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Schauer über den Rücken

Wären Sie bereit, das aufzugeben, was Edward Snowden aufgegeben hat? Er hat seinen hoch bezahlte...

Geld oder Untergang

Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor...

Zeitsprung ans Jahresende 2013

UPDATE! Wagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vo...

Ganz Euro-Land bald Griechenland?

Magdalena gibt der griechischen Krise ein Gesicht: "Fünf Euro, nur 5 Euro!", flüstert die junge Pr...

Deutsche Fata Morgana

Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immob...

  • Schauer über den Rücken

    Mittwoch, 12. Juni 2013 08:49
  • Geld oder Untergang

    Dienstag, 11. Juni 2013 17:20
  • Zeitsprung ans Jahresende 2013

    Donnerstag, 30. Mai 2013 19:41
  • Ganz Euro-Land bald Griechenland?

    Freitag, 24. Mai 2013 08:02
  • Deutsche Fata Morgana

    Dienstag, 21. Mai 2013 18:59
Artikel nach Datum gefiltert: Mai 2011
Dienstag, 31 Mai 2011 09:00

Beängstigende Ohnmacht überall

Sie haben das Heft nicht mehr in der Hand. Die Intervalle panischer Rettungsaktionen werden dramatisch kürzer. Die Bürgerproteste werden lauter und aggressiver. Der Wertverlust der Währungen nimmt sprunghaft Anlauf.

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Sonntag, 29 Mai 2011 12:30

Super-Verlierer EURO

Der Euro ist eine der schlechtesten Währungen der Geschichte.

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Sonntag, 29 Mai 2011 09:44

Rien ne vas plus

Einfach galaktisch! Im Casino ist der Himmel die einzige Grenze. Der Griff nach den Sternen ist möglich – so oder ähnlich muss die Banker-Elite das große Finanzroulette sehen. In Kürze aber wird es heißen „rien ne vas plus“, nichts geht mehr. Das Trugbild einer Erholung ist immer schwieriger aufrecht zu halten.

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Die Währungsunion wird sich dauerhaft zu einer Transferunion entwickeln, prognostiziert die Commerzbank. Deutschland ist und bleibt der Hauptzahlmeister. Mit immer neuen Hilfsgeldern finanziert Deutschland seinen angeblichen Aufschwung. Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) belegen das eindeutig.

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Montag, 23 Mai 2011 13:37

Psychologie ist alles

Politiker kennen sich in der Psychologie von Wählermassen zumeist gut aus. Wäre dies anders, bekämen sie keine Wählerstimmen. Finanzspekulanten kennen sich in der Psychologie der Teilnehmer an den Finanzmärkten gut aus. Wäre dies anders, wären sie schnell pleite.

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Mittwoch, 18 Mai 2011 17:08

Brot und Spiele

Je mehr die Regierung Vormund ist, desto größer der Verlust an Eigenständigkeit und Gemeinschaft. Eine Gesellschaft, die alles vom Staat erwartet, wird zunächst hilflos in der Krise und lernt nur mühsam, wie wichtig es ist, auf eigenen Beinen zu stehen und Gemeinschaft zu pflegen.

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Wie aus Athener Bankenkreisen zu vernehmen ist, soll die griechische Nationalbank bereits auf die Einführung einer neuen Währung vorbereitet sein. Bereits im Sommer 2010 soll die „Bank of Greece“ die Gestaltung neuer Geldscheine in Auftrag gegeben haben.

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Sonntag, 15 Mai 2011 12:57

Und Angela lacht noch immer

Die griechischen Staatsschulden sind mal wieder wesentlich höher als angekündigt. EU-Finanzprüfer zeichnen eine brisante Entwicklung. Auf Seite 107 ihres neuesten Berichts über die Finanzsituation Griechenlands verstecken die Experten von Ollie Rehn ihre neuesten Schätzungen. Ende dieses Jahres werden die Schulden Athens 157,7 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) betragen – und Ende 2012 sogar 166,1 Prozent. Würden Euroländer und IWF aufgrund dieser neuesten Fehlentwicklung die für Juni zugesagte Kreditrate stoppen, droht Griechenland noch im gleichen Monat der Staatsbankrott. Eine andere Lösung wäre eine drastische Umschuldung, d.h. Abwertung der Verbindlichkeiten gegenüber Dritten – doch EZB und Frankreich sind strikt dagegen Frankreichs Banken sind die größten Gläubiger Griechenlands und würden dabei das meiste Geld verlieren. An diesem Wochenende schreibt DIE WELT ausführliche darüber.

