldvermehrung ist eine unvorstellbare Wertevernichtung.

Stellen wir uns vor, in ein Fass Wein würde eimerweise Wasser geschüttet, während die Menschen das verwässerte Gesöff gierig schlürfen. Wann wird man schmecken, dass es kein Wein mehr ist?
Es ist nicht irgendein Wein, der da gepanscht wird, es ist unser aller Vermögen. Jeder einzelne Haushalt verliert Woche für Woche Vermögen. Unser Lohn, unsere Einkommen können dieser Entwicklung nicht standhalten. Die Arbeit, mit der wir Vermögen schaffen, verliert ständig an Wert.

N o c h  ist die Hyperinflation nicht aus ihrem Loch gekrochen. Noch scheint die Hydra zu schlafen. Ihren giftigen Atem, die Inflation aber spüren alle beim täglichen Einkauf, bei steigenden Gebühren für öffentliche Dienstleistungen, bei Versicherungsprämien usw. In der Folge sind immer mehr Rentner zu einem Zusatz-Job gezwungen.

Gleichzeitig wächst die Zahl Jugendlicher, die in den Hochschulen Dinge studieren, die in der sich rasend ändernden Welt völlig unbrauchbar sind.

Viel wichtiger wäre es, Dinge zu lernen, mit denen sich einerseits Ausgaben reduzieren oder/und nachhaltig Einkünfte erzielen lassen. Das erfordert völlig neues Denken. Niemand sollte noch fragen, ob ihm ein Job Spaß machen würde. In erster Linie geht es darum, sein intellektuelles Kapital vor Entwertung zu schützen.

Wenn heute durch finstere Mächte - viel wahrscheinlicher aus Dummheit und Gier in einem sich beschleunigenden Prozess den privaten Haushalten Geld abgezogen und Vermögen vernichtet wird, gilt es, wo es immer möglich ist, mit jedem verfügbaren Spargroschen dagegen zu halten.

Noch nie in der Geschichte wurden Wirtschaft und Vermögenswerte durch billionenfache Schulden ausgeblutet. Da die Schulden nicht mehr bezahlbar sind, müssen die Gläubiger auf ihre Forderungen verzichten. Der Zeitpunkt, an dem sämtliche papiernen Versprechungen (einschließlich unser Fiat-Geld) vernichtet werden, ist nicht fern. Es wird wie ein Urknall sein.
Wer vorbereitet ist, muss sich nicht fürchten.
Lassen wir uns nicht von Bastarden unterkriegen.

Non Carborundum Est!

Zuletzt geändert am: Dienstag, den 14. Februar 2012 um 10:56 Uhr

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