Wir haben schon so viel Hiobsbotschaften über Griechenland gelesen, dass wir darüber leicht zur Tagesordnung übergehen möchten. Doch der Fall Griechenland ist für die Finanzmärkte in der Welt die Lunte, die das Pulverfass zur Explosion bringen kann. Immer häufiger ist in diesen Tagen vom bevorstehenden Zusammenbruch des Weltfinanzsystems zu lesen - nicht etwa von Verschwörungstheoretikern und Schwarzmalern, sondern von angesehenen Experten, deren Meinung etwas gilt. Wie Felix Zulauf: Der Euro wird auseinanderbrechen. Das zumindest erwartet der Börsenguru Felix Zulauf. Mit dem Schweizer Investmentbanker sprach das Handelsblatt über seine Börsenerwartungen.
Wie gefährlich das fortwährende Retten von Staaten ist, mit dem in Wahrheit allein Banken gerettet werden sollen, hat bereits Jochen Sanio (Chef der dt. Bankenaufsicht) im Oktober 2010 vor dem Parlament mit folgenden Worten erklärt: Ich möchte darauf nur sehr kurz eingehen, da dieses Thema weit über Griechenland hinausgeht. Es geht grundsätzlich um die Frage, wie wir damit umgehen wollen, dass der Staat wegen des Arguments „too big to fail“ einspringen muss. Wir alle sind uns einig: Der Staat hat das einmal getan und soll das nicht ein zweites Mal tun. Sonst kommen die Steuerzahler und hängen uns alle auf. (Hier ist der genaue Wortlaut des Redeprotokolls nachzulesen.)

Inzwischen sorgen sich immer mehr Parlamentarier um die bedrohliche Lage, in die Deutschland von der Regierung hinein gezogen wird. Ein vertrauliches Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages bringt die Sache auf den Punkt! Das, was die Experten des Bundestages aufgeschrieben haben, dürfte die wachsende Zahl Abgeordnete bestärken, das neue Euro-Rettungspaket abzulehnen.
Noch brisanter sieht die Schuldenfalle für die USA und Japan aus - so sieht es die Deutsche Welle.
Die Neue Zürcher Zeitung NZZ zieht die gleiche Schlussfolgerung.
Wer heutzutage seine Ersparnisse in Staatsanleihen sicher angelegt glaubt, sitzt auf der Titanic, auf der die Kapelle die letzten Takte spielt.
Was geschieht, wenn Deutschland für seine Politik der Euro-Bürgschaften die Rechnung präsentiert bekommt, vergleicht der Focus mit dem Ergebnis des Versailler Vertrages von 1918.
Die Liste alarmierender Nachrichten könnte stündlich fortgesetzt werden.

 

 

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Samstag, 07 Mai 2011 12:31

Obama und Osama

Der ehemaligen FBI-Mitarbeiterin und Gründerin der “National Security Whistleblowers Coalition“, Sibel Edmonds, kommt die Geschichte rund um die angebliche Tötung von Osama bin Laden etwas wie ein Fall von Pinocchio vor….

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Die erste Hälfte des Jahrzehnts steht im Zeichen einer Auflösung der Welt- und öffentlichen Ordnung - so beschreibt Franck Biancheri, Forschungsdirektor des LEAP und GEAB-koordinator in seinem Buch "Nach der Krise - Auf dem Weg in die Welt von Morgen" die gegenwärtige Entwicklung sowie die der nahen Zukunft.

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Top Inhalte

  • Schauer über den Rücken
    Geschrieben von
    Schauer über den Rücken

    Wären Sie bereit, das aufzugeben, was Edward Snowden aufgegeben hat? Er hat seinen hoch bezahlten Job, sein Haus, seine Freundin, seine Familie, seine Zukunft und seine Freiheit aufgegeben, nur um den monolithischen maschinellen Spion bloßzustellen, den die US-Regierung heimlich ins Welt-Gebäude installiert hat. Snowdon sagt, er will nicht in einer Welt leben, in der es keine Privatsphäre mehr gibt. Er sagt, er will nicht in einer Welt leben, in der alles, was er sagt und tut, aufgezeichnet wird.

    Danke Snowden! Wir wissen jetzt, dass die US-Regierung uns ausspioniert, in einem Grade, von dem die meisten Leute nicht einmal gewagt hätten, sich so etwas vorzustellen.

    Mehr dazu und ausführlich bei The Economic Collapse

    27 Begründungen von Edward Snowdon, bitte lesen. Beispiele:

    Snowdon: "Die NSA hat eine Infrastruktur gebaut, die es ermöglicht fast alles abzufangen."

    Snowdon: "... Ich glaube, die größte Gefahr für unsere Freiheit und Lebensart entsteht an diesem Punkt der Geschichte aus der begründeten Angst, die allwissende Staatsmacht kann uns in Schach halten durch nichts anderes als politische Dokumente."

    Snowdon: "Es gibt keine Rettung."

    Snowdon: "Ich erwarte nicht, mein zu Hause wieder zu sehen."

    .......................

    Bewerten die Amerikaner den NSA-Whistleblower als "Patriot" oder als "Verräter"? Rund 23 Prozent der Befragten meinten, Edward Snowden sei ein Verräter, während 31 Prozent meinten, er wäre ein Patriot. 46 Prozent hatten keine Meinung.

    Quelle: zerohedge

    .......................

    "Wer Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."

    (Benjamin Franklin)

    .......................
    Weitere Hintergrund-Infos bei Lars Schall:

    Es scheint ein Kinderspiel gewesen zu sein, wie ein junger IT-Assistent dahin kam, ultra-sensible Geheimnisse des nationalen Sicherheitsapparats der USA zu veröffentlichen. Jenes nationalen Sicherheitsapparats der USA, der durch eine enthusiastische Spionage-Privatisierung eine überbordende “digitale Blackwater”-Industrie rund um die National Security Agency mit Hauptsitz in Maryland geschaffen hat.

    Pepe Escobar auf der Seite von Lars Schall:

    ...deutet alles, was um die US National Security Agency (NSA) herumwirbelt, auf eine Black Box in einem Schwarzen Loch hin. Die Black Box ist das NSA-Hauptquartier in Fort Meade, Maryland. Das Schwarze Loch ist ein Bereich, der die Vororte des Virginia Fairfax County in der Nähe der CIA umfasst, hauptsächlich aber den Schnittpunkt aus Baltimore Maryland Parkway und Route 32.

    (Mehr)

    Geschrieben am Mittwoch, 12 Juni 2013 08:49 in einfach easy
    Schlagwörter: Edward Snowdon USA NSA
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  • Geld oder Untergang
    Geschrieben von
    Geld oder Untergang

    Die Deutschen werden ihr Erspartes für Merkels Schreibtisch im Kanzleramt opfern müssen. Noch vor den Wahlen im September wird vermutlich die nächste Krisenwelle übers Land spülen. Wenn das passiert, werden wir spüren, dass nichts behoben, nichts gerettet ist. Die Bond-Anleger werden erleben, dass ihre Gewinne wie Butter in der Sonne schmelzen. Die hohen Aktienkurse werden auf Tauchstation gehen und Angela Merkel muss um ihre Wiederwahl fürchten.

    Die Stunde der Wahrheit für die deutschen Sparer, Häuslerbesitzer und Rentner bricht an.

    Um den Platz am Schreibtisch über den Wahltermin hinaus behalten zu können, wird die CDU-Frontfrau alles daran setzen, die Euro-Clique beisammen zu halten. Das funktioniert nur solange, wie sie in der Lage ist, die Transfusionschläuche zu den Krisenstaaten offen zu halten.

    Italien und Spanien allein brauchen zusammen mehr Geld als sich im gesamten Infusions-Topf von ESFS und ESM befindet. Griechenland und Portugal trocknen auch bereits aus. Wenn die Südstaaten „SOS“ funken, wird Frau Merkel der EZB grünes Licht geben, zusammen mit dem Einverständnis, dass Mario Draghi endlich Staatsanleihen kaufen darf, so wie es sein OMT-Programm vorsieht.

    Dann passiert genau das, wovor Jens Weidmann warnt – die Mehrheit der anderen EZB-Mitglieder aber fordert: Staatsfinanzierung durch EFSF, ESM und zusätzlich gedrucktem Geld, mit dem die Titel von Schrottanleihen in die Bücher der EZB wandern.

    Da die Mehrheit der Beitragszahler für den GROSSEN INFUSIONS-TOPF (ESFS, ESM und OMT) selbst pleite ist und Hilfe braucht, bleibt die Gesamtlast letztlich beim deutschen Steuerzahler. Trotzdem werden wir vermutlich noch vor dem Wahltermin erleben, wie mit Geld der Untergang der CDU verhindert wird.

    Ob die Rechnung der CDU-Granden und ihrer Frontfrau aufgeht, hängt von den Wählern ab. Da der Prozentsatz derjenigen, die vom Erhalt des Euro profitieren, größer ist als die zahlenmäßig kleinere Gruppe derjenigen, die das Geld dafür erarbeiten muss, dürfte der Ausgang ziemlich klar sein. Angela Merkel wird vermutlich weitere 4 Jahre am Schreibtisch im Kanzleramt verbringen dürfen.

    Tröstlich, dass all die Blindgänger, die das ermöglichen werden, mit zu denen gehören, deren Vermögen, Arbeitslöhne und Renten nach der Wahl zur „Zyprisierung“ anstehen. Fällt die Wahl gegen Frau Merkel aus und der Euro crasht, wird´s auch teuer.

    Anmerkung: Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes wird nach der Wahl jedenfalls völlig irrelevant sein.

    Geschrieben am Dienstag, 11 Juni 2013 17:20 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 249 mal
  • Zeitsprung ans Jahresende 2013
    Geschrieben von
    Zeitsprung ans Jahresende 2013

    UPDATE! Wagen Sie mit mir einen Zeitsprung ans Jahresende 2013. Nach Ende der Handelsgeschäfte vom Tage zuvor könnten wir in einer der größten Zeitungen des Landes etwa folgenden Marktkommentar lesen:

    Unglaublich: Zum Jahresschluss hat die Börse nun doch noch für Überraschung gesorgt. Der Dax hat 0,3 Punkte zugelegt und ging mit 4.358 Zählern aus dem Handel. Gewinner waren die Chemiewerte. Größte Verlierer wieder einmal die Banken. Der Euro hat mit 0,87 zum Dollar die Parität noch immer nicht wieder erreichen können. Der Goldpreis in Euro wird mit ca. 2.198/Feinunze angegeben. Ein Fixing gibt es – wie jeder weiß – seit Monaten nicht mehr. Der Preis wird frei am Markt zwischen Angebot und Nachfrage gebildet. Die Aussicht für eine weiter steigende Nachfrage wird aufgrund der fundamentals allgemein nicht bezweifelt.

    Was war das für ein aufregendes Jahr!

    Im Juni passierte es, nach dem sich die Kurse der Staatsanleihen wochenlang in ihren Top-Positionen seitwärts bewegt hatten: Am Morgen nach dem Crash der japanischen Staatsanleihen brachen die Kurse der europäischen Staatsanleihen ein. Deutsche Anleihen wurden besonders gebeutelt. Vorausblickende Marktteilnehmer hatten das zwar länger schon erwartet, doch auch sie wurden von der Heftigkeit, mit der die Blase platzte, überrumpelt.

    Nächster Dominostein in der einsetzenden Kettenreaktion waren Bankaktien. Nicht allein die Kurse dieser Papiere fielen in den Keller, auch viele Sparer fanden ihr Geld in den eigenen vier Wänden sicherer als in den trudelnden Geldhäusern. Griechischen, spanischen, auch französischen und sogar deutschen  Instituten drohte Zahlungsunfähigkeit. Um den beginnenden Zusammenbruch des ganzen europäischen Finanzmarktes (und womöglich auch darüber hinaus) aufzufangen, mussten die Geldhäuser dringend besser kapitalisiert werden. Anleger und Sparer, die seit Anfang Mai des Jahres bereits wussten, dass sie zum Bail-in herangezogen würden, suchten nach Fluchtwegen. Die aber gab es wenige Stunden nach dem Bond-Crash schon nicht mehr.

    Konsequente Kapitalverkehrskontrollen sorgten dafür blitzschnell sämtliche Fluchttüren zu verschließen. Schon Wochen zuvor waren die Bankautomaten an den Wochenenden gesperrt. Das Schengenabkommen war auch bereits außer Kraft, Grenzkontrollen wieder die Regel.
    Ende Juni dann wurde das Bail-in-Gesetz verkündet, demzufolge jeder Bürger eine Vermögensabgabe zu leisten hatte: Aktienbesitzer, Sparer, Immobilienbesitzer und die Halter anderer Vermögenswerte. Dreißig Prozent des Lebensarbeitslohns wurden vom Staat kassiert und an die Banken verteilt.

    Das System war scheinbar gerettet. Vorübergehend.

    Der Euro verlor in wenigen Tagen mehr als 38 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar, erholte sich zwar für kurze Zeit um wenige Prozentpunkte und sackte erneut ab. Ein Fußtritt für den Euro. Aus Furcht vor weiteren Verlusten stießen ausländische Aktienbesitzer massenweise ihre Titel ab. Der Dax fiel um 50 Prozent. Seit dem dümpelt er um 4.300 Zähler seitwärts. Mit einer sehr kurzen Zwischenerholung nach der Bundestagswahl.

    Der Wahlausgang brachte keine Überraschung. Wochen vor dem Wahltermin hatten die Märkte auf Große Koalition gesetzt. Ausschlaggebend war der Stimmengewinn bei der AfD von Bernd Lucke. Dass die Alternative für Deutschland bei den Christdemokraten Stimmen abziehen würde, war sonnenklar, nach dem der Bail-in durchgezogen wurde.

    Angela Merkel hatte mit tausend Tricks versucht, den Bail-in über den Wahltermin hinaus zu verschieben, die Turbulenzen an den Anleihemärkten machten einen Strich durch ihre Rechnung. Mit knapp über 25 Prozent der Wählerstimmen kam für CDU/CSU nur eine Vierer-Koalition in Betracht. Genauso wie es dem Wunsch der „Grauen Herren“ im Hintergrund entsprach. Die AfD – noch heute überzeugt, ihre Aufgabe sei die Rettung der Republik - war nichts weiter als das trojanische Pferd der Strippenzieher. CDU/CSU mussten mit SPD und Grünen ins Koalitions-Bett steigen. Genau dies entsprach den Zielen der „Grauen Herren“ im Hintergrund.
    Erst nach annähernd zwei Monaten stand die Koalition. Das wichtigste Verhandlungsergebnis betraf den Umfang der Bankenrettung. Für die deutschen Sparer gab es nichts zu lachen. Der Euro wurde noch einmal gerettet – zu einem Wahnsinnspreis. Die Marktzinsen der deutschen Staatsanleihen stiegen je nach Laufzeit auf 6 bzw. 7 Prozent.

    Finanzminister Jürgen Trittin spricht bereits davon, die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 27 Prozent sei angesichts der Zinsentwicklung alternativlos. "Alternativlos" gehört zum Standartsprachrepertoire der neuen Regierung. Alternativlos ist die drastische Rentenkürzung, alternativlos der Zuschlag auf die Strompreise, alternativlos die Pkw-Maut, alternativlos der Soli zur Konjunkturbelebung, alternativlos die nochmalige Vermögensabgabe für die Rettung der Bad-Banks.

    Alternativlos ist auch der Kollaps des Wohlfahrtsstaates. Die Bundeswehr hat 30 Sicherungskompanien gestellt, um den inneren Frieden zu schützen. Dass es dennoch in Stadtvierteln mit sozialen Brennpunkten zu Ausschreitungen, brennenden Autos und berstenden Schaufenstern kommt, liegt an der unzulänglichen Vorbereitung der Truppe auf ihre neue Aufgabe. Trösten wir uns, die Menschen wachsen bekanntlich an ihren Aufgaben, auch die Soldaten der Sicherungskompanie unserer Region.

    Die Bundeskanzlerin hält in wenigen Stunden ihre Neujahrsansprache. Sie wird uns Mut machen und Mut abfordern für das Neue Jahr, damit wir gestärkt aus der Krise hervorgehen. Die Aktienmärkte sollen zu neuem Schwung ansetzen, alternativlos - der Euro allzumal und der Goldpreis soll wieder in den Keller, alternativlos – daran sollen wir glauben. Manchmal versetzt der Glaube bekanntlich Berge – wenn die Berge nicht zu groß sind.

    Geschrieben am Donnerstag, 30 Mai 2013 19:41 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 456 mal
  • Ganz Euro-Land bald Griechenland?
    Geschrieben von
    Ganz Euro-Land bald Griechenland?

    Magdalena gibt der griechischen Krise ein Gesicht: "Fünf Euro, nur 5 Euro!", flüstert die junge Prostituierte, hohlwangig, mit zerzaustem Haar, als sie zu Boden sehend sich einem Freier nähert.
    Die Billig-Offerte ist inzwischen üblich in Athen. Die "Liebes-Honorare" haben sich dem schrumpfenden Einkommen der Kunden angepasst. Etwas teurer wird es nur, wenn die jungen Frauen größere Gesundheitsrisiken bei ungeschütztem Sex eingehen. Für das kleine Aufgeld nehmen sie in Kauf, Opfer von Gewalt und HIV-Infektion zu werden.

    Bei 55,3 Prozent Jugendarbeitslosigkeit ist eine weitere Bedrohung entstanden, das Kokain des armen Mannes: Crystal, kristallines Methamphetamin. Wer sich nicht einmal das leisten kann, für den gibt es schließlich Barbiturate, gestreckt mit Alkohol, Chlor und schlimmstenfalls Batteriesäure.

    Crystal wird zumeist geraucht, zunehmend aber auch intravenös gespritzt. Wegen der Zutaten ätzender Chemikalien findet sich eine steigende Zahl von Benutzern in den Notambulanzen der Krankenhäuser wieder. Gesundheits-Experten registrieren zudem einen alarmierenden Anstieg von HIV-Infektionen (über 50 Prozent im vergangenen Jahr gegenüber 2011).

    Was in Griechenland geschieht, könnte bald auch in Deutschland passieren.

    „Die verheerenden sozialen Folgen der Euro-Rettungspolitik lassen sich in den Kategorien von Arbeitslosigkeit und Sparprogrammen nicht annähernd mehr erfassen. In Griechenland verarmt und zerfällt die gesamte Gesellschaft unter der Krise. Die Selbstmordrate hat sich verdreifacht, die Gewalt krimineller Banden nimmt zu und rechtsradikale Parteien haben Zulauf“ (Christoph Braunschweig: „Wohlfahrtsstaat – leb wohl!“, Seite 22 ff.)

    Der Euro ist einer der vielen untauglichen Versuche, vermittels gemeinsamer Währung kulturelle Unterschiede von Staaten und Gesellschaften glatt zu bügeln. Als Stabilitätsunion wurde uns ein Konstrukt "Währungsunion" verkauft, das inzwischen über eine Schuldenunion zur Transferunion manipuliert wurde. Ein Gebilde, das nur noch durch die Übernahme von Haftungsrisiken notbeatmet wird – Haftungsrisiken, die letzten Endes die deutschen, niederländischen und finnischen Steuerzahler tragen werden.
    Kein Staat der Euro-Zone hat bislang seine Schuldenlast gesenkt. Jedes Unternehmen würde in solcher Lage sofort Ausgaben zurückfahren. Die Staaten machten munter weiter.

    „Die Erkenntnis, dass das Euro-Experiment gescheitert ist und abgebrochen werden sollte, liegt jenseits des Horizonts der politischen Klasse“ (Bruno Bandulet). Gewählte Volksvertreter und Regierung gehen monströse Verpflichtungen ein, ohne darüber nachzudenken, welche Lasten sie künftigen Generationen aufladen, ja, gestehen über den ESM einem Brüsseler Gouverneursrat das Recht auf unbegrenzten Zugriff auf die Steuergelder der Deutschen zu. Die Brüsseler Bürokraten dürfen im Ernstfall Deutschland in eine tiefe Verschuldung treiben, um andere Euro-Länder oder deren Banken zu retten.

    Der Schuldensozialismus muss zwangsläufig zu einer zentralistischen Diktatur mutieren. Aber das ist den Parlamentariern – mit wenigen Ausnahmen – bislang nicht aufgegangen. Im Glauben, noch könnten schmerzfreie Lösungen den Zusammenbruch des Euro-Systems verhindern, haben die Berliner Abgeordneten offenbar ihren Verstand in der Parlamentsgarderobe abgegeben – mit ihm den Wertekodex der Sozialen Marktwirtschaft. Stattdessen gilt das Geschäftsprinzip eines Kolonialwarenhändlers: Was geht wird gemacht, was nicht geht, verschwindet aus den Regalen - genau so lange bis sich der Wind dreht. Jegliches inhaltliche Führungskonzept ist obsolet; Taktik zum Machterhalt ist oberste Maxime. Da fragt schon kein Verantwortlicher mehr nach, wenn – nur um das Euro-Gebilde zusammen zu halten – den deutschen Steuerzahlern, die erst mit 67 in Rente gehen dürfen, noch mehr Schulden aufgeladen werden, damit sie den französischen Rentnern solidarisch beistehen, damit diese als 60-jährige bereits in den Ruhestand treten dürfen.

    In der hemmungslosen Schuldenorgie zu Lasten künftiger Generationen zeigt sich der Verlust von Anstand und Moral. Wohlstand auf Kosten anderer führt zu asozialem Verhalten. Die ganze Gesellschaft ist inzwischen Lichtjahre entfernt von der Erkenntnis, dass Mehrkonsum nur durch Mehrproduktion erreicht werden kann – nicht jedoch durch die Gelddruckmaschine. Aber wer hat noch den klaren Blick, um zu erkennen, dass das gegenwärtige Sozial-, Wirtschafts- und Finanzsystem notwendigerweise vor großen Umbrüchen steht?
    In der Endphase des absolut überschuldeten Wohlfahrtsstaates gilt allein das Motto: „Nach uns die Sintflut“? Lügen, flagrante Gesetzesbrüche, Verteilung von Milliarden an Lobbygruppen und Nützlinge staatlicher Institutionen (einschließlich der geduldeten Boni für die Banker, ohne deren Mithilfe Politiker ihre verdampfenden Haushalte nicht finanzieren könnten), Plünderung der Sparbücher kleiner Leute – alles gehört zum politischen Alltag und letztlich der Verlust jeder Glaubwürdigkeit der sogenannten Eliten. Das gesamte westliche Demokratiemodell könnte sich im Rauch ausbrechender Bürgerwut auflösen.

    Ursache aller Fehlentwicklungen ist die grundlegend falsche Konstruktion des Geldmonopols. Das staatlich kontrollierte ungedeckte Papiergeldsystem hat den fatalen Teufelskreis der Wahlgeschenk-Demokratie erst in Gang gesetzt – jetzt, da sich aus den Wahlversprechen unzählige Wähleransprüche entwickelt haben, steckt das System in der Schuldenfalle - zu allererst Deutschland! (Der angebliche Europrofit der deutschen Exporteure wurde in den vergangenen drei Jahren über einen verkappten Bundesbank-Kredit mit Namen TARGET2 finanziert. Die Schuldner, die dafür Maschinen, Autos und andere Industriegüter aus Deutschland bezogen haben, werden den geliehenen Betrag von inzwischen über 700 Milliarden Euro niemals zurückzahlen können. Bemerkenswert: Totz dieses Kredits von fasst einer Dreiviertel-Billion ist die deutsche Wirtschaft im 1. Quartal 2013 nur um 0,1 Prozent gewachsen. Langsamer geht´s nimmer!).

    Nur wenige Ökonomen legen den Finger in diese Wunde. Ihre Mehrzahl verteidigt mit den übrigen „Nutznießern“ des Systems den bestehenden katastrophalen Zustand, bei dem durch das schmarotzerhafte Zusammenspiel von Bankern und Politikern das System in seine exponentiell wachsende Schlussphase gesteuert wird. Wenn wir nicht aufpassen, mündet das alles in einer unerträglichen Diktatur, weil die Verzweiflung der Masse über das ausbrechende Geschehen nach einem starken Retter schreien wird.

    Seine Staatsverschuldung wird Deutschland niemals wieder abbauen können. Im Gegenteil: Mit jeder solidarischen Rettung wächst der desaströse Schuldenberg.

    Deutsche Wirtschaftsnachrichten merken an:
    Der jetzigen Regierung kommt zurzeit nur zugute, dass die Zinssätze für deutsche Staatsanleihen relativ niedrig sind. Doch ein nachhaltiger Abbau der immensen Staatsverschuldung ist einer neuen Studie zufolge nicht möglich. Ein Abbau der Staatsverschuldung wäre nur machbar, wenn beispielsweise der „Nominalzins auf lange Sicht unter dem BIP-Wachstum bleiben würde“, so die Studie. „Dies ist aber nicht der Fall.“ Nach 1974 sei das Wirtschaftswachstum in Deutschland immer niedriger gewesen als der Zinssatz, und zwar deutlich. Wir sitzen in der Schuldenfalle.

    An diese Alternativlosigkeit hat Frau Merkel sicher nicht gedacht, aber es könnte die Lösung werden, um das Schicksal deutscher "Magdalenas" und crystel-abhängiger Jugendlicher nicht ebenso zu besiegeln wie es gerade in Griechenland geschieht.

    Erst jetzt warnt Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank in einer Rede vor dem Industrie- und Handelskammertag:
    EUROPA STEHT AM RANDE DES ABGRUNDS.

    Brandaktuell auf wallstreet-online, heute am 24.05.2013:

    Hong Kong Metal Exchange hat am 20. Mai 2013 jeglichen Gold- und Silberhandel eingestellt. (Funkstille darüber in den Medien)

    Verfasser der Meldung ist Dr. Eike Hamer, Herausgeber des Wirtschaftsinformationsbriefes „Wirtschaft aktuell“. Seit 1996 arbeitet Dr. Hamer im Mittelstandsinstitut Niedersachsen und ist dort seit 2004 Mitglied des Vorstands. Er ist zudem Vorstandsmitglied der Deutschen Mittelstandsstiftung e.V.

    "Vor zwei Jahren eröffnete Rothschild die HKMEx (Hong Kong Metal Exchange) über die Rohstoffe wie auch Gold und Silber gehandelt werden konnte. Seinerzeit schien es der Versuch zu sein, die steigende chinesische Nachfrage nach physischem Gold mit Hilfe von Derivaten (Lieferverpflichtungen auf Termin) abzufedern. Investoren sollten mit Lieferversprechen in Zukunft (Kontrakten) „vertröstet“ werden, um sie von sofortiger physischer Nachfrage abzuhalten. Dies war notwendig geworden, weil andernfalls die große Nachfrage an Gold und Silber preistreibend gewirkt und damit verspekulierte amerikanische Großbanken in Gefahr gebracht hätten.

    Am Freitag, den 17. Mai 2013 verkündete die HKMEx nach Handelsschluß, am Montag den 20. Mai 2013 würde sie schließen, müssten alle Kontrakte in bar abgewickelt werden und würde keine Lieferung von Gold mehr erfolgen. Dies kommt einem „Default“ (Lieferunfähigkeit) gleich. Der eigentliche Skandal im Zusammenhang mit diesem Börsenzusammenbruch ist aber, daß die „Mainstream Medien“ dies verschwiegen".

    'Dazu passend:
    Eilmeldung vom Querdenker:

    Aus gut unterrichteten Kreisen haben wir gerade die vertrauliche Nachricht erhalten, daß Bundestagsabgeordnete ihren Verwandten und Freunden geraten haben, ihre
    Bankguthaben und Festgeldanlagen spätestens bis zum Sommerbeginn (21. Juni) einer "sorgsamen Überprüfung zu unterziehen". Dies spricht sehr dafür, daß ‘demnächst in diesem Theater’ staatliche Eingriffe/Maßnahmen zu erwarten stehen.

    Der Hintergrund dieser Meldung könnte hier liegen:

    EU-Diplomat: Wichtige Entscheidungen zur Bankenunion im Juni:

    Der Eurogruppen-Koordinator Thomas Wieser sagt der Nachrichtenagentur AFP in Brüssel: Er erwarte im Juni Entscheidungen über Reihenfolge und Regeln zur Beteiligung von Aktionären, Gläubigern und Anlegern bei einer Bankeninsolvenz sowie zu den Bedingungen für eine direkte Rekapitalisierung von Banken durch den Euro-Rettungsfonds ESM. (Quelle hier)

    Die Veröffentlichung dieser Beschlüsse dürfte europaweite Bank-Runs auslösen.
    Die Politik wird dem mit Kapitalverkehrskontrollen zuvor kommen.


     

     

     

    Geschrieben am Freitag, 24 Mai 2013 08:02 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 605 mal
  • Deutsche Fata Morgana
    Geschrieben von
    Deutsche Fata Morgana

    Während Europa vom Euro verwüstet wird, Arbeitslosigkeit wütet, Staaten in Schulden versinken, Immobilienpreise verfallen, Produktionszweige einbrechen, öffentliche Leistungen gekürzt werden… leben die Deutschen in einer Wohlfühl-Oase, inmitten einer Wüste, die durch den Euro größer und größer wird.

    Mit der Realität hat diese Oase nichts zu tun.

    Deutschland hat schon Jahre vor Einführung des Euro sein erfolgreiches Konzept von Marktwirtschaft und Wettbewerb der Verschuldungspolitik geopfert. Aber erst mit Einführung des Euro sind die Schulden regelrecht explodiert – auch wenn diese teils noch als Bürgschaften und Hilfsversprechen ausgewiesen werden.

    Die deutschen Ersparnisse werden in absehbarer Frist in Anleihen südeuropäischer Länder regelrecht verdampfen, gemeinsam mit den Forderungen der Bundesbank, die über das Target-System zugleich Forderungen über die EZB gegen die maroden Zentralbanken der Südländer darstellen. Mit dem Target-System verschenkt Deutschland seine Einnahmen aus dem Außenhandel an die Krisenländer. Derzeit ein Geschenk von ca. 700 Milliarden Euro. Kein Wunder, wenn solche Geschenke jeden Reformansatz in den Krisenländern vergessen lassen.

    Über die wachsende EZB-Bilanz für die die BRD bekanntlich mit 27,7 % haftet, stehen die Deutschen mit mehr als 1 Billiarde Euro in der Kreide.
    Die reine deutsche Staatsverschuldung liegt inzwischen bei 2,4 Billionen Euro.

    Die Banken von Euroland haben 9,3 Billionen Euro Schulden in den Büchern (siehe DWN).
    Keine bundesrepublikanische Bank steckt nicht in diesem Schuldensumpf.

    Diese Schulden werden bei den Banken der Krisenländer mit jedem weiteren Rückgang der Wirtschaft, weiteren Unternehmens- und Privatinsolvenzen und Zahlungsausfällen bei Kreditnehmern drastisch steigen. (Nicht umsonst treffen die Finanzminister Vorsorge um strauchelnde Banken über die Beteiligung von Anteilseignern und Sparern zu retten).

    Zur Verhinderung panikartiger Kapitalflucht werden Kapitalverkehrskontrollen diskutiert.
    Die ab Sommer notwendige Rettung mehrerer Banken soll lt. EZB über den ESM geschehen. Grundkapital des ESM = 500 Milliarden.
    Schulden der Banken 9,3 Billionen, also 9300 Milliarden. Der ESM wird sehr schnell ausgeplündert sein. Dann heißt es nachschießen.
    Wer muss nachschießen? Die Pleiteländer? Oder die Bundesrepublik? Die Antwort ist klar. In der Folge wird die deutsche Verschuldung durch die Decke schießen.

    Noch will kein Staats- und Regierungschef in EuroLand das Wort vom Staatsbankrott in den Mund nehmen. Dagegen spricht man lieber von „Schuldentragfähigkeit“ und bricht ohne mit der Wimper zu zucken Verträge, die jeglichen Bail-out verbieten, ersetzt die Begrifflichkeit durch das sympathischere Wort „Solidarität“. Selbst das Bundesverfassungsgericht hat sich zu diesem offensichtlichen Rechtsbruch bislang nicht äußern wollen.

    Das schuldenfinanzierte Wohlfahrtsstaatsprinzip, eine ökonomisch irrsinnige Währungsunion und ein völlig fehlkonstruiertes Geldsystem haben nicht nur die Südländer in eine Krisenregion verwandelt, aus der diese vor einem endgültigen Zusammenbruch nicht herausfinden. Auch die Stimmung in der einst wirtschaftlich gesunden Bundesrepublik wird nur noch durch Politikerversprechen und Wähleranspruch ruhig gehalten. Doch die Wählerbestechungsdemokratie stößt längst an ihre Grenzen. Die Zentralbanken stehen bereits mit dem Rücken zur Wand:

    Es gebe bei den Zentralbanken mittlerweile einen „vorauseilenden Gehorsam“, warnt Jürgen Stark. Er spricht in diesem Zusammenhang von einer „fatalen Entwicklung“. Es sei zudem eine erhebliche Gefahr, dass die Zentralbanken ihre Macht stetig vergrößern wollen. (mehr bei DWN)

    Selbst Ökonomen verschweigen die schweren Störungen, deren Folgen Überschuldung, Spekulationsblasen, gefälschte Statistiken und Fehlinvestitionen sind. Der Euro hat keinen Wohlstand geschaffen und wird auch in Zukunft keinen Wohlstand schaffen. Die Kosten der Währungsunion sind zu hoch. Sollte der Euro noch eine Weile fortbestehen, werden wir entweder die Südländer mit gigantischen Summen alimentieren oder das deutsche Lebensniveau sinkt auf dasjenige des Mezzogiorno (Süditalien).
    Über den ESM haben die Brüsseler Eurokraten das Instrumentarium in der Hand.
    Sie können die Rettungssummen zu Lasten der Deutschen beliebig erhöhen, Bankenrettungen finanzieren und demnächst eine gemeinsame Bankensicherung für EuroLand beschließen.

    Die aufgelaufenen Staatsschulden wird Deutschland nie wieder abtragen können, wie eine aktuelle Studie zeigt. Selbst großes Wirtschafts-Wachstum kann hierbei nicht helfen. Die verlorene Unabhängigkeit der Zentralbank trägt ebenfalls dazu bei. (mehr bei DWN)

    Solange man Schulden mit Schulden bezahlen kann, bleiben Schulden ein Vermögenswert - damit wir diesen Glauben nicht verlieren, wird die Fata Morgana der heilen Finanzwelt am Leben gehalten.

    Sobald die Staatsverschuldung auch in Deutschland explodiert und die Deutsche Fata Morgana platzt, werden die Deutschen erleben, wie der Ruf nach einer rettenden Zentralgewalt in Brüssel immer lauter wird. Schon heute wird der Boden dafür bereitet. Soeben melden die DWN: Die EU plant Strafen für Parteien, deren Programme nicht die Werte der EU vertreten.

    Wer die Schrift an der Wand nicht sieht, ist wirklich blind.

     

     

     

    Geschrieben am Dienstag, 21 Mai 2013 18:59 in einfach easy Schreiben Sie den ersten Kommentar! Gelesen 620 mal
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